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Frage zur Dynamik im Büro

DoMici1972

Neues Mitglied
Hallo, zusammen
ich würde euch gerne um eure Meinung bitten:
Wir sind ein kleines Verwaltungsbüro. Wir haben dies bisher zu dritt gemanagt. Jede von uns mit 50% Teilzeit. Nun hat eine gekündigt und persönlich wollte ich schon länger Stunden aufstocken. Meine Kollegin eigentlich auch. Nun habe ich auf 90% und meine Kollegin auf 60% aufgestockt. Sie wollte auch nur 60%.
Jetzt möchte sie das plötzlich nicht mehr. Sie möchte lieber wieder eine dritte Kollegin. Richtig begründen tut sie mir gegenüber auch nicht. Sie hat bisher aber auch nicht das Gespräch mit unserem Chef gesucht.
Ich muss dazu sagen, dass wir Sharing Arbeitsplätze haben und davor nicht soviel zeitgleich im Büro waren. Wir haben aber sehr viel Zeit durch ständige Übergaben verloren. Wenn wir zusammen gearbeitet haben, waren wir beide ziemlich gut zusammen. Deswegen hat es unser Chef auch genehmigt.
Nun ist mein Problem, dass ich mich wahnsinnig schwer tue, mit der Ungewissheit und
bin zeitgleich enttäuscht, weil ich mir gewünscht hätte, dass sie offener wäre und ich gerne einfach mehr verdienen würde. Sie hat nur mal angemerkt, dass sie sich von den anderen übergangen fühlt. Sie ist etwas länger in dem Büro.
Sie ist jetzt auch sehr kühl, war sie vorher nicht. Sie redet auch nur nicht beruflich mit mir. Vielleicht könnt ihr mir das ein wenig erklären.
Ich schätze sie eigentlich sehr, aber verliere das immer mehr.
Wie würdet ihr euch verhalten?
Danke schonmal
 
Jetzt möchte sie das plötzlich nicht mehr. Sie möchte lieber wieder eine dritte Kollegin. Richtig begründen tut sie mir gegenüber auch nicht. Sie hat bisher aber auch nicht das Gespräch mit unserem Chef gesucht.

Da ist aber der Chef der einzige Ansprechpartner. Du kannst das ja nicht entscheiden.

Sie ist jetzt auch sehr kühl, war sie vorher nicht.

Kann ich mir auch nicht erklären, warum sie jetzt sauer auf dich ist.

Ist sonst noch irgendwas zwischen euch vorgefallen?
 
Sie hat nur mal angemerkt, dass sie sich von den anderen übergangen fühlt
Welche anderen ?

Ich weiß jetzt nicht wie das "vertraglich, firmenseitig" sein muß, hier jetzt von drei auf zwei Personen in Teilzeit und wieder zurück auf drei Personen zu wechseln.

Zunächst scheint das ja nur zwischen euch zu sein ?

Meine Gedanken gehen auch in die Richtung, da du jetzt anders in Firmenprozesse involviert bist, sich die Kollegin "außen vor" fühlt.

Falls eine dritte Mitarbeiterin ins Gespräch kommt, kannst du ja weiterhin auf deine 90% aufmerksam machen/bestehen.
 
Hallo, zusammen
ich würde euch gerne um eure Meinung bitten:
Wir sind ein kleines Verwaltungsbüro. Wir haben dies bisher zu dritt gemanagt. Jede von uns mit 50% Teilzeit. Nun hat eine gekündigt und persönlich wollte ich schon länger Stunden aufstocken. Meine Kollegin eigentlich auch. Nun habe ich auf 90% und meine Kollegin auf 60% aufgestockt. Sie wollte auch nur 60%.
Jetzt möchte sie das plötzlich nicht mehr. Sie möchte lieber wieder eine dritte Kollegin. Richtig begründen tut sie mir gegenüber auch nicht. Sie hat bisher aber auch nicht das Gespräch mit unserem Chef gesucht.
Ich muss dazu sagen, dass wir Sharing Arbeitsplätze haben und davor nicht soviel zeitgleich im Büro waren. Wir haben aber sehr viel Zeit durch ständige Übergaben verloren. Wenn wir zusammen gearbeitet haben, waren wir beide ziemlich gut zusammen. Deswegen hat es unser Chef auch genehmigt.
Nun ist mein Problem, dass ich mich wahnsinnig schwer tue, mit der Ungewissheit und
bin zeitgleich enttäuscht, weil ich mir gewünscht hätte, dass sie offener wäre und ich gerne einfach mehr verdienen würde. Sie hat nur mal angemerkt, dass sie sich von den anderen übergangen fühlt. Sie ist etwas länger in dem Büro.
Sie ist jetzt auch sehr kühl, war sie vorher nicht. Sie redet auch nur nicht beruflich mit mir. Vielleicht könnt ihr mir das ein wenig erklären.
Ich schätze sie eigentlich sehr, aber verliere das immer mehr.
Wie würdet ihr euch verhalten?
Danke schonmal

Genau genommen 'not your problem'....

Die Verträge wurden angepasst. Die bisher 150 Stellenprozent paritätisch auf drei Personen aufgeteilt sind nun neu: 90% du, 60% die Kollegin.

Für dich passt das.

Wenn es für sie nicht (mehr) passt, muss sie das Gespräch mit dem Chef suchen und fragen, ob sie wieder reduzieren darf....

Es ist mir schon klar, dass es bisher auch bei Ferien / Krankheit einer Person immer so war, dass weiterhin 100% Stellenprozent da waren. Das ist in der aktuellen Situation nicht mehr der Fall....

Sie muss somit, wenn du aufgrund Ferien oder Krankheit ausfällst wesentlich mehr 'abfedern' mit ihren 60% als zuvor bei drei Kolleginnen.

Vielleicht ist ihr diese Tatsache erst nachträglich klar geworden.

Aber: 'not your problem'.....
 
Hallo, zusammen
danke für eure Antworten.
Sie wollte nicht mehr Stunden. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wir hätten beide die gleichen Stundenanteile. Denke, dann hätte sie sich auch nicht so verdrängt gefühlt.
Ich persönlich kann wirklich schlecht mit ihrer Stimmung umgehen. Aber ihr habt absolut Recht, dass es nicht direkt mein Problem ist.
Für mich ist es das erste Mal, dass ich so etwas erlebe und wie kann ich für mich einen guten Umgang damit finden? Habt ihr direkte Kollegen, mit denen ihr nur sachlich sprechen solltet?
 
Deine Aufstockung kann ja nun nicht mehr zurückgenommen werden.

Du erwähnst Sharing-Arbeitsplätze - gibt es darum Konflikte? Es sind aber schon zwei, oder?

Und meine Frage auch: Welche anderen haben sie übergangen?
 
Wir haben einen Hauptschreibtisch und einen Nebenschreibtisch. Zu dritt waren wir gezwungen, diese immer wieder durchzutauschen. Dieses durchtauschen möchte sie beibehalten. D.h. wir tauschen immer mittags die Tische.
Übergangen fühlte sie sich in einer Situation, in der ich direkt nach Rat gefragt wurde und nicht sie.
Sie hat sich in der Dreierkonstellation immer ein wenig als Alpha gesehen, weil sie länger (17 Monate ) da ist.
 
Wäre es denn eine Option, dass du auf 100% gehst und sie auf 50% wie vorher? Ich würde vermuten, dass sie nicht über deine Prozente entscheiden kann, solange sie keinen Nachteil hat. Und lediglich die Vertretungssituation kann ja nicht das Argument sein.

Ich kenne zwar deine persönliche Situation nicht, wundere mich nur immer, dass junge Menschen sich den Luxus gönnen, in Teilzeit zu arbeiten. Schließlich führt dieser Luxus dazu, später eine niedrigere Rente zu erhalten. Schon deshlb würde ich versuchen, die höheren Prozente durchzusetzen. Aber das nur am Rande und evtl. als Gedankenanstoß.

Die Missstimmung zwischen euch sehe ich zwar auch als wichtigen, aber nachrangigen Schauplatz, den ich versuchen würde, getrennt zu halten. Aber natürlich solltet ihr versuchen, auch das Problem zu lösen, da ihr ja eng zusammenzuarbeiten scheint.
 
Ich hatte ihr das auch schon vorgeschlagen, aber da war sie richtig sauer.
Und so jung ist sie nicht. Sie hat noch fünf Jahre zur Rente.
Ich selbst môchte nicht mehr zurück zu der Dreierkonstellation, da da echt viel Zeit für Kommunikation draufgegangen ist. Ich sehe eher Vorteile in der Zweierkonstellation.
Hat hier jemand evtl. eine ähnliche Konstellation auf der Arbeit und wie macht ihr es im Vertretungsfall?
Und wie geht ihr mit solchen Kollegen um?
 

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