Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Existenzproblematik

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 117667
  • Datum Start Datum Start
Falls mir jemand konkreten Rat geben könnte, wie ich realistisch recycelt werden und Rechte erhalten kann, um einen Mehrwert zu bieten, wäre das gut.

Mach nach, was Normalos so machen. Bewahre dich davor, weiter ein "Sonderling" zu sein. Benimm dich korrekt, kleide dich sauber und korrekt, zeig niemanden den Kasper, lass niemanden von deinen abstrusen Überlegungen wissen, sie sind deine Stolpersteine und lästig für jeden, der sich diesen Nonsens anhören muss. Lerne schweigen und ruhig höflich mit jedem umgehen, ohne ungebeten dein Privates zu zeigen- beobachte die Vorbeigehenden und ahme sie nach- wie gehen sie, wie schauen sie, was tun sie? Wenn du diese Leute kopieren kannst, dann wirst du dich wundern, du fällst keinem auf, man integriert dich.
Bist du vielleicht deshalb in Schwierigkeiten, weil du dich schwierig verhältst und benimmst und dich vielleicht anders herrichtest, als komplett normale Leute? Unter "Normal" verstehe ich die Norm, die ist meist wie du, nur angepasst. Oder meinst du, die anderen haben nichts durchgemacht und keine chaotischen Zustände, oder keine schweren Sorgen und Probleme und Ängste? Die fühlen oft ähnlich wie du, aber mit dem Unterschied, dass sie sich öffentlich nichts ankennen lassen. DAS mach mal nach, das ist wichtig, so kommt man am leichtesten mit der Norm zurecht.
 
@Guestxy
Ich antworte jetzt auf deinen zweiten Beitrag, welcher mir bei meiner vorherigen Antwort noch nicht angezeigt war.

Deine Meinung, dass es für mich auf der Grundlage meiner "weltfremden" Persönlichkeit wohl keine Lösung innerhalb eines bestehenden gesellschaftlichen Rahmens geben wird, ist ehrlich gesagt eine Vermutung welche ich teile und ist auch ein Grund aus dem ich es in diesem Forum nochmal mit einem Thema versuchen wollte, weil mir ehrlich gesagt die Kreativität im Bezug auf die gesellschaftliche Realität komplett fehlt.

Diese komplett verallgemeinernde in dieser Gesellschaft etablierte, "ein Mensch hat sich, auf der Basis seiner Existenz, an die vorherrschenden Strukturen anzupassen oder er ist raus und hat sich rar zu machen, einfach weil es nunmal so ist"-Perspektive, unabhängig davon wie viele Menschen diese teilen, ist nichts für mich. Auf der Basis eines unreflektierten Gruppenzwangs permanent gute Miene zu bösem Spiel machen zu müssen, stellt für meine Psyche einfach Gift dar.

Wenn so also die gewünschte Realität der Gesellschaft aussehen sollte, dann würde das für mich wohl oder übel bedeuten, dass ich draußen bleiben muss.

@Zebaothling
Nein, ehrlich gesagt will ich in "dieses System" nicht integriert werden.

Unzufrieden mit dem Umstand kein guter Mensch zu sein bin ich, doch einen Sinn darin mich mit anderen zu vergleichen, sodass ich gar neidisch auf Menschen mit einem guten Leben sein müsste, sehe ich nicht, sonst müsste ich ja fast vor Neid platzen, über all die positiven Aspekte des Lebens welche mir fehlen.

@Ausnahmsweise
Du bist also der Meinung, dass mein Schreibstil mich unsympathisch erscheinen lässt?

Was deinen anderen Vorschlag angeht, aus den von mir gegebenen Informationen sollte ersichtlich sein, dass ich eine erhebliche Handlungsschwäche aufweise, womit ich sagen will, dass es selbst indem ich jetzt "das Geheimnis" kenne, dennoch nicht ganz so einfach ist dieses umzusetzen.

@Bingenervt
1) Was willst du überhaupt? Mein Wunsch wäre es eine Lebensform zu sein, welche in der Welt in der sie lebt funktionieren und mit ihr harmonieren kann.

Der von dir erwähnte "Goodwill" ist etwas das ich zum funktionieren benötigen würde, jedoch verspüre ich diesen in keinster Weise und ich bin sehr skeptisch diesen im Kontext der gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten zu können.

@Dalmatiner
Selbst wenn es mir möglich wäre Geld durch Sozialhilfe zu erhalten, so würden diese Zahlungen doch durch Steuergelder getätigt werden und woher würde ich wissen, dass die entsprechenden Steuerzahler damit einverstanden wären? Mir wurde nämlich vermittelt, dass es sich nicht gehört aus Eigennutz Steuergelder abzugreifen und ich kann diese Logik auch nachvollziehen, schließlich sollen Steuern dem Allgemeinwohl zugutekommen.

@Leere?Zukunft
1) Du möchtest zu dieser Gesellschaft gehören? Nein, eher möchte ich zu einer Gesellschaft gehören, mit welcher ich natürlich harmonieren könnte, dafür sehe ich diese Gesellschaft jedoch auf der Basis dessen, wie sie sich darstellt, als ungeeignet an.

2) Du passt da nicht hinein? Warum nicht? Ich passe nicht in diese Gesellschaft, weil ich nicht dafür konzipiert wurde und diese mir sehr dubios erscheint.

3) Hast du irgendwelche sozialen Kontakte? Interessen? Ich verfüge nicht über die Art von sozialen Kontakten, welche zu meinen Gunsten wären. Interessen habe ich, jedoch übe ich diese nicht aktiv aus.

4) Würde es dir gefallen, einen Job auszuüben? Das würde auf den Job und die entsprechenden Konditionen ankommen. Wenn sich die Frage darauf bezieht, ob ich einen x-beliebigen Job, nur um einen Job zu haben, ausüben möchte, ist die Antwort nein.

@Holunderzweig
Wenn ich so handeln würde, wie du vorschlägst, dann würde ich mich schlicht in der Gesellschaft auflösen, doch mir erschliesst sich nicht, worin dabei der Mehrwert liegen würde. Könntest du mir das erklären?


Ich wünsche eine gute Nacht.
 
@Guestxy
Ich antworte jetzt auf deinen zweiten Beitrag, welcher mir bei meiner vorherigen Antwort noch nicht angezeigt war.

Deine Meinung, dass es für mich auf der Grundlage meiner "weltfremden" Persönlichkeit wohl keine Lösung innerhalb eines bestehenden gesellschaftlichen Rahmens geben wird, ist ehrlich gesagt eine Vermutung welche ich teile und ist auch ein Grund aus dem ich es in diesem Forum nochmal mit einem Thema versuchen wollte, weil mir ehrlich gesagt die Kreativität im Bezug auf die gesellschaftliche Realität komplett fehlt.

Diese komplett verallgemeinernde in dieser Gesellschaft etablierte, "ein Mensch hat sich, auf der Basis seiner Existenz, an die vorherrschenden Strukturen anzupassen oder er ist raus und hat sich rar zu machen, einfach weil es nunmal so ist"-Perspektive, unabhängig davon wie viele Menschen diese teilen, ist nichts für mich. Auf der Basis eines unreflektierten Gruppenzwangs permanent gute Miene zu bösem Spiel machen zu müssen, stellt für meine Psyche einfach Gift dar.

Wenn so also die gewünschte Realität der Gesellschaft aussehen sollte, dann würde das für mich wohl oder übel bedeuten, dass ich draußen bleiben muss.

@Zebaothling
Nein, ehrlich gesagt will ich in "dieses System" nicht integriert werden.

Unzufrieden mit dem Umstand kein guter Mensch zu sein bin ich, doch einen Sinn darin mich mit anderen zu vergleichen, sodass ich gar neidisch auf Menschen mit einem guten Leben sein müsste, sehe ich nicht, sonst müsste ich ja fast vor Neid platzen, über all die positiven Aspekte des Lebens welche mir fehlen.

@Ausnahmsweise
Du bist also der Meinung, dass mein Schreibstil mich unsympathisch erscheinen lässt?

Was deinen anderen Vorschlag angeht, aus den von mir gegebenen Informationen sollte ersichtlich sein, dass ich eine erhebliche Handlungsschwäche aufweise, womit ich sagen will, dass es selbst indem ich jetzt "das Geheimnis" kenne, dennoch nicht ganz so einfach ist dieses umzusetzen.

@Bingenervt
1) Was willst du überhaupt? Mein Wunsch wäre es eine Lebensform zu sein, welche in der Welt in der sie lebt funktionieren und mit ihr harmonieren kann.

Der von dir erwähnte "Goodwill" ist etwas das ich zum funktionieren benötigen würde, jedoch verspüre ich diesen in keinster Weise und ich bin sehr skeptisch diesen im Kontext der gegebenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten zu können.

