Gene08
Aktives Mitglied
Sich selbst genügen, das ist natürlich die beste Voraussetzung für Freundschaften, bezog sich aber in meinem Beitrag auf die Freundschaft, die sich selbst genügt und nicht die ständige Aufmerksamkeit erfordert. Einfach die Begegnung zweier Menschen, die nicht zwanghaft etwas unternehmen müssen, weil von Anbeginn die Wellenlänge gegeben ist. Eben die Form von Verbindung, die durch Stille oder wenig Kontakt nichts verliert und so ist, als würde man sich täglich sehen. Wenn man unglaublich Zeit investieren muss, dann ist das Stress und meist eine “zu gewollte” Verbindung, weil eben krampfhaft gesucht/gewünscht. In so einem Fall bin ich jedenfalls raus. Dafür habe ich zu wenig Zeit und ein zu intaktes Umfeld an Freunden, die diese meine Zeit mehr als verdienen. Viele Bekannte bleiben genau deshalb Bekannte, weil es da eben nur einen einseitigen Verbindungswunsch gibt, der mich jedoch in der Erwartungshaltung des Gegenüber stark einschränkt und dies stellt keine Basis für eine Freundschaft dar.Wer sich selbst genügt ist jedenfalls schon einmal im Vorteil, der wird sicher mit aller Zeit der Welt auftreten, so aber keiner, der Halt sucht.
Soll nur heißen, dass ich die Abgrenzung der Bekannten der TE sehr gut verstehen kann, ganz egal ob sie zu echten Freundschaften überhaupt in der Lage ist oder gar kein Interesse daran hat. Sie setzt Grenzen für sich und ist damit klar, das ist alles was zählt für sie.