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Freundin (28) setzt mich unter Druck wegen Kinder bekommen

Meine Mutter meinte immer: schau dass du irgendwann mal eigene Familie hast, Familie bereichert und später bist du mal froh wenn die Kinder hast, die sich um dich kümmern (oder auch nicht ?).

Sicher kann Familie bereichern, streit ich ja nicht ab. Bei einem Schulfreund von mir geht die Ehe sogar seit er 25 ist gut, und es war seine erst zweite Freundin.

Ich glaube einen vernünftigen Kompromiss in der Form gibt es nicht wirklich, da eben niemand eine Glaskugel daheim hat. So heißt es entweder man entschließt sich dazu und trägt eventuell auch die Konsequenzen, oder bleibt immer ledig, ohne Kinder, und vereinsamt aber auch eventuell irgendwann. Ewig jung ist man schließlich auch nicht.

Die Natur kann schon grausam sein.
 
Also ich bin diesbezüglich anders geimpft worden: "Wenn du mal heiratest, ist die Mark nur noch 50 Pfennige Wert"!

Ich meine, bei mir ist es auch relativ einfach. Ich persönlich habe keinen Kinderwunsch. Schlimmer wäre der Zwiespalt sich einerseits Kinder zu wünschen und andererseits aber dann diese Gefahren im Vorfeld sehen. Ich wüsste nicht inwiefern ich dies dann für mich entschieden hätte. Ich weiss aber ganz sicher, dass ich mit einer räumlichen Trennung meiner Kinder nicht klarkommen würde. Und da ich als Mann nur sehr geringe chancen habe, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erhalten - würde ich mich da stets in einer deutlich schlechteren Position sehen. Und dazu habe ich schon keine Lust. Ich würde nicht für Kinder zahlen wollen wenn diese nicht auch bei mir wohnen. Und ich sehe keinen Sinn darin Kinder auf die Welt zu setzen welche ich dann nur alle 14 Tage aufwachsen sehe. Da spiele ich nicht mit. Wenn mich unsere Gesetzesurteile verarschen, müssen sie halt auf meinen Nachwuchs von vornherein verzichten.

Aber das muss in der Tat, jeder für sich selbst entscheiden.

Ich denke, es wurde auch so ziemlich alles mittlerweile gesagt.
Ich wünsche dir bei der Entscheidungsfindung viel Erfolg und hoffe, ihr bleibt weiterhin ein glückliches Paar.
 
Zuletzt bearbeitet:
So langsam kommen wir auf einen Nenner. Speziell die Ausführungen mit dem Scherbenhaufen und allem was mit dranhängt (vor allem mit Kind), sind doch einfach überlegenswert. Grade bei einer gemeinsamen Immobilie kann das sehr schmerzlich werden. Und das meine ich auch überhaupt nicht frauenfeindlich,sondern auf beide bezogen.

Niemand kann sagen wie lang eine Beziehung hält, aber Silberhochzeiten sind absolute Ausnahmen! Natürlich ist es nun nicht gerechtfertigt alle über einen Kamm zu scheren, aber eine gewisse Vorsicht ist doch auch gesund. Ein Ehevertrag mit klarer Trennung und vielleicht einem gemeinsamen Haushaltskonto wäre bei mir sowieso Pflicht. Mit gemeinsamer Immobilie ist natürlich immer so eine Sache. Kenne im Umfeld Beispiele wo halt die Eltern schon was hatten und dann der eine Part quasi irgendwann in seine Wohnung/Haus zieht und dann klar ist, dass der andere im Fall der Fälle wieder auszieht. Was aber bei einem gemeinsam finanzierten Objekt ?

Wir sind Menschen, und keine Roboter, wo Stück A garantiert Lebenslang mit Stück B verbunden ist, garantiert ist nur dass man irgendwann ablebt. Und wenn ich nicht schon mit eigenen Augen gesehen hätte wozu einst so verliebte Paare fähig sind, wär ich vermutlich schon verheiratet.


ICH bin bereit dieses Risiko einzugehen... ja vielleicht habe ich nur 10 oder 15 Jahre lang ein glückliches Leben mit meiner eigenen Familie. Das ist es mir wert. Ja vielleicht werde ich betrogen. Oder vielleicht verstehen wir uns einfach nicht mehr. Wer weiss schon was passiert. Ich möchte bloß nicht irgendwann alt und grau einsam am Fenster sitzen und auf etwas in weiter Ferne blicken.