@Dalmatiner
Selbst wenn es mir möglich wäre Geld durch Sozialhilfe zu erhalten, so würden diese Zahlungen doch durch Steuergelder getätigt werden und woher würde ich wissen, dass die entsprechenden Steuerzahler damit einverstanden wären? Mir wurde nämlich vermittelt, dass es sich nicht gehört aus Eigennutz Steuergelder abzugreifen und ich kann diese Logik auch nachvollziehen, schließlich sollen Steuern dem Allgemeinwohl zugutekommen.

@Leere?Zukunft
1) Du möchtest zu dieser Gesellschaft gehören? Nein, eher möchte ich zu einer Gesellschaft gehören, mit welcher ich natürlich harmonieren könnte, dafür sehe ich diese Gesellschaft jedoch auf der Basis dessen, wie sie sich darstellt, als ungeeignet an.

2) Du passt da nicht hinein? Warum nicht? Ich passe nicht in diese Gesellschaft, weil ich nicht dafür konzipiert wurde und diese mir sehr dubios erscheint.

3) Hast du irgendwelche sozialen Kontakte? Interessen? Ich verfüge nicht über die Art von sozialen Kontakten, welche zu meinen Gunsten wären. Interessen habe ich, jedoch übe ich diese nicht aktiv aus.

4) Würde es dir gefallen, einen Job auszuüben? Das würde auf den Job und die entsprechenden Konditionen ankommen. Wenn sich die Frage darauf bezieht, ob ich einen x-beliebigen Job, nur um einen Job zu haben, ausüben möchte, ist die Antwort nein.

@Holunderzweig
Wenn ich so handeln würde, wie du vorschlägst, dann würde ich mich schlicht in der Gesellschaft auflösen, doch mir erschliesst sich nicht, worin dabei der Mehrwert liegen würde. Könntest du mir das erklären?


Ich wünsche eine gute Nacht.

Könntest du dir evtl vorstellen, das Abitur nachzuholen und Jura zu studieren?

Falls dieses Ziel zu hoch gesteckt ist, kannst du dich vielleicht einfach zu diesen Themen etwas mehr belesen?

Diese ganzen Regeln, die dir so willkürlich erscheinen, gibt es aus bestimmten Gründen. Vielleicht fällt es dir leichter, in dieser Welt zurecht zu kommen, wenn du die Regeln besser kennst und die Gründe dafür und die Art, wie sie entstehen, besser verstehen kannst.
 
Wie und wo lebst Du? Ich habe Unterkunft in einem Haus, welches im Besitz von mir biologisch verwandten Menschen ist.

Was soll das?
Was möchtest du mit diesem Kommunikationsstil erreichen?
Du erreichst damit nichts Gutes für dich, das nervt nur, sonst nichts.

In der Vergangenheit als ich Behörden, welche mir als Ansprechpartner angegeben wurden, aufsuchte, wurde mir dort jeweils mitgeteilt, dass diese für meinen Fall nicht zuständig wären und als ich direkt nachfragte, ob ich auf der Basis der Staatsbürgerschaft ein Anrecht auf staatliche Hilfestellungen hätte, wurde mir das verneint, bei einer Behörde wurde versucht mir die Teilnahme an einer staatlichen Maßnahme anzudrehen, dass war alles, Auskunft an wen ich mich nach "Staatslogik" hätte wenden können, gab es auch keine. Vom Konzept "Sozialstaat" war da keine Spur.

Wenn du dabei derartige Formulierungen verwendest, wundert mich das nicht.
Sämtliche Stellen sind überlastet, die haben auch keine Zeit und Energie.
Es ist sinnvoller da zu helfen, wo mit hoher Wahrscheinlichkeit Hilfe (zur Selbsthilfe) angenommen und umgesetzt wird.

Wer am Ende der Kaapazitäten ist, versucht es sich leichter zu machen und sucht nicht nach Problemfällen, die alles ablehnen.

Den Vorschlag "Sozialpsychiatrischen Dienst" lehne ich ab, weil ich meine Psyche nicht als "das Problem" erachte.

Was, welches Studium, welche Ausbildung befähigt dich, dies gesichert beurteilen zu können? Zudem fehlt dir aus naheliegenden Gründen die nötige Distanz.

