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Freundin (28) setzt mich unter Druck wegen Kinder bekommen

Portion hat leider recht. Und irgendjemand schrieb hier mal, dass auch Beziehungen einer gewissen Berechnungsweise unterliegen. Jeder hat seine Interessen und möchte diese möglichst umsetzen. Gerade in der Internetwelt merkt man dies stark, da wird erstmal abgeklopft was der andere beruflich macht, wie lang seine Nase ist, ob er krumme Zehen hat usw...

Leider leuchtet die rosarote Brille eben nur am Anfang, die meisten Paare bleiben nicht bis zur Rente zusammen, damit will ich sagen, der Großteil der Menschen die ich kenne ist schon mehrfach wieder auseinander, teilweise mit erheblichen Rosenkriegen (auch mit Kinder), finanziellen Einbußen usw... Liegt auf der Hand dass man sich da schon genauer Gedanken macht. Sicherlich knn man das Argument werten, dass jeder eine Chance verdient hat, aber das kann dem Partner irgendwann genauso gehen wenn der Alltag eintritt. Wir sind eben Menschen.
 
Portion hat leider recht. Und irgendjemand schrieb hier mal, dass auch Beziehungen einer gewissen Berechnungsweise unterliegen. Jeder hat seine Interessen und möchte diese möglichst umsetzen.

...auch das hatte ich verzapft!^^

Dümmlich, aha? Naja, ich sag' doch, dann kann man es sich gleich sparen..... Kenne jedenfalls keine Paare, die bei ihrer beginnenden Partnerschaft oder Heirat gleich die Trennungs-/ Scheidungsraten mit einkalkulieren. Trotzdem heiraten viele. ^^

Ja, und? Ist das jetzt ein stichhaltiges Argument, dass es viele eben auf gut Glück versuchen und dann eben scheitern?
Mir ist das im prinzip egal - ich finde es nur eben immerwieder lustig, wie sich in die eigene Tasche gelogen wird.

Du schreibst das viele Heiraten und dabei lässt du die Tatsache weg, dass sich sehr viele wieder scheiden lassen. Und ja, das finde ich nicht nur naiv sondern in der Tat dümmlich. Denn die Scheidungsstatistik wird gerade von solchen Leuten gefüttert. Es geht immer so lange gut bis es eben nicht mehr gut geht, gelle? 😉

Das wäre ja alles kein Problem wenn die ewigen Versuche nicht so viel kosten würden. Und damit meine ich nicht nur den finanziellen Aspekt. Sondern auch den Scherbenhaufen, der in diesem Zusammenhang zurückgelassen wird. Für die Kinder und sich selbst. Schau dich doch mal um, wie viele kaputte Existenzen unterwegs sind. Eine nette Scheidung mit allem was dazu gehört ist für viele oftmals ein Totalschaden. Ich weiss nicht, also ich finde schon das man darüber auch mal nachdenken sollte...besser 2x.
 
Da müsste ich jetzt fragen, was ging in den Köpfen der Partner vor die sich das Ja-Wort gegeben haben und 2 Jahre später einen Rosenkrieg sondergleichen führen? Alles erlebt. Sagen wir mal so eine gewisse Unsicherheit ist bei mir generell immer vorhanden, weil ich schon so viel Theater erlebt hab.

Wenn der TE wirklich so denkt, frag ich mich wirklich wieso er dann doch die Beziehung angefangen hat, die Erfahrung hat ihm doch gelernt das es am Ende weh tut, oder zumindest das es am Ende nicht passt.
Weil eins ist sicher, all seine vorherige Beziehungen sind gescheitert. Und das sind nur seine eigene Erfahrungen und nicht die gescheiterte Beziehungen von Freunde und Bekannte.
 
Hallo nessuno,

also verflossene habe ich auch ein paar! Ich finde auch nicht das das ein Problem ist. Ich finde ohnehin, dass sich Menschen begegnen, von einander Lernen und dann wieder weiterziehen. Ne kurze Trauerphase und dann ist es wieder gut.

Letztendlich kommt es doch vielmehr darauf an, was alles dranhängt. Und deshalb achte ich drauf, dass eben nix dranhängt. Einmal hatte eine langjährige Partnerin einen Hund, den ich dann leider nur noch unzureichend sah. Das hatte mir schon gereicht. Nicht auszudenken wenn Kinder im Spiel wären oder eine Immobilie, die nicht gehalten werden kann und beide Seiten gehen mit hohen Verlusten aus dieser Beziehung. Sowas brauchen höchstens Katastrophenjunkies. Ansonsten braucht niemand so etwas.
 
