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Frusttagebuch: Mutter

Alles richtig, aber da deine Mutter für dich eine der wenigen nahestehenden Verwandten ist, verstehe ich dich, Andreas, dass sie dir wichtig ist. Schwierige Lage, das richtige Maß zu finden.
 
Dass der Sohn der Mutter mal finanziell hilft (wenn du genug Geld hast) finde ich okay.

Aber die Mutter sollte sich nicht insgesamt so nervtötend verhalten.....und auch Dir mal entgegen kommen und etwas für dich tun....und nicht immer nur von dir fordern.
 
Was ist mit deinem Vater, lebt er noch?
Meine Mutter und mein Vater haben sich vor meiner Geburt getrennt. Ich war kein geplantes Kind und die plötzliche Schwangerschaft hat meine Mutter und meinen Vater überfordert. Meine Mutter hat damals überlegt mich abtreiben zu lassen (das hat sie selber gesagt) aber meine Großmutter hat sich sehr dafür eingesetzt, das Kind auf die Welt zu bringen.

Mein Vater hat immer brav den Kindesunterhalt gezahlt aber ich habe ihn während meiner Kindheit nie gesehen.
Als ich 18 wurde war meine Großmutter der Meinung, ich solle meinen Vater jetzt wenigstens einmal kennen lernen und ich habe mich mit ihm getroffen. Der Drops war damals aber für uns beide irgendwie gelutscht und nach 18 Jahren ohne Kontakt hatte keine Seite plötzlich Interesse in Kontakt zu bleiben. Mein Vater lebt noch aber ich habe ihn nur genau das eine Mal in meinem Leben gesehen.

Offizielle Geschichte meiner Mutter ist, dass mein Vater gewalttätig und böse gewesen sei. Über die vielen Jahre habe ich immer mehr an der Aussage meiner Mutter gezweifelt, weil meine Mutter Dinge verdrehen kann. Sie hatte mir auch vorgeworfen, sie beim Erbe meiner Großeltern betrogen zu haben.

Aber weder was zwischen meiner Mutter und Großmutter noch was zwischen meiner Mutter und meinem Vater geschah kann ich zweifelsfrei aufklären.
Mein Arzt hat zu mir gesagt, dass es durchaus seelische Narben hinterlassen haben kann, wenn einen beide Elternteile abgelehnt haben.

Ich versuche mir zu sagen, dass ich mit dem Kapital abgeschlossen habe. Aber ich komme halt garnicht damit klar, wenn meine Mutter ständig die Vergangenheit aufrollt. Sie kommt mit der Vergangenheit nicht klar und fordert von mir "Absolution". Ich soll ihr sagen wie schwer sie es hatte und dass sie nichts falsch gemacht hat.
Ich kann das aber nicht beurteilen und ich empfinde sie nicht als meine Mutter. Meine "Eltern" waren meine Großeltern.

Mein Vater (ungeachtet wie er war) hat zumindest klare Verhältnisse geschaffen und anstandslos Unterhalt gezahlt. Er kam nicht nach 18 Jahren und forderte, dass ich ihn liebe oder als Vater ansehe.

Meine Mutter kenne ich seit meiner Kindheit nur als gelegentliche Besucherin bei meinen Großeltern und mir. Wenn ich es so recht überlege hat mein Vater mit seinen Unterhaltszahlungen vermutlich mehr für mich getan als meine Mutter.... Wobei mir hier auch Background fehlt, da ich mich aktiv nur etwa bis zu meinem 6ten Lebensjahr zurück erinnern kann.

Ich will mich aber auch garnicht ständig zurück erinnern. Es ändert doch nichts mehr! Ich muss es aber ständig weil meine Mutter mich triggert. Ich muss regelmäßig von ihr hören wie gemein alle Menschen waren, wie böse mein Vater etc.
 
Puh, besonders das mit den Tieren ist mal heftige emotionale Erpressung.
Ich werde auch richtig wütend, wenn ich das alles lese. Wie dreist kann man sein? Als Mutter komplett versagt, aber von dir jetzt Hilfe in jeglicher Form erwarten.

