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Eure Meinung zu ChatGPT

interessante Diskussion hier. Daraus folgere ich die Fragen: Was wird aus KI? Und wie wird sich der Mensch entwickeln? (Mal ganz abgesehen davon, dass ein großer Anteil der menschlichen Spezies da nicht mit kommen wird, was mich immer mal stark beschäftigt,) aber die anderen Aspekte sind interessant. Wie wird sich ,der Mensch' durch die nicht aufzuhaltende Entwicklung von KI uvm. verändern? Ich spekuliere z. Bsp. wird der Mensch vielleicht mehr und mehr optimiert, sich auch KI und ähnlichem Anpassen, vielleicht wird es Vermischungen geben... Denn kann der Mensch nur aus sich selbst, aus der Natur hinaus immer weiter über sich hinaus wachsen? ,Der Mensch' sucht doch immerzu nach mehr und will penetrant seine Grenzen überwinden...
Das sind so meine Gedanken dazu.

Nachtrag,
Intelligenz verändert sich vermutlich auch mit diesen Entwicklungen. Wenn teilweise Intelligenz eingebußt wird, hab ich Zweifel, dass es dabei bleibt. Vielleicht entwickelt ,der Mensch' andere Bereiche der Intelligenz weiter... Intelligenz entwickelt sich vielleicht anders...
Lässt natürlich auch Spielraum für die Frage, was passiert, wenn der Mensch an Intellegenz einbüßt, die KI aber den Menschen überholt....
Man sagt ja heute schon, dass es 80% aller Jobs nicht mehr geben wird.
Müssen wir dann zu einem neuen Sozialverständnis kommen, das den Menschen nicht mehr über Leistung definiert (also Lebensunterhalt eben nicht mehr durch Leistung erwirtschaftet werden KANN)?
Nach welchem Prinzip verteilen wir dann die Güter? Kommt dann doch der gute alte Sozialismus ins Spiel, weil wir in einem Kollektiv leben, in dem menschliche Leistung in weiten Teilen obsolet geworden ist?
Oder steuern wir auf eine Reichtumsperiode der Sozialberufe hin (also all jener Berufe, die NUR von Menschen ausgeübt werden können?
Oder steuern wir auf eine Zeit extremer Armut zu, in der nur ein paar wenige Menschen (nämlich die, die die KI am Laufen halten) die Ressourcen dominieren?

Puh...
 
Ich will hier mal meinen Senf zur verwandten KI hier lassen, weil aktuell.
Gestern bin ich auf Serien von Herrn von Lucke und Prof. Jäger gestoßen. Mit Inhalten, Satzbildung ect. die keinem der beiden entspricht. Aller 2 Stunden kam da ein neues Video - je Reihe bisher ca. 3000 Abonenten bei Kanälen, die seit dem 26.2.2026 bestehen.
Die Aussagen sind komplett aufwieglerisch und Unruhe stiftend!
Natürlich nicht echt - ich habe gestern eine Mail von Herrn von Lucke erhalten, der bisher diese Schmähserie noch nicht kannte.

Wenn es 5% waren, die auf den Gedanken kamen, dass das KI ist, dann ist es viel - und das ist nicht nur bedauerlich, das ist gefährlich. Wenn ich mir nun vorstelle aus dieser KI wird eine ChatGPT, dann gute Nacht..... wenn dann mal eine garantiert verbotene Gruppierung zum Weltkrieg aufruft (selbst wenn das nicht der Wahrheit entspricht, dann vielen Dank!)

Gruß von Grisu
 
Lässt natürlich auch Spielraum für die Frage, was passiert, wenn der Mensch an Intellegenz einbüßt, die KI aber den Menschen überholt....
Man sagt ja heute schon, dass es 80% aller Jobs nicht mehr geben wird.
Müssen wir dann zu einem neuen Sozialverständnis kommen, das den Menschen nicht mehr über Leistung definiert (also Lebensunterhalt eben nicht mehr durch Leistung erwirtschaftet werden KANN)?
Nach welchem Prinzip verteilen wir dann die Güter? Kommt dann doch der gute alte Sozialismus ins Spiel, weil wir in einem Kollektiv leben, in dem menschliche Leistung in weiten Teilen obsolet geworden ist?
Oder steuern wir auf eine Reichtumsperiode der Sozialberufe hin (also all jener Berufe, die NUR von Menschen ausgeübt werden können?
Oder steuern wir auf eine Zeit extremer Armut zu, in der nur ein paar wenige Menschen (nämlich die, die die KI am Laufen halten) die Ressourcen dominieren?

Puh...
Ich spekuliere, dass das Szenario Deiner letzten Frage auf jeden Fall eintreten wird... ganz bestimmt werde es mehrere Szenarien werden... die Welt ist groß, wir Menschen sind viele, zu viele...
 
Ich habe mich nun mit jemanden unterhalten, der gemeint hat, dass er seine Masterarbeit mit KI schreiben wird. Es war nur ein kurzes Gespräch in einer Gruppe, weswegen ich nicht genauer darauf eingegangen bin. Hängen geblieben ist in mir der Gedanke, ob so eine Masterarbeit dann noch den gleichen "Wert" hat oder "Leistungswert", als wie von jemanden, der sie komplett selber verfasst hat.
Müsste dann nicht die Arbeit desjenigen, der sie komplett selber erstellt hat, mehr "Wert" sein bzw. einen höheren Abschluss erwerbbar machen? Wozu studiert man dann, wenn man am Ende das Werk , das für den Endtitel (Master of.....) qualifiziert, nicht selber, sondern mit KI erstellt hat?
 
Eine Abschlussarbeit konntest du auch schon früher von anderen gegen Bares schreiben lassen. Daher gab es in meinem Fach vor fast vierzig Jahren schon nur Klausuren und mündliche Prüfungen. Das wäre am gerechtesten.
 
Wie ist es bei den Doktorarbeiten etc. mit der Plagiatskontrolle ?

Aus meiner Sicht wird sich der Mensch,
wie nach den Ägyptern, den Römern, der Uhrzeit, der Dampfmaschine, der Industrialisierung den Computern, der Software und dem Internet weiterentwickeln.

ich denke dass der Mensch durch die KI seine Intelligenz nicht verliert, die KI bringt weitere Herausforderungen mit sich, genauso wenig wie sie auf lange Frist Arbeitsplätze vernichten wird vielleicht anfänglich aber mit der KI wird eine Verschiebung der Arbeitsplätze eintreten.

Auch muss die Kaufkraft erhalten werden, denn was macht ein Produzent wenn er seine Produkte nicht verkaufen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich nun mit jemanden unterhalten, der gemeint hat, dass er seine Masterarbeit mit KI schreiben wird. Es war nur ein kurzes Gespräch in einer Gruppe, weswegen ich nicht genauer darauf eingegangen bin. Hängen geblieben ist in mir der Gedanke, ob so eine Masterarbeit dann noch den gleichen "Wert" hat oder "Leistungswert", als wie von jemanden, der sie komplett selber verfasst hat.
Müsste dann nicht die Arbeit desjenigen, der sie komplett selber erstellt hat, mehr "Wert" sein bzw. einen höheren Abschluss erwerbbar machen? Wozu studiert man dann, wenn man am Ende das Werk , das für den Endtitel (Master of.....) qualifiziert, nicht selber, sondern mit KI erstellt hat?
Naja, im Grunde ist es doch das gleiche, wie wenn ich ZB eine Lehre als Schreiner abschließe und mein Gesellenstück dann von einem 3 D-Drucker machen lassen würde.
Auch wenn ich es einen anderen Schreiner nach meinen Vorgaben fertigen lassen würde, wäre es nicht meine Arbeit und ich hätte somit den Abschluss nicht verdient.
Wenn die gestellte Aufgabe ist, SELBER ein Werk zu erschaffen (eine Arbeit zu schreiben, einen Schrank zu bauen oder was auch immer) dann ist die Aufgabe nicht erfüllt, wenn ich es nicht von mir sondern nur nach meinen vorgaben gefertigt wird.
 
Naja, von einem Schreiner-Azubi würde ich auch erwarten, dass er den Bilderrahmen oder den Stuhl selber baut und nicht von einer Maschine zurechtwerkeln lässt. Das Letztere wäre dann wohl eher etwas für einen Abschluss in Maschinenprogrammierung o.Ä. . Ein Schreiner arbeitet für mich mit Holz,..in einem Hand-Werk. Also dann bitte auch mit Holz und Händen arbeiten (abgesehen von Sägen, Schleifen, etc.).
 
Nun, wenn jemand meint sich seine Arbeit schreiben lassen zu müssen, dann könnte ich mir vorstellen, dass er/sie gehörig auf die eigene Nase fällt. Wenn auch nur eine Aussage in der Arbeit falsch ist und der Korrigierende drauf kommt, dann fängt die Lunte an zu brennen und unter manch einem "Hintern" dürfte es heiss werden.

Die Gesellen, die Fakes von Dr. Jäger und Herrn von Lucke erstellt haben sind in den letzten Beiträgen so dämlich gewesen und haben (nicht nur, sondern auch) Lindner als Finanzminister bezeichnet. Bingo, nun fangen auch die etwas Naiveren an zu begreifen, dass dieses einem Herrn von Lucke oder einem Prof. Jäger niemals passieren würde.

Davon mal abgesehen: wie viele Menschen sind an Ihrer (Doktor-)Arbeit abschließend gescheitert weil eben etwas nicht astrein war.....

Und irgendwann gilt wohl immer : "Beschiss kommt uffn Disch" manchmal dauert es halt länger ;-)

Gruß von Grisu
 

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