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Hallo Postman,
schau mal hier: Frusttagebuch: Mutter. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Meine Mutter und mein Vater haben sich vor meiner Geburt getrennt. Ich war kein geplantes Kind und die plötzliche Schwangerschaft hat meine Mutter und meinen Vater überfordert. Meine Mutter hat damals überlegt mich abtreiben zu lassen (das hat sie selber gesagt) aber meine Großmutter hat sich sehr dafür eingesetzt, das Kind auf die Welt zu bringen.Was ist mit deinem Vater, lebt er noch?
Wenn ich rückblickend meine Beiträge hier lese, wird mir bewusst in welche Richtung meine Mutter sehr konsequent agiert. Ich habe das Gefühl, dass sie immer eine Schaufel mehr auf die moralische Wage legt.
In meinem letzten Telefonat hat mich meine Mutter erneut um Geld gebeten. Wie zuvor geschildert habe ich es meiner Mutter gegenüber seit Jahren konsequent ausgeschlossen ihr Geld zu geben. Sie fragt dennoch erneut und lässt dann auch nicht locker mehrfach zu fragen warum ich ihr kein Geld gebe.
Das ist aber nicht neu. Neu ist, dass sie jetzt gesagt hat, dass sie "ja eigentlich vor gehabt hätte mir einen Teil des Verkaufserlöses ihres Hauses zu überschreiben um es so vor einer späteren Verwertung für Pflege o.ä. zu schützen".
Weil ich ihr aber vorher kein Geld gebe, würde sie mir nun später auch kein Geld überschreiben. Ich wäre also Schuld wenn mein künftiges Erbe unter die Räder kommt, weil man mir ja nicht vertrauen könne.
Ich habe zu meiner Mutter darauf hin nur gesagt, dass ich von ihr kein Geld will und sollte sie mir später etwas überweisen/schenken, würde ich es sofort an sie zurück überweisen.
Ja, ich fände es schön wenn am Ende ein Erbteil für mich da wäre, aber ich lasse mich doch nicht erpressen ihr heute was zugeben. Und wenn sie sich am Ende rächen will indem sie jemand anderen als Haupterben einsetzt, ist das ihr freier Wille!
Zumal die Taktik meiner Mutter natürlich super billig ist. Sie verspricht mir irgendwas in Zukunft. Oder ein "könnte", "würde", "wäre". Tatsächlich hat meine Mutter noch nie irgendwas für mich getan.
Nicht dass ich besonders viel für sie tun würde, hier mal ne Steuererklärung, da mal einen Antrag auf Grundsicherung und da mal etwas technische Hilfe mit Smartphone und co. Aber selbst ein Keks ist mehr wert als jedes "hätte, würde, wäre".
Sie schenkt mir zum Geburtstag seit 10 Jahre(!) jedes Jahr die gleiche Packung Aldi Pralinen. Die letzte Packung habe ich weggeworfen. Ich habe mal irgendwann durch die Blume gesagt, dass sie mich ja mal überraschen könne. Es muss nicht teuer sein, einfach mal was neues. Das hatte zur Konsequenz, dass es A) wieder die gleichen Pralinen gab und B) dazu die Rechtfertigung, dass ich ja Schuld sei, weil ich ihr nicht sage was ich zum Geburtstag will.
Habt ihr schonmal ein Geschenk bekommen, bei dem jemand vor Überreichung euch erstmal Schuld gegeben hat?
Aber klar, ich bin ja auch daran Schuld, dass sie mir nicht vertrauen kann. Das ist für meine Mutter immer das wichtigste: Dass jemand anderes Schuld hat.
Mir ist schon klar, warum meine Mutter von der Schuldfrage nie loskommt. Sie hat mich damals bei meinen Großeltern gelassen und damit ihre Rolle als Mutter aufgegeben. Bis heute versucht sie sich von dieser "Schuld" zu distanzieren und ist nicht in der Lage für irgendetwas im Leben Verantwortung zu übernehmen. Selbst bei einem Geburtstagsgeschenk will sie nicht die Verantwortung was auszusuchen.
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