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Existenzproblematik

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 117667
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G

Gelöscht 117667

Gast
Hallo werte Forumsmitglieder,

Ich hatte in diesem Forum vor ca. zweieinhalb Jahren schon einmal ein Thema erstellt.

Der Umstand, dass ich hier erneut ein Thema erstelle, kann so bewertet werden, dass sich meine Situation verschlechtert hat, weshalb ich externen Input benötige.

Zum Verständnis des Themas, fasse ich meine Situation mal zusammen:

Ich bin gewissermaßen eine Art verhäuslichter Rohmensch, welcher praktisch aus defekten Strukturen stammt und durchs gesellschaftliche Raster gefallen ist.

Mir ist schon vor langer Zeit das Missgeschick passiert, dass ich von jenen Strukturen "geschluckt" wurde und meinen Alltag, abgesehen vom nötigsten, größtenteils in einer Art Standy-Modus in Isolation verbringe.

Durch das langfristige, zusammenhanglose überdauern von Tagen ist der menschliche Organismus irgendwie kaputt gegangen und es hat sich unter anderem ein Zeitschleifengefühl ausgeprägt.

Auch wenn die Psyche noch funktioniert, würde ich sagen, dass ich ziemlich implodiert bin und Schwierigkeiten damit habe Impulse zu generieren, welche nicht nach relativ kurzer Zeit wieder abbrechen.

Aufgrund des Umstands, dass ich im Kontext zur Gesellschaft ein Abweichling bin und auch wenn nicht jeder Aspekt schlecht war, praktisch nur die Realität kenne fehlsituiert zu sein, fehlt mir komplett die Orientierung wie ich handeln soll, um zu vermeiden das der "Zug" für mich bereits abgefahren ist.

Ich mache mir auch nichts vor, ich bin quasi Menschenschrott mit gesundheitlichen Defiziten und weiß nicht einmal wie schlimm diese sind, weil ich aufgrund von systemischer Asynchronität weder über gesundheitliche Grundversorgung, noch über die ökonomischen Kapazitäten verfüge, um mir eine medizinische Behandlung leisten zu können, sollte es etwas ernsteres sein.

Durch meine Eigenart kann ich wohl ausschliessen über den Staatsapparat der BRD konstruktiven Input zu erhalten, dazu verfüge ich weder über eine funktionale soziale Beziehung, welche ich in diesem Zusammenhang beanspruchen könnte, noch finde ich übers Internet entsprechenden Informationen zu diesem Thema, welche ich auf meine Situation beziehen könnte.

Falls mir jemand konkreten Rat geben könnte, wie ich realistisch recycelt werden und Rechte erhalten kann, um einen Mehrwert zu bieten, wäre das gut.

Unabhängig davon ob ich hilfreichen Rat erhalte, möchte ich mich im Voraus für eure Anteilnahme bedanken.
 
Hallo,
ich habe mir Deinen Beitrag jetzt 3x duchgelesen, und bin immer noch nicht dahinter gestiegen was Du meinst, oder welchen Rat Du genau suchst. Ich behaupte mal, dass ich sicher nicht der dümmste Mensch bin, der auf Gottes schöner weiter Welt wandelt, aber sorry, ich verstehe nicht, was genau Dein Problem ist.
Vielleicht kannst Du Dein Problem/Dein Anliegen nochmal etwas verständlicher schildern, dann klappts vielleicht auch mit guten Ratschlägen....
 
Wende dich an den Sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt.
Du brauchst Hilfe vor Ort.
Beziehst du zur Zeit Grundrente und gibt es irgendwelche menschlichen Kontakte?
Familie?
Falls mir jemand konkreten Rat geben könnte, wie ich realistisch recycelt werden und Rechte erhalten kann, um einen Mehrwert zu bieten, wäre das gut.
Du hast alle Rechte, die jede/r andere auch hat. Du musst dich nur informieren, um sie zu nutzen.
 
Ich hab mir mal deinen alten Thread durchgelesen.
Und damals wurde dir schon geraten, bei (d)einem Hausarzt vorstellig zu werden und dich an einen Psychiater oder Psychologen überweisen zu lassen. Um so eventuell in betreutes Wohnen zu kommen. Egal ob in der eigenen Wohnung oder auf einem Hof. Da gibt es durchaus Betreuungsmodelle für jeden Typ Mensch. Über die hin und wieder helfende Hand beim Einkaufen, amtlichen und finanziellen Dingen, etc.. Oder auch das Rundum-sorglos-Paket. Hat absolut nichts mit Psychiatrie zu tun, wie man sie vielleicht aus Filmen wie "Einer flog übers Kuckucksnest" kennt.
Schade ist, dass du 2 weitere Jahre einfach vergeudet hast und dich nicht bewegt hast, sondern heute wahrscheinlich schlechter da stehst als vor 2 Jahren. Und die Plätze für betreutes Wohnen sind noch viel knapper geworden.

Du wirst nicht drum herum kommen, dir eine alltägliche Routine zu zulegen, abseits von "Mal irgendwann aufstehen, mal irgendwann einkaufen und den Rest des Tages vorm Rechner oder Fernseher verbringen".
Aber alleine wirst du es aller Wahrscheinlichkeit nicht in den Griff bekommen. Dafür lebst du schon zu lange dein "Lotterleben". Hast du zumindest eine Vertrauensperson in deinem Leben, die dir helfen kann, mal in die Pötte zu kommen? Einen Arzttermin für dich vereinbaren kann? Dich auch eventuell begleitet?

Was mir bei dir komplett fehlt, ist die Tatsache, dass du anscheinend überhaupt keine Interessen oder Leidenschaften zu haben scheinst, ausserhalb dessen, was du aktuell machst.

Trau dich und fang mal endlich an zu leben, nicht nur vor dich hin zu vegetieren.
 
Hallo TE!
Ich habe auch nicht richtig verstanden,was dein Problem ist.
Du drückst dich seltsam aus.
Benutzt du irgendein Übersetzungstool?
Ich mache mir auch nichts vor, ich bin quasi Menschenschrott mit gesundheitlichen Defiziten und weiß nicht einmal wie schlimm diese sind,
Nein ,du bist kein Menschenschrott.
Du brauchst anscheinend Unterstützung,jeder Mensch ist etwas wert.
Deine Gesundheit ist wichtig.
Möchtest du noch einmal erklären,wie deine Situation aussieht,in ganz einfachen Deutsch,so dass wir verstehen können,wie wir dir helfen könnten?
 
Ich versuche zu antworten.

@tonytomate

1) Was heisst Isolation? Damit meine ich, dass ich den Großteil meiner Zeit alleine verbringe und es selten vorkommt, dass ich mit Artgenossen interagiere (abgesehen von repetitiven Wortwechseln oder Zweckgesprächen).

2) BG Empfänger ... ? Nein.

3) Was hast Du für Schulbildung? Absolvierte Schulpflicht.

4) Welchen Beruf hast Du erlernt? Keinen.

5) Wie und wo lebst Du? Ich habe Unterkunft in einem Haus, welches im Besitz von mir biologisch verwandten Menschen ist.

@ChrisR76

Ich bin ein Mensch welcher quasi grundlos existiert, zumindest erfahrungsgemäß und suche einen sozialen Markt für jemanden der nicht für das Gesellschaftssystem der BRD konzipiert ist, um im sozialen Kontext einen Mehrwert zu generieren und an anständigen Strukturen teilhaben zu können.

@Marisol

1) Beziehst du zur Zeit Grundrente und gibt es irgendwelche menschlichen Kontakte? Ein ökonomisches Einkommen beziehe ich nicht. Ich habe technisch gesehen Kontakt zu biologischen Verwandten, aber es ist nicht so, dass ich zu denen eine funktionale Beziehung hätte.

2) Wie kam es dazu? Ich habe den Kapitalfehler begangen mich nicht von den Herkunftsstrukturen zu distanzieren, als ich gemerkt habe, dass diese für mich kein Fundament für ein potentielles Leben darstellen, stattdessen habe ich mental von den mich umgebenden Strukturen ausgecheckt und daraus resultierte die in diesem Thema beschriebene Situation.

3) Hast du je an Autismus gedacht? Ja, in meinem damaligen Thema kam die Vermutung bei jemandem auf, ich könnte "Autist" sein, jedoch habe ich kein Interesse daran dieses Thema durch diesen Begriff fehlzuleiten.

Den Vorschlag "Sozialpsychiatrischen Dienst" lehne ich ab, weil ich meine Psyche nicht als "das Problem" erachte.

Das mit den Rechten ist schon eher ein Problem, nur wie soll man das handhaben, wenn man gar nicht für jenes System konzipiert ist und sich dessen auch nicht als angehörig identifiziert?

@Bingenervt

Ich habe tatsächlich aktuell niemanden den ich als meine Vertrauensperson assoziieren würde, im Sinne von Notfallkontakt, in gesellschaftlichem Kontext hatte ich ehrlich gesagt nicht einmal jemanden den ich als kompetenten Ansprechpartner assoziieren würde.

Weil ich die Befürchtung habe, es alleine nicht hinzubekommen mir etwas zu organisieren, habe ich dieses Thema schließlich erstellt, um Rat zu erhalten, jedoch suche ich gar kein "Betreutes Wohnen", sondern einfache, normale und zivilisierte Prozesse zum partizipieren, jenes System hierzulande erscheint mir nämlich arg dubios, weshalb ich mich in Anbetracht meiner Defizite, dem nicht mehr als nötig aussetzen möchte.

@Nana

Theoretisch mag das über Vorschriften geregelt sein, doch praktisch ist das eine andere Geschichte. Ich bin einmal unversichert zum Krankenhaus in meinem Wohnort gegangen, weil ich dachte, dass sich ein gesundheitlicher Notfall anbahnt, doch wurde dort abgewimmelt ohne das überhaupt ein Gesundheitscheck irgendwie stattgefunden hätte.

Nehmen wir an, selbst wenn man als unversicherte Person, medizinische Dienstleistungen in Anspruch nehmen würde, dann fallen ja trotzdem Kosten an und irgendwie müssten diese ja bezahlt werden, also wenn man diese weder aus eigener Tasche noch über eine Versicherung bezahlen kann, was passiert dann mit den Kosten? Gerät man in eine Schuldenfalle?

@Leere?Zukunft

Nein, ich benutze kein Tool. Den Begriff "Menschenschrott" habe ich nicht verwendet, um mich selbst herabzusetzen oder etwas in der Art, sondern als wertfreie Beschreibung gemeint.

Ich suche Informationen, wie man auf Grundlage dessen, dass einem komplett der Bezug zur Gesellschaft fehlt, zivilisierte Prozesse in Gang setzen kann, um funktionale Strukturen beanspruchen zu können, unter anderem aufgrund von gesundheitlichen Motiven.


Oh schon wieder so spät, ich wünsche eine gute Nacht.
 
Wovon lebst du denn? Bekommst du keine staatliche Unterstützung? Hast du eine Ausbildung bzw. jemals gearbeitet? Was hast du für Wünsche/Ziele?
Was soll dieser seltsame Begriff des Menschenschrotts? Warum wertest du dich so ab?

Ich empfinde deine Art zu schreiben auch sehr gewöhnungsbedürftig, da wenig eindeutig, dafür sehr gestelzt. Da tut man sich mit dem Verständnis schon sehr schwer. Kannst du vielleichtmal versuchen, dich etwas einfacher auszudrücken, deine Situation dafür ein bisschen konkreter zu beschreiben?

Nachtrag: Ich habe gerade mal in deinen alten Strang hineingelesen. Da stehen schon ganz viele Tipps drin, die vermutlich immer noch auf deine Situation passen. Es ist schade, wenn du daraus für dich keine Erkenntnis ziehen konntest. Ich bin dann an dieser Stelle aber auch raus, da ich glaube, dass sich das hier schlichtweg wiederholt bzw. fortsetzt.

In diesem Forum bekommst du Tipps und Denkanstöße. Umsetzen musst du allerdings schon selber.
 
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