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Frage zu Philosophie

@Roselily zumindest habe ich häufiger von solchen Erfahrungen von Frauen gelesen, dass der Mann dann das Maß verliert und normalen GV überhaupt nicht mehr will. Mir ging es auch nicht unbedingt darum zu werten, also ob etwas pervers ist oder nicht. Sondern einfach darum dass für ein gesundes Leben man nicht unendlich abrutschen kann in alles mögliche. Gibt aber auch Menschen, wie neulich hier geschehen im Forum, die fragen mich: Wie kein Sex bevor man nicht liebt und nicht weiß ob die Beziehung gklappt? Was wenn DANN der Sex schlecht ist? Gibt auch solche Menschen. Ja da muss man wählen geht es mehr um Sex oder mehr um Beziehung wobei ich intuitiv vermute wenn man sich verliebt ist der Sex dann auch nicht schlecht. Ich wehre mich einfach dagegen Sex an die oberste Stelle zu setzen in einem gesunden Leben. Sozusagen um es auf die Spitze zu treiben damit es deutlicher wird. Ein Ehepaar muss nicht unbedingt alles ausprobieren, und im Zweifel auch garnichts. Dann reicht halt normaler GV. Dürfen aber nicht müssen.
 
Ja, ich denke jeder Mensch muss und kann für sich entscheiden, was er tut oder war ihm gegen den Strich geht. Man liest im Forum häufiger Beiträge zum Thema, dass jemanden der Partner zu irgendwelchen Praktiken oder Unternehmungen drängen will.
Da fängt es für mich an, schwierig zu werden. Was immer man tut oder lässt - es muss einvernehmlich sein und beiden Spaß machen.
 
Ich halte es in dieser Frage mit Mark Twain:
"Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit."
 
Hm, ich hab hier auch schon Posts gelesen, wo ich mir dachte, wie kann man nur.
So in etwa, wie kann ich etwas erlernen, wogegen sich mein Körper sträubt?
Aber kommt das wirklich so häufig vor?
Lassen sich so viele Leute von einschägigen Filmchen beeinfussen?
Was sind das für Leute?

Ich hab das mit dem " Pusten ", mein Leben noch nicht gemacht. Hat mir auch nie gefehlt.
Sollte ich es aber irgendwie einmal behutsam kennenlernen, wäre es vermutlich ok für mich.
Aber sofort beim Kennenlernen, würde ich mir so etwas an sich verbitten wollen.
Weil, ich muss doch nicht machen was andere tun, wömöglich sogar in so Filmchen, und nicht mal im RL.
Wer bin ich denn?
Aber ich finde es in Ordnung, wer es mag soll es tun.
 
Verhält es sich mit dem Verlangen nach Steigerung, in verschiedenen Sachverhalten anders?
Sport, Genießen,Wissen erlangen, S*x oder auch Extremsport.
Wenn ja, was genau macht den Unterschied?
 
@Old Flow interessante Frage. Für viele heutzutage existiert die Seele ja nicht 🙁. Aber es ist die Erfahrung der Kirche und auch der Buddhisten usw.. aller spiritueller dass Leidenschaft (sexuelle) die Seele leiden lassen kann. Es kann sich auch zu einer Sucht entwickeln. Sexsucht. Pornosucht. Und bei den anderen Dingen muss man sich ja anstrengen. Ist wohl eher eine positive Sucht. Die wohl weniger abstumpfen lässt.
 
Hm, was ist eine Sucht?
Ich begebe mich in eine Abhänigkeit, die ich nicht mehr kontrollieren kann.
Das ist nicht gut.
Nehmen wir die Spiel oder Alkoholsucht. Beides bradgefählich, aber nicht anstrengend.
Sind die abstumpfend?
Was ist anders an der S*xsucht?
 
Hm, was ist eine Sucht?
Ich begebe mich in eine Abhänigkeit, die ich nicht mehr kontrollieren kann.
Das ist nicht gut.
Nehmen wir die Spiel oder Alkoholsucht. Beides bradgefählich, aber nicht anstrengend.
Sind die abstumpfend?
Was ist anders an der S*xsucht?
An Süchten ist wohl nix anders. Nur dass sexuelle Sucht auch noch den ganzen Körper, Emotionen durcheinanderbringt, ständig im Eros leben lässt. Sucht nach dem Orgasmus usw....
 
Womit wir im philosophischen Sinn wohl im Hedonismus gelandet sind.
Bei Menschen spielt die Lust eine zentrale Rolle. Genuss ist ja ein sehr angenehmes Gefühl, durch Essen und Sex, aber genauso auch schöne sinnliche Eindrücke fühlen wir uns besser. Sie sind der positive Part des Lebens.
Das hängt aber auch nicht zuletzt von unserer Einstellung ab. Man kann sich auch selbst kasteien. Sozusagen die Lust auf Verzicht.
 
Oder wie nach Aristoteles (wenn ich mich nicht täusche), die Lust der Tugendhaften. Jeder Mensch hat dann je nach seiner Entwicklung(sstufe) und Beschaffenheit verschiedene Lüste, so wie es auch verschiedene Freundschaften gibt. Freude am reinen Wohlwollen zum anderen(höchste Freundschaft) oder eben Nutzfreundschaften, finanzielle Freundschaften, politische Freundschaften.... und genauso mit anderen Tugenden, die Lust am Denken als die höchste (Philosophie) oder eben andere Lüste.

Ich glaube übrigens dass Fasten nichts mit Selbstkasteiung zu tun hat. Wenn man Jesus liebt und es für Jesus tut erfüllt es einen mit Freude. Abgesehen davon das Verzicht einen auch ziemlich schnell sich körperlich und damit auch sinnlich sich besser fühlen lässt. Klar gibt es auch Leute die Kasteien sich aber ich würde das als negative Energie gegen mich selbst empfinden.
 

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