Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Freundin droht Obdachlosigkeit

Ich habe mich gerade für morgen Abend verabredet. Das ist gut so
Ich könnte es nicht ertragen und dann die ganze Zeit die Klage darüber, wie schlecht alle sind.
Hätte ich mir 1998 oder so um den Dreh rum, dass ich 2021 das mit ihr erlebe

k
 
Sie hat knapp 3 Wochen Aufschub bekommen

@kasiopaja
  1. Sie hat auch eine andere Seite
  2. Mitleid
  3. Sie gab mir damals eine Stellenanzeige aus der Zeitung, auf die ich mich beworben habe, bekommen und die Arbeit angenommen habe, sprich: ich habe das Gefühl, ihr was schuldig zu sein
  4. Wertesystem
Liebe Grüße
Toni
 
Sie eckt überall an. (...) Sie hat seitdem keine Arbeit gefunden (über 20 Jahre) (...) Ich habe so oft gesagt dass sie bitte mich nicht mehr auf suchen möchte, da ich sie als übergriffig erlebe. Das geht seit über 20 Jahren. (...) Sie hatte schon immer Ärger mit den Hausbewohner, egal wo sie wohnte und ganz ehrlich, die Wohnungen, die sie hatten, waren toll, vom Schnitt und von der Umgebung

Es ist so schade, denn irgendwie hat sie eine liebe Art. (...) ich habe Arbeit und mittlerweile einen Partner. Ich habe derzeit jede Arbeit angenommen bis ich eine richtige Anstellung fand.

(...) Die Hausbewohner haben Recht bekommen und sie die Kündigung und das als H4 Empfängerin. Eine Bleibe von 38 qm hat sie nicht angenommen weil sie ja nicht so oft umziehen will und 38 qm unterm Dach sind zu klein
(...)
Sie guckt täglich nach Wohnungen, da ist sie selbstständig. Geht zu den Ämtern. Da bin ich keine Hilfe
(...)
Ich bin einfach nur geschockt, wie weit es kommen kann. Sie hat eine Berufsausbildung, abgeschlossenes Studium und seitdem nicht mehr gearbeitet. Wie kann man sein Leben so gegen die Wand fahren? Sie hatte damals eigentlich gute Voraussetzungen gehabt. Aber sie wollte gleich eine hohe Position besetzen "sonst kriegen die mich nicht". Daraus sind 20 Jahre H4 geworden.
(...)
Irgendwie tut sie mir leid und dann ist Widerstand in mir gegen ihre (Un) Art

Familie? Fehlanzeige. Sie ist mit jedem zerstritten, schon lange.

Mich belastet es. Oder sollte es mich kalt lassen?

Wie sie ihr Leben trotz guter Voraussetzungen gegen die Wand fahren konnte? Weil ihr alles nicht gut genug ist, die Jobs nicht, die Wohnungen nicht, die Menschen nicht. Ich habe ein paar solche sehr anspruchsvollen Menschen kennengelernt, bei denen das immer in Richtung "nicht gerecht genug" ging, die sich dann vielem verweigert haben, was sie als ungerecht empfanden, als Ausbeutung, Dinge, die ich als ziemlich normal und zumutbar empfand (wobei bei deiner Bekannten noch ein unerträgliches Sozialverhalten dazukommt). Es gibt solche Leute, und ich persönlich sehe mich nicht in der Pflicht, ihnen die Konsequenz aus dieser Haltung ersparen zu müssen. Nicht dass sie ihre Meinung ändern würden, wenn sie auf die Nase fallen. Schuld haben immer die anderen, die Gesellschaft, der Staat, das ungerechte System. Aber auch wenn diese Menschen sich wahrscheinlich nicht ändern können, ist jeder für sein eigenes Leben verantwortlich. Ich würde das nicht einsehen, die Fehler anderer ausbaden zu sollen. Ich hab mit dem Ausbaden meiner eigenen Fehler genug zu tun.

  1. Sie hat auch eine andere Seite
  2. Mitleid
  3. Sie gab mir damals eine Stellenanzeige aus der Zeitung, auf die ich mich beworben habe, bekommen und die Arbeit angenommen habe, sprich: ich habe das Gefühl, ihr was schuldig zu sein
  4. Wertesystem