Sie soll ihr Haus verkaufen, kein Mensch braucht ein Haus für sich allein. Dann soll sie erstmal ihr Vermögen aufbrauchen, bevor sie vom Staat lebt und dich anbettelt. Genau so würde ich es ihr sagen.
Sch***ß auf das Erbe, deine Gesundheit ist wichtiger als Geld.
 
Du möchtest eben, dass deine Mutter deine Grenzen anerkennt. Du ziehst zwar diese Grenzen und verteidigst sie, willst aber eine Zusage, dass deine Mutter sie freiwillig nicht übertritt. Davon machst du dein Lebensglück abhängig. Deine Mutter macht das aber nicht, es ist ihr Lebensinhalt, invasiv in die Leben anderer einzudringen und diese Menschen auszubeuten.
 
Deine Mutter sieht nur ihre eigenen Verletzungen..welche ihr früher passiert sind.
Sie merkt nicht wie extrem verletzend sie zu dir ist.
Dafür hat sie kein Gefühl da sich alles nur um sie selber dreht.

Du kannst nix dafür was ihr früher passiert ist.


Ich würde ihr sagen, dass du das Telefonat beendest, wenn sie weiterhin in der Vergangenheit rumwühlt,
dich nervt und dich mit ihrem Verhalten seelisch quält.

Wie gut, dass du deine Grosseltern gehabt hast, welche für dich sorgten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich rückblickend meine Beiträge hier lese, wird mir bewusst in welche Richtung meine Mutter sehr konsequent agiert. Ich habe das Gefühl, dass sie immer eine Schaufel mehr auf die moralische Wage legt.

In meinem letzten Telefonat hat mich meine Mutter erneut um Geld gebeten. Wie zuvor geschildert habe ich es meiner Mutter gegenüber seit Jahren konsequent ausgeschlossen ihr Geld zu geben. Sie fragt dennoch erneut und lässt dann auch nicht locker mehrfach zu fragen warum ich ihr kein Geld gebe.

Das ist aber nicht neu. Neu ist, dass sie jetzt gesagt hat, dass sie "ja eigentlich vor gehabt hätte mir einen Teil des Verkaufserlöses ihres Hauses zu überschreiben um es so vor einer späteren Verwertung für Pflege o.ä. zu schützen".
Weil ich ihr aber vorher kein Geld gebe, würde sie mir nun später auch kein Geld überschreiben. Ich wäre also Schuld wenn mein künftiges Erbe unter die Räder kommt, weil man mir ja nicht vertrauen könne.

Ich habe zu meiner Mutter darauf hin nur gesagt, dass ich von ihr kein Geld will und sollte sie mir später etwas überweisen/schenken, würde ich es sofort an sie zurück überweisen.

Ja, ich fände es schön wenn am Ende ein Erbteil für mich da wäre, aber ich lasse mich doch nicht erpressen ihr heute was zugeben. Und wenn sie sich am Ende rächen will indem sie jemand anderen als Haupterben einsetzt, ist das ihr freier Wille!

Zumal die Taktik meiner Mutter natürlich super billig ist. Sie verspricht mir irgendwas in Zukunft. Oder ein "könnte", "würde", "wäre". Tatsächlich hat meine Mutter noch nie irgendwas für mich getan.

Nicht dass ich besonders viel für sie tun würde, hier mal ne Steuererklärung, da mal einen Antrag auf Grundsicherung und da mal etwas technische Hilfe mit Smartphone und co. Aber selbst ein Keks ist mehr wert als jedes "hätte, würde, wäre".

