Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Frage zu Philosophie

Glück mag für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln sein. Eventuell nachvollziehbar.

Was passiert nun, wenn man "einfach nur" nach Glück strebt? Vermutlich nicht viel, denke ich.

Nicht zuletzt gibt es ja auch Menschen, die nach Glück streben, aber nicht wissen, wie sie es tun sollen. Oder es gibt Menschen, die es wissen, aber nicht tun können. Also alles nicht so einfach.
 
Glück mag für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln sein. Eventuell nachvollziehbar.

Was passiert nun, wenn man "einfach nur" nach Glück strebt? Vermutlich nicht viel, denke ich.

Nicht zuletzt gibt es ja auch Menschen, die nach Glück streben, aber nicht wissen, wie sie es tun sollen. Oder es gibt Menschen, die es wissen, aber nicht tun können. Also alles nicht so einfach.

Im Grunde kann man gar nicht nach Glück streben, weil das vollkommen schwammig ist. Was man aber tun kann, man kann mittels Gedanken, Wörtern und Handlungen und nach bestem Wissen und Gewissen maximal gerecht sein, und wenn man ein bisschen Glück hat, wird man damit auch glücklich.
 
....
Es signalisiert uns im Prinzip schnell ('intuitiv'), wie sehr eine Entscheidung mit den bisher in unsrem Leben als wichtig und richtig herausgestellten übereinstimmt .. oder ob eben auch nicht .. ohne bspw. darüber hinaus gehende aktuelle ('schnell veränderliche'), 'moralische' Erwägungen (die ja schon schnell mal dazwischen funken, wenn wir den Kopf mit dazuschalten).
Okay, das "implizite Gedächtnis".

Das bedeutet im Prinzip, dass eine Entscheidung, die nach dem Bauchgefühl getroffen wird, immer eine rationale Entscheidung ist? Basierend auf Erfahrungen.

Wenn wir also irrationale Entscheidungen treffen wollen, müssen wir uns bewusst über das Bauchgefühl hinwegsetzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja. So etwas wie ein gemeinsamer Nenner? Vermutlich doch der, dass wir alle auf der Suche nach einer Art von Glück sind. Vielleicht ist das auch der Fehler. Nicht „das Streben nach Glück“ an sich, sondern die verzweifelte Suche danach.

„Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder“ (Anthony de Mello)

Ich denke, wir Menschen sind genau dann glücklich, wenn wir gerade eben nicht besonders auf unser Glück achten sondern einfach Dinge machen, die uns Freude bereiten. Unser Gehirn ist wohl auch nicht dafür gemacht, dauerhaft im Glück zu schwelgen.

Und ganz nebenbei: Ich schätze, dass sich unser Leben nicht einzig und allein durch eine Anhäufung positiver Gefühle und Erfahrungen auszeichnet. Dazu gehört viel mehr. Ich denke, gerade der Umstand, dass wir es immer wieder schaffen, Probleme und Lebenssituationen zu meistern, macht uns reicher.

Nur die Harten kommen in den Garten? Vielleicht ist das nicht ganz unwahr.

Ich erinnere das Stück "Mensch und Übermensch" von George Bernard Shaw. Da gibt es eine Szene, wo es eine frei begehbare Brücke zwischen Himmel und Hölle gibt. Und viele im Himmel können die ewigen Harfenklänge nicht mehr hören, gehen stattdessen lieber in die Hölle, um lebhafte Gespräche mit Sigmund Freud, Che Guevara und Karl Marx zu führen.
 
Im Übrigen, wenn es zum Beispiel um Juden geht, hatte da bei einem Bildungsurlaub so ein paar Dinge aufgeschnappt, die ich hoffentlich nicht vollkommen falsch wiedergebe.

Juden glauben unter anderem wohl, dass sie schon längst zur linken und rechten Seite Gottes saßen und wieder auf dieses Erdenrund geschickt wurden, um sich zu beweisen und den Auftrag Gottes zu erfüllen.
 
Nur die Harten kommen in den Garten? Vielleicht ist das nicht ganz unwahr.

Ich erinnere das Stück "Mensch und Übermensch" von George Bernard Shaw. Da gibt es eine Szene, wo es eine frei begehbare Brücke zwischen Himmel und Hölle gibt. Und viele im Himmel können die ewigen Harfenklänge nicht mehr hören, gehen stattdessen lieber in die Hölle, um lebhafte Gespräche mit Sigmund Freud, Che Guevara und Karl Marx zu führen.
😃 nett.
Ich glaube, in diesem Fall würde ich auch die interessanten Gespräche vorziehen, bevor ich den ganzen Tag Hosianna singen muss 😉
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
_Tsunami_ Philosophie - die Liebe zur Weisheit Leben 892

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben