Ich bestreite, dass die meisten die Hilfe bekommen, die sie benötigen.
Was zu beweisen wäre. Leider ziemlich unmöglich.
:
Wer einmal drinne ist, sollte auch den Fall bedenken, dass man ihn nicht gehen lassen will. Was dann ?
Das Schreiben wäre aber wichtig, denn von dem konkreten Horror wirst du vieles
vergessen unter dem Einfluss von massiver Psychiatriemedikamention. Bis in die 90er gab es noch massenhaft Elektroschocks,
Ich bin jetzt schlicht entsetzt. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich jetzt herzhaft lachen. Ich bestreite ja nicht das es so etwas gab, nur! ... wir sind in 2008! Und in den 90er Jahren gab es das in DEUTSCHLAND meines Wissens nicht mehr, maximal in Ostdeutschland.
Ich habe es erleben müssen was Zwangsjacke und die alte Psychopharmaka bedeutet. Mit Einführung der neuen Psychopharmaka, kamen logischerweise auch neue Methoden zur Behandlung. All das schlägst Du schlicht in den Wind. Verbreitest Panik. Wir sind hier in DEUTSCHLAND und nicht irgendwo in der 3. Welt oder im 18 Jahrhundert, wo man die Menschen unwissend hält, in dem man sie garnicht erst aufklärt.
Du als Studentin der Human Medizin solltest Dich mehr mit den positiven Dingen beschäftigen, oder einfach Geschichte studieren. Als Patient schaue ich in die Zukunft, einfach weil ich gesund werden will. Treffe ich dabei auf einen Arzt der mir erklärt was er nicht kann, bin ich darüber dankbar. Du hingegen erklärst nur das was andere falsch/nicht richtig gemacht haben. Nichts, kein einziger hilfreicher Punkt ist von Dir zu lesen. Im Gegenteil, Du erklärst ganze Berufsstände für dumm und unwissend.
Übrigens habe ich in 2005 in Schaffhausen (CH) in der Psychiatrie gearbeitet. Einzigster Unterschied zu Deutschland, dass Personal erscheint mir dort um einiges freundlicher. Doch das kann man nicht verallgemeinern. Wir sind hier in der Kategorie Therapie und nicht in gesellschaftliche Probleme, in der weltumfassender Fehler, welche vermutlich aus schlichter Unwissenheit gemacht wurden, besprochen werden können.
Wegweisende Lösungsansätze, sehe ich von Dir keinen einzigen. Aber ich bin nachsichtig. Du bist jung, eine Studentin. Und wenn ich bspw. in Familie schreibe, dann versuche weittestgehendst dort einen Lösungsansatz zu finden. Aber wenn man nur den finanziellen Backround im Kopf hat, findet man sehr schlecht bis garnichts zur Lösung des Problems. Und deswegen, Germ, auch Du bist ein Laie! Was das jetzt mit dem Thema zu tun hat? Sehr viel!
Nein, ich war zu keinem Zeitpunkt Patientin einer
Psychiatrie, sondern lediglich in einer Neurochirurgie, geschlossene
Abteilung, wurde aber später von meinen Eltern in die Schweiz gebracht,
in einer Privatklinik. Direkt neben der Neurologie gab es die Psychiatrie (in
Deutschland ), wo auch viele Jugendliche in meinem Alter untergebracht
waren.
Deine Erfahrungen kommen also aus Deiner Jugend. Grob geschätzt aus dem Jahr 2000 Und Du willst hier allen ernstes erklären, dass es in 2000 auf deutscher Seite immer noch so zu ging wie vor ca. 25 Jahren. Willst sinngemäß Deiner Links (die ich nicht einmal angeklickt habe) das man die Psychiatriekliniken abschafft. Gleichzeitig studierst Du Human Medizin. Da kann ich nur hoffen das Du durch die Prüfung fällst. Oder das Du dich soweit befähigst völlig neue Wege zu finden. Dürfte schwierig werden wenn man die heutige Wissenschaft glatt an die Wand stellt.
Das die Familie besonderst nach der Klink wichtig ist, dass dürfte auch Dir nicht entgangen sein. Diese eigenen Erfahrung würden interessieren. Wenn Du mal Kinder hast, eines Deiner Zwerge ein traumatisierendes Erlebnis erleiden muß, Du trotz Studium damit überfordert bist dem Zwerg zu helfen, was dann? Zeigst Du dann auch diverse Clips?
Ich kann Dich nur mit Nachdruck darauf hinweisen, dass jene Leser, welche sich entschlossen haben in eine solche Klinik zu gehen, wissen das sie ein Problem haben. Sie sind hier um sich zu informieren, Rat zu finden...Diesen Antrieb haben sie noch. Besonderst Dir als studierende der Medizin, sollte es am Herzen liegen zu helfen und nicht eigens zu propagieren. Letztlich mußt Du einen Eid leisten. Und wenn Du jetzt schon so kritisch der Sache gegenüber stehst, solltest Du Dich Fragen warum Du Medizin studierst!
Zusätzlich sollte immer bedacht werden, dass es hier auch sehr junge Leser gibt, welche Du mit Deiner Art und Weise absolut verunsicherst.
°°°abendtau°°°