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Frage zu Philosophie

Eher Zufriedenheit rausholt. Warum das maximale? Das hört sich anstrengend an.
Muß das eine das Andere ausschließen?
Oder beides. Maximale Zufriedenheit?
Wobei jeder Zufriedenheit bei anderen Dingen empfinden mag.
Ich sitze gerne in der Sonne, und scmökere in einmem schönen Buch.
Ein Iron Man in einer guten Zeit mag einen anderen Zufriedenheit bringen.
Und auch könnte jemand Zufriedenheit erlangen, durch den Verdienst in einem Job oder auch Zweitjob.
Einer mag das Geld mögen, ein anderer die Dinge die damit realisierbar sind. Z.B. eine Reise, die mir viele schöne Sinneseindrücke beschert.
Als wichtig erachte ich nur, es sollte mir gut tun.
Und es sollte nicht auf Kosten anderer gehen.
 
Tja, das Maximale.
Klingt tatsächlich etwas anstrengend.
Was wollen wir im Leben? Minimalen Einsatz und maximalen Verdienst?
Maximalen Erfolg? Finanziell? Die Welt verbessern?
Was macht uns zufrieden?
 
Ja und auch anstrengend kann doch sehr schön sein, solange es mich nicht überlastet.
Auf einen Berg klettern oder gehen, und oben die Aussicht und die Stille genießen, emfinde ich als angenehm aber auch recht anstrengend.
Touren wie der Messner früher gemacht hat, würden mich hoffnungslos überlasten, und würden mir keine Freude bereiten.
 
Maximal oder minimal? Darüber kann man sich natürlich Gedanken machen. Ich glaube, der Mensch tut sich keinen Gefallen damit, wenn er nur das Minimale versucht.
 
Na ja, kommt ganz darauf an. Während meiner Schulzeit war ich eher im Minimalprinzip unterwegs. Das Ziel war, mit möglichst wenig Aufwand, sprich Lernen, zu einem akzeptablen Abitur zu kommen. Hat auch leidlich funktioniert.

Inzwischen denke ich, dass etwas Anstrengung manchmal sogar reizvoll ist, zumindest, wenn man selbst den Eindruck hat, dass sich der Einsatz der eigenen Ressourcen lohnt. Von vorneherein nur das unbedingt Notwendige als Ziel zu sehen, ist wohl auf Dauer unbefriedigend.

Es muss aber nicht immer das Maximum sein. Das Risiko, dass ein Plan nicht funktioniert oder sich etwas, das man sich vorgenommen hat, nicht umsetzen lässt, ist dann doch sehr hoch. Manchmal sollte man sich wohl auch mit weniger zufriedengeben.
 
Das sehe ich ähnlich.
Wenn ich z.B. ein Bild male, und es soll ganz ganz schön werden, dann kann ich auch mal 150% geben.
Vermutlich macht es mir ja auch Spaß und erfüllt mich.
Ein Auto kann ich in einer oder 2 Stunden waschen. Nur nach 2 Stunden ist es nicht doppelt so sauber.
Ich ereiche vermutlich mit 50% meiner Leistung 80% Ergebniss. In dem Fall reicht mir das vollkommen aus.
Aber das dürfte von Fall zu Fall und von Person zu Person unterschiedlich sein.
Oder könnte man so etwas allgemeingültig formulieren oder gar festlegen?
 
Als ich meine Arbeitsstelle neu angetreten habe, war ich so richtig motiviert und übereifrig. Freiwillige Überstunden, alles möglichst schnell, effizient und pingelig erledigt etc.

Irgendwann meinte mein direkter Vorgesetzter: entspannen Sie sich. Das Arbeitsleben ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf.

Ich habe mir das zu Herzen genommen. Ich mache meine Sache gut, aber mit einer Abwägung von Einsatz, Aufwand und Ergebnis. Man muss seine Kräfte einteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder könnte man so etwas allgemeingültig formulieren oder gar festlegen?
Solang ich die Tätigkeit wirklich aus reinem Herzen mache und nicht aus anderen Absichten( Zwang, Anerkennung) , ist der maximale Aufwand gesund.
Beispiel 1: ich will auf ein Porsche hinarbeiten, damit ich maximal bewundert werde und auffalle.
Folgerung: es schadet nicht. Ich könnte jedoch andere Wege finden um bewundert zu werden. Wie wir jedoch wissen, ist die Bewunderung nur beschränkt auf dieses Objekt und nicht auf den Charakter.

Beispiel 2: ich will maximal Arbeiten, damit ich Anerkennung vom Chef bekomme
Folgerung: sehr ungesund.
Anerkennung kann ich durch andere Leute finden wie z.b Freunde oder ich kann daran arbeiten mich selbst anzuerkennen. Danach wirst du solche auch in dein Leben ziehen.
 

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