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Freundschaft zu Ende?

A

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Re: Freundschaft zu Ende?
Oder es liegt daran:
es sei nichts sie sei einfach überfordert aktuell (neuer Aufgabenbereich).
Jeder kann mal überfordert sein und braucht dann einfach etwas Ruhe und Zeit.
Das kann man dann auch mal versuchen zu verstehen und Freiraum geben, anstatt die Freundschaft gleich zu hinterfragen und schnell in die Tonne zu hauen.
Sorry, ist nicht böse gemeint, aber wenn sie tatsächlich überfordert bist und du bedrängst sie dann noch mit deiner Unsicherheit und forderst noch mehr von ihr, dann geht das nach hinten los.
 
Hmm also die Meinungen gehen auseinander, entweder liegt’s an ihr oder an mir…jetzt bin ich etwas verwirrt
Du musst für dich entscheiden in welchem Rat du dich wieder findest und welcher Blickwinkel der passende für deine Situation ist.

Man kann sich natürlich auch die Antworten aussuchen, die einem besser ins Bild passen. Es geht nicht darum wer von uns Usern recht hat oder was die meisten sagen. Gut möglich das sie S**** ist und ch nicht als Freundin verdient hat. Gut möglich das du zu aufdringlich bist, weil du sie idealisierst und ihr die Luft zum Atmen nimmst.

Als ich gelesen habe, dass du sie "auserkoren" hast, hat es mich getriggert und an eine Freundin erinnert.
Deshalb habe ich dir meine Erfahrung erzählt, da ich auch schon eine "auserkorene" Freundin war.
 
Vielen Dank für eure Zeit!! 🙂 wirklich!

ja ich hab sie letzte Woche drauf angesprochen da wirkte sie sehr distanziert und genervt und meinte nein es sei nichts sie sei einfach überfordert aktuell (neuer Aufgabenbereich). Aber anstatt das nett zu sagen und Nähe zu suchen distanziert sie sich immer mehr. Sie antwortet, mehr auch nicht. Zum Geburtstag hat sie mir ganz lieb gratuliert mit „ich hab dich lieb“. Nun aber wieder Distanz und nicht antworten… es macht mich wahnsinnig. Wenn eine andere Freundin das macht merke ich es gar nicht, ich antworte auch öfters mal Tage oder Wochen nicht. Aber bei ihr präge ichmir jedes wort und jeden smiley ein…seitdem sie sich distanziert. Ich bekomme eine richtige Panik und denke an nichts anderes mehr.
Das ist wahrscheinlich genau der Punkt, der bei dir immer wieder ( gerne) gedrückt wird, weil er so "schön" weh tut.
Wenn man nachforschen würde in deiner Biographie, dann gabs bestimmt jemand, der dir als Kind gefallen hat und der dich dann zurückgewiesen hat. Eine tödliche Verletzung, tief eingegraben in deine Seele. Passiert dir Ähnliches, dann triggerst du, bist wieder dort in diesem Erleben und "du blutest" praktisch tausendmal wieder, jedesmal wieder, bis du geheilt bist.

Du kannst Folgendes versuchen, stelle dir vor, wie sie dich fies zurückweist, obwohl du bettelst, stößt sie dich von sich- normalerweise blutest du spätestens jetzt und großer Kummer legt sich über dich. Nun mach mal anders, hab mal KEINEN Kummer deshalb, weine diesmal nicht ( mehr) wenn du diese Szene nacherlebst. "Springe über diesen Schatten in deiner Seele", falle NICHT mehr in diese Schmerzfalle, schau statt dessen freundlich drein, sei NICHT beleidigt, also leidend, krank, gekränkt mehr. Geh dein Tagebuch holen und schreib hinein, ich bin drüber hinweg, seit heute... dann feiere. Du bist frei von dieser Laus, die ständig über deine Leber läuft... sie ist weg.

Übrigens, die ist deine Freundin und hilft dir unbewusst, aber dennoch. Sie macht nicht zufällig so, sie fühlt sich irgendwie dazu veranlasst, kanns wahrscheinlich selbst nicht erklären, so wie du unbewusst stets so machst, dass man sich nachher distanziert benimmt, du trägst ja dazu bei, benimmst dich seltsam, machst wie unter Zwang solche Erfahrungen immer wieder durch.
Das kann man beenden, unterbrechen, dieses Kummerschieben müssen, möchten, das kann man abstellen lernen.

