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Gast
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Die Frage ist, was soll ich tun. Sie möchte dieses Kind definitiv bekommen und behalten. Für mich kommt ein Vaterdasein nicht in Frage und ebensowenig möchte ich diese Beziehung mit so einer Person weiterführen.
Hallo Chris,
ich kann verstehen, dass du ihr Verhalten als Vertrauensbruch empfindest. Aber worauf fußte eigentlich dein Vertrauen? Du wusstest, dass sie zu dem Thema eine ganz andere Einstellung hat, deine Einstellung nicht wirklich ernst genommen hat und obendrein immer Verlustängste hatte! Für dein Vertrauen in sie (und ihre Pilleneinnahme) hatte nie eine Basis!
Ich kann dir nicht raten, was du tun sollst. Ich kann dir nur erzählen, dass ich eine junge Frau kenne, die zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern hat. Der Vater vom ersten Kind hat sie gleich verlassen, nachdem er von der Schwangerschaft erfahren hat und ist bis heute nur ein Zahlvater. Der Vater vom zweiten Kind hat ihr erstes Kind zuerst angenommen und versucht, mit ihr eine Partnerschaft aufzubauen, es hat nicht funktioniert. Er zahlt und kümmert sich liebevoll um sein Kind. Das erste Kind leidet sehr unter der Situation, denn er hat den "Leihvater" verloren. Treffen die beiden zusammen, geht dieser zwar normal mit dem Großen um, in Ausnahmesituationen springt er auch mal als Betreuer ein, aber es ist eben nicht sein Kind. Für die Kleine ist die Situation auch nicht optimal. Vom Vater wird sie wie eine Prinzessin verwöhnt und entwickelt zunehmend Allüren.
Gib dir selbst Zeit.