Sie schenkt mir zum Geburtstag seit 10 Jahre(!) jedes Jahr die gleiche Packung Aldi Pralinen. Die letzte Packung habe ich weggeworfen. Ich habe mal irgendwann durch die Blume gesagt, dass sie mich ja mal überraschen könne. Es muss nicht teuer sein, einfach mal was neues. Das hatte zur Konsequenz, dass es A) wieder die gleichen Pralinen gab und B) dazu die Rechtfertigung, dass ich ja Schuld sei, weil ich ihr nicht sage was ich zum Geburtstag will.
Habt ihr schonmal ein Geschenk bekommen, bei dem jemand vor Überreichung euch erstmal Schuld gegeben hat?
Aber klar, ich bin ja auch daran Schuld, dass sie mir nicht vertrauen kann. Das ist für meine Mutter immer das wichtigste: Dass jemand anderes Schuld hat.

Mir ist schon klar, warum meine Mutter von der Schuldfrage nie loskommt. Sie hat mich damals bei meinen Großeltern gelassen und damit ihre Rolle als Mutter aufgegeben. Bis heute versucht sie sich von dieser "Schuld" zu distanzieren und ist nicht in der Lage für irgendetwas im Leben Verantwortung zu übernehmen. Selbst bei einem Geburtstagsgeschenk will sie nicht die Verantwortung was auszusuchen.
 
Wenn ich rückblickend meine Beiträge hier lese, wird mir bewusst in welche Richtung meine Mutter sehr konsequent agiert. Ich habe das Gefühl, dass sie immer eine Schaufel mehr auf die moralische Wage legt.

In meinem letzten Telefonat hat mich meine Mutter erneut um Geld gebeten. Wie zuvor geschildert habe ich es meiner Mutter gegenüber seit Jahren konsequent ausgeschlossen ihr Geld zu geben. Sie fragt dennoch erneut und lässt dann auch nicht locker mehrfach zu fragen warum ich ihr kein Geld gebe.

Das ist aber nicht neu. Neu ist, dass sie jetzt gesagt hat, dass sie "ja eigentlich vor gehabt hätte mir einen Teil des Verkaufserlöses ihres Hauses zu überschreiben um es so vor einer späteren Verwertung für Pflege o.ä. zu schützen".
Weil ich ihr aber vorher kein Geld gebe, würde sie mir nun später auch kein Geld überschreiben. Ich wäre also Schuld wenn mein künftiges Erbe unter die Räder kommt, weil man mir ja nicht vertrauen könne.

Ich habe zu meiner Mutter darauf hin nur gesagt, dass ich von ihr kein Geld will und sollte sie mir später etwas überweisen/schenken, würde ich es sofort an sie zurück überweisen.

Ja, ich fände es schön wenn am Ende ein Erbteil für mich da wäre, aber ich lasse mich doch nicht erpressen ihr heute was zugeben. Und wenn sie sich am Ende rächen will indem sie jemand anderen als Haupterben einsetzt, ist das ihr freier Wille!

Zumal die Taktik meiner Mutter natürlich super billig ist. Sie verspricht mir irgendwas in Zukunft. Oder ein "könnte", "würde", "wäre". Tatsächlich hat meine Mutter noch nie irgendwas für mich getan.

Nicht dass ich besonders viel für sie tun würde, hier mal ne Steuererklärung, da mal einen Antrag auf Grundsicherung und da mal etwas technische Hilfe mit Smartphone und co. Aber selbst ein Keks ist mehr wert als jedes "hätte, würde, wäre".

Sie schenkt mir zum Geburtstag seit 10 Jahre(!) jedes Jahr die gleiche Packung Aldi Pralinen. Die letzte Packung habe ich weggeworfen. Ich habe mal irgendwann durch die Blume gesagt, dass sie mich ja mal überraschen könne. Es muss nicht teuer sein, einfach mal was neues. Das hatte zur Konsequenz, dass es A) wieder die gleichen Pralinen gab und B) dazu die Rechtfertigung, dass ich ja Schuld sei, weil ich ihr nicht sage was ich zum Geburtstag will.
Habt ihr schonmal ein Geschenk bekommen, bei dem jemand vor Überreichung euch erstmal Schuld gegeben hat?
Aber klar, ich bin ja auch daran Schuld, dass sie mir nicht vertrauen kann. Das ist für meine Mutter immer das wichtigste: Dass jemand anderes Schuld hat.

