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Flüchtlinge aufnehmen

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Ich glaube, Dir ist immer noch nicht bewusst das wir aus finanziellen Gruenden nicht die ganze Welt retten koennen.
Hier geht es doch nicht darum, die ganze Welt zu retten. Wozu diese Übertreibung?
Wir schaffen es nicht mal, der eigenen Bevoelkerung ein wuerdiges Leben zu verschaffen, zumindest Einigen, und es werden immer mehr.
Dies ist eine Behauptung. Bitte mal Belege dafür, dass wir das nicht schaffen.

Mal kurz was zum Finanziellen, mit grossen Anstrengungen, Kuerzungen und ein wenig Schummelei ist geplant, dass sich Deutschland naechstes Jahr nicht neu verschuldet. Hierfuer wird auch einiges im Sozialen gekuerzt.
Jetzt kommst Du und sagst den Menschen hier im Land indirekt, die gerade so ueber die Runde kommen, kommt, wir sparen noch mehr ein, ab dem 25. des Monats gibt es halt nichts mehr zu essen, wir muessen noch die Welt retten. Denn wenn man weiter Geld ausgeben will, die Neuverschuldung stoppen will, muss man woanders weiter kuerzen.
Woanders kürzen – und nicht im sozialen Bereich? Kein Problem. Stichwort: Steuerverschwendung, Diätenerhöhung
Zudem halte ich auch nichts davon, dass wir uns immer weiter verschulden. Warum sollen unsere Nachkommen „Deine“ Wuensche bezahlen? Das halte ich schon fuer ein wenig egoistisch, die kommenden Generationen werden schon genug (zu viel) Last tragen.

Ein Klima der sozialen Kaelte schaffst „Du“ gerade.
Der Unterstellung widerspreche ich.
Wieso gehen immer mehr Menschen auf die Strasse? Sie bemerken, dass es Ihnen immer schlechter geht, Sie vom eigenen Land allein gelassen werden, aber „Du“ die ganze Welt finanzieren willst? Fuer mich nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses Pulverfass hochgeht. Keiner dieser Menschen auf der Strasse wird einen Fluechtling willkommen heissen, und es sollte Dir zu denken geben, dass es immer mehr werden. Wer moechte noch als Fluechtling nach Dresden?
Das heisst nicht, dass wir gar nicht helfen sollen. Aber wir koennen und nicht um Alles und Jeden kuemmern!

Noch was zur Ergaenzung, Du schreibst ja gern sehr dramatisch, aber mit Saetzen wie „wir muessen anpacken“ und „wir muessen kaempfen“ erzeugst Du nur Luftblasen.
Durch Übertreibung verdrehst Du nur Tatsachen.
Ein Mensch in diesem Land, der im Altenheim einsam von rechts nach links gedreht wird, ein H4ler, der gerade so ueber die Runde kommt und sich ungerecht behandelt wird, der wird sicherlich nicht kaempfen. Viele Menschen kaempfen sich selbst durch den Alltag, die haben einfach keine Kraft mehr. Das kannst Du nicht einfach ignorieren.
Das sagt/ignoriert ja auch niemand.


Die Frage lautet nicht: Helfen wir Deutschen, die hilfsbedürftig sind – oder Flüchtlingen u.a., die hilfsbedürftig sind?
Sondern: Dass in Not geratene Deutsche Hilfe benötigen, steht ausserhalb jeder Diskussion. Es ist einfach sachlich falsch, wenn Du die Flüchtlingshilfe so darstellst, als ob sie in Zusammenhang mit Hilfe für deutsche Notleidende stünde. Es gibt kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch.

Beim Lesen Deines Beitrages könnte man vermuten, dass Du von sozialen Hilfeleistungen abhängig bist und Sorge hast, man könnte diese bei Dir kürzen und das eingesparte Geld irgendwelchen Flüchtlingen geben.

Nordrheiner
 
Ich glaube, Dir ist immer noch nicht bewusst das wir aus finanziellen Gruenden nicht die ganze Welt retten koennen. Wir schaffen es nicht mal, der eigenen Bevoelkerung ein wuerdiges Leben zu verschaffen, zumindest Einigen, und es werden immer mehr.

Mal kurz was zum Finanziellen, mit grossen Anstrengungen, Kuerzungen und ein wenig Schummelei ist geplant, dass sich Deutschland naechstes Jahr nicht neu verschuldet. Hierfuer wird auch einiges im Sozialen gekuerzt.

Hab ich irgendwas davon geschrieben, dass wir jetzt wie Bibi Blocksberg über die Heide ziehen sollen und mit einem Zauberstab die Welt retten können?
Wir schaffen es nicht mal unsere eigenen Leute zu "retten"- das ist wahr, aber warum? Das Geld wäre DA. Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Konzerne wie Amazon, Disney und der gleichen fast keine Steuern zahlen?
Dieses Geld fehlt ja anderswo und davon könnte man locker allen Menschen in finanzieller Not in Deutschland zu einem guten Leben verhelfen.
Habe gerade erst gestern auf ZDF gesehen: Einer der großen Medienkonzerne in Deutschland macht einen Umsatz von mehreren Milliarden und zahlt einen Obulus von 0,6% Steuern!!!!!
Lass Dir das mal auf Der Zunge zergehen, bevor Du sagst Deutschland hätte kein Geld. Es hat offenbar Geld, um solche Konzerne zu unterstützen und ihnen Milliarden zu "schenken". Wir haben auch Geld, um mit Millionenbeträgen Firmen zu retten die sich selbst an die Wand gefahren haben. Wir hatten zB auch Geld um so etwas wie die Abwrackprämie (was ja nur wieder eine indirekte Subvention der Autoindustire ist) zu erfinden.
Also komm mir nicht damit, dass wir nicht genug Geld für die momentan ca 250 000 Flüchtlinge hätten.
Also das Geld scheint ja wohl da zu sein, es wird nur nicht dahin ausegeben, wo es dringend gebraucht wird.
Tja, da sind die Prioritäten klar. Am Sozialen wird dann gekürzt, weil ja kein Geld da ist.

Dass notleidende Deutsche Hilfe brauchen, ist völlig klar. Das würde ich auch niemals infrage stellen. Aber es ist eben kein Entweder-oder. Beides muss gehen!
Hier geht es um Menschen, deren Leben direkt bedroht ist. Wir haben alle die Nachrichten und die Bilder aus Lampedusa gesehen, oder? Wir können da nicht wegschauen, oder sollen wir sie alle einfach ersaufen lassen?

Wieso schaffe ausgerechnet ICH Kälte. Weil ich sage, dass wir reich genug sind, um sowohl unsere Armen, als auch eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen menschenwürdig zu versorgen?
Kälte bedeutet für mich Gleichgültigkeit- die sehe ich bei mir nicht!
Habe ich mit irgendeinem Wort gesagt, angedeutet oder impliziert, dass ich der Meinung bin, ein innländischer Notleidender wäre weniger wert, als ein Flüchtling? Soweit ich weiß, schrieb ich und schreibe es auch jetzt, dass man ein Elend nicht gegen das andere aufwiegen kann. Wenn mich jemand frag, ob ich dafür bin, dass zB endlich ein Mindestlohn für JEDE Berufsgruppe eingeführt wird, damit derjenige, der arbeitet auch davon leben kann, so sage ich uneingeschränkt JA.
Unsere Probleme sind mir nicht egal.
Solche Unterstellungen verbitte ich mir!

Noch was zur Ergaenzung, Du schreibst ja gern sehr dramatisch, aber mit Saetzen wie „wir muessen anpacken“ und „wir muessen kaempfen“ erzeugst Du nur Luftblasen.

So tu ich das? Aha! Ich finde jedenfalls, dass man zuerst einmal bei der eigenen Bereitschaft zu helfen anfangen sollte. Wenn ich schon nicht einmal innerlich dazu bereit bin, mich für das Leid anderen zu öffnen, dann wird bestimmt auch an äusseren Handlungen nix zu gewinnen sein. Jeder kann etwas dazu tun, damit vielen Leuten geholfen werden kann. Dazu muss man aber auch erstmal anfangen das auch zu WOLLEN! Aber wenns schon am wollen scheitert....

Meiner Meinung haben wir das bestmögliche noch nicht erreicht, also ist es zu früh, die Hände in den Schoß zu legen!

Eine Frage hätte ich gerne beantwortet:
Nehmen wir mal an, Deutschland würde keine Flüchtlinge mehr aufnehmen- glaubst Du, das Geld, das dabei gespart würde, würde dann unseren Armen zufließen? Würde das unsere Probleme lösen?
 
Wir schaffen es nicht mal, der eigenen Bevoelkerung ein wuerdiges Leben zu verschaffen, zumindest Einigen, und es werden immer mehr.
Dies ist eine Behauptung. Bitte mal Belege dafür, dass wir das nicht schaffen.
Diese Aussage enttäuscht mich Nordrheiner, geh in eine Altenheim, geh zum Prozess des Pflegekindes Chantal, oder geh einfach durch die Stadt und schau dir die Strassenkinder oder obdachlosen Menschen an. Wir schaffen es, oder wie? Eher nicht..



Die Frage lautet nicht: Helfen wir Deutschen, die hilfsbedürftig sind – oder Flüchtlingen u.a., die hilfsbedürftig sind?
Sondern: Dass in Not geratene Deutsche Hilfe benötigen, steht ausserhalb jeder Diskussion. Es ist einfach sachlich falsch, wenn Du die Flüchtlingshilfe so darstellst, als ob sie in Zusammenhang mit Hilfe für deutsche Notleidende stünde. Es gibt kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch.
Doch, es steht im Zusammenhang. Wenn Menschen den Eindruck bekommen, das für eine Gruppe alles getan wird, aber die anderen hinten runterfallen, dann ist das ein grosses Problem für den sozialen Frieden in diesem Land

Ein weiterer Gedanke, du kennst das Gleichnis vom Skorpion?

Na egal, über diese Ängste zu sprechen, da würde man gleich wieder als Nazi dastehen. Will keiner hören, wird aber in 30 Jahren ein riesen Problem sein...was ich mich zudem frage, wenn ich in ein fremdes Land gehe, dann passe ich mich an. Noch nie habe ich aus einem Land gehört, das dieses sich mit vorauseilendem Gehorsam dem Besuch anpassen würde. Das gibt es nur in D. Wegen der Kollektivschuld.


Beim Lesen Deines Beitrages könnte man vermuten, dass Du von sozialen Hilfeleistungen abhängig bist und Sorge hast, man könnte diese bei Dir kürzen und das eingesparte Geld irgendwelchen Flüchtlingen geben.

Nordrheiner

xxxx
 
Weiter gesponnen, geht es dabei wohl hauptsächlich um Neid und Missgunst...

WENN für eine bestimmte Gruppe mehr getan wird als für einen selbst, sollte Neid und Missgunst verständlich sein. Ich frage mich ernsthaft was dein Beitrag darstellen soll. Bedürftige Einheimische sollen also als Menschen zweiter Wahl hinten an stehen und dies obendrein gut finden? 😕

Und die bedürftigen sind nicht bereit zu helfen? Auch fernab jeglicher Logik. Leute die selbst Hilfe benötigen sollen andere retten...
 
Weiter gesponnen, geht es dabei wohl hauptsächlich um Neid und Missgunst...
Solche Leute, die extremst dann unseren Frieden gefährden wollen...die haben wir zum Glück wohl erst mal im Griff...

Und das würde ich nicht sagen. Also das es dabei um Neid und Missgunst geht.
Denn ich sage das zum Beispiel, ohne das ich etwas davon hätte wenn man sich um arme Rentner oder Obdachlose kümmert. Zu der Gruppe gehöre ich nämlich nicht.

Es geht, denke ich eher, um Unverständnis.