Du weißt offensichtlich nichts über das Angebot dieser Stelle.
Du lehnst alles ab. Alleine das lässt vermuten, dass ein psychisches Problem nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich sein könnte.

Ich würde inhaltliches "wende dich an den Staat", womit ich bereits schlechte Erfahrungen gemacht hab oder "such einen Psychiater/Psychologen auf", was impliziert, dass ich schlicht aufgrund meiner individuellen Persönlichkeit als krank beurteilt werde, sonderlich gute Tipps sind, um anständige Strukturen zu finden.

Verweigerungshaltung.
Du willst nicht.
Das ist ok, deine Entscheidung, deine Konsequenzen, dein Problem.
Das juckt niemanden, wirkt sich nur für dich aus.

Warum suchst du dir nicht professionelle Hilfe? Zum einen, weil ich gar nicht wüsste welche professionellen Anbieter es im Bezug auf meine Situation überhaupt geben würde

Heute ist es so leicht wie nie zuvor, sich Informationen zu beschaffen.

Dir wurde hier eine Stelle genannt, die Unterstützung und Beratung bieten kann: der SPDI. Du lehnst das direkt ab.

Caritas wäre ebenso eine Möglichkeit.


Und tatsächlich fallen einige durch's Raster:


In die Hände spucken kann das ändern. Willst du aber ja nicht.

Ich würde nicht sagen, dass das Wollen mein Problem ist, sondern eher das Können,

Klar. Würde fast jeder sagen, der nicht will. Kommt besser und ist bequem.
Du hast es aber ja nie versucht.

Der Umstand meiner Situation ist von mir ungewollt, doch wie soll man nach Gesellschaftslogik handeln, wenn man mit dieser nicht auf einer Wellenlänge ist und nicht über die mentalen Kapazitäten verfügt, sich tagtäglich für diese zweckentfremden zu müssen, kann mir das irgendwer erklären?

Arxxx hoch, anfangen. Machen statt quatschen. Oder akzeptieren, dass es unlustig wird, wenn zahlende Verwandte diese Rolle nicht mehr erfüllen können.
Dein Leben, deine Entscheidung.

Wenn du nicht vom Hals abwärts gelähmt im Bett liegst, bekommst du einen Minijob hin.
Willst du aber nicht.
Für 'die Gesellschaft' ist das ok, die interessiert das nicht. DU musst mit den Folgen deiner Entscheidungen leben.

ein Mensch hat sich, auf der Basis seiner Existenz, an die vorherrschenden Strukturen anzupassen oder er ist raus und hat sich rar zu machen, einfach weil es nunmal so ist"-Perspektive, unabhängig davon wie viele Menschen diese teilen, ist nichts für mich.
Nein, ehrlich gesagt will ich in "dieses System" nicht integriert werden.

Eben. Ablehnung. Zu anstrengend, kein Bock.
Dann musst du nur noch die daraus entstehenden Konsequenzen annehmen und kannst zufrieden auf deine selbstgewählte Weise leben.
Wo ist das Problem?

dass ich eine erhebliche Handlungsschwäche aufweise

Ja und? Davon können viele ein Lied singen.
Du entscheidest, wie du damit umgehst.
Bequem dem nachgeben und somit dich auch für die konsequenzen daraus entscheiden und damit leben.
Oder Arxxx hochkriegen und dich zwingen, wie Millionen andere auch, die lieber faul am Strand einen Cocktail schlürfen würden statt zu arbeiten, um ihr Leben zu finanzieren.

nicht ganz so einfach ist dieses umzusetzen.

Wer sagt, dass es einfach wäre?
Es muss auch nicht einfach sein.

Du möchtest zu dieser Gesellschaft gehören? Nein

Deine Entscheidung steht doch.
Damit auch die Konsequenzen.
Wenn dir diese nicht passen, musst du eben anders entscheiden.
Entscheidest du nicht anders, musst du mit den Konsequenzen leben.
Deine Wahl. Dein Leben. Selbstgemacht.

Ich suche Informationen, wie man auf Grundlage dessen, dass einem komplett der Bezug zur Gesellschaft fehlt, zivilisierte Prozesse in Gang setzen kann, um funktionale Strukturen beanspruchen zu können, unter anderem aufgrund von gesundheitlichen Motiven.

Ziemlich einfach und anstrengend:

Beratung nutzen.
Arxxx hochbekommen.
Arbeit suchen und arbeiten.
Durchhalten.
 