Ach so,

also weil die Konsequenzen größer sind dann sollte man sich das besser überlegen und bei nur eine Beziehung steht nicht viel auf dem Spiel.

Da gebe ich dir recht. Die Konsequenzen ein Kind groß zu ziehen sind um einiges größer.

Nur der TE schreibt das er genug Erfahrungen gesammelt hat, (also Erlebnisse von Anderen).
Er wird je Älter er wird immer mehr dieser Erfahrungen sammeln und die werden nicht positiver sein.

Ich frage mich. Was muss dann passieren das der TE seine Meinung ändert und sich für ein gemeinsame Kind mit sein Partner entscheidet?

Wenn er zu sein geschriebenes steht sollte er seine Partnerin das mal lesen lassen.

Ich kann mir das aber momentan noch überhaupt nicht vorstellen, und geniese gerne noch die ungebundene Zweisamkeit und das Fortgehen am Wochenende.
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Momentan fühl ich mich nicht bereit dazu, und will auch kein Näherungsdatum "ausmachen". Vorstellen ansich kann ich es mir zu einem unbestimmten Zeitpunkt schon.
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Im Übrigen habe ich im Freundeskreis ein hartes Beispiel. Da meinte auch eine sie müsste unbedingt mit 30 ein Kind haben - letztlich egal mit wem, sie hat es dann eiskalt und berechnend mit einem durchgezogen - voll drauf angelegt, ohne großartig was für ihn zu empfinden. Hauptsache ein Kind. Mit dem Vater war dann schon im 1. Monat Schluss, das Kind hat von vornherein verloren. Wie krass ist das denn eigentlich?
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Ich bin derzeit in beruflichen Schwierigkeiten bzw. muss mich eventuell demnächst umorientieren, will sagen nicht sattelfest. Sie hat von früher noch einiges an Schulden abzubauen und gerade erst (nach einer langen Rumjobberei) einen einigermaßen vernünftigen Job angefangen.
Zudem sehe ich mich noch nicht in der Lage dazu Kinder zu bekommen. Ich bin ein lebenslustiger Mensch, der gern auf Achse geht, mal ungezwungen ins Kino will wann er Lust dazu hat, und sich momentan noch nicht vorstellen kann, außer der Arbeit nur noch zuhause zu vergammeln.
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Ich habe knallharte Erfahrungen im Umfeld, die mich in Sachen Heirat, Kinder etc. sehr gut überlegen lassen.

Zudem in einer Zeit, in der gleich mehrere Kinder nicht mehr finanzierbar sind. Ich habe keinen Krösus-Job und sie auch nicht. Und wenn ich sehe, dass trotz klirrender Kälte im Haus bei Bekannten die Heizung nicht angemacht und vielleicht 3mal in der Woche geduscht wird, weil man sparen muss, verstehe ich nicht warum man dann 2 Kinder in die Welt setzt, wenn man Ihnen nichts bieten kann.

Dann hat sie echte Chance sich zu entscheiden.

Ich kann der TE gut verstehen seine Partnerin aber ebenso, es gibt kein richtig oder falsch in diesem Fall, sondern ein anders. Nur sollte man wirklich klare Wein einschenken und der Partner nicht hinhalten.
 
Ich kann der TE gut verstehen seine Partnerin aber ebenso, es gibt kein richtig oder falsch in diesem Fall, sondern ein anders. Nur sollte man wirklich klare Wein einschenken und der Partner nicht hinhalten.

Das sehe ich ja genauso und habe auch bereits vor mehreren Seiten geschrieben, dass sie das grössere Risikio in dieser Geschichte trägt.

Die Sache mit dem hinhalten sehe ich nicht so. Er möchte aktuell kein Kind! Das ist fakt und ich weiss auch nicht was es daran herum zu nörgeln gibt. Wenn ich dich Frage wie das Wetter am 21.10.2013 sein wird, kannst du das ebenfalls Heute noch nicht wissen. Hältst du mich mit einer Antwort diesbezüglich dann auch hin ?

Ich kann es nur wiederholen und das haben andere zwischenzeitlich so ähnlich geschrieben.