Nimm gedanklich diese Kameradin her zu dir und freu dich drauf, wenn ihr euch wieder seht und trefft. Denke heiter an sie, denke mit Lockerheit an sie, das Verdrießliche lass los. Denke NICHT verdrossen über sie nach und auch nicht, wenn du sie triffst, sei per Denke jemand, der sie sehr gern hat und so richtig mag und ruf ihr einfach ein hi! zu, wie man jemand zuruft, über den man sich freut und nicht ( klammheimlich) kränkt und ärgert und du wirst sehen, wirst merken, jetzt grüßt sie gern zurück. Wenn nicht heute, dann "morgen"- solang sie eben braucht, um zu merken, du schmachtest nicht danach, dass sie dich liebt, ( wofür hältst du sie?) du magst sie, nicht mehr, nicht weniger, wie jeden lieben Menschen, der gern auf wen zugeht, wenn man ihn echt mag und Distanz hält, wenn man leidet, wenn man ihn sieht.
 
Jetzt ist es passiert trotz der tollen Tipps und Ratschläge: ich hatte so einen tiefen Leidensdruck in mir dass ich weiter getestet, angesprochen, gelogen habe. Als ob etwas in mir stichelt: mach so lange bis es platzt, bis es richtig weh tut. Alle haben mir geraten: lass die Frau in Ruhe. Ich schreibe endlos lange Lügengeschichten um da irgendwie wieder rauszukommen bis es geplatzt ist: sie hat richtig sauer geantwortet, gesagt, sie glaubt mir meine theatralischen Geschichten nicht mehr und will nur noch weg von mir. Es tut weh.. es tut richtig weh und ich bin kaum noch ansprechbar. Im kollegenkreis geht nun viel Gerede über mich rum… als hätte ich dieses tragische Ende herbeiprovoziert…
 
Das ist wahrscheinlich genau der Punkt, der bei dir immer wieder ( gerne) gedrückt wird, weil er so "schön" weh tut.
Wenn man nachforschen würde in deiner Biographie, dann gabs bestimmt jemand, der dir als Kind gefallen hat und der dich dann zurückgewiesen hat. Eine tödliche Verletzung, tief eingegraben in deine Seele. Passiert dir Ähnliches, dann triggerst du, bist wieder dort in diesem Erleben und "du blutest" praktisch tausendmal wieder, jedesmal wieder, bis du geheilt bist.

Du kannst Folgendes versuchen, stelle dir vor, wie sie dich fies zurückweist, obwohl du bettelst, stößt sie dich von sich- normalerweise blutest du spätestens jetzt und großer Kummer legt sich über dich. Nun mach mal anders, hab mal KEINEN Kummer deshalb, weine diesmal nicht ( mehr) wenn du diese Szene nacherlebst. "Springe über diesen Schatten in deiner Seele", falle NICHT mehr in diese Schmerzfalle, schau statt dessen freundlich drein, sei NICHT beleidigt, also leidend, krank, gekränkt mehr. Geh dein Tagebuch holen und schreib hinein, ich bin drüber hinweg, seit heute... dann feiere. Du bist frei von dieser Laus, die ständig über deine Leber läuft... sie ist weg.

Übrigens, die ist deine Freundin und hilft dir unbewusst, aber dennoch. Sie macht nicht zufällig so, sie fühlt sich irgendwie dazu veranlasst, kanns wahrscheinlich selbst nicht erklären, so wie du unbewusst stets so machst, dass man sich nachher distanziert benimmt, du trägst ja dazu bei, benimmst dich seltsam, machst wie unter Zwang solche Erfahrungen immer wieder durch.
Das kann man beenden, unterbrechen, dieses Kummerschieben müssen, möchten, das kann man abstellen lernen.

Nimm gedanklich diese Kameradin her zu dir und freu dich drauf, wenn ihr euch wieder seht und trefft. Denke heiter an sie, denke mit Lockerheit an sie, das Verdrießliche lass los. Denke NICHT verdrossen über sie nach und auch nicht, wenn du sie triffst, sei per Denke jemand, der sie sehr gern hat und so richtig mag und ruf ihr einfach ein hi! zu, wie man jemand zuruft, über den man sich freut und nicht ( klammheimlich) kränkt und ärgert und du wirst sehen, wirst merken, jetzt grüßt sie gern zurück. Wenn nicht heute, dann "morgen"- solang sie eben braucht, um zu merken, du schmachtest nicht danach, dass sie dich liebt, ( wofür hältst du sie?) du magst sie, nicht mehr, nicht weniger, wie jeden lieben Menschen, der gern auf wen zugeht, wenn man ihn echt mag und Distanz hält, wenn man leidet, wenn man ihn sieht.

mich hab’s komplett verhauen. Du hast es so toll erkannt gehabt… warum bin ich so?
 
