Danke! man darf eins nicht vergessen: Nämlich WIE Wissenserwerb funktioniert.Aber was intelligent macht ist doch die längere und auch zum Teil mühsame Auseinandersetzung mit etwas, nicht das präsentieren einer Lösung. Was meine Intelligenz fördert ist, durch büffeln und üben eine Matheaufgabe zu lösen. Nicht die Lösung gezeigt zu bekommen und mir das zu "merken".
Dazu kommt, wie ich finde, dass dadurch ein wichtiger Teil wegfällt, der zur Charakterbildung beiträgt: Sich abarbeiten, eventuell scheitern, hadern, …
Und zu deinen letzten beiden Sätzen: Die aktuellen Entwicklungen deuten eher auf das Gegenteil hin.
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Erste Generation in der Geschichte: Gen Z schneidet bei IQ-Tests schlechter ab als ihre Eltern
Studien aus mehreren Ländern zeigen: Der jahrzehntelange IQ-Anstieg hat angehalten und kehrt sich nun um. Digitale Reizüberflutung könnte eine zentrale Ursache sein.www.fr.de
Nur ein Beispiel.
Und zum Thema "es schafft Zeit" : Ich denke auch hier sieht man, dass die Entwicklung der letzten Jahrzehnte eher zeigt, dass Effizienzsteigerung eben nicht dazu führt, dass wir entspannter werden und mehr Zeit haben, sondern eben mehr in der gleichen Zeit schaffen als früher.
Wir können alles online bestellen, müssen zu keiner Bank mehr gehen, können uns Fertiggerichte kaufen, den Einkauf nach Hause liefern lassen, haben Wasch- und Spülmaschinen, Saugroboter, … trotzdem haben die Menschen immer mehr Stress, alles geht schneller. Ich bin sicher, die Tatsache, dass man Mails jetzt nicht mehr selbst schreiben muss, führt nicht dazu, dass alles entspannter wird, sondern dazu, dass man noch 10 zusätzliche ätzende KI-geschriebene Mails am Tag bekommt, die man beantworten (oder ignorieren) muss.
Klar: Ein Mensch, der in der Kindheit gelernt hat, WIE man lernt, der kann mit KI neues Wissen an das bestehende andocken.
Wenn aber ein Kind NIE lernt, wie man lernt, kann man ihm das Wissen noch so hinschütten, Es wird es nicht aufnehmen. Das kindliche Gehirn funktioniert so nicht. Du entwickelst die Intellegenz eines Kindes nicht dadurch, indem Du ihm das Wissen hinlegst. Es wird es nicht (auf-)nehmen.
Einfahcstes Beispiel ist die Sprachentwicklung: Ein Kind, dem man sagt, wie Sprache geht, wird NIE sprechen lernen. Ein Kind muss die Sprache über Mimik, Körperkontakt, hören, fühlen ...ganzheitlich eben erleben und DANN kann es irgendwann gut sprechen.
Aus dem Grund nimmt ja die Sprachkompetenz der Kinder kontinuierlich ab, je mehr sie Bildschirmmedien konsumieren.
Und so ist es eben mit jeder Form der Intellegenz allgemein: Vorgekaut macht nicht klug!
Nein, das hättest Du vermutlich nicht, denn um überhaupt kluge, weiterführende Fragen stellen zu können, muss man schon Fähigkeiten erworben haben, die man durch KI nicht erwerben KANN.Ich finde, dass der Einsatz und die Beschäftigung mit KI sogar sehr Intelligenz fördert. Als Kind bzw. Schüler wäre ich sehr dankbar für KI gewesen. Sie hätte mir beim formulieren von Aufsätzen geholfen und och hätte gelernt wie man gut formuliert. Ich hätte alle möglichen Fragen stellen und lernen können.
Keine eigene Denkleistung= keine gute Frage= kein neuer Wissenserwerb.
Ein Hirn, das sich nur berieseln lässt, stellt keine Fragen mehr.
ich erlebe das zur zeit ganz drastisch: Der Unterschied zwischen Kindern, die komplett ohne Bildschirm aufwachsen und solche, die den Bildschirm für was auch immer nutzen (interessanterweise ist es egal, WAS sie da tun): Phantasie und Wissensdurst verkümmern total.
Der Unterschied ist wirklich riesig.
Er hier bringt es gut auf den Punkt:
Politik-News | Gesellschaft | Gesundheit on Instagram: "🎨🎵 Harald Lesch teilt eine kraftvolle Botschaft über Bildung und Kreativität! Er betont, dass Fächer wie Kunst, Musik und Sport nicht nur unsere Kreativität beflügeln, sondern auch essentiell fü
2,647 likes, 69 comments - politikpulse on February 23, 2024: "🎨🎵 Harald Lesch teilt eine kraftvolle Botschaft über Bildung und Kreativität! Er betont, dass Fächer wie Kunst, Musik und Sport nicht nur unsere Kreativität beflügeln, sondern auch essentiell für die Entwicklung unserer Kinder sind...
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Kreativität! (also von kreiren- SCHÖPFEN!!!) das ist die zentrale Aufgabe und Fähigkeit des menschlichen Gehirns.
Und diese Fähigkeit wird mit KI nicht gefördert sondern eher vernachlässigt.
Und die KI der Zukunft wird ja auch immer nur so gut oder eben schlecht sein, wie die schöpferischen Gehirne, die ihr das Wissen erst ermöglichen.
Und wenn man da nicht aufpasst, gibt es eine Abwärtsspirale.