Nein, eher möchte ich zu einer Gesellschaft gehören, mit welcher ich natürlich harmonieren könnte, dafür sehe ich diese Gesellschaft jedoch auf der Basis dessen, wie sie sich darstellt, als ungeeignet an.
Die Gesellschaft ist so wie sie ist.
Besteht aus vielen einzelnen Menschen.Nicht alle sind gleich,man muss nicht überall hineinpassen.
Das ,was der Mensch braucht ,um glücklich oder zufrieden zu sein,ist meist eine Beschäftigung, soziale Kontakte,etwas zu finden,was er liebt.
Das musst du für dich finden.
Ich verfüge nicht über die Art von sozialen Kontakten, welche zu meinen Gunsten wären. Interessen habe ich, jedoch übe ich diese nicht aktiv aus.
Welche Kontakte wären denn zu deinen Gunsten?
Warum übst du deine Interessen nicht aus?
Wenn du erzählen magst,welche wären das denn?
Würde es dir gefallen, einen Job auszuüben? Das würde auf den Job und die entsprechenden Konditionen ankommen. Wenn sich die Frage darauf bezieht, ob ich einen x-beliebigen Job, nur um einen Job zu haben, ausüben möchte, ist die Antwort nein.
Nein,kein X beliebiger.
Welcher Job würde dich denn reizen?
Was könnte dir einigermaßen Spass machen?
Setz dir ein Ziel und Versuche es zu erreichen!

Ich arbeite inzwischen auch etwas,was ich mir eigentlich nicht erträumt oder erhofft habe.
Ich hab nicht den Luxus , unterstützt zu werden.
Wenn ich nicht arbeite,kann ich meine Kinder und mich nicht ernähren und unsere Bedürfnisse erfüllen.
Ich mach das Beste draus und hab auch mal Spass bei der Arbeit.
 
So kommen wir nicht weiter, weil wir grundsätzlich doch gar nicht wissen, was der TE hat, um in dieser Situation gefangen zu sein...

Liegt bei Dir grundsätzlich eine diagnostizierte physische oder psychische Behinderung/Krankheit vor?
 
Mir wurde nämlich vermittelt, dass es sich nicht gehört aus Eigennutz Steuergelder abzugreifen und ich kann diese Logik auch nachvollziehen, schließlich sollen Steuern dem Allgemeinwohl zugutekommen.
Du möchtest doch Teil der Gesellschaft sein. Ohne eigenes Geld ist das unmöglich. Das wäre der erste notwendige Schritt.

Jeder greift aus Eigennutz Steuergelder ab. Viele machen eine Steuererklärung um Geld wiederzubekommen, Andere wechseln die Lohnsteuerklasse. Jeder Elternteil der sein Kind in die Kita oder in den Hort schickt greift Steuergelder ab, denn die Beiträge decken ja nicht die Kosten. Der Schulbesuch wird aus Steuergeldern finanziert, und der Fußweg auf dem du gehst auch. Schuldgefühle sind da unangebracht.
 
Du möchtest doch Teil der Gesellschaft sein. Ohne eigenes Geld ist das unmöglich. Das wäre der erste notwendige Schritt.

Jeder greift aus Eigennutz Steuergelder ab. Viele machen eine Steuererklärung um Geld wiederzubekommen, Andere wechseln die Lohnsteuerklasse. Jeder Elternteil der sein Kind in die Kita oder in den Hort schickt greift Steuergelder ab, denn die Beiträge decken ja nicht die Kosten. Der Schulbesuch wird aus Steuergeldern finanziert, und der Fußweg auf dem du gehst auch. Schuldgefühle sind da unangebracht.

Ab davon, dass das nicht 'Eigennutz' ist, sondern Wohlfahrt und soziales System. Das wurde nicht umsonst so eingerichtet, dass wir ein Solidaritätsprinzip haben, um Investitionen zu tätigen, damit Situationen nicht noch schlimmer werden und Menschen noch weiter abrutschen und dann noch krasser von Armut und Behinderung, Exklusion usw. bedroht sind. Es ist ein wichtiges System. Und man sollte sich nicht schämen daraus zu schöpfen.
 
Deine Meinung, dass es für mich auf der Grundlage meiner "weltfremden" Persönlichkeit wohl keine Lösung innerhalb eines bestehenden gesellschaftlichen Rahmens geben wird, ist ehrlich gesagt eine Vermutung welche ich teile und ist auch ein Grund aus dem ich es in diesem Forum nochmal mit einem Thema versuchen wollte, weil mir ehrlich gesagt die Kreativität im Bezug auf die gesellschaftliche Realität komplett fehlt.
Dann lass es , wie es ist und es bleibt wie es ist.
 