Ich verstehe, dass es dich nicht kalt lässt, und das ehrt dich auch. Was du tun könntest: ihr Wohnungsanzeigen geben, vielleicht von Orten auf dem Land, wo die Mieten günstig sind und Wohnungen leerstehen. Als H4-Empfängerin muss sie nicht unbedingt an einem bestimmten Ort wohnen. (Mit dieser Aussage wird sie natürlich nicht einverstanden sein, aber so musst du es ihr ja auch nicht "verkaufen".) WIRKLICH helfen KANNST du nicht. Denn das ginge nur über eine Änderung ihrer Einstellung, und das schaffst du nicht. Bei dir aufnehmen kannst du sie nicht (ich rate dringend davon ab, aber selbst wenn, wäre es nicht auf Dauer, das siehst du ja selbst schon) - was kannst du sonst groß tun? Ihr ein Wohnmobil kaufen? Geld leihen, das du nie zurückbekommen wirst? Ich würde es nicht tun, oder mir vorher sehr genau überlegen, wieviel ich maximal gebe, und an dieser Grenze festhalten. Es gab hier im Forum mal Threads, wie man als Mieter Wohnungen findet, das könntest du ihr auch noch raussuchen. Vielleicht könntest du ihre Möbel einlagern oder zumindest einen Teil ihres Hausrats, bis sie was Neues gefunden hat. Damit die Sachen nicht unter den Hammer oder auf den Müll kommen. Ihr eine Postadresse geben. So ein paar kleinere Hilfestellungen kannst du geben, viel mehr musst du nicht tun, und kannst du wahrscheinlich auch gar nicht. Mach das, was du tun kannst, ohne deine eigenen Grenzen zu überschreiten (also ohne übergriffig dir selber gegenüber zu werden, sozusagen stellvertretend für sie), und lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Ggf. könnte auch Unterstützung von einer professionellen Person hilfreich sein, aus dem psychol. oder sozialth. Bereich, um Rat zu kriegen und damit du dich abgrenzen lernst ohne (allzu) schlechtes Gewissen. Abgrenzen kennen die alle von sich selbst, daher können sie auch dazu beraten.

Ich wünsche dir, dass es nicht alles ganz schlimm wird.
 
Danke, HalliGalli, je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass es ihre Entscheidung und Verantwortung ist. Ich habe ihr die Adresse der Inneren Mission gegeben, die gute Angebote haben. Postalisch möchte ich nicht, dass sie hier gemeldet ist. De Stadt sorgt dafür.

Es war für mich auch eine gute Lehre, damit umzugehen. Ich bin psychisch auch nicht sehr stabil.

Liebe Grüße

Kolya
 
Mit Stabilität hat es weniger zu tun J

Wer arbeiten geht, stellt in der Zeit keine Forderungen sondern befriedigt welche, und wer Einkommen hat, wehrt auch keine ab sondern bezahlt.

Wer aber erfolgreich seit 20 Jahren ohne Arbeit rund kommt, hat enorme Erfahrung, Forderungen gegen sich abzuwehren aber selbst Forderungen zu stellen und durchzusetzen.

Leute wie sie sind nicht einfach nur arm.

Wenn sie nur eine Stunde nervt und dadurch ihren Unterhalt erwirkt, haben sie eine Kombination aus dem höchst möglichen Stundenlohn und der maximal verfügbaren Tagesfreizeit, was sich natürlich beim Amt oder bei denjenigen am besten auszahlt, die Überstunden machen, weil sie wenig verdienen.
In deren Abwesenheit kann sie dann in aller Ruhe konsumieren, was sie nicht zu bezahlen braucht, denn das war ja so abgemacht.
 
Mit Stabilität hat es weniger zu tun J

Wer arbeiten geht, stellt in der Zeit keine Forderungen sondern befriedigt welche, und wer Einkommen hat, wehrt auch keine ab sondern bezahlt.

Wer aber erfolgreich seit 20 Jahren ohne Arbeit rund kommt, hat enorme Erfahrung, Forderungen gegen sich abzuwehren aber selbst Forderungen zu stellen und durchzusetzen.

Leute wie sie sind nicht einfach nur arm.

Wenn sie nur eine Stunde nervt und dadurch ihren Unterhalt erwirkt, haben sie eine Kombination aus dem höchst möglichen Stundenlohn und der maximal verfügbaren Tagesfreizeit, was sich natürlich beim Amt oder bei denjenigen am besten auszahlt, die Überstunden machen, weil sie wenig verdienen.
In deren Abwesenheit kann sie dann in aller Ruhe konsumieren, was sie nicht zu bezahlen braucht, denn das war ja so abgemacht.
Puh, danke. Da ist Wahrheit enthalten

Danke Bidenschatz

Kolya
 
momentan ist es komisch in meinem Leben

Nach dem Studium habe im Rahmen einer Fortbildung beim Arbeitsamt eine Frau kennengelernt. Sie eckt überall an. Sie hat derzeit den Kontakt zu mir gesucht. Sie hat mich oft angerufen, so oft, dass ich nicht dran gegangen bin und auch meine damalige WG Mitbewohnerin hat nicht abgenommen wenn das Telefon geklingelt hat. Das endete so, dass sie aufgelegt hat und solange hat klingeln lassen bis doch jmd ab genommen hat.

