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Hallo Kolya,
schau mal hier: Freundin droht Obdachlosigkeit. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Warum tust Du Dir das an? Sie vermasselt alles und klagt dann. Und alle anderen sich schlecht und schuld.Ich habe mich gerade für morgen Abend verabredet. Das ist gut so
Ich könnte es nicht ertragen und dann die ganze Zeit die Klage darüber, wie schlecht alle sind.
Sie eckt überall an. (...) Sie hat seitdem keine Arbeit gefunden (über 20 Jahre) (...) Ich habe so oft gesagt dass sie bitte mich nicht mehr auf suchen möchte, da ich sie als übergriffig erlebe. Das geht seit über 20 Jahren. (...) Sie hatte schon immer Ärger mit den Hausbewohner, egal wo sie wohnte und ganz ehrlich, die Wohnungen, die sie hatten, waren toll, vom Schnitt und von der Umgebung
Es ist so schade, denn irgendwie hat sie eine liebe Art. (...) ich habe Arbeit und mittlerweile einen Partner. Ich habe derzeit jede Arbeit angenommen bis ich eine richtige Anstellung fand.
(...) Die Hausbewohner haben Recht bekommen und sie die Kündigung und das als H4 Empfängerin. Eine Bleibe von 38 qm hat sie nicht angenommen weil sie ja nicht so oft umziehen will und 38 qm unterm Dach sind zu klein
(...)
Sie guckt täglich nach Wohnungen, da ist sie selbstständig. Geht zu den Ämtern. Da bin ich keine Hilfe
(...)
Ich bin einfach nur geschockt, wie weit es kommen kann. Sie hat eine Berufsausbildung, abgeschlossenes Studium und seitdem nicht mehr gearbeitet. Wie kann man sein Leben so gegen die Wand fahren? Sie hatte damals eigentlich gute Voraussetzungen gehabt. Aber sie wollte gleich eine hohe Position besetzen "sonst kriegen die mich nicht". Daraus sind 20 Jahre H4 geworden.
(...)
Irgendwie tut sie mir leid und dann ist Widerstand in mir gegen ihre (Un) Art
Familie? Fehlanzeige. Sie ist mit jedem zerstritten, schon lange.
Mich belastet es. Oder sollte es mich kalt lassen?
- Sie hat auch eine andere Seite
- Mitleid
- Sie gab mir damals eine Stellenanzeige aus der Zeitung, auf die ich mich beworben habe, bekommen und die Arbeit angenommen habe, sprich: ich habe das Gefühl, ihr was schuldig zu sein
- Wertesystem
Puh, danke. Da ist Wahrheit enthaltenMit Stabilität hat es weniger zu tun J
Wer arbeiten geht, stellt in der Zeit keine Forderungen sondern befriedigt welche, und wer Einkommen hat, wehrt auch keine ab sondern bezahlt.
Wer aber erfolgreich seit 20 Jahren ohne Arbeit rund kommt, hat enorme Erfahrung, Forderungen gegen sich abzuwehren aber selbst Forderungen zu stellen und durchzusetzen.
Leute wie sie sind nicht einfach nur arm.
Wenn sie nur eine Stunde nervt und dadurch ihren Unterhalt erwirkt, haben sie eine Kombination aus dem höchst möglichen Stundenlohn und der maximal verfügbaren Tagesfreizeit, was sich natürlich beim Amt oder bei denjenigen am besten auszahlt, die Überstunden machen, weil sie wenig verdienen.
In deren Abwesenheit kann sie dann in aller Ruhe konsumieren, was sie nicht zu bezahlen braucht, denn das war ja so abgemacht.
Hi Kolya, hier Mimi. Ich schlage einen Abend vor wo du alle Probleme sanft verpackst und ihr so schonend beibringst. Sag ihr auch das euch irgendwie etwas verbindet. Sie soll merken das du ihr helfen willst, aber nicht zu aufdringlich sein 😉momentan ist es komisch in meinem Leben
Nach dem Studium habe im Rahmen einer Fortbildung beim Arbeitsamt eine Frau kennengelernt. Sie eckt überall an. Sie hat derzeit den Kontakt zu mir gesucht. Sie hat mich oft angerufen, so oft, dass ich nicht dran gegangen bin und auch meine damalige WG Mitbewohnerin hat nicht abgenommen wenn das Telefon geklingelt hat. Das endete so, dass sie aufgelegt hat und solange hat klingeln lassen bis doch jmd ab genommen hat.