Es ist letztendlich ihre Entscheidung. Sie hat oder muss sich eine deadline setzen. Das kann allerdings nur sie, weil auch nur sie logischerweise ihre eigenen Prioritäten einschätzen kann.

Dauernd darüber zu diskutieren das er letztendlich bei sich irgendwelche Hebel doch endlich mal schalten sollte, ist totaler Unsinn.

Wie es jetzt scheint, hat er auch im allg. eher eine vorsichtige Grundhaltung in Sachen Heiraten und Kinder. Kann sein das er irgendwann anders darüber denkt, kann auch sein das er dieser Vorsicht irgendwann noch weiter folgt und sich von diesen Themen persönlich komplett verabschiedet. Wer weiss. Aber das wird alles die Zeit zeigen.
 
Dann sind wir doch nicht so weit auseinander PC.

Ich habe auch nicht geschrieben das der TE seine Partnerin hinhält, sondern lediglich das ich mich vorstellen kann sie das so empfindet.
Damit wollte ich der TE eine andere Blickwinkel eröffnen, was er damit macht ist ihm überlassen.

Dauernd darüber zu diskutieren das er letztendlich bei sich irgendwelche Hebel doch endlich mal schalten sollte, ist totaler Unsinn.

Wie es jetzt scheint, hat er auch im allg. eher eine vorsichtige Grundhaltung in Sachen Heiraten und Kinder.

das sehe ich genau so.
 
So langsam kommen wir auf einen Nenner. Speziell die Ausführungen mit dem Scherbenhaufen und allem was mit dranhängt (vor allem mit Kind), sind doch einfach überlegenswert. Grade bei einer gemeinsamen Immobilie kann das sehr schmerzlich werden. Und das meine ich auch überhaupt nicht frauenfeindlich,sondern auf beide bezogen.

Niemand kann sagen wie lang eine Beziehung hält, aber Silberhochzeiten sind absolute Ausnahmen! Natürlich ist es nun nicht gerechtfertigt alle über einen Kamm zu scheren, aber eine gewisse Vorsicht ist doch auch gesund. Ein Ehevertrag mit klarer Trennung und vielleicht einem gemeinsamen Haushaltskonto wäre bei mir sowieso Pflicht. Mit gemeinsamer Immobilie ist natürlich immer so eine Sache. Kenne im Umfeld Beispiele wo halt die Eltern schon was hatten und dann der eine Part quasi irgendwann in seine Wohnung/Haus zieht und dann klar ist, dass der andere im Fall der Fälle wieder auszieht. Was aber bei einem gemeinsam finanzierten Objekt ?

Wir sind Menschen, und keine Roboter, wo Stück A garantiert Lebenslang mit Stück B verbunden ist, garantiert ist nur dass man irgendwann ablebt. Und wenn ich nicht schon mit eigenen Augen gesehen hätte wozu einst so verliebte Paare fähig sind, wär ich vermutlich schon verheiratet.
 
Auch Roboter gehen kaputt. 😉

Ich kann dich verstehen, bei deine Beiträge kommen bei mir folgende Redewendungen nach oben, vielleicht kannst du was damit.


Wer will findet Wege, wer nicht will sucht Gründe.

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen.
 
Ein eher sachlich und pragmatisch denkender Mensch macht ohnehin erstmal eine kleine Hochrechnung auf. Das Heiraten an sich, hat ja nicht wirklich einen Nährwert welchen man greifen kann. Das ist vielmehr eine Kirmes für emotional denkende Menschen. Aber im Falle einer Trennung hat dies hingegen weitreichende Folgen. Von daher verstehe ich den traditionellen hype des Heiratens sowieso nicht. Nüchtern betrachtet, geht man mit der Ehe eine Solidar- und Schicksalsgemeinschaft ein. Man kann auch sagen, der schlechteste Privatvertrag den ein Mensch ( kommt auch auf den Menschen an ) in seinem Leben abschliessen kann. Ich sehe eine Menge Stress und Ärger wenn es schief geht und auf der Soll Seite fehlen mir irgendwie die positiven Attribute, welche das ganze zumindest in "guten" Zeiten ausgleichen könnte. Bääh, Finger weg!

Wenn ich so weitermache bin ich noch schuld das der TE keine Familie gründen möchte! 😀
 

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