Es gibt hier also kein Richtig oder Falsch. Es gibt keine Wiederholung und auch keinen Resetknopf. Die Zeit die wir haben ist begrenzt und ich möchte jede Minute davon genießen und LEBEN. Das kann ich aber nicht wenn ich nichts Anfange weil irgendwelche Statistiken behaupten dass es sowieso nicht klappt. Und irgendwann ist es zu spät...

Niemand von uns kann dir sagen so machst DU es richtig. Nur du weisst wie du dein Leben erleben willst. Ich denke jeder hat ein Bild von seiner Zukunft tief in sich drin. Also guck mal hin und dann beantworte dir und deiner Freundin alle offenen Fragen.
 
Ich stecke in einer ähnlichen Situation wie der TE. Kann ihn verstehen, wenn auch ein paar seiner Aussagen abblocken und das eigene Wohl mehr im Vordergrund zu stehen scheint.
Ein gemeinsames Leben zu führen bedeutet natürlich keine völlige Selbstaufgabe, ein Stück weit jedoch schon.
Eine Bindung zum Partner besteht aus mehr als "läuft grad gut". Müssen sich aufeinander einlassen können, insbesondere auf beider Wünsche.

Mein Fall:
Sie sagt, dass sie nicht erst mit 36 Kinder haben möchte (ist 31).
Mein Standpunkt: Kann es mir durchaus vorstellen, nur nicht JETZT.
Mir ist Stabilität wichtig, will nichts überstürzen, will Grundlagen schaffen.
Was ist die Grundlage?
Eine Wohnung die ich auf nicht absehbare Zeit "zu Hause" nennen kann.
Eine Wohnung in vernünftiger Lage, zu einem fairen Mietpreis und einem Zimmer mehr.
Möchte in der zukünftigen Wohnung auch ein bischen gelebt haben. Will mir der Sicherheit des Nests bewusst sein.
Das die nächste Wohnung sicher nicht die letzte wird, weiß ich. Möcht nur nicht innerhalb eines Jahres feststellen, dass was neues gebraucht wird. Kostet alles Geld - unnötig.
Leben aktuell in einer guten Wohnung. Sehr gut sogar. Nur ist sie - die Wohnung, nicht die Frau - finanziell anspruchsvoll.
Mit zwei Gehältern finanzierbar, mit weniger als das nicht. Wohnen erst knapp zwei Jahre darin.
Aus aktueller Wohnung können wir auch nicht von heut auf morgen ausziehen. Müssen damit bis Juni warten und haben drei Monate Kündigungsfrist. Können grundsätzlich auch im Juni raus, nur nicht vorher.
Sie sucht jetzt nach Wohnungen und möchte auch Besichtigungen machen... Wohnungen die bereits morgen zu beziehen wären - lässt mich schonmal stirnrunzeln.
Ich sage ihr vorab: "Keine Dachgeschoss-Wohnung". Finde schräge Wände furchtbar und sorge mich vor Hitzestau im Sommer wegen schlechter Iso. Tut mir nicht gut, tut vielleicht auch zukünftigem Kind nicht gut - keine Ahnung diesbezüglich... außer Bedenken fürs Kindeswohl, kennt sie meine Bedenken, hab sie ihr erklärt.
Wiederhole an drei aufeinanderfolgenden Tagen, dass Dachgeschoss-Wohnungen KO-Kriterium sind.
Am vierten Tag zeigt sie Exposé einer Dachgeschoss-Wohnung, zeigte mir an den Tagen zuvor auch immer wieder Dachgeschoss-Wohnungen im WWW.
Da sind mir sprichwörtlich Äffchen aus dem Allerwertesten geflogen.
Frage sie was das soll, sie kontert damit das Wohnungen mit gewisser Zimmerzahl nicht leicht zu kriegen sind und man irgendwo Abstriche machen müsse. Frage sie warum JETZT Wohnungen besichtigt werden MÜSSEN, Wohnungen die einem von zweien überhaupt nicht zusagen. Sie sagt, weil es die Chancen steigere die "richtige" Wohnung zu finden. Seh ich nicht so, seh es eher als Versuch ad hoc eine neue Wohnung aufzutreiben, nur um einer neuen Wohnung willen.
Ein Argument folgt dem nächsten. Höhepunkt: Mir wird vorgeworfen, was sie alles für mich tut. Verständlich, sie macht viel im Haushalt, aber nicht alles und ich auch nicht nichts.
Frage mich insgeheim nach dem Kontext. Kann nur lauten: Sie tut mehr für mich als ich für sie. Ansicht teile ich nicht. Sie tut nur mehr.
Komme besser zum Punkt: Sehe hinter ihren Plänen keine richtige Überlegung. Lässt sich zu sehr von Gefühlen leiten. Beispiel: Sie ärgert sich darüber, dass Bekannte aus dem näheren Umfeld ungewollt ein Kind gezeugt haben. Sie ärgert sich darüber, dass DIE Kinder bekommen und SIE nicht.