Jetzt ist es passiert trotz der tollen Tipps und Ratschläge: ich hatte so einen tiefen Leidensdruck in mir dass ich weiter getestet, angesprochen, gelogen habe. Als ob etwas in mir stichelt: mach so lange bis es platzt, bis es richtig weh tut. Alle haben mir geraten: lass die Frau in Ruhe. Ich schreibe endlos lange Lügengeschichten um da irgendwie wieder rauszukommen bis es geplatzt ist: sie hat richtig sauer geantwortet, gesagt, sie glaubt mir meine theatralischen Geschichten nicht mehr und will nur noch weg von mir. Es tut weh.. es tut richtig weh und ich bin kaum noch ansprechbar. Im kollegenkreis geht nun viel Gerede über mich rum… als hätte ich dieses tragische Ende herbeiprovoziert…
Hast Du ja auch, so leid mir das tut.
Aber was haben die Kollegen damit zu tun?
 
""… warum bin ich so?""
Hallo liebe Lollipop123, dieser Frage braucht keiner lange nachgehen, irgendwelche lebenswichtige Personen ( Mama, Papa, dann später Freundinnen, oder Lehrer zb) redeten mit dir nicht mehr, nachdem du sie "enttäuscht" hast, also nicht artig so machtest, wie sie wollten, unerbittlich, gnadenlos ließen sie dich wissen, ich mag dich jetzt nicht mehr.. Liebesentzug als Strafe, das ist der Hauptgrund. So wirst du dazu erzogen, sehr gefällig zu sein, weil das wirklich extrem hilflos fühlen lässt, wenn man weggestoßen wird als total abhängiges Kleinkind. Das macht panisch, das ist wie eine Todesstrafe und eigentlich das Furchtbarste, was sich ein Kind vorstellen kann, "Hilfe, wer schaut auf mich, man mag mich nicht mehr", dieses irrsinnige Leid gräbt sich tief ein.
Dann fängt man an zu meinen, je lieber ich bin, umso weniger straft man mich und man verbiegt sich, oder wird aus Angst zum Lügner, oder strebert recht usw., oder man wird zum ständigen Ja-Sager, lässt sich demütigen und zum Deppen machen, kriegt ein Helfersyndrom, hat oft Liebeskummer usw.. oder kriegt eine Sozialphobie. Panik davor, rauszugehen und etwa einen Fehler zu machen, das macht auch solche Erziehung.

Zur Erinnerung, das ist ein Kindheitstrauma, als Kind wiegt das natürlich tausend mal schwerer, wenn man keine Streicheleinheiten kriegt, aber heute musst du zu dir sagen, okay, heute eben nicht, oder von jenem vielleicht nicht, oder die Streichel-Bar ist vorübergehend geschlossen, auch egal, ich überlebs, bin ja keine zwei Jahre mehr alt.
 
Mir kommt vor, die beste Strategie ist, wenn du von Haus aus jedem verzeihst, wenn er deinen Erwartungen nicht nachkommt. Die meisten haben nicht vor, dir weh zu tun, die wollen nur Grenzen setzen und mitteilen, heute habe ich zu tun, heute gehts nicht, ich bin beschäftigt, kann nicht- du fühlst dich bestraft und gehst mit Gewalt gegen diese Grenzsetzung vor, du schreibst, entschuldigst dich, bist am Nachfragen, machst praktisch so, als ob du was falsch gemacht hättest und das macht vorsichtig, die akzeptiert keine Pause, die muss gemieden werden, vertröstet, in Schach gehalten werden.
Das kannst du verhindern, dass man dich so einstuft, indem du natürlich akzeptierst, wenns anders kommt, als beliebt. Das verschafft Vertrauen und so ist es gemütlich mit dir, du plärrst nicht wegen dem, du verstehst es, also kannst das VERGEBEN ( verstehen IST verzeihen) und nun übs einfach. Man will nicht, auch okay.. zeig trotzdem Gelassenheit und UnbeKÜMMERT-heit, also fall nicht in Kummer, ( Beleidigtsein, Böse sein wegen dem) bleib Freund. Solche Freunde sind leicht und die muss man sich nicht vom Leib halten, die unabhängig sind und gut damit umgehen können, wenn man grad keine "Liebe" aus der Tasche zieht, wennste auftauchst.

Ganz liebe Grüße
ich hoffe schwer, dir den Spaß verdorben zu haben, dich plärrend zu fragen, warum man dich ( schon wieder, oder noch immer) nicht mag... gggg... weil der eine gerade für sich kocht, der andere seine Familie versucht im Zaum zu halten, weil der andere sein Auto gerade auftankt usw... was anderes steckt oft nicht dahinter, als dass man zu tun hat. Das war auch beim Kindsein so, Mutter hatte zu tun und man verstand das falsch, so brüllte man, als wäre man erstochen worden. Kinder wissen ja nicht, dass das vorübergehend ist.
Guck mal lieb und sonst nichts, rede nicht viel und warte, man wird auf dich zukommen, sobald du niemanden auflauerst mehr. Bleib schmuselig, egal, ob man herschaut, oder net.
 

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