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Freundin vergewaltigt

Ok Oloi...

Ich hatte wirklich viel Verständnis und war voll auf deiner Seite. War jetzt länger raus, weil es mir nicht gut ging. Oloi, dass du immer noch nicht gehandelt hast, halte ich für grob fahrlässig und sehr gefährlich. Deine Freundin wird das auch so sehen, wenn sie wieder klar denken kann. Du hilfst ihr so nicht. Im Gegenteil. Zu Anfang konnte ich verstehen, dass du erstmal Ruhe reinbringen wolltest. Aber jetzt ist viel Zeit verstrichen und immer noch nichts passiert. Du weißt nicht was du tust. Ich hoffe nur für deine Freundin, dass die Folgeschäden nicht ins Unermessliche gehen...

Eisblume
 
Das Schimmste an dieser Situation für Betroffene ist das Ohnmachtsgefühl, das Gefühl die KOntrolle zu verlieren.
Deswegen ist es extrem wichtig, nichts zu tun was gegen den Willen der Betroffenen passiert. Sie muss die Kontrolle zurück gewinnen, sonst wird alles nur noch schlimmer. Erfolgen Maßnahmen gegen ihren Willen, besteht die Gefahr einer Retraumatisierung.
Deswegen ist eine Anzeige auch oft schwierig, darauf folgen Anschuldigungen, Verdächtigungen, Stigmatisierung, zT jahrelanges erzwungenes Auseinadersetzen mit der Tat, Leute bekommen es mit von denen man das nicht will, und die Gesellschaft tendiert dazu den Betroffenen die Schuld zu geben oder sie als unglaubwürdig darzustellen, und am Ende in den allermeisten Fällen keine Verurteilung, was von manchen genauso demütigend und zerstörend empfunden wird wie die Tat selbst. Obwohl ich es extrem wichtig finde Täter zu verurteilen und alles zu tun damit sich solche Taten nicht wiederholen, kann ich gut verstehen warum viele nicht anzeigen und ich würde es auhc nicht tun, bzw hab ich nicht. Hast du nicht geschrieben dass sie sich nicht gewehrt hat? Dann ist eine Vergewaltigung in Deutschland nicht strafbar!
 
... Hast du nicht geschrieben dass sie sich nicht gewehrt hat? Dann ist eine Vergewaltigung in Deutschland nicht strafbar!
1.) Sie hat sich gewehrt.
2.) Sie ist schwer verletzt worden.
3.) Auch ohne das Wehren ist eine Vergewaltigung strafbar.
4.)Spielte sich das Ganze nicht in Deutschland ab.
5.) Besteht/bestand die Gefahr einer Wiederholungstat, da sich Täter und Opfer kennen und die Täter eine solche angekündigt hatten.
6.) ******* **** ******** ********
 
Das Schimmste an dieser Situation für Betroffene ist das Ohnmachtsgefühl, das Gefühl die KOntrolle zu verlieren.
Deswegen ist es extrem wichtig, nichts zu tun was gegen den Willen der Betroffenen passiert. Sie muss die Kontrolle zurück gewinnen, sonst wird alles nur noch schlimmer. Erfolgen Maßnahmen gegen ihren Willen, besteht die Gefahr einer Retraumatisierung.
Deswegen ist eine Anzeige auch oft schwierig, darauf folgen Anschuldigungen, Verdächtigungen, Stigmatisierung, zT jahrelanges erzwungenes Auseinadersetzen mit der Tat, Leute bekommen es mit von denen man das nicht will, und die Gesellschaft tendiert dazu den Betroffenen die Schuld zu geben oder sie als unglaubwürdig darzustellen, und am Ende in den allermeisten Fällen keine Verurteilung, was von manchen genauso demütigend und zerstörend empfunden wird wie die Tat selbst. Obwohl ich es extrem wichtig finde Täter zu verurteilen und alles zu tun damit sich solche Taten nicht wiederholen, kann ich gut verstehen warum viele nicht anzeigen und ich würde es auhc nicht tun, bzw hab ich nicht. Hast du nicht geschrieben dass sie sich nicht gewehrt hat? Dann ist eine Vergewaltigung in Deutschland nicht strafbar!

Danke.

Sie muss es wollen, sie muss innerlich dazu bereit sein, sonst ist es eine erneute Vergewaltigung - ihrer Seele.
 
Hey zusammen
Ich weiss ich habe nicht mehr geschrieben und das tut mir Leid aber in den letzten 2-3 Monaten hatte ich sehr viel um die Ohren. Alles mit meiner Freundin ist mir über den Kopf gewachsen und unsere Beziehung ist zerbrochen aber sie ist in Therapie und auf dem Weg der Besserung auch wenn es ihr immer noch schlecht geht sie bekommt jetzt Hilfe leider konnte unsere Beziehung nicht überleben…
Wir reden kaum noch miteinander aber das hat andere Gründe zum Beispiel dass auch weil mir die ganze Sache über den Kopf gewachsen ist und ich im Berufsleben sehr viel Stress hatte da momentan recht viel auf mich zukommt bin ich nun in eine tiefe Depression gestürzt und kämpfe momentan mit Selbstmordgedanken und war einige Male kurz vor einem Selbstmordversuch…
Momentan ist es extrem und ich sehe auch keinen Sinn mehr im Leben und ich kann nicht mehr arbeiten ich bin überfordert und meine Hobbies machen keinen Spass mehr ich kämpfe mit Alpträumen und dergleichen. Ich war bei einem Psychologen da ich dazu gezwungen wurde von Freunden etc. aber es hat nichts gebracht ich fühle mich nur noch schlechter und ich will nicht noch mal zum Psychologen gehen ich muss damit alleine fertig werden aber das sollte erklären warum ich hier nicht mehr aktiv war. Ich versuche nur mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen was extrem schwierig ist und ich meiner ex-Freundin immer noch nachtrauere…
Und ehrlich gesagt glaube ich persönlich auch nicht dass ich noch lange so weitermachen kann mein Lebenswille schwindet von Tag zu Tag mehr.
Nur damit ihr mal wieder auf dem laufenden seid
Oloi

 
Alleine wirst du das nicht schaffen. Ein Besuch reicht da auch nicht. Gib jetzt nicht auf und gib dem Pyschologen eine Chance dir zu helfen.
 
