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Eure Meinung zu ChatGPT

Aber was intelligent macht ist doch die längere und auch zum Teil mühsame Auseinandersetzung mit etwas, nicht das präsentieren einer Lösung. Was meine Intelligenz fördert ist, durch büffeln und üben eine Matheaufgabe zu lösen. Nicht die Lösung gezeigt zu bekommen und mir das zu "merken".

Dazu kommt, wie ich finde, dass dadurch ein wichtiger Teil wegfällt, der zur Charakterbildung beiträgt: Sich abarbeiten, eventuell scheitern, hadern, …

Und zu deinen letzten beiden Sätzen: Die aktuellen Entwicklungen deuten eher auf das Gegenteil hin.


Nur ein Beispiel.

Und zum Thema "es schafft Zeit" : Ich denke auch hier sieht man, dass die Entwicklung der letzten Jahrzehnte eher zeigt, dass Effizienzsteigerung eben nicht dazu führt, dass wir entspannter werden und mehr Zeit haben, sondern eben mehr in der gleichen Zeit schaffen als früher.

Wir können alles online bestellen, müssen zu keiner Bank mehr gehen, können uns Fertiggerichte kaufen, den Einkauf nach Hause liefern lassen, haben Wasch- und Spülmaschinen, Saugroboter, … trotzdem haben die Menschen immer mehr Stress, alles geht schneller. Ich bin sicher, die Tatsache, dass man Mails jetzt nicht mehr selbst schreiben muss, führt nicht dazu, dass alles entspannter wird, sondern dazu, dass man noch 10 zusätzliche ätzende KI-geschriebene Mails am Tag bekommt, die man beantworten (oder ignorieren) muss.
Danke! man darf eins nicht vergessen: Nämlich WIE Wissenserwerb funktioniert.
Klar: Ein Mensch, der in der Kindheit gelernt hat, WIE man lernt, der kann mit KI neues Wissen an das bestehende andocken.
Wenn aber ein Kind NIE lernt, wie man lernt, kann man ihm das Wissen noch so hinschütten, Es wird es nicht aufnehmen. Das kindliche Gehirn funktioniert so nicht. Du entwickelst die Intellegenz eines Kindes nicht dadurch, indem Du ihm das Wissen hinlegst. Es wird es nicht (auf-)nehmen.
Einfahcstes Beispiel ist die Sprachentwicklung: Ein Kind, dem man sagt, wie Sprache geht, wird NIE sprechen lernen. Ein Kind muss die Sprache über Mimik, Körperkontakt, hören, fühlen ...ganzheitlich eben erleben und DANN kann es irgendwann gut sprechen.
Aus dem Grund nimmt ja die Sprachkompetenz der Kinder kontinuierlich ab, je mehr sie Bildschirmmedien konsumieren.
Und so ist es eben mit jeder Form der Intellegenz allgemein: Vorgekaut macht nicht klug!

Ich finde, dass der Einsatz und die Beschäftigung mit KI sogar sehr Intelligenz fördert. Als Kind bzw. Schüler wäre ich sehr dankbar für KI gewesen. Sie hätte mir beim formulieren von Aufsätzen geholfen und och hätte gelernt wie man gut formuliert. Ich hätte alle möglichen Fragen stellen und lernen können.
Nein, das hättest Du vermutlich nicht, denn um überhaupt kluge, weiterführende Fragen stellen zu können, muss man schon Fähigkeiten erworben haben, die man durch KI nicht erwerben KANN.
Keine eigene Denkleistung= keine gute Frage= kein neuer Wissenserwerb.
Ein Hirn, das sich nur berieseln lässt, stellt keine Fragen mehr.

ich erlebe das zur zeit ganz drastisch: Der Unterschied zwischen Kindern, die komplett ohne Bildschirm aufwachsen und solche, die den Bildschirm für was auch immer nutzen (interessanterweise ist es egal, WAS sie da tun): Phantasie und Wissensdurst verkümmern total.
Der Unterschied ist wirklich riesig.

