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Fristlose Kündigung nach 3 Wochen

Das verstehe ich nicht. Wenn sie Arbeitnehmerin ist, erhält sie Gehalt.

Rechnungen schreiben nur Freelancer/ Unternehmer.

Egal, wann und wie man kündigt.
Achso ich meinte keinen Arbeitsvertrag gegenüber Arbeitnehmern. Sondern eben ein Dienstleistungsvertrag oder was auch immer, was zwischen beiden Geschäftspartnern eben festgehalten wurde. Einen Rahmenvertrag wird es ja geben. Man schreibt ja nicht einfach nur Rechnungen.
 
Ich habe gerade in ältere Beiträge (Frühjahr 2024) von dir reingelesen.

Beim vorherigen Arbeitgeber war es ähnlich schwierig für dich und die Beschäftigungsdauer auch relativ kurz?

....auch von einem drohenden Burnout war die Rede. Hast du dich mit der Problematik auseinander gesetzt und dir Hilfe geholt oder letzteres zumindest in Erwägung gezogen?
 
Leider hatte ich vorletzte Woche einen Todesfall in meiner Familie und ich musste den Freitag und Monat der Arbeit fern bleiben

Mein Beileid.
Aber ob man deswegen wirklich schon in der 2ten Arbeitswoche ganze 2 Tage nicht zur Arbeit erscheinen sollte, weiß ich nicht.

Für mich wäre das schon ein starker Indikator dafür gewesen, dass es nicht passt.
Habe es noch nie erlebt, dass bei den „vernünftigen“ Leuten jemals ein Notfall aufgetaucht wäre, der bereits in den ersten Tagen schon zu "Ausfällen" geführt hätte.

Und dann gibts die anderen Kollegen.
Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was mir schon alles für "Begründungen" vorgelegt worden sind. Von der toten Oma, über vermeintlich tödliche Krankheiten bis hin zur drohenden Beugehaft..
Teilweise habe ich die Leute, in unserer kleinen Stadt, taggleich lachend durch die Gegend laufen sehen..

Also von "belastbar" zu sein, stand gar nichts in der Stellenanzeige. Es wurde auch niemals im Vorstellungsgespräch thematisiert

Sorry, aber das ist absoluter Quatsch.
Es gibt keinen Job auf der Welt, indem es nicht auch mal zu belastenden Momenten kommt.
Wenn das deine Vorstellungen sind, dann stell dich lieber gleich auf lebenslang Hartz 4 ein.

In der Stellenanzeigen stand wahrscheinlich auch nicht, dass es dir während der Arbeit erlaubt ist, die Toilette zu benutzen, nehme ich an.
Gewisse Dinge, sollte man unter Erwachsenen voraussetzen können.
 
Mein Beileid.
Aber ob man deswegen wirklich schon in der 2ten Arbeitswoche ganze 2 Tage nicht zur Arbeit erscheinen sollte, weiß ich nicht.
Der Tod fragt doch aber nicht danach, ob du erst kurz im Job bist oder schon langjähriger Mitarbeiter.
Und dass es dann auch etwas zu regeln gibt oder man zur Beerdigung geht, ist doch nachvollziehbar. An dieser Stelle sehe zumindest ich nichts Schlimmes und würde da auch erwarten, dass der Arbeitgeber Verständnis zeigt.

Bzgl. der Belastbarkeit musste ich allerdings auch schlucken. Das ist heute doch eher die Regel als die Ausnahme, denn überall ist die personelle Situation auf Kante genäht.
 
Der Tod fragt sicherlich nicht nach.
Aber man kann solche Dinge auch anders "handhaben".
Ich habe auch schon geliebte Menschen verloren und musste dabei all meine Verpflichtungen gegeneinander abwägen usw.
Das geht vielen so.
Naja, das sehe ich tatsächlich ein bisschen anders.
Oft genug schreiben auch Ärzte wegen Todesfällen krank; da hätte der Arbeitgeber gar keine Handhabe, so dass die Fehlzeit noch viel länger hätte ausfallen können. Das ist eine Ausnahmesituation, mit der eben nicht jeder gleichermaßen abgeklärt umgeht.
Es spricht m. E. nichts dagegen, zu fragen, ob man für diese außergewöhnliche Situation frei bekommen kann. Dass der Arbeitgeber dem entsprochen hat spricht auf jeden Fall FÜR ihn und wurde ja auch nicht moniert. Deshalb finde ich einmal mehr etwas kritisch, dass hier seitens der TE so schnell das Handtuch geschmissen wurde.
 
Nope, bei uns gibt es auch interne Dienstleister, die anderen Bereichen ihre Aufwände in Rechnung stellen. Allerdings finde ich das gegenüber HR auch seltsam.
Ja, aber das Geld landet doch dann nicht bei der Person auf dem privaten Konto. Es sei denn, dieser "interne Dienstleister" ist ein selbstständiger Unternehmer/ Freelancer. Dann aber würde ich mich fragen, was das für eine "interne" Dienstleistung sein soll.

Ich frage einfach deswegen so gezielt nach, weil es so oft passiert, dass Unternehmen eine Freelance-Tätigkeit wie eine Art abhängige Arbeitnehmerschaft verlkaufen und die Leute nicht einmal merken, dass sie jetzt plötzlich Freiberufler*innen sind.
 
Kündigen, gar noch fristlos, ohne eine neue Stelle zu haben, ist gefährlich, wenn man dann vielleicht mal Leistungen bei Agentur für Arbeit oder Jobcenter beantragen will oder muss. Das kann dann zu Sperrzeiten vom Amt her führen, denn du hast ja aus eigenen Stücken gekündigt und das nicht einmal unter Einhaltung der möglichen Kündigungsfristen. In der Probezeit sollte man auch nicht selber kündigen, ohne was anderes zu haben. Diese Erfahrungen habe ich selber gemacht in meinen dauernd befristeten Jobs von der Wende bis zur gewählten geminderten Altersrente.
 

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