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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Ich persönlich hab ich noch nie all zu viel auf die Eltern gehalten, die in einer Tour nur am Kind kleben, nicht loslassen können, etc. und hab immer gesagt, dass ich hoffe nicht auch mal so zu werden.
m.M.n. zieht man mit diesem Übermutterverhalten unselbstständige Erwachsene heran oder die berühmten "Muttersöhnchen", die auch nicht unbedingt gut ankommen.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.
 
naja, Eva war alleine erziehend und es ist viele Jahre her..das ist natürlich noch Anstrengender und Schwieriger im Alltag/Nachts ,vorallem wenn das Baby/Kind noch so klein ist..

Gegen Essen gehen oder ein Verwöhn - Abend o.ä spricht doch auch niemand ,das ist auch Wichtig ..zur Erholung und für andere Gedanken,als nur das Thema ums Kind.^^

Aber es wäre vllt wirklich mal ein Thema zur Disskussion, ..die Fragen hat der TE ja gar nicht gestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
..bei einem Neugeborenem und einem Kleinkind wird der Alltag der Eltern/ oder der alleinstehenden Mutter/Vater.. ganz automatisch nach dem Kind ausgerichtet werden.
Und das ist ein Fehler man hat auch als Eltern ein eigenes Leben ich habe viele Eltern erlebt die ihr komplettes Leben nachdem Kind richten und wenn die Ehe kriselt oder die Alleinerziehende Mutter keinen Partner findet oder alle Freunde mit der Zeit verschwunden sind, weil man wegen dem Kind keine Zeit hat ist es auch nicht richtig.
Dann wundern sich diese Eltern.
Meine Kolleginnen und ich geben den Eltern dann den Rat das sie das Kind ruhig mal für ein Wochenende bei den Großeltern übernachten kann oder bei Freunden wenn man einverstanden ist.

Das tut dem Kind gut und den Eltern die können in der Kinder freien Zeit neue Kraft tanken.
 
Du siehst das ziemlich verklärt. Eltern, die ihr Leben ausrichten komplett nach dem Kind, erwarten überwiegend, dass sie etwas später dafür zurückbekommen. Sei es unterwürfige Dankbarkeit oder bedingungslose Altenpflege. Kann das Kind nicht oder (wie ich) will es nicht, ist das Kind schnell eine Zeit und Energieverschwendung, undankbar und böse und Drama, Drama, Drama.

Das siehst du etwas verklärt.^^..und gehe davon aus,das Du noch kein Kind zur Welt gebracht hast,denn dann würdest du es anders verstehen.
In der Regel ist es nicht so,wie Du beschreibst ..und wenn du es so kennegelernt hast, tut es mir wirklich leid.
 
Das siehst du etwas verklärt.^^..und gehe davon aus,das Du noch kein Kind zur Welt gebracht hast,denn dann würdest du es anders verstehen.
In der Regel ist es nicht so,wie Du beschreibst ..und wenn du es so kennegelernt hast, tut es mir wirklich leid.


Sollte jemals der verhängnisvolle Tag kommen, in dem ich mein Erbgut weitergebe, würde ich einige Fehler aus meinen Elternhaus gezielt vermeiden. Einige Punkte habe ich schon durch wie dass ich mir psychologische Unterstützung hole, in Gegensatz zu meiner Mutter.
 
Hallo

Ich habe ein bisschen mit meiner Freundin ein bisschen gequatscht und sie nebenbei gefragt warum sie nicht stillen möchte.

Sie hat mir dann eine Still Gruppe auf Facebook gezeigt wo Frauen geschrieben haben das sie zu wenig Milch hätten, Blutige Brustwarzen Schmerzen kaum noch schlafen können, weil das Baby an der Brust hängt.
Baby schreit, weil es nicht satt wird.
Und das möchte sie nun mal nicht.
Sie hat mir auch gesagt das sie eigentlich stillen wollte nur wo sie das las hat sie die Lust drauf verloren deswegen entschied sie sich dagegen.
Und sie möchte nicht das unser Kind hungert, weil zu wenig Milch raus kommt.
 