Sie ist ständig am Kritisieren. Sie hat seitdem keine Arbeit gefunden (über 20 Jahre) und Sticheleien bin ich aus geliefert. Ich habe so oft gesagt dass sie bitte mich nicht mehr auf suchen möchte, da ich sie als übergriffig erlebe. Das geht seit über 20 Jahren. Sie sucht den Kontakt, ich versuche es, auch aus Mitleid und trete vom Kontakt zurück. Dann ist über Jahre Funkstille bis sie sich wieder meldet. Sie hatte schon immer Ärger mit den Hausbewohner, egal wo sie wohnte und ganz ehrlich, die Wohnungen, die sie hatten, waren toll, vom Schnitt und von der Umgebung

Es ist so schade, denn irgendwie hat sie eine liebe Art. Uns verbindet wohl ähnliche häusliche Erfahrungen im Elternhaus. Im Grunde genommen ist sie heimatlos, wie ich. Aber ich habe Arbeit und mittlerweile einen Partner. Ich habe derzeit jede Arbeit angenommen bis ich eine richtige Anstellung fand.

Jetzt hat sie mich nach ca 2 Jahren Pause angerufen: sie verliert ihre Wohnung und hat keine neue gefunden, ob sie bei mir unter kommen kann. Ich bin offen gestanden, geschockt. Die Streitigkeiten wurden beim Gericht ausgetragen. Die Hausbewohner haben Recht bekommen und sie die Kündigung und das als H4 Empfängerin. Eine Bleibe von 38 qm hat sie nicht angenommen weil sie ja nicht so oft umziehen will und 38 qm unterm Dach sind zu klein

Ich kann sie nicht bei mir wohnen lassen. Ich würde verrückt werden und will keinen Ärger mit den Hausbewohner haben.

Sie guckt täglich nach Wohnungen, da ist sie selbstständig. Geht zu den Ämtern. Da bin ich keine Hilfe

Ich weiß nicht, was ich nun von Euch möchte. Bei mir geht's nicht. Ich wohne ausserdem in einer anderen Stadt ca 40 Kilometer entfernt.

Ich bin einfach nur geschockt, wie weit es kommen kann. Sie hat eine Berufsausbildung, abgeschlossenes Studium und seitdem nicht mehr gearbeitet. Wie kann man sein Leben so gegen die Wand fahren? Sie hatte damals eigentlich gute Voraussetzungen gehabt. Aber sie wollte gleich eine hohe Position besetzen "sonst kriegen die mich nicht". Daraus sind 20 Jahre H4 geworden. Ok, später erst H4, davor Sozialhilfe.

Vielleicht habt ihr Tipps was ich für sie machen kann, ohne sie gleich bei mir auf zu nehmen. Das geht nicht. Sie ist so über griffig.

Bsp.: Wir waren mal in der Bibliothek und sie kam vom Klo und schreit durch die ganze Bibliothek dass jmd sein grosses Geschäft gemacht hat und es stank und sowas macht man ja wohl zuhause. Oder: da frühstücken welche auf dem Balkon und sie zeigt da hin und sagt laut, dass das ja wohl nicht schön ist, wenn man so auf dem Präsentierteller ist. Ich finde das eigentlich ganz toll, wenn Leben draußen ist

Ich will nicht dass meine Nachbarn so ein Verhalten mit bekommen. Bei mir ist auch alles offen gebaut mit Terrasse und Balkons. Ruhig ist es auch nicht im Sommer wenn die Leute grillen und gackern. Ich finde das nicht schlimm aber ich weiß nicht wie sie reagieren würde. Ich wäre irgendwann in der Situation, sie rauswerfen zu müssen.

Irgendwie tut sie mir leid und dann ist Widerstand in mir gegen ihre (Un) Art

Familie? Fehlanzeige. Sie ist mit jedem zerstritten, schon lange.

Mich belastet es. Oder sollte es mich kalt lassen?

Kolya
Hi Kolya, hier Mimi. Ich schlage einen Abend vor wo du alle Probleme sanft verpackst und ihr so schonend beibringst. Sag ihr auch das euch irgendwie etwas verbindet. Sie soll merken das du ihr helfen willst, aber nicht zu aufdringlich sein 😉
Ich hoffe ich konnte irgendwie helfen. LG
 
Hi Kolya, hier Mimi. Ich schlage einen Abend vor wo du alle Probleme sanft verpackst und ihr so schonend beibringst. Sag ihr auch das euch irgendwie etwas verbindet. Sie soll merken das du ihr helfen willst, aber nicht zu aufdringlich sein 😉
Ich hoffe ich konnte irgendwie helfen. LG


Du schreibst, sie soll merken, dass ich ihr helfe

Warum soll sie das merken?

Sie ruft an, also wird sie sich irgendwie verbunden fühlen, das muss ich ihr nicht sagen, wozu? Sagst Du all Deine Kontakte, dass zwischen Euch ein Band der Verbundenheit ist? Finde ich befremdlich.

Bevor Du etwas sanft verpackt, rede am Besten direkt von dem, was Du mitteilen möchtest, es kommt sonst leicht zu Missverständnisse

Danke für Deinen Beitrag, dem ich mich sehr verbunden fühle

Gestern unterschrieb sie einen Vertrag. Ich gratulierte, sie war wieder am Nörgeln. Später war sie etwas sanfmütiger. Ist ok. Ich bin froh dass sie eine Wohnung gefunden hat.

Kolya
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben