Was du mal versuchen kannst ist, einen Brief an sie zu schreiben.
Es geht nur darum, dass du all das, was du ihr gerne mal noch mitteilen möchtest, ihr erst mal schreibst.
Dieser Punkt dienst dazu, erst mal den Ballast abzuladen und die Gedanken für sich selbst zu ordnen. Wenn es hilfreich ist, kannst du dir auch vorstellen, dass du ihr genau diese Worte, wärend du schreibst, direkt ins Gesicht sagst.
Der Brief muss nicht komplett an einem Tag geschrieben werden.
Leg den Brief dann erst mal beiseite und lies ihn dir ein paar Tage später nochmal durch.
Hier wirst du evtl. dann denken, dass du in einigen Formulieren etwas zu unklar, zu oft entschuldigend, zu grob, ect. formuliert hast.
Wenn dir also irgendwas nicht passend vorkommt, fang nochmal von vorne an.
Sollte der Brief soweit passend für dich sein, dann leg ihn nochmals zur Seite und warte ein paar Tage.
Wenn du ihn jetzt noch mal durchliest, stelle dir selbst Fragen wie diese hier:
- Wie würde ich reagieren, wenn ich so einen Brief erhalten würde?
- Was erwarte ich von meiner ehemaligen Freundin wenn sie den Brief gelesen hat?
- Denke ich, sie macht sich wirklich Gedanken und geht auf mich zu um ein klärendes Gespräch zu führen?
- Will ich überhaupt noch eine neue Freundschaft mit ihr aufbauen?
- Wie geht es mir, wenn sie auf den Brief überhaupt nicht eingeht, oder sich abfällig dazu äußert?
- Bringt es überhaupt was, ihr den Brief zu geben?
Und dann überlege dir, ob du ihr den Brief zukommen lässt, oder ob es für dein Gedankenkarussel einfach mal hilfreich war diesen Brief geschrieben zu haben um dir selbst über einiges bewußt zu werden.