Ich denke das es ungemein wichtig für das Kind ist das beide Eltern mit ihrem Leben zufrieden sind.
Wenn beide möglichst zufrieden und ausgeglichen sind können sie auch so auf das Kind zugehen.

Wer von vorneherrein genervt ist geht eben auch so auf andere Menschen zu.

Deswegen ist es mMn auch ungemein Wichtig das beide die Möglichkeit für "Ich"-Zeit haben und auch mal in erster Linie an sich selbst und was ihnen gut tut denken können.

Wie diese "Ich" Zeit erreicht wird und wie die genutzt wird ist dann, sofern man nicht dritte schadet, ganz allein die Sache von Mutter und Vater.

Es gibt sicherlich Frauen die im Stillen aufgehen und ihre Ich-Zeit mit einer halben Stunde in der Badewanner erreichen. Aber es gibt eben auch Frauen die da mehr Zeit brauchen oder bei denen zu Ich-Zeit eben gehört bestimmte Dinge zu genießen oder aktivitäten zu machen. Und es gibt sicher auch Frauen bei denen Stillen, wg. Schmerzen oder wg. der Zietlichen einschränkungen da kontraproduktiv ist.

Es gibt hier einige Beiträge in die Richtung die Frau muss, eine Gute Mutter macht, es ist Ihre Aufgabe....

Und ich finde das schade. Denn zum einen übt das einen Druck auf Frauen aus bei denen dieses Weltbild eben nicht zu zufriedenheit führt. Zum anderen suggeriert es das der Vater weniger wichtig für das Kind ist, das er in den ersten Monaten nicht im gleichen Maße involviert sein kann oder soll.

@TE
Ich würde dir Raten die Einstellung deiner Frau nicht als Etwas zu sehen was dem Kind schadet oder eurer Familie sondern eben als das was es ist.
  • Es ist das was sie braucht weil es ihr gut tut.
  • Es wird dem Kind gut tun wenn sie "Ich"-Zeit hat um zu entspannen und wenn sie nicht zu dingen Gezwungen oder überredet wird (durch dich, die Hebamme oder sonst wen) die das Kind betreffen.
  • Es ist eine Chance für dich, dich mehr einzubringen, und auch mal länger mit dem Baby allein zu sein, als du es könntest wenn sie nur Stillen würde.
Ich bin mir sicher das es dinge Gibt die du auch zukünftig unabhängig vom Kind machen willst. Dinge oder Zeiten die nur dir gehören. Sei es nen Abend mit den Jungss, 3 Stunden Zocken oder ein Fußballspiel im Fernsehn z.b.. Das nur als Beispiel.
Und ich unterstelle das du selbstvertändlich davon ausgehst das machen zu können weil es dir gut tut.
Und das kannst du auch. Und du kannst es ohne schlechtes Gewissen, weil du weißt das sie oder jemand dem ihr vertraut in der Zeit beim Baby ist.
Und genau das selbe selbstverständnis wünsche ich deiner Frau. Das sie weiß sie muss nicht stillen wenn sie nicht will, denn sie kann Füttern und wenn sie nicht Füttern kann dann machst du das oder wer anders dem ihr vertraut.
Das Sie mit ihren Freundinnnen mal raus kann sushi essen, weil sie weiß das du mit der Flasche genau so gut für das Baby bist wie sie es mit der Brust oder der Flasche wäre.
Weil sie sich keine sorgen machen muss um die Mutter-Kind bindung weil du gleichzeitig eine Vater-Kind bindung aufbaust.
 
Ich habe aus Überzeugung gestillt und nicht so überzeugt dann relativ lange, da die Umstellung auf andere Kost längerer Überzeugungsarbeit bedurfte. Meinen Brüsten hat es nicht geschadet, die Erdanziehung gewinnt noch immer nicht; das kann aber auch ganz anders laufen.