Fühle mich insgesamt unter Druck gesetzt. Baut eine Blockade in mir auf, die mich plötzlich alles in Frage stellen lässt.
Will kein Kind in die Welt setzen, nicht so - habe ich noch für mich behalten. Gegenwärtig besser, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Sie sagt nach dem Streit - empfunden schwelt der noch - das sie sich aus der Wohnungssuche nun komplett zurückzieht und alles mir überlässt und sie alles hinnimmt, aber keine 5 Jahre warten wird. Weiß jetzt schon, dass sie das unglücklich machen wird. Chance ist groß, keine gute Wohnung bzw. nächst bessere Wohnung zu finden, nicht sobald. Von Jahren spreche ich dabei nicht. Höchstens einem. Wohnungen gibt es natürlich zu Hauf... aber 4 Zimmer in akzeptabler Gegend zum fairen Preis? Selten, muss man Glück haben und Augen offen halten. Werde Prioritäten bei der Wohnungssuche evtl in zwei drei Monaten ändern, bis dahin aber daran festhalten. Wozu schon jetzt aufgeben? Wäre Wiederholung eines Fehlers, wie in aktueller Wohnung, war im Nachhinein überstürzt, wenn auch notwendig.

Verzichte dankend auf Kommentare mit "konservativer" Weltanschauung.
Heiße aber jeden Kommentar willkommen, der mit gesundem Menschenverstand ersonnen wurde.
 
Also das Thema "Kinder" sehe ich auch recht heikel an.
Ich bin der Meinung, dass man dann erst Kinder bekommen sollte, wenn man
ABSOLUT bereit dafür ist!
Wer möchte schon Kinder und dann nach einigen Jahren das Gefühl haben,
etwas verpasst zu haben?

Ich denke, es ist das sinnvollste, sich mit seinem Partner darüber auszutauschen.
Man muss entweder einen Kompromiss finden oder sich trennen.
Natürlich - trennt euch nicht sofort, redet erst ausführlich darüber, aber
wenn wirklich keiner mit dem Wunsch des Anderen leben kann, dann sollte man
auch nicht nachgeben.

Kinder sind etwas tolles, aber auch eine Entscheidung fürs Leben, die wirklich
gut durchdacht sein sollte.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Entscheidung!
 
Mir wären und waren 2 Jahre Beziehung noch zu kurz, um an gemeinsame Kinder zu denken.

Sie will erst in 2 Jahren ein Kind von ihm. Dann sind es 4 Jahre Beziehung. Frage mich nur, warum jetzt schon so heiß drüber diskutiert wird. In nochmals 2 Jahren kann alles ganz anders aussehen, und dennoch: die Uhr tickt jetzt schon. Als Frau, mit einem Herzenswusch, denkt man an die Uhr und an die gesundheitlichen Risiken des Kindes, das man mit 30 Jahren oder später bekommt. Der Mann braucht sich darüber keine so großen Gedanken machen, denn ER kann bis ins hohe Alter Kinder zeugen, falls keine gesundheitlichen Probleme diesem entgegenstehen. Und er kann sich erlauben, egoistischer zu denken als die Frau, die nunmal auf die Natur hören muss.
 
Ich stecke in einer ähnlichen Situation wie der TE. Kann ihn verstehen, wenn auch ein paar seiner Aussagen abblocken und das eigene Wohl mehr im Vordergrund zu stehen scheint.
Ein gemeinsames Leben zu führen bedeutet natürlich keine völlige Selbstaufgabe, ein Stück weit jedoch schon.
Eine Bindung zum Partner besteht aus mehr als "läuft grad gut". Müssen sich aufeinander einlassen können, insbesondere auf beider Wünsche.

