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Freundin hat Pille ohne mein Wissen abgesetzt und ist nun schwanger.

..., aber ein Hormoncocktail, der für die Frau nicht unbedingt toll ist - einige der Nebenwirkungen traten übrigens auch bei der Pille für den Mann auf und aufgrunddessen wurde die Entwicklung eingestellt, da für einen Mann unzumutbar. 😉

Ich wiederhole mich gerne:

Eine Grundsatzdiskussion über Hormoncocktails ist hier völlig fehl am Platze, weil das Paar gemeinsam entschieden hat, mit der Pille zu verhüten.
Diese Verhütungart hat sie eingestellt, ohne es dem Partner zu sagen.

Darum geht es und um nichts anderes.
 
Wenn ein Mann, der immer und immer wieder sagt: "ich will kein Kind", dann das Kind auch tatsächlich nicht will , wenn es da ist, dann hat das nichts mit "Rache" zu tun, sondern mit Konsequenz und der eigenen Einstellung treu bleiben.
Und warum ist er dann nicht so konsequent, nur noch mit Platzpatronen zu schiessen und sich sterilisieren zu lassen?

Ich wiederhole mich gerne:

Eine Grundsatzdiskussion über Hormoncocktails ist hier völlig fehl am Platze, weil das Paar gemeinsam entschieden hat, mit der Pille zu verhüten.
Diese Verhütungart hat sie eingestellt, ohne es dem Partner zu sagen.

Darum geht es und um nichts anderes.
Nun, ob sie sich wirklich gemeinsam für die Verhütung mit der Pille entschieden haben, lese ich aus dem Eingangsbeitrag nicht heraus - denn wie heißt es da:
... denn ich war in der Annahme, dass sie die Pille nimmt,
Liest sich eher nach einer "stillschweigenden Übereinkunft" und daß er die Verantwortung da ganz gerne abgab. Daß er Verantwortung durch andere Verhütungsmöglichkeiten, Sterilisation seinerseits, Kondome, übernehmen wollte, davon lese ich nichts.
 
Weil er seiner Partnerin und auf die getroffenen Absprachen vertraut hat. Gut, man soll anscheinend keiner Frau trauen. Das lese ich aus deinem Beitrag. Muss man aber auch erstmal wissen.
Wissen wir denn, dass es da eine Absprache gab oder verließ er sich blauäugig darauf, weil Verhütung Frauensache ist? Sorry, aber wenn ich weiß, meine Partnerin ist labil, hat Verlustängste, will auf jeden Fall Kinder und nimmt das "Ich will auf keinen Fall Kinder" des Partners nicht ernst, dann bin ich als Mann doch nicht so dämlich und schustere ihr die alleinige Verantwortung in Sachen Verhütung zu.
 
Warum sollte er sich einem operativen Eingriff unterziehen, wenn sich gemeinsam mit der Frau für die Verhütung mit der Pille entschieden wurde? Er wird sie kaum gezwungen haben die Pille zu nehmen.
Der Eingriff ist immer noch harmloser als die Pilleneinnahme.

Ja, Verhütung ist gemeinsame Sache, aber dazu gehört dann auch sich an die gemeinsam getroffene Absprachen zu halten. Und da ist es nunmal die alleinige Verantwortung der Frau, dem Mann bescheid zu sagen, wenn sie die Pille nicht mehr nimmt. Da hat der Mann ja keine Glaskugel, um das voraussehen zu können, das sie plötzlich für sich alleine beschließt, die Pille abzusetzen.
Hätte sie dem Mann bescheid gesagt, dass sie die Pille nicht mehr nehmen will, dann hätte er die Möglichkeit gehabt, sich für eine andere Verhütungsmethode zu entscheiden. Sei es Kondom, Sterelisation oder was anderes...
Aber die Möglichkeit wurde dem Mann in diesem Fall (natürlich berechnenderweise) nicht gegeben.
Ich habe nirgends geschrieben, daß es besonders toll ist, was sie gemacht hat - man unterstelle mir da bitte nichts.

Ich finde nur, im Eigeninteresse sollte ein Mann, wenn er absolut keine Kinder will, auch die Verantwortung dafür übernehmen, daß es auch eben nicht so hinterrücks passieren kann, und entweder die OP machen oder Kondome nehmen.
 
Hi,

jetzt mal ganz ehrlich - der TE hat jetzt schon verkackt - das ist kaum mehr zu bestreiten.

Nichts desto trotz kann man hier keinesfalls davon reden, dass er der Frau die Verantwortung "zugeschoben" hätte - es war zwischen beiden vereinbart, dass Sie verhütet - und er hat (Asche über sein Haupt) tatsächlich seiner (Ex)-Freundin vertraut.

Dumm ist, dass jetzt ein Kind da mit rein kommt - aber das war einzig die Entscheidung seiner (Ex)-Freundin - nicht seine - seine Meinung, sein Wille wurde bewusst ignoriert und er böswillig getäuscht. Sicher - er hätte schlauer sein können und sich mit einer Vasektomie vor Unterhaltszahlungen schützen können - denn wer so sicher weiß, dass er keine Kinder - den sollte das nicht stören.

Aber daran wären viele Väter schuld. Und die aktuelle Situation ist eine völlig andere wie bei einer unbeabsichtigten Schwangerschaft, da hier bewusst getäuscht wurde.

An den TE:
Nun - grundsätzlich solltest du natürlich sofort Schluss machen und auch einen klaren Cut machen. Ihr sofort deutlich machen, dass Sie mit dem Kind ohne dich steht. (War Ihre Entscheidung - nicht deine)
Ein schlechtes Gewissen brauchst du in meinen Augen an der Stelle nicht haben - die Frau hat sich bewusst dazu entschieden allein zu erziehen - und genau das sollte Sie jetzt auch eben müssen. Was Unterhalt angeht - sofern du in Deutschland bleibst wirst du eine ganz schöne Weile der Zahlesel sein. Bei der Grundlage würde ich wie bereits von anderen erwähnt sofort zusehen wie du auf mögliche niedrige Zahlen kommst. Schwangerschaft aus Versehen ist eine Sache - so verarscht zu werden eine gänzlich andere...

LG
 
Ich finde nur, im Eigeninteresse sollte ein Mann, wenn er absolut keine Kinder will, auch die Verantwortung dafür übernehmen, daß es auch eben nicht so hinterrücks passieren kann, und entweder die OP machen oder Kondome nehmen.

Das würde aber wirklich bedeuten, dass ich meinem Partner nicht vertrauen darf. Bei gar nichts.
Sorry, ich verstehe unter einer Partnerschaft etwas anderes...
 

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