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Frage zur Dynamik im Büro

Da sie selbst nicht an einer Lösung interessiert ist und diese Stundenerhöhung bis August befristet ist, denke ich, sitz sie am längeren Hebel und wird dies einfach aussitzen. F

Das ändert die Situation komplett und es wäre wichtig gewesen, diese Info bereits am Anfang mitzuliefern.

Der Chef hat also der Idee lediglich 'auf Probe' zugestimmt und hat selbst Bedenken. Wenn also du mit deiner Kollegin als Team nicht am Ende beide wollt, dass zu zweit weitergemacht wird, geht es wieder zurück ins alte System.
 
Hm.....vielleicht siehst du "euch" zu sehr als Einheit.

Ausschlaggebender dürfte sein, wie der Vorgesetzte das sieht/was er zukünftig möchte. Ihm müsste eigentlich klar sein, dass du dich ggf. woanders umsiehst, falls du wieder auf 50% zurück musst.

Für insgesamt welche Zeitdauer hattet ihr die Aufstockung befristet vereinbart? Habe ich in meinem Umfeld noch nie gehört, dass man das für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum macht.
 
Ich sehe die Vertretungspronlematik schon schwierig.
Für jemanden der 90% arbeitet ist die Vertretung der 60%-Kraft machbar. Andersrum sieht es schwierig aus.
Da muss sich der Vorgesetzte Gedanken machen, sonst bleiben die restlichen 30% liegen.
 
Ich kenne Vertretungsregelungen grundsätzlich so, dass der Vertretende nicht alles übernimmt von demjenigen, der nicht da ist. Stattdessen wird priorisiert, manches bleibt dann tatsächlich liegen. Alles ist eine Frage der Abstimmung natürlich auch der, dass der Chef mitspielt und seinerseits verzichtet. M. E. lässt sich so etwas aber verhandeln, indem jeder Zugeständnisse macht.

Wie stark bist du denn dort verwurzelt? Besteht ein persönliches Interesse des Chefs, dich zu halten? Dann ist deine Verhandlungsposition natürlich deutlich besser.
Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich das Gespräch mit dem Chef suche . Doch dann denke ich wieder, wieso ich? Sie gibt uns gar keine Chance und daher denke ich, hat das Modell auch keine Zukunft.
Was würdet ihr machen?
Wieso du? Na, weil dich die Situation belastet. Ich sehe es aber so, dass sie sich grundsätzlich der Diskussion nicht entziehen können wird, wenn du ein Gespräch zu dritt vorschlägst. Du solltest eben nur gute Argumente, besser noch Lösungen für ihre Einwände parat haben. Und dazu müsstest du erst einmal wissen, wo bei ihr der Schuh drückt.

Und was ich noch nicht verstanden habe: Von wem fühlt(e) sie sich übergangen? Wurde sie nicht mit einbezogen in die neue Aufteilung? Das musste sie doch, denn sie hat doch den 60% zustimmen müssen. Oder fühlte sie sich eher überrumpelt und hat dann einer Lösung zugestimmt, hinter der sie eigentlich nicht stand? Weißt du, an welcher Stelle es für sie hakt?
 
Sie wollte nicht mehr Stunden. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wir hätten beide die gleichen Stundenanteile.
Ok...
also ist sie dir mit 10% entgegen gekommen.
Warum ?
Denke, dann hätte sie sich auch nicht so verdrängt gefühlt.
Wie wurde die Umstellung -> unter euch -> mit dem Vorgesetzten/Geschäftsführung besprochen ?
Ich persönlich kann wirklich schlecht mit ihrer Stimmung umgehen.
Mit welcher Stimmung ?
Musst du das ?
Was trägst du dazu bei ?
Aber ihr habt absolut Recht, dass es nicht direkt mein Problem ist.
Von außen ja und in Dir ?
Für mich ist es das erste Mal, dass ich so etwas erlebe
Bist du von dir selbst überrascht ? 😉
wie kann ich für mich einen guten Umgang damit finden?
Sprechen, sprechen, sprechen 🙂
Habt ihr direkte Kollegen, mit denen ihr nur sachlich sprechen solltet?
Ja, das ist die Kunst am Arbeitsplatz, den "Kuschelkurs" richtig zu dosieren 😉
Wir haben einen Hauptschreibtisch und einen Nebenschreibtisch.
Na ja...
jetzt ist halt 90/60 nicht mehr 50/50/50.
Was soll da jetzt gewechselt werden, wegen der Unruhe ?
Evtl. könnt ihr die Schreibtische im Büro umstellen.

