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Freundin (28) setzt mich unter Druck wegen Kinder bekommen

Ich habe nur den Anfangspost gelesen.

Hallo, ich hatte das identische Problem. Ich habe deshalb selber auf Verhütung geachtet, und nach 10 Jahren
hat sie mich dann verlassen.

Aber das ihre Aufmerksamkeit, zu 100% dem Kind gewidmet würde, das hätte ich noch schlechter verkraftet,
weil ich keine Freunde hab.

Heute, 10 Jahre später, hätte ich sie jedoch trotzdem geschwängert.
Aber damals war ich auch 28 und noch nicht so weit.

Lass dich nicht zwingen. Das schlimmste im Leben ist, wenn man seine Fehler NICHT selber verursacht hat.

schöne Grüße
 
Da müsste ich jetzt fragen, was ging in den Köpfen der Partner vor die sich das Ja-Wort gegeben haben und 2 Jahre später einen Rosenkrieg sondergleichen führen? Alles erlebt. Sagen wir mal so eine gewisse Unsicherheit ist bei mir generell immer vorhanden, weil ich schon so viel Theater erlebt hab.
 
Da müsste ich jetzt fragen, was ging in den Köpfen der Partner vor die sich das Ja-Wort gegeben haben und 2 Jahre später einen Rosenkrieg sondergleichen führen? Alles erlebt. Sagen wir mal so eine gewisse Unsicherheit ist bei mir generell immer vorhanden, weil ich schon so viel Theater erlebt hab.
&
...nicht alle Erfahrungen muss man selbst machen um zu sehen, dass es kacke ist.

Wenn man aus solchen Gründen seine aktuelle Partnerschaft genauso bewertet, hat es meiner Meinung nach generell keinen Zweck. Jeder Mensch ist ein Individuum und hat seine eigene Chance oder Beurteilung verdient, egal was man vorher erlebt und gesehen hat. Wenn man ihm das nicht geben kann und trotzdem damit hinter'm Berg hält (währenddessen der andere vertrauensvoll an die Zukunft denkt), ist es ziemlich unfair diesem Menschen gegenüber, denn der kann bestimmt nichts dafür.

...und dies sehe ich so, obwohl ich selbst "gewisse generelle Unsicherheiten" durchaus nachvollziehen kann. ^^
 
Da müsste ich jetzt fragen, was ging in den Köpfen der Partner vor die sich das Ja-Wort gegeben haben und 2 Jahre später einen Rosenkrieg sondergleichen führen? Alles erlebt. Sagen wir mal so eine gewisse Unsicherheit ist bei mir generell immer vorhanden, weil ich schon so viel Theater erlebt hab.

Haust du da jetzt nicht einiges durcheinander?

Ich habe den Eindruck, du hast noch ganz andere Dinge mit dir selbst zu klären.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie kann ich seine Erfahrungen googlen? Da bezieht er sich nämlich drauf und das ist was ich genauer wissen möchte.

Guten Morgen,
du hast das leider nicht richtig verstanden. Ich habe extra geschrieben, dass man negative Erlebnisse auch bei anderen sehen kann. Rosenkriege in der Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft. Auch das prägt. Erfahrungen bezieht man nicht ausschließlich über Dinge, die man persönlich erlebt hat. Wäre auch schlimm, da du ansonsten tagtäglich von einem Fettnapf in den nächsten treten würdest weil du umherschlendern würdest wie der erste Mensch!

Die positiven Erfahrungen sollte man alle selbst machen - die negativen bei Dritten ablesen!
😀


Wenn man aus solchen Gründen seine aktuelle Partnerschaft genauso bewertet, hat es meiner Meinung nach generell keinen Zweck.

Ich finde es sehr vermessen gar dümmlich zu glauben, die eigene Ehe sei nicht in der hohen Scheidungsrate enthalten, sondern immer bloß die Partnerschaften der anderen...

Der TE hat sichtlich ein Problem mit fester Bindung durch Heiraten und Kinder. Als Mann eine solche Denkweise an den Tag zu legen, kommt ja auch leider nicht von ungefähr.
 
Ich finde es sehr vermessen gar dümmlich zu glauben, die eigene Ehe sei nicht in der hohen Scheidungsrate enthalten, sondern immer bloß die Partnerschaften der anderen...

Dümmlich, aha? Naja, ich sag' doch, dann kann man es sich gleich sparen..... Kenne jedenfalls keine Paare, die bei ihrer beginnenden Partnerschaft oder Heirat gleich die Trennungs-/ Scheidungsraten mit einkalkulieren. Trotzdem heiraten viele. ^^

Der TE hat sichtlich ein Problem mit fester Bindung durch Heiraten und Kinder. Als Mann eine solche Denkweise an den Tag zu legen, kommt ja auch leider nicht von ungefähr.

Huch...! *lieber nix dazu sag*
 
Dieser Thread entwickelt sich prächtig - nun sind wir bei der Scheidungsrate.

Nur, weil meine Ehe vielleicht irgendwann nicht mehr hält (und dann in die Scheidungsrate eingeht...), soll ich keine Ehe oder Familiengründung in Betracht ziehen, weil das dümmlich wäre?

Nö. Man kann immer nur für ein jetzt eintscheiden. Jetzt bin ich mit ihm/ihr glücklich. Jetzt möchte ich mit ihm/ihr ein Kind. Oder: Bis ich 30 bin, will ich die Familienplanung abgeschlossen haben 🙂.

Es ist Quatsch, dass Ehescheidung gleich Unglück für Kinder ist. Der "Rosenkrieg", Streit um Unterhaltszahlung oder Besuchsrecht haben mit der Ehe oder dem Umstand, dass Kinder da sind, nichts zu tun, sondern mit der Art uns Weise, wie eine Trennung vollzogen wird und auch ein bisschen damit, welche Erwartungen man in und nach der Beziehung/Ehe aneinander stellt.

Würde man nach einer Trennung die innere Größe aufweisen und einander dankbar sein für das, was man miteinander erlebt hat und sich im Guten trennen können, anstatt auf den anderen einzuhacken, weil der es wagt, einen nicht mehr zu lieben, untreu gewesen zu sein und einfach nicht mehr zu wollen, dann sind schnell die Kinder involviert und es wird auf deren Rücken ausgetragen.

Und würde das Gesetz nicht einem Partner das Sorge- und dem anderen das Besuchsrecht aufdrücken, sondern verlangen, dass dieses im Rahmen der beruflichen Möglichkeiten gerechter geteilt wird, muss der, der bei den Kindern bleibt, sich auch nicht über Überforderung ärgern und der, der gegangen ist, sich nicht ärgern, dass er die Kinder so selten sieht. Und wenn ein kind nicht immer bis zum Wochenende warten muss, bis Papa (oder Mama) mal Zeit hat und da ist, und wenn sich die Eltern trotzdem noch gegenseitig in der Erziehung unterstützen und nicht mit Vorwürfen überschütten, muss Trennung für die Kinder kein Weltuntergang sein.

Denn das ist tatsächlich so: den Ehepartner kann ich wechseln, die Kinder bleiben mir ein Leben lang und verbinden mich mit dem anderen Elternteil. Erst, wenn Wut, Aggression, und übermäßiges Verletztfühlen dazukommen, wird es schwierig.

Von daher ist es ganz richtig, was der TE macht: Er weiß, was er (noch) nicht will und steht dazu. Wenn er sich breitschlagen lässt und hinterher der Frau Vorwürfe macht á la: DU hast das doch gewollt, ICH wollte keine Kinder, jetzt kümmer Du Dich auch um den ganzen Kram, würde er die Chancen auf eine hässliche Trennung definitiv stark erhöhen.
 

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