Reinreden lassen hätte ich mir aber von niemandem.
Und egal, wie positiv jemand dem Stillen gegenüber eingestellt ist: das Wichtigste für das Baby sind entspannte Eltern, eine entspannte Mutter.
Und wenn sie nicht dahinterstehen kann, kann sie sich das Probieren schenken, denn sehr wahrscheinlich klappt es dann sowieso nicht gut.

Bereits in der Schwangerschaft ist es wichtig, wie es Deiner Frau geht, denn Euer Baby erlebt dies alles mit und Stress wirkt sich auch auf seine Entwicklung aus. Also ist es gesünder für alle, auch Euer Baby, unnötigen Stress zu vermeiden.

Ich lese von Dir dauernd nur "ich will" und zig herbeigezogene Gründe, warum das so ist.
Wollen darfs Du viel. Nur solltest Du nicht erwarten, dass Dir alles erfüllt wird. Auch bei einer Frau bedeutet "nein" genau das: nein.
Und das gilt es zu akzeptieren und sie nicht zu bedrängen.


ich hoffe das ihre Hebamme oder die im Krankenhaus ihr ins gewissen reden.

Ins Gewissen?
Wegen ihrer Entscheidung muss sie kein schlechtes Gewissen haben.
Eine schlechte Entscheidung wäre, gegen ihre Überzeugung zu handeln. Denn das bedeutet immer Stress und Unentspanntheit, was nicht gut für Euer Baby wäre. Sie macht das schon ganz richtig.

Und sie darf dabei auch ein bisschen egoistisch wirken. Je nachdem, wie empfindlich so ein Baby ist, kann das wahnsinnig viel Verzicht auf diverse Lebensmittel bedeuten!

Hast Du Doch mal informiert, wie anstrengend eine Schwangerschaft für den Körper ist, wie sinnvoll das sogenannte Wochenbett war und wie lange das auf den Körper nachwirkt? Kein Wunder, dass es manche Frau regelrecht aus den Latschen kippt mit Depression u. a.

Die ersten Monate mit Baby können entspannt verlaufen, sie können aber auch höllisch anstrengend werden; eine zusätzliche Belastung. Das wird sich erst zeigen, wenn Euer Baby da ist. Eine ausgeglichene Schwangerschaft scheint da einen positiven Einfluss zu haben.

Und hast Du Dich informiert, wie wahnsinnig anstrengend Stillen sein kann? Wie schmerzhaft? Welche schmerzhaften Komplikationen es geben kann?
Das muss man bereit sein eventuell in Kauf zu nehmen und das muss nicht jede Frau sein!

Sehe ich auch so die Natur hat sich schon was dabei gedacht mit der Muttermilch.
Ich möchte ja nur das sie es versucht wenn sie es wirklich nicht gefällt wäre es auch ok.

Ein Versuch macht nur Sinn, wenn sie das will, ansonsten ist er zum Scheitern verurteilt und sinnlos.
Die Natur...natürlich wäre dann auch, alle Babys sterben zu lassen, deren Mütter - warum auch immer - nicht stillen können.
Da greifen wir doch auch ein und geben Flaschennahrung.
Deiner Frau würde das Stillen nicht guttun und somit auch nicht Eurem Kind. Ich sehe nichts, was da gegen Flaschennahrung spricht.

Ich werde einfach mal eine kleine Aufzählung machen.

Stillen Pro:
Das Kind bekommt die Antikörper der Mutter und alles was es braucht durch die Milch.

Die Mutter Kind Beziehung wird gefördert.

Gestillte Kinder haben ein niedriges Risiko an Übergewicht, Astma oder eine Allergie zu bekommen.
Stillen fördert die intligentz des Kindes.

Muss keine Flaschen mit nehmen und kein Pulver.

Es ist komplett kostenlos.

Baby Milchpulver:
Contra

Man muss genügend Flaschen kaufen dazu dann immer neue Sauger mit der Zeit.

Mann muss immer genügend abgekocht Wasser dabei haben.

Man muss immer Wasser abkochen.

Man man muss ca 50€ für das Pulver ausgeben.

Deine Pros sind sehr theoretisch.
Es gab schon Zeiten, da wurde von offizieller Seite vom Stillen abgeraten und empfohlen, Babynahrung zu geben. Auch diese Generation hat überlebt! Und Allergien gab es früher weniger als heute. Man muss das nicht unnötig dramatisieren.

Meine gestillte Tante hat Allergien und Asthma.
Bei beiden Themen spielt auch Vererbung keine kleine Rolle, da hilft die ganze Stillerei nicht unbedingt weiter, wenn es genetische Schwachpunkte gibt.

Die Mutter-Kind-Beziehung gewinnt garantiert nicht von unentspannter Stillzeit. Wichtig ist viel Hautkontakt, das Baby kann auch ohne gestillt zu werden viel wenig bekleidet auf der Haut Deiner Frau und bei Dir liegen.

Flaschen und Pulver braucht man nicht, nein. Je nachdem aber Berge von Stilleinlagen, Pflege für wunde, schmerzende Nippel, Ersatzkleidung, falls Milch derart ausläuft, dass man durchweicht, bei längerer Zeit außer Haus evtl. Milchpumpe.

Von kostenlos kann da nicht immer die Rede sein. Bereits vor der Geburt (!) benötigte ich Stilleinlagen. Da diese anklebten, Pflegemittel. Teilweise lief das bis zur Zeit des Abstillens derart stark, dass ich mich umziehen musste - mehr Wäsche. Häufigeres Waschen = schnellerer Verschleiß.
Was ich an Stilleinlagen und Johanniskrautöl als Pflege verbrauchte, geht auf keine Kuhhaut.

So ist das Milchpulver sollte eigentlich dafür sein wenn mütter tatsächlich ihre Kinder nicht stillen können.
Heute zu Tage ist es ein richtiger Trend geworden Frauen die ohne stillen können lehnen es komplett ab und kaufen lieber Milchpulver.

Mal eine Frage an euch.
Ich möchte das ihr genau überlegt und mir dann sagt wann ihr eine Mutter gesehen hat die in der Öffentlichkeit ihr Kind gestillt hat?

Den Trend gab es wie gesagt schon von staatlicher/ärztlicher Seite verordnet. Wir sind nicht ausgestorben, Deinem Baby wird es auch nicht schaden.

Weshalb sollten Mütter in der Öffentlichkeit stillen? Hast Du mal anderen Menschen darüber gesprochen? Viele wären peinlich berührt und möchten das nicht gerne, ebenso wie es viele Frauen nicht möchten, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nicht imner geht das, ohne dass dabei die Brust zu sehen ist.

Zudem sprichst Du doch von der dadurch geförderten Mutter-Kind-Bindung. Dies geschieht nur, wenn dies tatsächlich ein ruhiger, inniger Moment ist, sicher nicht, wenn es zum öffentlichen, mechanischen Akt wird.

Ich habe auch nur extrem selten öffentlich gestillt, sondern mich wenn möglich zurückgezogen.

Liebe Frauen die ihr eure Kinder das Zeug gibt ihr habt eine Verantwortung übernommen wo ihr euch für das Kind entschieden habt und dazu gehört stillen nun mal dazu.

Du hast eine ziemlich krasse Haltung, wenn Du Frauen, die nicht Stillen, als verantwortungslos bezeichnest.
Weiß Deine Frau, wie Du von ihr denkst?
WIR hätten jetzt eine dicke Ehekrise!

Wer schwangerer Frau unnötig Stress macht, der ist u. a. verantwortungslos.

Wie schon gesagt sie will nicht stillen, weil sonst immer noch auf Dinge verzichten muss und darauf hat sie keine Lust.

Und das ihr gutes Recht.
Worauf sie alles verzichten müsste, käme u. U. erst während der Stillzeit heraus.
Und das kann verdammt vieles sein, worauf so ein Zwerg mit schmerzhaften Blähungen oder Hautausschlägen reagieren kann.
Ich habe vollstes Verständnis. Auch wenn ich nach wie vor pro Stillen bin.
Aber ich respektiere immer auch, wenn eine Mutter das nicht möchte.
 

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