Er hier bringt es gut auf den Punkt:

Kreativität! (also von kreiren- SCHÖPFEN!!!) das ist die zentrale Aufgabe und Fähigkeit des menschlichen Gehirns.
Und diese Fähigkeit wird mit KI nicht gefördert sondern eher vernachlässigt.
Und die KI der Zukunft wird ja auch immer nur so gut oder eben schlecht sein, wie die schöpferischen Gehirne, die ihr das Wissen erst ermöglichen.
Und wenn man da nicht aufpasst, gibt es eine Abwärtsspirale.
 
Danke! man darf eins nicht vergessen: Nämlich WIE Wissenserwerb funktioniert.
Klar: Ein Mensch, der in der Kindheit gelernt hat, WIE man lernt, der kann mit KI neues Wissen an das bestehende andocken.
Wenn aber ein Kind NIE lernt, wie man lernt, kann man ihm das Wissen noch so hinschütten, Es wird es nicht aufnehmen. Das kindliche Gehirn funktioniert so nicht. Du entwickelst die Intellegenz eines Kindes nicht dadurch, indem Du ihm das Wissen hinlegst. Es wird es nicht (auf-)nehmen.
Einfahcstes Beispiel ist die Sprachentwicklung: Ein Kind, dem man sagt, wie Sprache geht, wird NIE sprechen lernen. Ein Kind muss die Sprache über Mimik, Körperkontakt, hören, fühlen ...ganzheitlich eben erleben und DANN kann es irgendwann gut sprechen.
Aus dem Grund nimmt ja die Sprachkompetenz der Kinder kontinuierlich ab, je mehr sie Bildschirmmedien konsumieren.
Und so ist es eben mit jeder Form der Intellegenz allgemein: Vorgekaut macht nicht klug!


Nein, das hättest Du vermutlich nicht, denn um überhaupt kluge, weiterführende Fragen stellen zu können, muss man schon Fähigkeiten erworben haben, die man durch KI nicht erwerben KANN.
Keine eigene Denkleistung= keine gute Frage= kein neuer Wissenserwerb.
Ein Hirn, das sich nur berieseln lässt, stellt keine Fragen mehr.

ich erlebe das zur zeit ganz drastisch: Der Unterschied zwischen Kindern, die komplett ohne Bildschirm aufwachsen und solche, die den Bildschirm für was auch immer nutzen (interessanterweise ist es egal, WAS sie da tun): Phantasie und Wissensdurst verkümmern total.
Der Unterschied ist wirklich riesig.

Er hier bringt es gut auf den Punkt:

Kreativität! (also von kreiren- SCHÖPFEN!!!) das ist die zentrale Aufgabe und Fähigkeit des menschlichen Gehirns.
Und diese Fähigkeit wird mit KI nicht gefördert sondern eher vernachlässigt.
Und die KI der Zukunft wird ja auch immer nur so gut oder eben schlecht sein, wie die schöpferischen Gehirne, die ihr das Wissen erst ermöglichen.
Und wenn man da nicht aufpasst, gibt es eine Abwärtsspirale.

Das ist mir zu theatralisch.

Ich denke eher, bei Kindern muss man aufpassen, aber als Erwachsener kann einem mit KI das Leben schon bereichern.

Das Ding ist: Die KIs werden bleiben. Von daher wird man nicht darum herum kommen, auch Kinder - altersgemäß heranzufuehren. Ich kann die Sorgen nachvollziehen, aber KI wird die Welt wohl revolutionieren. Da werden auch Kinder lernen muessen, damit umzugehen.
 
interessante Diskussion hier. Daraus folgere ich die Fragen: Was wird aus KI? Und wie wird sich der Mensch entwickeln? (Mal ganz abgesehen davon, dass ein großer Anteil der menschlichen Spezies da nicht mit kommen wird, was mich immer mal stark beschäftigt,) aber die anderen Aspekte sind interessant. Wie wird sich ,der Mensch' durch die nicht aufzuhaltende Entwicklung von KI uvm. verändern? Ich spekuliere z. Bsp. wird der Mensch vielleicht mehr und mehr optimiert, sich auch KI und ähnlichem Anpassen, vielleicht wird es Vermischungen geben... Denn kann der Mensch nur aus sich selbst, aus der Natur hinaus immer weiter über sich hinaus wachsen? ,Der Mensch' sucht doch immerzu nach mehr und will penetrant seine Grenzen überwinden...
Das sind so meine Gedanken dazu.

