Sie hat mir dann eine Still Gruppe auf Facebook gezeigt wo Frauen geschrieben haben das sie zu wenig Milch hätten, Blutige Brustwarzen Schmerzen kaum noch schlafen können, weil das Baby an der Brust hängt.
Baby schreit, weil es nicht satt wird.
Und das möchte sie nun mal nicht.
Sie hat mir auch gesagt das sie eigentlich stillen wollte nur wo sie das las hat sie die Lust drauf verloren deswegen entschied sie sich dagegen.
Und sie möchte nicht das unser Kind hungert, weil zu wenig Milch raus kommt.
Das scheint mir nicht die beste Infoquelle zu sein oder Deine Freundin liest selektiv und speichert Negativberichte - logisch - mehr ab.
Bei mir lief das sehr chillig, bis auf das "Milchkuh-Problem" - wohin mit dem Zeug. Ausstreichen über Waschbecken war meine Lösung, andere pumpen ab.
Brustentzündung gab es auch, mit Salbeitee und noch irgendetwas (vergessen inzwischen) und viel Kühlen ging das auch vorbei, auch wenn es ein pasr wenige Tage mal nicht so lustig war...tat schon weh. Die restliche Zeit war aber gut.
Ok, Stillen mit Babyzähnen kann unlustig werden...darauf würde ich mich echt nicht mehr einlassen, dass sich da so ein kleines "Monster" grinsend festbeisst. Zahn kommt = abstillen! 😁
Es kann schon im Vorfeld etwas für gelungenes Stillen getan werden.
Brustwarzen jetzt schon vorsichtig abhärten durch tägliches Abreiben mit einem trockenen Waschlappen, Rauheit/Dauer/Intensität steigern.
Wäre ja vielleicht ein Job für Dich. Werdende Väter sollten sich von Anfang an einbringen. 😉
Zur Pflege wenn nötig Johanniskrautöl nutzen, wirkt sich auch bei späterer Nutzung während Stillzeit nicht negativ aufs Baby aus (sicher nimmt Deine Frau auch gerne mal eine entspannende Ganzkörper-Ölmassage mit, mit oder ohne "Hintetgedanken").
Die Nippel also gar nicht erst blutig werden lassen, sondern dranbleiben und während Anfangsphase des Stillens wenn nötig mehrfach täglich mit dem Öl "beruhigen".
Stilleinlagen kleben weniger an, wenn verschwenderisch Öl im Nippelbereich aufgebracht wird und falls doch, vorsichtig damit oder mit etwas Wasser aufweichen und lösen.
Zuwenig oder zuviel Milch, für jeden Fall gibt es unterstützende Tees, homöopathische Mittel, die man probieren kann. Meist klappt das aber problemloser als man bei so manchem Horrorbericht vermuten könnte.
Bedenkt: viele, die sehr selbstverständlich Stillen, suchen keine Onlineplattformen, um sich darüber auszutauschen, da sie mangels Problem den Bedarf gar nicht haben. Man liest also eher einseitige Berichte auf solchen Seiten.
Und sollte tatsächlich die Milch nicht reichen (selten, wenn Stillen stressfrei läuft), kann man zufüttern (wäre mir zu nervig) oder gleich auf Flasche umstellen.
Lösungen gibt es immer.
Aber weiterhin: möchte sie es nicht, dann lassen. Je entspannter sie ist, desto besser fürs Baby.
Vielleicht könnt ihr beide versuchen das etwas lockerer zu sehen:
Einerseits hat uns die Natur mit allem Nötigen ausgestattet und ohne viel Nachdenken läuft das Programm relativ problemlos, zudem gibt es vorbereitende und heilende Möglichkeiten.
Andererseits sind wir zu nichts gezwungen, da es entspannt nutzbare Alternativen gibt.
Ihr schaukelt das Kind schon!