Gibt es (besondere) Tätigkeiten (z.B.: im Labor ein Prüfgerät), die nur an einem bestimmten Schreibtisch ausgeführt werden können ?
Zu dritt waren wir gezwungen, diese immer wieder durchzutauschen. Dieses durchtauschen möchte sie beibehalten
Vorher zu dritt wart ihr eher selten gleichzeitig im Büro ?
D.h. wir tauschen immer mittags die Tische.
entfällt ja jetzt 🙂
Übergangen fühlte sie sich in einer Situation, in der ich direkt nach Rat gefragt wurde und nicht sie.
Gibt es Situationen, wo auch sie direkt gefragt wird ?
Kompetenzfrage ?
Sie hat sich in der Dreierkonstellation immer ein wenig als Alpha gesehen, weil sie länger (17 Monate ) da ist.
Jouh...
wie alt seid ihr denn (auch die 3.) ?
Berufserfahrung ?
Ich hatte ihr das auch schon vorgeschlagen, aber da war sie richtig sauer.
Nimmst du dir zuviel ?
Ich selbst môchte nicht mehr zurück zu der Dreierkonstellation, da da echt viel Zeit für Kommunikation draufgegangen ist.
zu viel "gebabbel" ?
Ich sehe eher Vorteile in der Zweierkonstellation.
Welche ?
Hat hier jemand evtl. eine ähnliche Konstellation auf der Arbeit und wie macht ihr es im Vertretungsfall?
Nein, aber was heisst Vertretungsfall ?
Urlaube müsst ihr je nach Vorgaben zum Betriebsablauf umsetzen...
Krankheit läßt sich ja in dem Sinne nicht planen.
Wie ist das organisiert, wenn du Urlaub hast ?
Arbeitet sie dann min. 90% und hat entsprechend Stundenausgleich oder nur 50% und der Rest bleibt liegen ?
Und wie geht ihr mit solchen Kollegen um?
Schauen, daß sich, je nach Bedürfnissen, die Waage hält.
Da sie selbst nicht an einer Lösung interessiert ist und diese Stundenerhöhung bis August befristet ist, denke ich, sitz sie am längeren Hebel und wird dies einfach aussitzen.
Aha...
bis August...
Wie geht es danach weiter ?
Wieder mit drei Personen oder nur einer oder vier ?
Was kannst du denn dafür tun, daß es bei deinen 90% bleibt falls gewünscht ?
Wann soll für August eine Entscheidung (evtl. ab Januar 27 neues System) kommen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist es belastend, weil das vorherige Vertrauen und die gute Zusammenarbeit gestört ist.
Na ja...
Veränderung halt...
Vorher versucht man zu kalkulieren, abzuschätzen...
gelebt werden muß die Veränderung irgendwann
Was ist denn das Positive daran 🙂
Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich das Gespräch mit dem Chef suche
Ist das Schlimm ?
Doch dann denke ich wieder, wieso ich?
Weil du das möchtest.
Sie gibt uns gar keine Chance
Wie sollte das für dich aussehen ?
daher denke ich, hat das Modell auch keine Zukunft.
Frag sie doch mal, ob sie nicht auch Vorteile sieht 🙂
Was würdet ihr machen?
Weiterhin probieren 🙂
 
Ich habe das auch nicht kapiert mit den jetzt 90 und 60%.

Was ist, wenn du 2 Wochen krank oder 3 Wochen im Urlaub bist?

Wer macht jetzt deine 90% Vertretung?

Die Kollegin ahnt es wohl schon..

Das Konzept mit 2 Mitarbeitern kann garnicht funktionieren, wenn ihr einen 8 Stunden habt.
 
Hat hier jemand evtl. eine ähnliche Konstellation auf der Arbeit und wie macht ihr es im Vertretungsfall?
Eine exakt gleiche Konstellation habe ich nicht.

Ausschlaggebend, dass es in unserem 2er-Team so super läuft ist....hm......dass wir das beide wollen. Mit der vorherigen Kollegin war das nicht so.

Einen Teil unserer Arbeit können/müssen wir jeweils - jede für sich - im Hinblick auf Urlaub vor- bzw. nacharbeiten. Was ich wiederum auch tue, wenn ich weiß, dass ich demnächst Urlaubsvertretung machen muss. Heißt, dass wir im wesentlichen Tagesgeschäft für die andere mitmachen.

Im Krankheitsfall fällt ggf. natürlich mehr an.
Da wir mehrere Teams und eine Aushilfe haben, kann im Worst Case die Aushilfe unterstützen.
 
Ich habe das auch nicht kapiert mit den jetzt 90 und 60%.

Was ist, wenn du 2 Wochen krank oder 3 Wochen im Urlaub bist?

Wer macht jetzt deine 90% Vertretung?

Die Kollegin ahnt es wohl schon..

Das Konzept mit 2 Mitarbeitern kann garnicht funktionieren, wenn ihr einen 8 Stunden habt.
Na ja, wir wissen ja nicht, was das für eine Tätigkeit ist. Urlaubsvertretungen vertreten ja selten zu 100 %, sondern es ist ein Notfallbetrieb für das Dringendste.

Ich hatte tatsächlich mal die Konstellation (50 % + 100 %), da hat es gut funktioniert. Es ist wohl zum großen Teil eine Frage der Abstimmung und Kommunikation und des Wollens... Wenn sich natürlich eine der beiden irgendwie ungerecht behandelt fühlt, wird es immer Irritationen geben.
 
Na ja, wir wissen ja nicht, was das für eine Tätigkeit ist. Urlaubsvertretungen vertreten ja selten zu 100 %, sondern es ist ein Notfallbetrieb für das Dringendste.

Ich hatte tatsächlich mal die Konstellation (50 % + 100 %), da hat es gut funktioniert. Es ist wohl zum großen Teil eine Frage der Abstimmung und Kommunikation und des Wollens... Wenn sich natürlich eine der beiden irgendwie ungerecht behandelt fühlt, wird es immer Irritationen geben.
Das ist halt wieder die Frage, die die TE beantworten könnte.

Muss das Büro 8 Stunden besetzt sein oder geht auch mal nur 4, wenn die TE nicht da ist?

Es geht nur so, weniger das Büro offen haben oder eine Vertretung. Die eine Kollegin kann nicht für die andere einspringen auf Dauer.
 

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