Sie ist ständig am Kritisieren. Sie hat seitdem keine Arbeit gefunden (über 20 Jahre) und Sticheleien bin ich aus geliefert. Ich habe so oft gesagt dass sie bitte mich nicht mehr auf suchen möchte, da ich sie als übergriffig erlebe. Das geht seit über 20 Jahren. Sie sucht den Kontakt, ich versuche es, auch aus Mitleid und trete vom Kontakt zurück. Dann ist über Jahre Funkstille bis sie sich wieder meldet. Sie hatte schon immer Ärger mit den Hausbewohner, egal wo sie wohnte und ganz ehrlich, die Wohnungen, die sie hatten, waren toll, vom Schnitt und von der Umgebung
Es ist so schade, denn irgendwie hat sie eine liebe Art. Uns verbindet wohl ähnliche häusliche Erfahrungen im Elternhaus. Im Grunde genommen ist sie heimatlos, wie ich. Aber ich habe Arbeit und mittlerweile einen Partner. Ich habe derzeit jede Arbeit angenommen bis ich eine richtige Anstellung fand.
Jetzt hat sie mich nach ca 2 Jahren Pause angerufen: sie verliert ihre Wohnung und hat keine neue gefunden, ob sie bei mir unter kommen kann. Ich bin offen gestanden, geschockt. Die Streitigkeiten wurden beim Gericht ausgetragen. Die Hausbewohner haben Recht bekommen und sie die Kündigung und das als H4 Empfängerin. Eine Bleibe von 38 qm hat sie nicht angenommen weil sie ja nicht so oft umziehen will und 38 qm unterm Dach sind zu klein
Ich kann sie nicht bei mir wohnen lassen. Ich würde verrückt werden und will keinen Ärger mit den Hausbewohner haben.
Sie guckt täglich nach Wohnungen, da ist sie selbstständig. Geht zu den Ämtern. Da bin ich keine Hilfe
Ich weiß nicht, was ich nun von Euch möchte. Bei mir geht's nicht. Ich wohne ausserdem in einer anderen Stadt ca 40 Kilometer entfernt.
Ich bin einfach nur geschockt, wie weit es kommen kann. Sie hat eine Berufsausbildung, abgeschlossenes Studium und seitdem nicht mehr gearbeitet. Wie kann man sein Leben so gegen die Wand fahren? Sie hatte damals eigentlich gute Voraussetzungen gehabt. Aber sie wollte gleich eine hohe Position besetzen "sonst kriegen die mich nicht". Daraus sind 20 Jahre H4 geworden. Ok, später erst H4, davor Sozialhilfe.
Vielleicht habt ihr Tipps was ich für sie machen kann, ohne sie gleich bei mir auf zu nehmen. Das geht nicht. Sie ist so über griffig.
Bsp.: Wir waren mal in der Bibliothek und sie kam vom Klo und schreit durch die ganze Bibliothek dass jmd sein grosses Geschäft gemacht hat und es stank und sowas macht man ja wohl zuhause. Oder: da frühstücken welche auf dem Balkon und sie zeigt da hin und sagt laut, dass das ja wohl nicht schön ist, wenn man so auf dem Präsentierteller ist. Ich finde das eigentlich ganz toll, wenn Leben draußen ist
Ich will nicht dass meine Nachbarn so ein Verhalten mit bekommen. Bei mir ist auch alles offen gebaut mit Terrasse und Balkons. Ruhig ist es auch nicht im Sommer wenn die Leute grillen und gackern. Ich finde das nicht schlimm aber ich weiß nicht wie sie reagieren würde. Ich wäre irgendwann in der Situation, sie rauswerfen zu müssen.
Irgendwie tut sie mir leid und dann ist Widerstand in mir gegen ihre (Un) Art
Familie? Fehlanzeige. Sie ist mit jedem zerstritten, schon lange.
Mich belastet es. Oder sollte es mich kalt lassen?
Kolya
Hi Kolya, hier Mimi. Ich schlage einen Abend vor wo du alle Probleme sanft verpackst und ihr so schonend beibringst. Sag ihr auch das euch irgendwie etwas verbindet. Sie soll merken das du ihr helfen willst, aber nicht zu aufdringlich sein 😉
Ich hoffe ich konnte irgendwie helfen. LG
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