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Frage zu Philosophie

Philosophie bedeutet etymologisch ja die Liebe zur Weisheit. Was könnte nun die höchste Weisheit sein?
Ich fürchte, die Weisheit ist etwas aus der Mode gekommen.
In den westlichen Kulturen wird die Weisheit heute wohl eher geringgeschätzt. Zur Zeit stehen wohl andere Dinge im Vordergrund. Werte wie Reichtum, Macht und Konsum oder auch die Befriedigung individueller Wünsche und Bedürfnisse.
 
Also ich persönlich schöpfe Weisheit u.a. auch aus der Christlichen Philosophie und Spiritualität. Das Jesusgebet hilft das russische Wort "Smirenije" zu erreichen. Das bedeutet auf Deutsch übersetzt Demut hat aber auf Russisch eine völlig andere Bedeutung. Im christlichen Bereich hat es die Bedeutung sich in Gottes Hände zu begeben, in seinen Willen, und nicht anzuhaften was man von Gott nicht bekommt. Wie bei den Buddhisten. Also loslassen und sich mit Gottes Willen abfinden, demütig vor Gottes Willen sein, sich nicht für das wichtigste Ego auf der Welt halten, loslassen. Ich z.b. muss Smirenije haben dass ich nie wieder viel Geld verdienen werde höchstwahrscheinlich und Gott mir nichtmal einen Beruf gönnt. Alles hat seinen Sinn iwie in meiner Welt. Dabei habe ich sogar ein Maltalent und die meisten Leute sagen sieht aus wie Kinderbuchillustrationen. Aber ich habe Gott gefragt und als Antwort kommt: nein. Nein ich werde auch kein Kinderbuchillustrator. Naja wer weiß vielleicht ausnahmsweise mal ein Buch, würde für etwas Taschengeld reichen... mal sehen weil in meiner Umgebung wird jemand gesucht da wollen mir Freunde meiner Mutter einen Kontakt herstellen..... Also ich lebe wie die Jesuiten in ihrer Ausbildung angeblich (die ersten zwei Jahre ohne Geld in den Tag hinein auf Gott sich verlassend) in den Tag hinein und verdiene mir hier und da durch kleinere Tätigkeiten etwas dazu.... reicht dann für Zigaretten, Medikamente und etwas Kleidung..... In Urlaub fahren kann ich nur um meine Mutter zu unterstützen, zusamme mit der Familie, und wenn ich mal allein weg will einpaar Tage hat meine Mutter auch mal Verständnis und stützt mich finanziell.... Smirenije ist sowas wie seelisch loslassen können und die Umstände erstmal annehmen wie sie sind. Bedeutet nicht kampflos zu sein aber doch Gottes WIllen irgendwann zu erkennen und sinnlose Versuche bleiben zu lassen. Also auch sowas wie Besonnenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich teile überhaupt nicht die Vorstellung des Westens jedem sexuellen Wunsch nachgehen zu müssen z.b. Ich bin der Meinung über Sexualität sollte in der Schule unterrichtet werden damit niemand Ahnungslosigkeit und falscher Scham verfällt aber ich bin schon dafür dass ein Maß unterrichtet wird. Der Mainstream heutzutage müsste jede Frau einem Mann einen blasen das wäre Standart. Das ist z.b. völlig unchristlich und ich bin der Meinung viele Frauen wollen das auch nicht. Verbieten muss man das nicht aber ich würde es nie machen oder nur in Ausnahmefällen. z.b. Ich bin der Meinung andere als Menschen zu sehen, auch Frauen und nicht auf Sex (auch in der Beziehung) zu reduzieren das ist das große Manko unserer Gesellschaft. Ich werde ständig auf Sex reduziert z.b. kaum jemand sucht einfach Freundschaft mit mir als MENSCHEN.
 
