Da ich schon öfters solche Diskussionen verfolgt habe, kann ich über unsere Gesellschaft nur den Kopf schütteln. Ohne jede Kenntnisse wird der Freund der TE, ein für alle hier vollkommen unbekannter Mann als Depp, Idiot, blöd und sonstwas beleidigt (!). Seine Beziehungsfähigkeit wird in Frage gestellt, mehr oder weniger direkt zur Trennung aufgerufen. Was ja hier eh gern schnell geschieht.
Was erdreisten sich hier manche? Ihr kennt ihn nicht. Solche Urteile stehen hier niemandem zu! Es geht um eine Katze, nicht um ein kleines Kind. Zur Erinnerung, es ist ein Tier. Ja, man soll ein Haustier gut behandeln, es füttern, pflegen und ihm kein Leid antun. Der Mensch kommt aber immer noch an erster Stelle.
Hier allerdings scheint vielen die Katze wichtiger zu sein als der Mensch, als der Freund der TE. Vielleicht ist er vergesslich, hat Sorgen, vielleicht hat es Gründe, die die TE nicht nennen möchte. Darüber mal nachgedacht? Vielleicht ist er ein liebevoller, gutherziger Mensch. Hat er solche Worte verdient?
Manche sollten sich echt mal am Riemen reißen und mal etwas in sich gehen. Aber das ist ja heute nicht mehr in. Hat ja jeder nur noch Recht und wenn es um Hund und Katz geht sowieso. Kritik? Bäh, bloß nicht. Geht doch um die Katze.
Ich schüttel mal weiter den Kopf.
Ich schüttle über deine Aussage den Kopf. Weil es genau diese Einstellung vieler Menschen ist, denen Not und Leid von Tieren völlig egal ist. Weltweite Tierquälerei? Interessiert solche Menschen nicht. Schau dich mal um in der Welt und beschäftige dich mal ernsthaft damit, was man Tieren weltweit für Abscheulichkeiten antut.
Menschen wie du kommen immer mit solchen Phrasen wie "der Mensch zählt mehr als das Tier". Und gemeint ist damit nichts anderes, als das Menschen mit dieser Einstellung keinem Tier dieser Welt helfen würden, wenn es krank, verletzt ist oder sich in einer Notlage befindet.
ein anständiger Mensch vergleicht überhaupt nicht. Ein anständiger Mensch weiss, dass das eine das andere nicht ausschliesst. Man kann beiden helfen und sollte das auch. Um im Zweifel das Projekt unterstützen, das in der Öffentlichkeit oder medial ohnehin keine Lobby hat und daher mangels Spenden und Helfern schon genug Probleme hat.
Und nein, den Freund sollte man nicht beschimpfen, man kann dennoch erwarten, dass der Freund besser aufpasst und der Sache mehr Priorität gibt, würde er bei einem Kind ja wohl auch tun, dann wäre er ja auch nicht vergesslich. ......
Und ja, ein anständiger Tierhalter liebt sein Tier und da kann ich dir versichern, egal wie zerstreut, gestresst man ist, es gibt Dinge, die können mal aus Unachtsamkeit passieren, oder weil das Tier vielleicht mal ausbüxt oder sonstwas. Diese Gefahren kann man aber im Vorfeld weitestgehend minimieren. Stichwort Hund läuft auf die Strasse, weil der Garten nicht abgesichert ist, das wäre vermeidbar.
Und spät wenn einem ein Fehler unterläuft, macht man sich Gedanken und sorgt sich um sein Tier, sucht nach Lösungen, damit es nicht wieder passiert, wird aufmerksamer und vorsichtiger, wenn einem das Tier wichtig ist.
In diesem Fall kann man das ein, vielleicht zweimal vergessen. Spät dann sollte "er" sich dann mal hinterfragen, was er ändern kann und muss, das es nicht mehr passiert. Das würde jeder vernünftige Tierhalter tun. Auch wenn es "nur" ein Tier ist!😠