Ich verstehe einiges ja auch einfach nicht. Und es gefällt mir auch nicht. Ich gebe mal ein paar Beispiele:

- es gibt Schulen, die von christlichen und muslimischen Kindern besucht werden, die haben Schweinefleisch vom Speiseplan genommen und verarbeiten rituell geschlachtete Tiere. Das Essen ist Halal. Warum?
Also mein Kind bekommt dann kein Schweinefleisch mehr, da man in vorauseilendem Gehorsam das Fleisch vom Speiseplan genommen hat anstatt ein alternatives Essen dazu anzubieten??
Jetzt kannst du sagen, he das macht doch nichts aber DOCH, mir macht es was.

- Wenn ich weiss, das der Islam sich selbst als alleinige Religion der Welt ansieht und auch als wichtiger als unsere Gesellschaftsordnung, muss ich nicht irgendwann damit rechnen das es zu den ersten muslimischen Parteien hier in D kommt? Darf ich dann fragen warum Menschen nicht erst einem Gesinnungstest unterzogen werden bevor wir diese Einbürgern? Oder muss man sich nachher sagen lassen: he ihr wusstet doch das ich ein Skorpion bin?

- Wieso holt man sich Probleme ins Land, wenn andere EU Länder dies anscheinend nicht machen?

- Wieso wird darüber diskutiert ob muslimische Mädchen an Klassenfahrten oder Schwimmunterricht teilnehmen? Würden wir nach Saudi Arabien auswandern, dann würden die dort sagen, He ihr wisst wie wir lebt und wenn ihr nicht so leben wollt, was macht ihr dann bei uns? Wenn ihr euch nicht anpasst fliegt ihr raus.. eben ganz normal.
Aber bei uns ist das anders. Hier kann man Rosinenpicken.
Alles was der deutsche Staatsbürger bekommt das bekommt man auch. Aber anpassen, himmel das wäre ja Assimilierung. Das geht gar nicht. Da haben wir lieber Parallelgesellschaften.
Bevor ein Land mit unserer Schuld sich wagt Forderungen zu stellen an Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn wir das machen dann haben wir morgen wieder KZ.

Und deshalb gehen die Menschen auf die Strasse. Sie haben die Nase voll.

Wenn es rechts ist zu sagen, das unsere Kultur eben so ist und Menschen die herkommen sich gefälligst anpassen sollen, genauso wie es in jedem anderen Land der Welt ist, dann bin ich eben rechts.

Für mich ist man rechts wenn man pauschal etwas gegen Ausländer hat.
Anhand Pediga und Hogesa sieht man ja schon das es langsam brenzlig wird.

Aber egal, alles rechte Spinner, da muss man ja nicht hinhören...

Natürlich soll man Flüchtlinge aufnehmen. Das ist gut und wichtig.
Aber man sollte das wirklich anders organisieren.
Ganz anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rascas,
es geht aber doch hier um ein ganz anderes Thema, oder? Ich finde, man sollte Flüchtlinge aufnehmen, die in ihrem Herkunftsland verfolgt werden. Wenn die Verfolgung endet, sollte man ihnen die Rückkehr erleichtern. Was man nicht tun sollte: Die Flüchtlingsfrage zu einer religösen oder sonstwie merkwürdigen Frage machen. Wer bedroht und verfolgt wird, braucht Schutz.
 
- es gibt Schulen, die von christlichen und muslimischen Kindern besucht werden, die haben Schweinefleisch vom Speiseplan genommen und verarbeiten rituell geschlachtete Tiere. Das Essen ist Halal. Warum?

...weil wir uns hier im wahrsten Sinne des Wortes, die Butter vom Brot nehmen lassen!
Anhand deiner beiden Beispiele erkennt man die Notwendigkeit an den kürzlich abgehaltenen, Deutschlandweiten Demos gegen die Islamisierung der BRD. Kommt alles nicht von ungefähr.
 
Hallo, ich nochmal. 🙂
Geht es in diesem strang nun um Islamisierung oder allgemein um Hilfe für Flüchtlinge? Ich verstehe das nicht. Ist die "Diskussion" der Zuwanderung durch Moslems nicht ein wenig ab vom Thema? Tsunami, wolltest du mit deinem Thema auf den Islam hinaus? Hatte nicht den Eindruck.
Auch der threadtitel liest sich ganz anders.
 
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