Ob das jetzt "unchristlich" ist, kann ich nicht beurteilen.
Philosophisch betrachtet wird Sexualität erst seit kurzer Zeit. Hat ja eigentlich auch wenig miteinander zu tun. Philosophie ist ein rein geistiges Vergnügen und Sex, nun ja, eher körperlich.
Allerdings hat Kant über die Masturbation nachgedacht (und als unmoralisch verworfen).
Es gibt aber sicher Bereiche der Sexualität, die man auch philosophisch betrachten kann. Etwa Monogamie oder Prostitution oder sexuelle Begierde überhaupt. Und auch gesellschaftliche Normen oder Praktiken. Damit bewegen wir uns allerdings in einem sehr privaten und persönlichen Bereich.
Das heißt, die Philosophie müsste sich aus der Komfortzone abstrakter Überlegungen in die Höhen und Niederungen menschlicher Existenz begeben.
 
Müsste sie das wirklich? Ist es nicht eher so dass wenn man einem sexuellen Wunsch "zu viel" nachgibt dann der nächste und nächste kommt? Man kann sich aus Langeweile und abstumpfen ja ins unendliche steigern. Es war doch nicht vor allzulanger Zeit weitergegebene Erfahrung zumindest so wie ich das mitbekommen hatte bei den anderen Frauen, dass wenn der Mann mehr Abwechslung im Bett will irgendwann der normale Geschlechtsverkehr ihm nicht mehr reicht und wenn man dem nachgibt nur was kaputt geht. So ist es auch mit dem Fasten. Die Gefühle werden stärker, das sensible wird stärker. Durch zu viel an Sex denken stumpft man ab. Über diese Naturgesetze könnte Philosophie was sagen aber in den unendlichen Kreislauf an sexuellen Perversionen einzusteigen muss sie das wirklich?
 
Hm, irgendwie wird hier der Einstieg für mich immer schwerer.
Aber das ist ja gut so, so bleibt es interessant.😉

Zuerst einmal denke ich ist es grundauf falsch, sich mit oder an anderen, oder sogar an so Filmchen oder der Werbung zu messen.
Nur weil andere etwas machen, muss ich es nicht tun. Ich kann anders sein.
Verschieden sein, bedeutet interessant sein.

Ist es schlecht immer nach einer Steigerung zu suchen, so man es möchte? Eine Steigerung mus ja nicht in großen Schritten geschehen.
Zuweilen versuche ich mich an einme Instrument. Es erfreut mich wirklich, wenn mir neues gelingt.
Aber auch altes bereitet mir noch großen Spaß.
Und das Ende der Fahnenstange werde ich auf dem Instrument, diese Leben nicht mehr ereichen.
Ich kann also mit Freude weiter lernen ( mich steigern ) ohne Angst, das es irgendwann nicht mehr weiter geht.

Pervers ist eine subjektive Bewertung.
Was ich noch vollkommen normal finde, ist für jemand anderen vollkommen übertrieben.
Und in der Liebe?
Wenn es gegen keine Gesetze verstößt, einvernehmlich ist und beiden etwas gibt, finde ich es in Ordnung. Allerdings sehe ich mich nie im Zugzwang das selbe zu tun!

Ja und Urlaube, Autos, Pferdewetten, S*x, Essen, Trinken und auch Drogen. Da liegt bei jeden der Fokus auf was anderem, was ich auch nicht schlimm finde. Es sorgt ja wieder für Abwechselung.
Für mich hat S*x da keine besondere Stellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, dass irgendwann das "Normale" einem Menschen nicht mehr genug Kickund Abwechslung bringt und er sich auf die Suche macht nach extremeren Gefühlen und Erlebnissen. Wie weit sich das steigern lässt und ob man daraus tatsächlich Glücksgefühle ziehen kann, ist die Frage.

Philosophen haben sich durchaus auch mit dem Thema "Exzesse" beschäftigt. Und etliche von ihnen waren den bewusstseinserweiternden Drogen nicht abgeneigt. Wie es heißt, haben Hegel, Marx oder Foucault so manchen unter den Tisch getrunken.

Die Verbindung von Sexualität, Ethik und Moral unterliegt aber wohl tatsächlich einer sehr persönlichen Deutung. Was für einen Menschen pervers erscheint, ist in einem anderen Kulturkreis vielleicht nichts Außergewöhnliches.
 

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_Tsunami_ Philosophie - die Liebe zur Weisheit Leben 894

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