Ich weis nicht ich will nicht unbedingt mit einem Psychologen oder Arzt oder was auch immer reden ich weis nicht genau warum es hat mich richtig geschüttelt als ich am Montag nach Hause gehen musste da ich bereit war Selbstmord zu begehen aber ich habe an Freunde und Familie gedacht und das hat mich davon abgehalten bis jetzt.
 
Ich war bei einem Psychologen da ich dazu gezwungen wurde von Freunden etc. aber es hat nichts gebracht ich fühle mich nur noch schlechter und ich will nicht noch mal zum Psychologen gehen ich muss damit alleine fertig werden aber das sollte erklären warum ich hier nicht mehr aktiv war. I
Warum beißt Du Dich so an den Gedanken, alles alleine schaffen zu müssen? Das war bei der Sache mit Deiner Freundin bereits so und Du siehst ja, dass Du es eben nicht allein geschafft hast, sondern im Gegenteil, Dir selber geschadet hast. Warum willst Du jetzt den gleichen Fehler wieder machen und riskieren, dass es noch schlimmer wird? Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen- im Gegenteil! Das wäre klug und hätte Respekt verdient.
Deine HAltung, alles allein schaffen zu müssen, hat Dir bisher mehr geschadet, als genützt- das wird jetzt wieder so sein, also lass Dir bitte helfen! Ein Besuch beim Psychologen reicht definitiv niciht aus. Mach das mal ein paar Monate, dann wirst Du sehen, dass Dir das gut tut.
Schau: Es wäre doch kindisch, sich selber durchzuwurschteln, wenn es auch Hilfe gibt. Wenn Du Klavierspielen lernen willst, gehts Du doch auch zu einem Lehrer und sagst nicht: Ich muss das alleine schaffen.
 
Hallo Oloi!

Ich hoffe, vielleicht hilft es dir ein wenig, wenn ich dir von mir erzähle: ich habe schon wirklich viele Abstürze erlebt, Schicksalsschläge und Tiefs. Ich kenne das, wenn jeder Tag sich an den nächsten reiht, das Essen nicht mehr schmeckt, nichts Freude macht und man nur existiert, nicht lebt.

Weißt du, es ist keine Schande, wenn man ein Stück des Weges die Kraft verliert und einknickt und dann dem entsprechend Hilfe von außen in Anspruch nimmt. Wenn du dir das Bein brichst, lässt du dich ja auch von einem Arzt behandeln und sagst nicht "Ich muss das alleine schaffen".

Es ist wirklich keine Schande, wenn einem mal die Kraft ausgeht oder die Hoffnung. Aber man darf nur nie aufgeben. Denn es werden auch wieder andere Zeiten kommen, wirklich. Es fühlt sich nur immer so an, als würde es so bleiben und nie wieder gut werden.

Du wirst dich wieder verlieben und irgendwann wirst du auch wieder Freude an deinen Interessen und Hobbys haben.

Ich würde dem Psychologen nochmal eine Chance geben. Dafür musst du aber offen und bereit sein. Ich denke, es täte dir sehr gut, wenn du die Belastung irgendwo abladen könntest bei jemanden, der außenstehend ist.

Und wenn es gar nicht geht, dann überlege dir, ob du dir für einige Zeit etwas zur Beruhigung verschreiben lässt, damit du gerade deswegen dann besser den Blick nach vorne richten und dich entlasten kannst. Auch das ist keine Schande. Wenn du dein Bein gebrochen hast, holst du dir ja auch eine Krücke.

Ich habe das auch schon durch, gerade jetzt die letzten ganzen Monate auch wieder: man sieht kein Licht am Horizont und man hat Angst davor, dass es immer so bleiben wird. Aber Nein, das ist wirklich nur die Angst und das Leben geht wieder voran - mit dir.

Die ganzen letzten Ereignisse haben sich überschlagen, du warst überfordert und ich denke, die Beziehung ist nicht zerbrochen, weil du ein schlechter Freund warst, sondern weil deine Freundin jetzt einfach Zeit für sich braucht, neu ordnen muss und vor allem heilen und da passiert es gar nicht so selten, dass Beziehungen zerbrechen.

Das was passiert ist, konntest du alleine gar nicht stemmen.

Deswegen ist es jetzt umso wichtiger, dass du dich um dich kümmerst und versuchst, dich wieder aufzurichten.

Mir hat immer der Alltag sehr geholfen: dass ich mich um meine Katzen kümmern MUSS. Dass ich mir was leckeres koche. Ein neues Rezept ausprobiere. Mir nach dem Aufstehen schon schöne Ziele gesetzt habe, so klein sie auch sein mögen. Wie z. B. "Heute Abend gucke ich mir dann gemütlich einen Film an". Oder dass die Sonne scheint und ich ein wenig auf dem Balkon lese. Immer in kleinen Schritten.
 

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