Mir ist schon klar, warum meine Mutter von der Schuldfrage nie loskommt. Sie hat mich damals bei meinen Großeltern gelassen und damit ihre Rolle als Mutter aufgegeben. Bis heute versucht sie sich von dieser "Schuld" zu distanzieren und ist nicht in der Lage für irgendetwas im Leben Verantwortung zu übernehmen. Selbst bei einem Geburtstagsgeschenk will sie nicht die Verantwortung was auszusuchen.

Wie reagiert sie, wenn du sie genau darauf ansprichst?

Hast du schon mal versucht, ihr zu sagen, dass du ihr die Vergangenheit nicht nachträgst, ihr ihr Handeln damals nicht zum Vorwurf machst?

Denn nach allem, was du hier so schreibst, ist es doch vielleicht sachlich betrachtet auch so, dass deine Großeltern besser für dich gesorgt haben als deine Mutter es hin bekommen hätte.

Diese Aussage könntest du damit verbinden, dass sie doch sicher verstehen wird, dass eine Sohnespflicht, sich um die Mutter zu kümmern, nicht einfach durch den Akt der Geburt begründet werden kann.

Kindesliebe ist ja eine Reaktion auf die unmittelbar erfahrene Mutterliebe.

Mit anderen Worten: könntest du ihr freundlich und fest erklären, dass du jegliche moralische Verpflichtung ihr gegenüber zurück weist und du den Kontakt weiter einschränken wirst, wenn sie nicht aufhört, zu versuchen in die gleiche Kerbe zu hauen?

Dass dir das weh tut, wenn sie Dinge einfordert, die Söhne angeblich oder wirklich für ihre Mütter tun, während sie von sich aus für dich noch nicht einmal eine Kleinigkeit tut, wie sie Mütter täglich für ihre Kinder tun, ohne auch nur ein Danke zu erwarten?

Wenn sie ein Beispiel will, dann erwähne, dass sie noch nicht einmal in ihrem Leben einen Kuchen zum Geburtstag für dich gebacken hat.

Das würde ich an deiner Stelle auch als Wunsch äußern, falls sie noch mal fragt und du keinen anderen hast.

Übrigens würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken, was für Wünsche und Forderungen du an sie stellen könntest. Wenn du das offen tust, dann wird ihr das Gespräch vielleicht selbst unangenehmer.

Im Moment, habe ich den Eindruck, hat sie sich da recht komfortabel eingerichtet: sie jammert dir was vor und betrachtet dich als Wünscherfüller und du blockst nur ab und manches tust du ja auch für sie.

In anderen Worten: im Moment gewinnt sie stets etwas aus Gesprächen mit dir.

Vielleicht gibt es aber etwas, was du gern von ihr möchtest? Dinge, die du wissen willst oder die du gern mit ihr unternehmen möchtest?

Überleg dir da paar Sachen und sprich sie aus. Vielleicht fängst du mit was an, was sie sehr leicht erfüllen könnte. Und darum bittest du sie, in jedem Gespräch.

So hartnäckig und stur wie sie kannst du doch sicher auch sein?
 
Was hättest du für ein Leben gehabt ...wenn du bei dieser Mutter aufgewachsen wärst.
Du wärst vermutlich psychisch krank und arbeitsunfähig geworden.

Sei froh, dass du als Kind deine Grosseltern gehabt hast.

Wenn du ein anderes Geburtstagsgeschenk haben willst
hätte ich ihr gesagt was du dir wünschst.

Immer Pralinen zu schenken zeigt ihre Einfallslosigkeit....und wie wenig sie über dich weiss und wie wenig Gedanken sie sich um dich macht.
Sie kann dich nicht verstehen.....es geht alles nur um sie selber.
Ich würde ihr Geld geben aber sie soll auch etwas für dich tun.

Ich hätte der Mutter gesagt...vieles ist ein geben...und nehmen.

Du könntest ihr z.B .Geld geben und sie überschreibt dir das Haus....in dem sie wohnen bleiben darf ..solange sie lebt.
 

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