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Freundschaftssuche raubt mir Energie

Fühl dich bitte erstmal gedrückt, wenn du das magst. Es tut mir sehr leid, dass du so traurig bist.

Allerdings muss es ja Gründe geben, warum die Freundschaften so schwer fallen. Neben dem allgemeinen Problem, dass heutzutage viele Menschen den Wert von Freundschaften nicht mehr zu kennen scheinen, lese ich bei dir schon zwei, drei Dinge raus.

Du schreibst davon, dass die Suche nach Freundschaften dir viel Energie raubt. Also investierst du in diese Suche sehr viel. Und ich glaube, da beginnt das Problem. Das merken die anderen. Es wirkt krampfig und klammernd. Ich kenn das von mir selbst aus der anderen Rolle: Wenn ich jemanden kennenlerne, der zu schnell zu viel von mir will, dann mache ich dicht.

So hart es klingt: Du bist ihr nicht so wichtig, wie du es gerne wärst. Sie ist nicht die Richtige. Du kämpfst und klammerst und wirst dann doch nur enttäuscht.

Außerdem ist es in den allermeisten Fällen halt so, dass die Menschen Freundschaften gegenüber Partnerschaften als nachrangig bewerten. Wenn es um Partner, neue Partner, potenzielle neue Partner geht, werden Freund:innen schnell mal weggeschoben. Hundertmal im Umfeld erlebt. Ich selbst mache es anders, aber das Muster gibt es.
Die anderen suchen ja genauso Freundschaften? Das sind dann diejenigen, die alles in den Popo geschoben bekommen, aber eben nie was zurückgeben 🙂 Ihr Freund ist in Deutschland und die sehen sich nie. Freundschaften sollten da definitiv einen höheren Stellenwert haben. Außerdem sollte man in einer Beziehung es hinbekommen, nicht dauerhaft bei einem Treffen mit Freunden am Handy zu kleben. Unabhängig, ob das Partner oder lose Internetbekanntschaften sind. Und der Typ mit dem sie sich getroffen hat war nur ein Freund nicht ihrer. Das war bei ihr auch so. Sie ist dauernd am Handy gehangen und das hab ich auch ihr so gesagt, dass sie doch bitte mal das Handy zur Seite legen soll, wenn wir uns sehen. Sie trägt es die ganze Zeit um ihren Hals, so als wäre ihre Aufmerksamkeit sowieso die ganze Zeit woanders sobald das Handy Bing macht.
 
Liebe Keksi, ich glaub, das Einfachste wäre, du gehst eine Liebesbeziehung ein mit einem Mann und dieser soll dann deine beste "Freundin" auch zugleich sein und noch viel mehr. Das wäre die unkomplizierteste Variante.
Das kann ich für mich sagen, dass ich das nicht will 🙂 Außerdem sieht man immer wieder, dass ein Partner Freundschaften eben nicht ersetzen kann.
 
Du schreibst davon, dass die Suche nach Freundschaften dir viel Energie raubt. Also investierst du in diese Suche sehr viel. Und ich glaube, da beginnt das Problem. Das merken die anderen. Es wirkt krampfig und klammernd. Ich kenn das von mir selbst aus der anderen Rolle: Wenn ich jemanden kennenlerne, der zu schnell zu viel von mir will, dann mache ich dicht.

So hart es klingt: Du bist ihr nicht so wichtig, wie du es gerne wärst. Sie ist nicht die Richtige. Du kämpfst und klammerst und wirst dann doch nur enttäuscht.
Das würd ich jetzt nicht so sehen, dass es krampfig und klammernd wirkt. Das liegt dann wohl eher daran, dass diese Person wahrscheinlich jeden X beliebigen, den sie einmal gesehen hat und mit dem sie was gemacht hat ein Freund für sie ist (hat sie mir auch erklärt, weil ich ja verwundert war, dass sie gesagt hat ein Freund war beim ersten Tag des Spielefests dabei und das obwohl sie erst den Typen einmal getroffen hat). Das Problem ist das auf solchen Freundesuchplattformen Foren eben wirklich Leute sind die Freundschaften suchen, aber nicht auseinanderhalten, dass Freundschaft eben mehr ist als man kennt sich macht hin und wieder was zusammen und das wars. Und wenn mich jemand als Freund bezeichnet (so wie sie es ja getan hat), dann ist das eben mehr als nur ja ich sag zu oder ab zu bei einer gemeinsamen Aktivität und lass den anderen planen und gebe eben dauernd nur das bare minimum. Das ist dann Bekanntschaft.
 
@Keksi, bei mir entsteht der Eindruck, dass all unsere Gedanken dir nichts taugen. Was also brauchst du dann von uns oder wolltest du dich hier nur mal auskotzen? 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich für mich sagen, dass ich das nicht will 🙂 Außerdem sieht man immer wieder, dass ein Partner Freundschaften eben nicht ersetzen kann.

Bis du auf wen triffst, der diese Meinung über den Haufen wirft.

Aber egal, so wie du es brauchst, so soll es kommen.

Manchmal hilfts, wenn man genau beschreibt, wonach einem wäre. Hast du das schon einmal konkretisiert und wirklich genau überlegt?

Ich mag gern immer wieder Pausen, ich habe mit mir selber "besten Austausch", eine ruhige Freundin, bedächtig, ernsthaft ist mir lieber, als Quasselstrippen. Zugleich- nichts ist netter, als mal satt über alles zu quasseln, was einem beschäftigt. Hier bin ich wie ein Quartalssäufer- einmal volle, dann wieder Ruh.
Vielleicht war es bei deiner Bekanntschaft auch so, dass sie es durchaus genoss, aber Pause braucht bis zum nächsten Event miteinander.
 

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