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Guestxy
Gast
Auf den Begriff „aufgabenunabhängiges Denken“ bin ich in einigen Artikeln zum Thema „Tagtraum“ gestoßen.
Ich bin an sich eine sehr rationale Person, die sich sozusagen produktiv Gedanken macht, um Aufgaben zu lösen, und im Allgemeinen auch erst überlegt und dann handelt.
Aber manchmal, da passiert es einfach so: Meine Gedanken schweifen ab, ich bin plötzlich ganz wo anders. Ich denke mich an andere Plätze, schöne Orte. An gestern, oder daran, wie angenehm es wohl wäre, wenn ich jetzt auf Hawaii unter einer Palme liegen könnte.
Aktuellen Studien zufolge befinden wir uns angeblich rund 50 Prozent der Wachzeit in einem „tagträumerischen Zustand“, in dem unsere Gedanken aufgabenunabhängig wild umherschweifen. Ich weiß nicht, ob das bei mir so ist. Aber ich bin dabei, es zu beobachten.
Danke für deine Antwort! Dass ich häufig gedanklich nicht in der Gegenwart bin, bei dem, was ich tue, ist mir auch aufgefallen, vermehrt nach einem Achtsamkeitskurs, den ich gemacht habe.
Aber bei mir ist das dann nicht alles Tag Träumerei, ein bestimmter Anteil ist Planung der Zukunft oder Analyse der Vergangenheit oder sonstige nicht immer angenehme Dinge....
Meiner Meinung nach ist das ein Teil der menschlichen Freiheit: dass wir ein leeres Beet sehen können und uns vorstellen, wie es wäre, wenn darin Sonnenblumen wachsen würden oder Tomaten.
Freiheit ist sich entscheiden können und das könnten wir nicht ohne Träume?