Ich weiß auch nicht. Man meint es bestimmt nur gut, wenn man sich um mein privatleben Gedanken macht, aber wenn es dabei soweit geht - als müssen man unbedingt verpartnert sein, nervt es mich nur noch. Andererseits kam ich mir als Single zwischen den Paare oft überflüßig vor. Diverse Verkupplungsversuche fand ich ganz lieb, aber ich mag so etwas nun mal nicht. Was ich auch unmissverständlich wiederholt habe.
Es gibt nicht die oder den Richtigen. Partnerschaft ist für mich wie Teamwork mit viel Lebens-Freiraum. Was nützt mir der Traum von einer perfekten Beziehung mit der perfekten Partnerin, wenn per se kein Mensch perfekt sein kann. Ich versteh ja was und wie es gemeint ist, aber hey.... ich bin nicht permanent bedürftig, nur weil ich single bin!
😉
Erst nach meiner Scheidung hatte ich wieder das Gefühl - wow ich habe mich wieder. Ich bin frei.
Ging mir genauso. Da habe ich gemerkt, wie sehr ich mich all die Jahre verbogen bzw. vergessen habe. Genau deshalb ist es mir so wichtig, dass jeder sein Eigenleben hat/behalten kann, es ausbauen kann. Gerne auch gemeinsam. So war das zwar in der Ehe auch, aber nur theoretisch. Im Zurückstecken war ich der Meister. Meistens gerne. Schon wegen der Kinder. Nur die Menge war falsch.
Heute ist es ziemlich ruhig geworden. Ich mach mein Ding, so gut es mein Handicab eben zulässt und freu mich drüber. Ist ja auch nicht immer einfach, sich mit sich selber zu beschäftigen. Meine Kreativität hilft mir dabei sehr. Zwischendurch begegnen mir gestresste bis entnervte Paare. Das erdet mich wieder.
😀 Hat eben alles seine vor und Nachteile.
Ich freu mich trotzdem, wenn ich glückliche Paare sehe. Ja, manchmal schwingt auch etwas "Neid" mit. Doch das finde ich für mich normal. Bin halt ein Beziehungsmensch.