Nachtrag,
Intelligenz verändert sich vermutlich auch mit diesen Entwicklungen. Wenn teilweise Intelligenz eingebußt wird, hab ich Zweifel, dass es dabei bleibt. Vielleicht entwickelt ,der Mensch' andere Bereiche der Intelligenz weiter... Intelligenz entwickelt sich vielleicht anders...
 
Jetzt bringst du körperliche und geistige Mühen durcheinander. Du kannst 10 Jahre Kisten stapeln und wirst dadurch natürlich nicht besser in Mathe. Aber du wirst ziemliche Muckis aufbauen und vermutlich sehr gut im logisch und präzise Stapeln werden.


Wann hast du denn begonnen Musik zu machen? Von was für Zeiträumen sprechen wir hier? Weißt du wie viele Stunden es braucht um ein Instrument zu lernen oder auch gute elektronische Musik zu machen? Da geht es um Jahre, Jahrzehnte, die man investiert um eine gewisse Qualität zu erreichen. Jahre an Disziplin und Übung und Hingabe. Ich weiß viele Leute sind jetzt stolz, weil sie innerhalb von ein paar Wochen ein Lied gemacht haben, an dem sie – für Ihr Verständnis – viel gearbeitet haben. Das hat aber nichts mit der Qualität eines echten Musikers zu tun. Du bleibst oberflächlich. Aber für viele ist das vermutlich einfach ok.

Außerdem bist du trotzdem passiv, du bist nicht der Schöpfer selbst, du bist der "Chef" des Schöpfers. Du delegierst den Schöpfungsprozess an etwas anderes. Sei es ein Praktikant oder KI. Ich kenne es ja auch meinem beruf als Grafikerin. Ich kann einem Praktikant haargenau sagen, was er machen soll. Trotzdem hat er es am Ende (mit meiner Hilfe) erschaffen. Ich habe nur Anweisungen gegeben. Das ist etwas ganz anderes (und fühlt sich auch anders an) als wenn ich selbst federführend bin.

Ich kenne nicht wenige Kreative, die im Laufe ihrer Karriere aufgestiegen sind und irgendwann traurig darüber waren, dass sie jetzt eigentlich nur noch anderen über die Schulter schauen und Hinweise geben. Prompten ist nichts anderes, nur ohne Fleisch und Blut. Am Ende muss es jeder für sich wissen, aber ich weiß was für ein Gefühl sich einstellt, wenn ich selbst an etwas saß oder wenn ich es hab machen lassen. Und ich möchte Ersteres niemals eintauschen. Ich denke hier wird oft vergessen, dass Menschen die eine Leidenschaft haben das gerne tun und es garnicht in deren Sinn ist, das auszulagern. Ich will auch keine Maschine, die für mich Sex hat oder leckere Sachen isst oder Sport macht.

KI ermöglicht, dass alle möglichen Leute jetzt denken sie könnten irgendwas ganz toll und das in die Welt hinaus pusten und ich frage mich, wer sich diesen ganzen Output anhören, durchlesen oder anschauen soll. Es ist eh schon unmöglich in einem Leben alles was Qualität hat zu lesen oder anzuhören. Dann entscheide ich mich doch 10 mal lieber für das, was wirklichen Wert hat.
Danke, Du sprichst mir aus der Seele und als Profimusikerin kann ich jedes Wort nur bestätigen.
Man sagt, dass ein Musiker ungefähr 10 000 Stunden geübt haben muss, bevor er das Studium an einer Musikschule aufnehmen kann. Dann ist er erst am Anfang seiner Professionalität: Der schwerste Teil des Weges liegt da noch vor einem!

Musik ist weit mehr als nur ein Wissen um theoretisches Funktionieren von Musikstücken.
Natürlich kann man Musik auch synthetisch nachbauen und es macht auch Spaß. Das ist ja auch nicht verkehrt. Man muss ja nicht immer alles mit hohem künstlerischen Anspruch betreiben. ZB macht eben auch malen nach zahlen spaß, aber Kunst ist es noch nicht.

Beispiel: wir mussten im Studium auch Sonatensätze im Stil von Mozart schreiben- das gehört zum Fach Tonsatz- NICHT zum Fach Komposition!!! (wobei Tonsatz natürlich im Kompositionsstudium auch ein wichtiges Fach ist, aber das ist was anders)
also Du lernst regeln und setzt sie zusammen, dass eine Sonate kommt, die die Regeln der Musik von Mozart erfüllt. Du hast verstanden, wie die Musik läuft und es klingt auch gut. Aber es ist kein Mozart!
Es ist keine Schöpfung. Es ist wie malen nach Zahlen: ganz nett, aber keine Kunst. Keiner wird eine Träne im Auge haben, weil es so erhebend ist, so ein Stück anzuhören.
Aber das verstehen dieser regeln kann Dir dein eigenes Schöpfen dann erweitern.
Und DANN kannst Du vielleicht eine echte künstleische Schöpfung auf den Weg bringen, oder deine Interpretation eines Werkes vollenden, wie es eben nur ein Mensch kann, der die Materie durchdrungen hat.

Und um an diesen Punkt zu kommen, ist eben so viel mehr nötig, als das Verstehen von Regeln. Auch die technischen Fähigkeiten am Instrument oder der Stimme sind nicht das einzige.
Das was wirklich die Kunst ausmacht ist die nächste Stufe DARÜBER.
Und das spürt man ja auch. Ich denke, auch Zuhörer, die wenig Ahnung von der Materie haben, spüren ob etwas im positivsten Sinne "echt" und kreativ ist oder halt eben nicht. Und KI selbst kann nicht kreativ sein.
Sie baut ja nur das nach, was ein anderer kreiert hat.

Ich sehe vor allem die Gefahr, dass wissen und schöpferischer Geist verloren geht und damit dann natürlich auch die KI. Man wird dann mit immer weniger Qualität "zufrieden" und die KI wird mit immer weniger Qualität gefüttert: Irgendwann entwickeln wir uns dann wieder zurück in eine künstlerische Steinzeit...
Ich selbst habe allein für recherche in letzter Zeit manchmal KI benutzt und dabei festgestellt, was für ein brutal eindimensionales Verständnis Sprachmodelle von Musik haben.
Wow das tat zuweilen echt weh, in welchen platten Kategorien da gedacht wird. und da geht es nur um Musikliteraturrecherche.
Also die Konzertprogramme, die mir die KI ausgespuckt hat und als total gute Ideen angepriesen hat, waren echt platt. Da kommt Dir kein Zuhörer ins Konzert.

Jahre an Disziplin und Übung und Hingabe.
ja, genau! und diese jahre hörst Du dann auch! Die WILLST Du auch hören.

Genau wie beim Sport: Würde man sich einen Wettkampf von KI generierten Einskunstläufern anschauen und dann das genauso genießen wie, wenn es echte Menschen sind? Würde man sagen: WOW tolle Idee die die KI da für einen neuen Sprung hatte. Schaut super aus.
Nein, es würde keinen interessieren, weil die Leidenschaft fehlt.
Und man will letztlich doch auch eine Leistung sehen, oder?

Ich denke hier wird oft vergessen, dass Menschen die eine Leidenschaft haben das gerne tun und es garnicht in deren Sinn ist, das auszulagern.
Jaaa ganz genau!
Wäre es nicht auch enttäuschend, wenn man erfährt: OH mein Idol hat garnicht selber gesungen?
Möchte man denn ein Gedicht von seinem Liebsten bekommen, das er nicht selber sondern mit KI geschrieben hat?
Ich hatte mal ein echt schönes Erlebnis bei einer Hochzeit für die ich gesungen habe. Ich singe natürlich ohne Verstärker und ohne jede Technik.
Das war eine "Rocker-Hochzeit" also vor der Tür die ganzen Motorräder und so. (war eh schon witzig die ganzen Lederjackentypen in der Kirche)
Nach der Kirche kam so ein Lederjackentyp zu mir und sagt: "Wow ich hab so geheult...ich hab noch nie sowas gehört, dass man das einfach so mit seiner Stimme machen kann. Wie geil ist das denn?"
😍. Das war echt ein Kompliment, das ich im Herzen behalten hab, weil es so ehrlich war und im Grunde genau das zusammenfasst, worauf es ankommt. Der Typ hatte sicher keine (fachliche) Ahnung, ob ich jetzt gut oder schlecht singe, aber er hat halt etwas von dem gespürt, worauf es ankommt: Dieses unmittelbare und echte. Und DAS hat ihn angerührt,nicht das Werk (es sei denn, er steht auf Ave Marias), nicht meine Technik oder dieTonfolgen.
Klar: ich hätte mich auch mit Mikro hinstellen können, oder ich hätte eine CD laufen lassen können, oder vielleicht hätte die KI auch für mich gesungen und vielleicht wäre das sogar technisch sauberer und präziser gewesen, aber gerüht hätte das keinen.
Und wer DAS einmal gespürt hat, der will doch nichts anderes mehr!
 
Das ist mir zu theatralisch.

Ich denke eher, bei Kindern muss man aufpassen, aber als Erwachsener kann einem mit KI das Leben schon bereichern.

Das Ding ist: Die KIs werden bleiben. Von daher wird man nicht darum herum kommen, auch Kinder - altersgemäß heranzufuehren. Ich kann die Sorgen nachvollziehen, aber KI wird die Welt wohl revolutionieren. Da werden auch Kinder lernen muessen, damit umzugehen.
Klar bei Erwachsenen, die gelernt haben, damit in spezifischen Dingen umzugehen ist das was anderes aber trotzdem: KI ist eine wahnsinnige Erfindung, die sehr bereichern kann, aber die auch große Gefahren mit sich bringt. Eben zB die Gefahren der Verarmung der Kreativität. ich denke, ein kluger Mensch, bzw eine kluge Gesellschaft sollte Technische Neuerungen stets zur Bereicherung nutzen und NIE um an irgendeinem Punkt zu verarmen. (und das ist nur eine der vielen Gefahren....mehr Angst machen mir da ehrlich gesagt noch die Fragen einer militärischen Nutzung...da mag ich garnicht drüber nachdenken...)
Also zB ist es ja durchaus eine tolle Sache, dass man jetzt remote arbeiten kann und mit Leuten auf der ganzen Welt mal eben chatten kann. Mega sache..möchte wohl keiner missen.
ABER zum Problem wird es dann, wenn man den sozialen Kontakt verlernt und es gibt ja leider nicht wenige Leute, die genau DAS tun.
Obwohl die Möglichkeiten, Menschen kennen zu lernen niemals so gut waren wie heute, gab es wohl noch nie so viel Einsamkeit.
Und genau das wird es mit KI sein. Der Mensch ist leider in dem Punkt "naiv" und nutzt Dinge oft, ohne die Risiken sehen zu wollen.
Und dann heißt es irgendwann: "die Geister die ich rief....."
 
interessante Diskussion hier. Daraus folgere ich die Fragen: Was wird aus KI? Und wie wird sich der Mensch entwickeln? (Mal ganz abgesehen davon, dass ein großer Anteil der menschlichen Spezies da nicht mit kommen wird, was mich immer mal stark beschäftigt,) aber die anderen Aspekte sind interessant. Wie wird sich ,der Mensch' durch die nicht aufzuhaltende Entwicklung von KI uvm. verändern? Ich spekuliere z. Bsp. wird der Mensch vielleicht mehr und mehr optimiert, sich auch KI und ähnlichem Anpassen, vielleicht wird es Vermischungen geben... Denn kann der Mensch nur aus sich selbst, aus der Natur hinaus immer weiter über sich hinaus wachsen? ,Der Mensch' sucht doch immerzu nach mehr und will penetrant seine Grenzen überwinden...
Das sind so meine Gedanken dazu.

Nachtrag,
Intelligenz verändert sich vermutlich auch mit diesen Entwicklungen. Wenn teilweise Intelligenz eingebußt wird, hab ich Zweifel, dass es dabei bleibt. Vielleicht entwickelt ,der Mensch' andere Bereiche der Intelligenz weiter... Intelligenz entwickelt sich vielleicht anders...
Lässt natürlich auch Spielraum für die Frage, was passiert, wenn der Mensch an Intellegenz einbüßt, die KI aber den Menschen überholt....
Man sagt ja heute schon, dass es 80% aller Jobs nicht mehr geben wird.
Müssen wir dann zu einem neuen Sozialverständnis kommen, das den Menschen nicht mehr über Leistung definiert (also Lebensunterhalt eben nicht mehr durch Leistung erwirtschaftet werden KANN)?
Nach welchem Prinzip verteilen wir dann die Güter? Kommt dann doch der gute alte Sozialismus ins Spiel, weil wir in einem Kollektiv leben, in dem menschliche Leistung in weiten Teilen obsolet geworden ist?
Oder steuern wir auf eine Reichtumsperiode der Sozialberufe hin (also all jener Berufe, die NUR von Menschen ausgeübt werden können?
Oder steuern wir auf eine Zeit extremer Armut zu, in der nur ein paar wenige Menschen (nämlich die, die die KI am Laufen halten) die Ressourcen dominieren?

Puh...
 
Ich will hier mal meinen Senf zur verwandten KI hier lassen, weil aktuell.
Gestern bin ich auf Serien von Herrn von Lucke und Prof. Jäger gestoßen. Mit Inhalten, Satzbildung ect. die keinem der beiden entspricht. Aller 2 Stunden kam da ein neues Video - je Reihe bisher ca. 3000 Abonenten bei Kanälen, die seit dem 26.2.2026 bestehen.
Die Aussagen sind komplett aufwieglerisch und Unruhe stiftend!
Natürlich nicht echt - ich habe gestern eine Mail von Herrn von Lucke erhalten, der bisher diese Schmähserie noch nicht kannte.

Wenn es 5% waren, die auf den Gedanken kamen, dass das KI ist, dann ist es viel - und das ist nicht nur bedauerlich, das ist gefährlich. Wenn ich mir nun vorstelle aus dieser KI wird eine ChatGPT, dann gute Nacht..... wenn dann mal eine garantiert verbotene Gruppierung zum Weltkrieg aufruft (selbst wenn das nicht der Wahrheit entspricht, dann vielen Dank!)

Gruß von Grisu
 
Lässt natürlich auch Spielraum für die Frage, was passiert, wenn der Mensch an Intellegenz einbüßt, die KI aber den Menschen überholt....
Man sagt ja heute schon, dass es 80% aller Jobs nicht mehr geben wird.
Müssen wir dann zu einem neuen Sozialverständnis kommen, das den Menschen nicht mehr über Leistung definiert (also Lebensunterhalt eben nicht mehr durch Leistung erwirtschaftet werden KANN)?
Nach welchem Prinzip verteilen wir dann die Güter? Kommt dann doch der gute alte Sozialismus ins Spiel, weil wir in einem Kollektiv leben, in dem menschliche Leistung in weiten Teilen obsolet geworden ist?
Oder steuern wir auf eine Reichtumsperiode der Sozialberufe hin (also all jener Berufe, die NUR von Menschen ausgeübt werden können?
Oder steuern wir auf eine Zeit extremer Armut zu, in der nur ein paar wenige Menschen (nämlich die, die die KI am Laufen halten) die Ressourcen dominieren?

Puh...
Ich spekuliere, dass das Szenario Deiner letzten Frage auf jeden Fall eintreten wird... ganz bestimmt werde es mehrere Szenarien werden... die Welt ist groß, wir Menschen sind viele, zu viele...
 
Ich habe mich nun mit jemanden unterhalten, der gemeint hat, dass er seine Masterarbeit mit KI schreiben wird. Es war nur ein kurzes Gespräch in einer Gruppe, weswegen ich nicht genauer darauf eingegangen bin. Hängen geblieben ist in mir der Gedanke, ob so eine Masterarbeit dann noch den gleichen "Wert" hat oder "Leistungswert", als wie von jemanden, der sie komplett selber verfasst hat.
Müsste dann nicht die Arbeit desjenigen, der sie komplett selber erstellt hat, mehr "Wert" sein bzw. einen höheren Abschluss erwerbbar machen? Wozu studiert man dann, wenn man am Ende das Werk , das für den Endtitel (Master of.....) qualifiziert, nicht selber, sondern mit KI erstellt hat?
 

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