Mein Fall:
Sie sagt, dass sie nicht erst mit 36 Kinder haben möchte (ist 31).
Mein Standpunkt: Kann es mir durchaus vorstellen, nur nicht JETZT.
Mir ist Stabilität wichtig, will nichts überstürzen, will Grundlagen schaffen.
Was ist die Grundlage?
Eine Wohnung die ich auf nicht absehbare Zeit "zu Hause" nennen kann.
Eine Wohnung in vernünftiger Lage, zu einem fairen Mietpreis und einem Zimmer mehr.
Möchte in der zukünftigen Wohnung auch ein bischen gelebt haben. Will mir der Sicherheit des Nests bewusst sein.
Das die nächste Wohnung sicher nicht die letzte wird, weiß ich. Möcht nur nicht innerhalb eines Jahres feststellen, dass was neues gebraucht wird. Kostet alles Geld - unnötig.
Leben aktuell in einer guten Wohnung. Sehr gut sogar. Nur ist sie - die Wohnung, nicht die Frau - finanziell anspruchsvoll.
Mit zwei Gehältern finanzierbar, mit weniger als das nicht. Wohnen erst knapp zwei Jahre darin.
Aus aktueller Wohnung können wir auch nicht von heut auf morgen ausziehen. Müssen damit bis Juni warten und haben drei Monate Kündigungsfrist. Können grundsätzlich auch im Juni raus, nur nicht vorher.
Sie sucht jetzt nach Wohnungen und möchte auch Besichtigungen machen... Wohnungen die bereits morgen zu beziehen wären - lässt mich schonmal stirnrunzeln.
Ich sage ihr vorab: "Keine Dachgeschoss-Wohnung". Finde schräge Wände furchtbar und sorge mich vor Hitzestau im Sommer wegen schlechter Iso. Tut mir nicht gut, tut vielleicht auch zukünftigem Kind nicht gut - keine Ahnung diesbezüglich... außer Bedenken fürs Kindeswohl, kennt sie meine Bedenken, hab sie ihr erklärt.
Wiederhole an drei aufeinanderfolgenden Tagen, dass Dachgeschoss-Wohnungen KO-Kriterium sind.
Am vierten Tag zeigt sie Exposé einer Dachgeschoss-Wohnung, zeigte mir an den Tagen zuvor auch immer wieder Dachgeschoss-Wohnungen im WWW.
Da sind mir sprichwörtlich Äffchen aus dem Allerwertesten geflogen.
Frage sie was das soll, sie kontert damit das Wohnungen mit gewisser Zimmerzahl nicht leicht zu kriegen sind und man irgendwo Abstriche machen müsse. Frage sie warum JETZT Wohnungen besichtigt werden MÜSSEN, Wohnungen die einem von zweien überhaupt nicht zusagen. Sie sagt, weil es die Chancen steigere die "richtige" Wohnung zu finden. Seh ich nicht so, seh es eher als Versuch ad hoc eine neue Wohnung aufzutreiben, nur um einer neuen Wohnung willen.
Ein Argument folgt dem nächsten. Höhepunkt: Mir wird vorgeworfen, was sie alles für mich tut. Verständlich, sie macht viel im Haushalt, aber nicht alles und ich auch nicht nichts.
Frage mich insgeheim nach dem Kontext. Kann nur lauten: Sie tut mehr für mich als ich für sie. Ansicht teile ich nicht. Sie tut nur mehr.
Komme besser zum Punkt: Sehe hinter ihren Plänen keine richtige Überlegung. Lässt sich zu sehr von Gefühlen leiten. Beispiel: Sie ärgert sich darüber, dass Bekannte aus dem näheren Umfeld ungewollt ein Kind gezeugt haben. Sie ärgert sich darüber, dass DIE Kinder bekommen und SIE nicht.

Fühle mich insgesamt unter Druck gesetzt. Baut eine Blockade in mir auf, die mich plötzlich alles in Frage stellen lässt.
Will kein Kind in die Welt setzen, nicht so - habe ich noch für mich behalten. Gegenwärtig besser, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Sie sagt nach dem Streit - empfunden schwelt der noch - das sie sich aus der Wohnungssuche nun komplett zurückzieht und alles mir überlässt und sie alles hinnimmt, aber keine 5 Jahre warten wird. Weiß jetzt schon, dass sie das unglücklich machen wird. Chance ist groß, keine gute Wohnung bzw. nächst bessere Wohnung zu finden, nicht sobald. Von Jahren spreche ich dabei nicht. Höchstens einem. Wohnungen gibt es natürlich zu Hauf... aber 4 Zimmer in akzeptabler Gegend zum fairen Preis? Selten, muss man Glück haben und Augen offen halten. Werde Prioritäten bei der Wohnungssuche evtl in zwei drei Monaten ändern, bis dahin aber daran festhalten. Wozu schon jetzt aufgeben? Wäre Wiederholung eines Fehlers, wie in aktueller Wohnung, war im Nachhinein überstürzt, wenn auch notwendig.

Verzichte dankend auf Kommentare mit "konservativer" Weltanschauung.
Heiße aber jeden Kommentar willkommen, der mit gesundem Menschenverstand ersonnen wurde.

Oha! Der Text könnte von mir sein! Fast dieselbe Situation habe ich gerade weshalb ich auch hier im Forum gelandet bin. Wie ist der Stand bei euch?

Meine Freundin ist ein Jahr älter als ich und somit 30. Wir wohnen noch nicht zusammen aber wir wollten mal nach 1,5 Jahren ggf mal nach einer gemeinsamen Wohung schauen. jetzt bringt Sie mich schwer ins Zweifeln. Ich akzeptiere Ihren Kinderwunsch und ich bin jetzt und auch in nächster Zeit nicht bereit für ein Kind. Jetzt fängt Sie bereits schon nach Wohungen zu schauen, das Geld für den Umzug etc kratzt man ja schon irgendwie zusammen meinte Sie. Hat aber Vorstellungen von der Wohung die ich nur finanzieren könnte wenn ich im Lotto gewinne. Sie hat den Druck mit dem Kinderwunsch schon reduziert, keine Frage, jedoch kommen ab und zu Sätze von Ihr wie z.B.: "Ich will bis 35 schon Kinder haben". Was dann indirekt an ihrer Haltung zwecks Thema Kind mich zweifeln lässt. auf der einen Seite sagt Sie wir lassen uns Zeit wenn wir darüber reden und wenn Sie nicht drüber nachdenkt was Sie sagt kommen solche Sätze.

Zumal ist mir vorgestern Abend klar geworden, dass ich "russisch Roulette" mit ihr spiele, als Sie beiläufig meinte Sie hatte die Pille letzte Woche "vergessen". Beteuert aber das Sie mir nie ein Kind unterschieben will. Warum sagt Sie mir das dann nach einer Woche??? Mal so beiläufig? Sie meinte es könnte trozt Pille immer mal passieren, es weckt in mir eben das ungute Gefühl das Sie es drauf anlegen will. Wenn man "mal" die Pille vergisst ok, jedoch kommt das leider bei Ihr öfters vor. Ich schüttel mittlerweile nur noch den Kopf und habe ihr auch gesagt das wenn se es schon nicht schafft darüber die Verantwortung zu tragen wie soll Sie es dann mit einem Kind schaffen?

Klar würde ich eine Frau nicht hängen lassen wenn Sie schwanger wäre, jedoch wenn ich mitbekommen würde das es ein "vergessener" Unfall wäre würde das schon einen Vertrauensbruch bedeuten.

Zudem ist sie ein sehr impulsiver Mensch, sprich geht schneller an die Decke und hört dabei auf zu Denken. Mittlerweile empfinde ich Sie auch Extrem als "Ich" Mensch und Sie motzt sehr oft. Ich lieb Sie wie Sie ist und kann das auch gut händeln. Nur wird dieses ungute Gefühl immer größer. Ich zweifle mittlerweile an das zusammenzeihen mit Ihr. Durch Ihre Art ist das sachliche Reden auch sehr schwer geworden.

Mit meinem Latein bin ich so ziemlich am Ende. Denn Glücklich scheine ich grade nicht mehr ganz zu sein!
 
Also ich kann deine Freundin leider sehr gut verstehen, da ich mich in der Situation befinde in der sie niemals sein möchte.
Ich bin jetzt 30 (w) und wollte von meinem Ehemann bereits vor zwei Jahren ein Kind haben. Er hat mich vertröstet auf die Zeit nach seinem Studium, wegen der zukünftigen finanziellen Sicherheit usw.. Nun zwei Jahre später, knallt er mir vor einigen Tagen an den Kopf, dass er keine Kinder mehr möchte. Unsere 6 jährige Ehe war bis zu dieser Aussage wirklich gut, es gab keine Anzeichen; das habe ich nicht kommen sehen.. ;-( wie mit dem ICE in voller Geschwindigkeit gegen eine Wand!
Die Verhütung vernachlässigen, war für mich nie eine Option, da ich wollte, dass unser Kind vollkommen gewollt und erwünscht ist!! Von beiden Seiten..
Ein Kinderwunsch lässt sich übrigens nicht unterdrücken, ganz im Gegenteil, irgendwann macht es einen regelrecht krank. Man sieht Babys oder auch Schwangere und sofort gibt es einen Stich im Herzen! Richtig böse Gedanken verfolgen einen, man kann dieses Glück anderen kaum gönnen.
Nun ist er weg und ich muss komplett von vorn beginnen.. (So wie ich das nie wollte)
LG Sara
 

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