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Existenzproblematik

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 117667
  • Datum Start Datum Start
Nachgedanke:

@Emanreztuneb36
In manchen Städten wird kostenlose medizinische Hilfe für Menschen angeboten, die nicht krankenversichert sind und kein Geld haben. Das ist in erster Linie für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus gedacht und wird von Freiwilligen organisiert. Wenn du Hilfe brauchst, dann kannst du deine Situation erklären und dort fragen. Vielleicht können sie dir weiterhelfen.
 
Ich bitte um Entschuldigung dafür, nicht auf die letzten Beiträge geantwortet zu haben.

Ich will ehrlich sein, ich habe zurzeit erhebliche Schwierigkeiten überhaupt für mich selbst zu funktionieren(was das Mindeste betrifft) und es treten häufiger mentale Blockaden auf, also auch wenn ich antworten möchte, dann der Gedankenfluss irgendwie einfriert. Ich möchte auch niemanden in eine Diskussion einspannen, die sich dann im Kreis dreht, in welcher ich dann permanent versuche meine Logik zu erklären, welche sich erfahrungsgemäß sowieso nicht sonderlich mit "Gesellschaftslogik" deckt und daher auf wenig Verständnis trifft.

Für den Fall, dass ich notgedrungen doch irgendwie systemische Prozesse beanspruchen wollen würde, dürfte ich darum bitten, dass mir jemand in etwa schildert, welche staatliche Einrichtung für einen Fall wie meinen ein geeigneter Ansprechpartner wäre und wie das schrittweise ablaufen sollte?

Sodass ich in etwa Orientierungswerte hätte, um zu vermeiden dadurch nur in Schwierigkeiten zu geraten. Zur Info noch, das einzige gültige Dokument über das ich verfüge ist eine Geburtsurkunde.

Schritt 1: ... ?
 
sowie du schreibst, sorry, dass erinnert mich sofort an einen kumpel der ist asperger und autist.
warst du den mal in einer klinik?
die klinik wird von der krankenkasse bezahlt ausser die 10 euro pro tag.
ok deine problematik ist leider ziemlich gross.
aber es gibt die caritas tagesstätte in jeder grossstadt. Wenn du glück hast, sind die nett 🙂 da kann man kostenlos hingehen.
naja für die schulden kannst logisch gesehen nichts, mach dir nichts draus. Die krankheit kommt und geht darüber hat man manchmal wenig kontrolle. es ist trd S****.
vil wäre ein betreuer gut Für den papierkram aber nicht für deine finanzen wenn du sie selbst im griff hast..
ein anderen bekannte hat nach 10 jahren keine schulden mehr, aber ich weiss nicht, wie das genau funktioniert. Ich würd mich echt erstmal um eine diagnose kümmern dann hast du ein beleg…
 
Ich bitte um Entschuldigung dafür, nicht auf die letzten Beiträge geantwortet zu haben.

Ich will ehrlich sein, ich habe zurzeit erhebliche Schwierigkeiten überhaupt für mich selbst zu funktionieren(was das Mindeste betrifft) und es treten häufiger mentale Blockaden auf, also auch wenn ich antworten möchte, dann der Gedankenfluss irgendwie einfriert. Ich möchte auch niemanden in eine Diskussion einspannen, die sich dann im Kreis dreht, in welcher ich dann permanent versuche meine Logik zu erklären, welche sich erfahrungsgemäß sowieso nicht sonderlich mit "Gesellschaftslogik" deckt und daher auf wenig Verständnis trifft.

Für den Fall, dass ich notgedrungen doch irgendwie systemische Prozesse beanspruchen wollen würde, dürfte ich darum bitten, dass mir jemand in etwa schildert, welche staatliche Einrichtung für einen Fall wie meinen ein geeigneter Ansprechpartner wäre und wie das schrittweise ablaufen sollte?

Sodass ich in etwa Orientierungswerte hätte, um zu vermeiden dadurch nur in Schwierigkeiten zu geraten. Zur Info noch, das einzige gültige Dokument über das ich verfüge ist eine Geburtsurkunde.

Schritt 1: ... ?

Schritt 1:
Such zunächst im Internet eine Beratungsstelle. Vorgeschlagene Suchbegriffe:

Name deines Wohnorts + Beratung Bürgergeld + Caritas

Oder:
Name deines Wohnorts + Beratung Bürgergeld + Diakonie

Oder:
Name deines Wohnorts + Beratung Bürgergeld + AWO

Oder
Name deines Wohnorts + Beratung Bürgergeld + Arbeitslosenzentrum

Schritt 2: Wenn du mit diesen Suchbegriffen eine Beratungsstelle findest, die du erreichen kannst, dann vereinbare dort einen Beratungstermin.

Falls nicht, gib hier bitte eine kurze Rückmeldung.

Schritt 2.1. Halte die E-Mail mit der Bitte um einen Beratungstermin möglichst kurz und sachlich. Du solltest erwähnen, dass du kein Einkommen hast, keine Leistungen vom Staat beziehst und krank bist und dringend Hilfe brauchst .

Falls du Hilfe bei der E-Mail brauchst, dann melde dich hier gerne wieder.

2.2. Nimm den Beratungstermin wahr.

Erkläre gleich am Anfang, dass du dich häufig auf eine Art ausdrückst, die von deinen Mitmenschen als umständlich empfunden wird.

Bitte nachzufragen, wenn etwas unklar ist.

Frage selbst nach, wenn du etwas nicht verstehst.

Erkläre deine Situation.

Bitte in jedem Fall um weitere Hilfe bei dem weiteren Vorgehen, vor allem der Beantragung des Bürgergelds.

Hoffentlich können die Menschen bei der Beratungsstelle dir weiterhelfen.

Falls nicht, dann melde dich bitte nochmal kurz hier.

3. Weitere Schritte sind abhängig davon, was die Beratungstelle rät. Ein Teil davon wird wahrscheinlich sein:

3.1.Um Bürgergeld zu beantragen, brauchst du einen gültigen Personalausweis.

Normalerweise kostet der entweder 22,80 € (für Personen jünger als 24 Jahre) oder 37€ (für Menschen, die älter sind als 24 Jahre). Für Menschen, die sehr wenig Geld haben, kann die Gebühr erlassen werden (aber ich weiß nicht, wie man das nachweist).

Beantragen kannst du diesen Ausweis beim Amt.

Je nachdem, wo du wohnst, heißt dieses Amt wahrscheinlich Bürgeramt, Einwohnermeldeamt oder Ortamt.

Vereinbare am besten online einen Termin dazu beim zuständigen Amt an deinem Wohnort. Wahrscheinlich gibt es dafür eine Möglichkeit auf der Homepage des zuständigen Amts.

Was man dazu mitbringen muss, kannst du auf deren Seite nachlesen.

Geburtsurkunde brauchst du auf jeden Fall, aber an meinem Wohnort kann zum Beispiel man inzwischen das Foto für den Ausweis direkt am Automaten auf dem Amt machen lassen. Ob das an deinem Wohnort der Fall ist, weiß ich nicht.

3.2. Um Bürgergeld zu bekommen, musst du einen Antrag stellen. Frag bitte bei der Beratungsstelle nach, ob sie dir dabei helfen können. Sobald Bürgergeld bewilligt ist, bekommt deine Krankenkasse Geld vom Staat. Damit solltest du wieder eine Krankenkassenkarte von deiner Krankenkasse bekommen.

3.3. Allgemeinarzt finden und Arzttermin vereinbaren. Evtl brauchst du weitere Termine bei anderen Ärzten.

3.4.. Vereinbare einen Termin bei einer kostenlosen Schuldenberatung an deinem Wohnort.

3.5. Termin mit der Arbeitsagentur vereinbaren.

Am wichtigsten sind meiner Meinung nach die Punkte 1.- 3.3.

Wenn ich mich unklar ausgedrückt habe, dann frag bitte nach. Du kannst auch gerne nachfragen, falls etwas nicht klappt.

Alles Gute auf deinen Weg!
 
Liebe/r Emanreztuneb36,
Ich habe dir schon mal geschrieben unter anderem Namen, und dir gute Erfahrungen gewünscht.
Menschen die aus welchen Gründen auch immer durch das gesellschaftliche Raster fallen, haben es nicht leicht, und werden gerne mal getadelt, von Menschen die so etwas nicht nachvollziehen können, was ich sogar zum Teil verstehe, weil sie eben eine andere Lebensrealität haben, und so etwas nicht nachvollziehen können.
Aber im Grunde ist kein Leben vergleichbar, wir haben Ähnlichkeiten aber sind doch einzigartig.
Es gibt immer wieder Menschen die wahrhaft tolerant sind, und nicht erstmal von einem wollen daß man sich gefälligst anzupassen hat.
Was wiederum auch für mich okay wäre, wenn ich das selbst entscheide.
Meistens können die Menschen einander nicht so annehmen wie sie sind, weil vielen eine tiefe Selbstannahme fehlt, und so muß man immer ständig Bestätigung bekommen von außen.
Ein du bist gut so wie du bist, sollten eigentlich einem die Eltern oder früheren Bezugspersonen vermitteln.
Viele Menschen haben das nicht ausreichend erlebt. Aber man muss dann nicht, die Unfähigkeit dieser Menschen weiter aufrecht erhalten indem man sich dann selbst nicht annimmt.
Die Selbstannahme der eigenen Lebensgeschichte, wäre eine Option die guten Boden bietet, wo Gutes drauf gedeihen kann.
Auch gibt es immer wieder Menschen die wie kleine Wegweiser sind, auf dem eigenen Weg, dessen Erfahrung sollte man sich nicht entziehen, indem man sich völlig isoliert, finde ich.
Alles Gute für dich für deinen Lebensweg!
wünscht dir tautropfenimnovember
 

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