Ab davon, dass das nicht 'Eigennutz' ist, sondern Wohlfahrt und soziales System. Das wurde nicht umsonst so eingerichtet, dass wir ein Solidaritätsprinzip haben, um Investitionen zu tätigen, damit Situationen nicht noch schlimmer werden und Menschen noch weiter abrutschen und dann noch krasser von Armut und Behinderung, Exklusion usw. bedroht sind. Es ist ein wichtiges System. Und man sollte sich nicht schämen daraus zu schöpfen.
Viel bedenklicher als die vom TE geäußerten Skrupel staatliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen und hier moralische Bedenken anzumelden finde ich ehrlich gesagt die schon fast paradox anmutende Haltung, das Dasein auf dem Rücken der alternden Eltern absitzen zu dürfen, ihnen unendlich Sorgen zu bereiten und das als selbstverständlich und gerechtfertigt anzusehen. Hier würde ich dann ebenfalls Konsequenz erwarten, wenn man sich schon allen Ratschlägen verweigert, doch auch die Eltern nicht so auszunutzen. Deren Unterstützung speist sich mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Sorge und der Zuneigung zum Kind - kurioserweise scheint der TE mit aller Selbstverständlichkeit zu erwarten, dass die Eltern ihn weiterhin durchfüttern und seine Existenz finanzieren (sei es mit Wohnraum, Essen etc.). Wäre ich eines der Geschwisterkinder hätte ich eigenhändig dafür gesorgt, dass dieser Zustand - der für mich schmarotzerische Züge aufweist (sorry für diese Deutlichkeit) - ein Ende findet. Irgendwer schrieb es hier schon: Du bist zwar mittlerweile sehr verschroben, vermutlich aber sehr wohl gesund, kannst arbeiten, willst es nur nicht wegen eines verqueren Blicks auf die Gesellschaft.

Ich kann nicht verstehen, dass man in einem Hilfeforum um Hilfe fragt, aber wirklich jede Empfehlung mit Füßen tritt. "Das möchte ich nicht" "darüber will nicht sprechen" "dazu nicht diskutieren"" "das gefällt mir nicht" "die wollen mir nicht helfen".

Und ja, auch die Art wie man kommuniziert, schafft Nähe oder eben auch nicht, macht in deinem Fall einmal mehr zum unangepassten Sonderling. Du kennst die Worte, verfügst über einen elaborierten Wortschatz, also könntest du dich ganz sicher auch so verständlich ausdrücken, dass dich jedes Gegenüber verstehen kann. Selbst hier wird Willkür ausgelebt und erwartet, dass man sich dem seltsamen Sprachgebrauch anpasst resp. Verständnis zeigt. Das ist für mich vergleichbar mit dem Falschfahrer auf der Autobahn, der nicht sehen will, dass er selber falsch unterwegs ist, stattdessen doch aber Tausende andere.

Für mich klingt das hier nach geballter Änderungsresistenz. Warum der TE hier um Hilfe bittet, die er so offensichtlich gar nicht annehmen will, entzieht sich meines Vorstellungsvermögens. Vielleicht um den Eltern dann sagen zu können: Ich habe es versucht, aber selbst im Hilfeforum konnte man mir keinen Rat geben? Dann erlaubte ich mir mal, so auch deine Hinweise zu bewerten, dass dir bisher weder Behörden noch sonst eine Beratungsstelle weiterhelfen konnten.

Sich in eine Gesellschaft einzufügen hat nichts mit dem erzwungenen Verändern seines Wesens zu tun - vielmehr geht es da um Respekt und Toleranz gegenüber anderen, um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden bzw. nicht von ihr abgelehnt. Eine Eintrittskarte muss man sich ja nicht erst verdienen. Das ist immer ein Geben und Nehmen, verbiegen muss man sich nicht, aber sozialverträglich verhalten. Aber wenn man so gar nicht zu passen scheint oder wohl eher passen will, dann darf man sich gerne auch mal Gedanken machen, ob es nicht doch an einer Meinung liegt, mit der man sich über die über die übrige Menschheit erhebt und einzig sich und seine Sicht zum Maß der Dinge erklärt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben