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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Ich persönlich hab ich noch nie all zu viel auf die Eltern gehalten, die in einer Tour nur am Kind kleben, nicht loslassen können, etc. und hab immer gesagt, dass ich hoffe nicht auch mal so zu werden.
das kannst du jetzt noch sagen;
Du wirst es aber merken, gerade Du als Frau, dass er Dir in den ersten Monaten biologisch fast unmögich ist, Dein Kind länger zu verlassen.
Klar überwindet man das oft verstandesmäßig, weil man in die Arbeit muss, eigentlich in ´s Kino will...
aber wenn man dem inneren Drang nachgibt, verbringt man jede Minute mit dem Kind - auch, wenn es der Kopf ätzend findet;
das ist einfach der Instnkt vor allem bei den Müttern - da kommt man zwar dagegen an, aber das ist wirklich etwas, was man nicht nachvollziehen kann, wenn man es selbst nicht erlebt.
 
Ich hab im Osten deutlich mehr Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft erfahren. Kann ich überhaupt nicht bestätigen dieses Vorurteil. 😀

Klingt eher ein bisschen als hättest du ein persönliches Problem mit "Ossis" (schon wegen deinem Beitrag hier neulich). Das hat hier nichts zu suchen, würde ich behaupten.
 
Hallo

Ich habe ein bisschen mit meiner Freundin ein bisschen gequatscht und sie nebenbei gefragt warum sie nicht stillen möchte.

Sie hat mir dann eine Still Gruppe auf Facebook gezeigt wo Frauen geschrieben haben das sie zu wenig Milch hätten, Blutige Brustwarzen Schmerzen kaum noch schlafen können, weil das Baby an der Brust hängt.
Baby schreit, weil es nicht satt wird.
Und das möchte sie nun mal nicht.
Sie hat mir auch gesagt das sie eigentlich stillen wollte nur wo sie das las hat sie die Lust drauf verloren deswegen entschied sie sich dagegen.
Und sie möchte nicht das unser Kind hungert, weil zu wenig Milch raus kommt.

Siehste,nun weiß man wo ihre Entscheidung/ Gedanken und Ängste herkommen.
Schön das ihr miteinander Reden konntet🙂
Und man sieht auch,das so eine kurzfristige Entscheidung nicht in Stein gemeißelt ist.

Facebook ist nun auch nicht so Optimal und Objektiv um sich verschiedene Erfahrungen anzueigenen, die Sie selber noch nicht gemacht hat.
Es muss nicht bei ihr so schlimm werden,wie gelesen.

Es ist aber normal das Sie Angst hat, ..auch steht die Geburt vor..da sind solche Erfahrungsberichte natürlich nicht so Gut zu verarbeiten.
Stärke Sie weiterhin im Positiven, Glaubt und Vertraut alle beide,.. das alles Gut wird.

Wenn Sie (ihr) erstmal in das kleine Gesichtchen schaut und Sie Hilfe bekommt beim ersten mal Stillen,funktioniert es oft von ganz alleine und für alles andere.. finden sich auch Wege.
Fläschen hin oder her..

Macht euch nicht vorher schon im Gedankengut verrückt,das kostet euch Energie.
Das wichtigste ist jetzt erstmal die Geburt..toi toi toi.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch dreien alles Gute.
 
Sie hat mir dann eine Still Gruppe auf Facebook gezeigt wo Frauen geschrieben haben das sie zu wenig Milch hätten, Blutige Brustwarzen Schmerzen kaum noch schlafen können, weil das Baby an der Brust hängt.
Baby schreit, weil es nicht satt wird.
Und das möchte sie nun mal nicht.
Sie hat mir auch gesagt das sie eigentlich stillen wollte nur wo sie das las hat sie die Lust drauf verloren deswegen entschied sie sich dagegen.
Und sie möchte nicht das unser Kind hungert, weil zu wenig Milch raus kommt.

Das scheint mir nicht die beste Infoquelle zu sein oder Deine Freundin liest selektiv und speichert Negativberichte - logisch - mehr ab.

Bei mir lief das sehr chillig, bis auf das "Milchkuh-Problem" - wohin mit dem Zeug. Ausstreichen über Waschbecken war meine Lösung, andere pumpen ab.
Brustentzündung gab es auch, mit Salbeitee und noch irgendetwas (vergessen inzwischen) und viel Kühlen ging das auch vorbei, auch wenn es ein pasr wenige Tage mal nicht so lustig war...tat schon weh. Die restliche Zeit war aber gut.
Ok, Stillen mit Babyzähnen kann unlustig werden...darauf würde ich mich echt nicht mehr einlassen, dass sich da so ein kleines "Monster" grinsend festbeisst. Zahn kommt = abstillen! 😁

Es kann schon im Vorfeld etwas für gelungenes Stillen getan werden.
Brustwarzen jetzt schon vorsichtig abhärten durch tägliches Abreiben mit einem trockenen Waschlappen, Rauheit/Dauer/Intensität steigern.
Wäre ja vielleicht ein Job für Dich. Werdende Väter sollten sich von Anfang an einbringen. 😉
Zur Pflege wenn nötig Johanniskrautöl nutzen, wirkt sich auch bei späterer Nutzung während Stillzeit nicht negativ aufs Baby aus (sicher nimmt Deine Frau auch gerne mal eine entspannende Ganzkörper-Ölmassage mit, mit oder ohne "Hintetgedanken").
Die Nippel also gar nicht erst blutig werden lassen, sondern dranbleiben und während Anfangsphase des Stillens wenn nötig mehrfach täglich mit dem Öl "beruhigen".

Stilleinlagen kleben weniger an, wenn verschwenderisch Öl im Nippelbereich aufgebracht wird und falls doch, vorsichtig damit oder mit etwas Wasser aufweichen und lösen.

Zuwenig oder zuviel Milch, für jeden Fall gibt es unterstützende Tees, homöopathische Mittel, die man probieren kann. Meist klappt das aber problemloser als man bei so manchem Horrorbericht vermuten könnte.
Bedenkt: viele, die sehr selbstverständlich Stillen, suchen keine Onlineplattformen, um sich darüber auszutauschen, da sie mangels Problem den Bedarf gar nicht haben. Man liest also eher einseitige Berichte auf solchen Seiten.

Und sollte tatsächlich die Milch nicht reichen (selten, wenn Stillen stressfrei läuft), kann man zufüttern (wäre mir zu nervig) oder gleich auf Flasche umstellen.
Lösungen gibt es immer.

Aber weiterhin: möchte sie es nicht, dann lassen. Je entspannter sie ist, desto besser fürs Baby.

Vielleicht könnt ihr beide versuchen das etwas lockerer zu sehen:
Einerseits hat uns die Natur mit allem Nötigen ausgestattet und ohne viel Nachdenken läuft das Programm relativ problemlos, zudem gibt es vorbereitende und heilende Möglichkeiten.
Andererseits sind wir zu nichts gezwungen, da es entspannt nutzbare Alternativen gibt.
Ihr schaukelt das Kind schon!
 
Ich bin alleinerziehend und habe zwei Kinder und ich habe jedes zweites Wochenende frei und ein Wochenende gehört mir meine Kinder übernachten dann bei meiner Schwester.
Und es tut ehrlich gesagt gut, wenn man alleine ohne Kinder was unternehmen kann.
Und das mache ich schon so seit meiner Tochter 6 Monate alt war.

Muss auch stillend kein Problem sein:
Abpumpen, einfrieren, Kühlschrank, Papa/Sitter füttert die erwärmte Muttermilch, während Mama mal Freiheit atmet und etwas anderes hört und sieht.
 
Letztendlich sollte doch jede Frau selbst entscheiden und sich ein eigenes Bild. In dieser Diskussion wird ja auch hier wieder mal in beide Richtungen verteufelt:

Wer stillt, platzen die Titten und Nippel fallen ab und ist automatisch unfrei und versklavt.
Stillt man hingegen nicht, ist man hingegen ein Babyfressendes Monster und züchtet verhaltensgestörte Kinder.

Ich persönlich würde einfach aus Neugier stillen und gucken, ob es für mich passt. Wenns mir gefällt, ist gut, wenn nicht, auch nicht schlimm.
 
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