Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eure Meinung zu ChatGPT

Gegenfrage: Macht es dumm bei einer Tätigkeit ein Werkzeug zu benutzen? Macht es dumm wenn der Maurer eine Maurerkelle benutzt statt alles mit bloßen Händen zu machen?

KI ist ein Werkzeug. Es kann dir stundenlanges Googeln ersparen, es kann deine Rechtschreibung prüfen, Texte übersetzen und viel mehr. Das macht doch nicht dumm, sondern schafft Zeit um sich um andere Dinge zu kümmern.

Ich finde, dass der Einsatz und die Beschäftigung mit KI sogar sehr Intelligenz fördert. Als Kind bzw. Schüler wäre ich sehr dankbar für KI gewesen. Sie hätte mir beim formulieren von Aufsätzen geholfen und och hätte gelernt wie man gut formuliert. Ich hätte alle möglichen Fragen stellen und lernen können. Aber auch heute im Erwachsenenalter habe ich unheimlich viel durch KI gelernt. Sogar in der Freizeit! Ich finde es viel produktiver und intelligenzfördernder sich mit einer KI zu unterhalten statt sich vor den Fernseher zu setzen.

Erst kam die Schrift, dann der Buchdruck, dann das Internet und jetzt die KI. Die Verbreitung von Wissen wird dank KI exponentiell wachsen. Das ganze sogar auf einer sehr sozialen Ebene. Früher musste man teuer Software einkaufen, heute kann vieles KI erledigen.

Die Bedeutung des Buchdruckes war nicht die reine Wissensvermittlung, denn auch vor dem Druck gab es handgeschriebene Bücher. Diese waren aber extrem teuer und Bildung blieb ein Vorrecht der Reichen. Mit dem Buchdruck und heute der KI wird Wissen Allen leicht und günstig zugänglich. Ich bin überzeugt in 100 Jahren wird man zurückblicken und KI als Meilenstein in der Entwicklung der Menschheit betrachten, sowohl was Bildung, soziale Gerechtigkeit als auch Fortschritt generell anbelangt. Und ich glaube, die Meisten verstehen das heute leider immer noch nicht.
Aber was intelligent macht ist doch die längere und auch zum Teil mühsame Auseinandersetzung mit etwas, nicht das präsentieren einer Lösung. Was meine Intelligenz fördert ist, durch büffeln und üben eine Matheaufgabe zu lösen. Nicht die Lösung gezeigt zu bekommen und mir das zu "merken".

Dazu kommt, wie ich finde, dass dadurch ein wichtiger Teil wegfällt, der zur Charakterbildung beiträgt: Sich abarbeiten, eventuell scheitern, hadern, …

Und zu deinen letzten beiden Sätzen: Die aktuellen Entwicklungen deuten eher auf das Gegenteil hin.


Nur ein Beispiel.

Und zum Thema "es schafft Zeit" : Ich denke auch hier sieht man, dass die Entwicklung der letzten Jahrzehnte eher zeigt, dass Effizienzsteigerung eben nicht dazu führt, dass wir entspannter werden und mehr Zeit haben, sondern eben mehr in der gleichen Zeit schaffen als früher.

Wir können alles online bestellen, müssen zu keiner Bank mehr gehen, können uns Fertiggerichte kaufen, den Einkauf nach Hause liefern lassen, haben Wasch- und Spülmaschinen, Saugroboter, … trotzdem haben die Menschen immer mehr Stress, alles geht schneller. Ich bin sicher, die Tatsache, dass man Mails jetzt nicht mehr selbst schreiben muss, führt nicht dazu, dass alles entspannter wird, sondern dazu, dass man noch 10 zusätzliche ätzende KI-geschriebene Mails am Tag bekommt, die man beantworten (oder ignorieren) muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch Fälle wie dieser von dem Jonathan Gavalas (†36) werden zunehmen.
Auch wenn es manche nicht wahr haben wollen. Aber der Terminator ist keine Ferne Zukunft mehr.
 
Aber was intelligent macht ist doch die längere und auch zum Teil mühsame Auseinandersetzung mit etwas, nicht das präsentieren einer Lösung.
Dem widerspreche ich teilweise. Ja, das büffeln für eine Mathearbeit, macht intelligent, aber Mühe macht nicht per so intelligent. Du kannst 10 Jahre lang Kisten stapeln, deine Intelligenz wird nicht steigen.
Ich sehe es so: KI nimmt mir die Google Suche (das Kisten Stapeln) ab, damit ich mehr Zeit dafür habe, für Mathearbeiten zu büffeln.
Dazu kommt, wie ich finde, dass dadurch ein wichtiger Teil wegfällt, der zur Charakterbildung beiträgt: Sich abarbeiten, eventuell scheitern, hadern, …
Das klingt gut, aber nach der Logik müsstest du gegen alles, sein was das Leben erleichtert. Autos nehmen uns die Wichtigkeit der körperlichen Bewegung, Strom nimmt uns die Kenntnis wie man Feuer macht, Bücher die Notwendigkeit der Kommunikation....
Du hast Recht, dass Herausforderung und auch das Scheitern zur Charakterbildung gehört aber das bedeutet nicht, sich das Leben so schwer wie möglich zu machen. Heute leben wir in einer Welt, die immer mehr von Menschen erwartet und wir brauchen dafür technische Unterstützung und auch KI wird irgendwann nicht mehr wegzudenken sein.
Und zu deinen letzten beiden Sätzen: Die aktuellen Entwicklungen deuten eher auf das Gegenteil hin.

In deinem Link gibt es keine Belege, dass dies mit KI zu tun hat. Dort steht sogar wörtlich "Erste Hinweise darauf stammen aus dem Jahr 2015." Also lange bevor es ChatGPT und co gab.
Der Link spricht von zu langen Bildschirmzeiten aber unterscheidet nicht, was man am PC tut. Video Streaming, Doomscrolling und manch stupides Spiel sind der Intelligenz nicht förderlich, aber das Internet ist doch eine Quelle für Wissen und Intelligenz - WENN man es dafür nutzt!

Zu Schulzeiten bin ich mit dem Bus zum Stadtarchiv gefahren, habe dort Infos gesucht und vorm Kopierer gestanden. Heute könnte ich mir in der gleichen Zeit 10 Mal so viel Wissen durch das Internet aneignen.

Das Internet und auch KI sind Werkzeuge. Und Werkzeuge kann man gut oder schlecht einsetzen. Man kann mit einem Hammer ein Haus bauen oder sich auf den Daumen hauen. Gerade das zeigt aber wie wichtig es ist, sich mit KI auseinander zu setzen und es zu lernen und auch Kindern beizubringen.
Meine größte Sorge ist, dass wir wie beim Internet wieder vor dem Scheideweg stehen, dass eine alte Generation eine Erfindung (KI) ablehnt, wir als Land noch weiter ins Hintertreffen geraten. In manch deutschen Behörden steht heute noch ein Faxgerät. Statt Angst vor Neuem, brauchen wir aktives Lernen von neuen Werkzeugen wie der KI.
 
Was diese Module können, ist schon der Wahnsinn.

Ich benutze sie gerne inzwischen, habe verschiedene Accounts. Und sie ersetzen Google bei mir immer mehr.

Mein Ausblick darauf ist also eher positiv. Die negativen, ablehnenden Reaktionen kann ich schwer nachvollziehen.

Man muss bei Benutzung dieser Module einiges beachten. Etwa, dass sie einem oft zu sehr Recht geben und dem User schmeicheln wollen.

Aber wenn man einige Tricks kapiert hat - dann ist man wirklich baff. Ich nutze es sowohl für den Alltag, als die letzten Jahre auch zu Ende des Studiums, als auch für persönliche Projekte.
 
Die negativen, ablehnenden Reaktionen kann ich schwer nachvollziehen.
Naja, wenn man erst einmal etliche Male falsche Infos bekommen hat, wird man automatisch skeptischer. Jedenfalls mache ich inzwischen standardmäßig noch Gegenchecks, um die Antworten der KI zu überprüfen, sonst läuft man in Gefahr, einer Falschinformation aufzusitzen.
 
Naja, wenn man erst einmal etliche Male falsche Infos bekommen hat, wird man automatisch skeptischer. Jedenfalls mache ich inzwischen standardmäßig noch Gegenchecks, um die Antworten der KI zu überprüfen, sonst läuft man in Gefahr, einer Falschinformation aufzusitzen.
Stimmt! Deswegen betone ich immer, dass KI ein Werkzeug ist.
So wie ein Mensch lernen muss mit einem Werkzeug umzugehen, so muss er lernen mit KI umzugehen.

Beispielsweise muss er verstehen, wie er Prompts richtig formuliert, wie er damit umgeht, dass die KI falsche Antworten geben kann und generell wie er KI verwendet.

Zu KI höre ich stets zwei völlig gegensätzliche Kritiken:
  • Die Einen sagen, dass KI den Menschen ersetzt und ihn dumm macht
  • Die Anderen sagen, dass KI zu schlecht wäre, Fehler macht und Bilder, Texte, Musik von KI mies seien
Bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Einerseits KI für wenig brauchbar erklären andererseits aber glauben KI könne alles.
Ich denke, dass die wenigsten Nicht-/Wenignutzer wissen, was es bedeutet etwas gutes mit KI zu erschaffen. Wie viele Stunden man an einem Prompt für ein KI Bild sitzen kann. Wie viel Wissen und Erfahrung man braucht um einen KI Song zu machen.

Wie auch? Ich kann ChatGPT einen Prompt erstellen lassen, Google Gemini ein Bild malen lassen und das alles in einer Minute. Es sieht super leicht aus. Ok, die Menschen haben drei Arme und falls das Bild gut ist, ist dies reines Glück, aber egal! Die User steigen in das Auto ein, schaffen es Gas zu geben und glauben jetzt können sie Auto fahren.

Als ich begonnen habe mit KI Musik zu machen, war ich vollkommen unmusikalisch und kannte nur eine handvoll Genres. Ich wusste nicht wie man einen Song aufbaut und begriffe wie "pre Chorus", "Hook", "BPM" oder "Staccato" waren mir fremd. Dennoch konnte ich in einer Minute die KI einen Song machen lassen ..... nur mit meinem Anspruch von heute waren meine ersten KI Songs Mist.

Über die Zeit eignete ich mir musikalisches Wissen an, welches ich brauchte um gute Prompts zu schreiben und der KI zu vermitteln was ich will. Ich habe durch den Umgang mit KI in so kurzer Zeit so viel gelernt wie nie in meinem Leben.
 
Naja, wenn man erst einmal etliche Male falsche Infos bekommen hat, wird man automatisch skeptischer. Jedenfalls mache ich inzwischen standardmäßig noch Gegenchecks, um die Antworten der KI zu überprüfen, sonst läuft man in Gefahr, einer Falschinformation aufzusitzen.

Was man ebenfalls relativ gut mit anderen KIs machen kann. Die Trefferquote an akkuraten Informationen ist inzwischen sehr hoch, so dass andere KIs meistens Probleme aufspüren.
 
Einerseits KI für wenig brauchbar erklären andererseits aber glauben KI könne alles.
Wobei das wahrscheinlich nicht ein und dieselben Leute behaupten. Die einen scheinen fasziniert zu sein und KI für den Stein der Weisen zu halten, dann gibt es Leute, die KI als Werkzeug mit Stärken und Schwächen halten, und andere mögen KI gar nicht.

So wie bei vielen anderen Erfindungen eben auch.
 
Eine Sammlung an Daten die öffentlich zugänglich sind (ohne Urheberrecht) und durch KI abgerufen werden können, finde ich in Ordnung.

Es gibt aber so viel Fälle, wo dies nicht der Fall ist. Bilder, Texte, Stimmen, Musik wurden ohne Einwilligung in die KI mit aufgenommen.

Ich bin auch nicht bereit eine KI mit meinen Daten zu füttern, welche diese dann wieder weiter verwertet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem widerspreche ich teilweise. Ja, das büffeln für eine Mathearbeit, macht intelligent, aber Mühe macht nicht per so intelligent. Du kannst 10 Jahre lang Kisten stapeln, deine Intelligenz wird nicht steigen.
Ich sehe es so: KI nimmt mir die Google Suche (das Kisten Stapeln) ab, damit ich mehr Zeit dafür habe, für Mathearbeiten zu büffeln.
Jetzt bringst du körperliche und geistige Mühen durcheinander. Du kannst 10 Jahre Kisten stapeln und wirst dadurch natürlich nicht besser in Mathe. Aber du wirst ziemliche Muckis aufbauen und vermutlich sehr gut im logisch und präzise Stapeln werden.

Stimmt! Deswegen betone ich immer, dass KI ein Werkzeug ist.
So wie ein Mensch lernen muss mit einem Werkzeug umzugehen, so muss er lernen mit KI umzugehen.

Beispielsweise muss er verstehen, wie er Prompts richtig formuliert, wie er damit umgeht, dass die KI falsche Antworten geben kann und generell wie er KI verwendet.

Zu KI höre ich stets zwei völlig gegensätzliche Kritiken:
  • Die Einen sagen, dass KI den Menschen ersetzt und ihn dumm macht
  • Die Anderen sagen, dass KI zu schlecht wäre, Fehler macht und Bilder, Texte, Musik von KI mies seien
Bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Einerseits KI für wenig brauchbar erklären andererseits aber glauben KI könne alles.
Ich denke, dass die wenigsten Nicht-/Wenignutzer wissen, was es bedeutet etwas gutes mit KI zu erschaffen. Wie viele Stunden man an einem Prompt für ein KI Bild sitzen kann. Wie viel Wissen und Erfahrung man braucht um einen KI Song zu machen.

Wie auch? Ich kann ChatGPT einen Prompt erstellen lassen, Google Gemini ein Bild malen lassen und das alles in einer Minute. Es sieht super leicht aus. Ok, die Menschen haben drei Arme und falls das Bild gut ist, ist dies reines Glück, aber egal! Die User steigen in das Auto ein, schaffen es Gas zu geben und glauben jetzt können sie Auto fahren.

Als ich begonnen habe mit KI Musik zu machen, war ich vollkommen unmusikalisch und kannte nur eine handvoll Genres. Ich wusste nicht wie man einen Song aufbaut und begriffe wie "pre Chorus", "Hook", "BPM" oder "Staccato" waren mir fremd. Dennoch konnte ich in einer Minute die KI einen Song machen lassen ..... nur mit meinem Anspruch von heute waren meine ersten KI Songs Mist.

Über die Zeit eignete ich mir musikalisches Wissen an, welches ich brauchte um gute Prompts zu schreiben und der KI zu vermitteln was ich will. Ich habe durch den Umgang mit KI in so kurzer Zeit so viel gelernt wie nie in meinem Leben.
Wann hast du denn begonnen Musik zu machen? Von was für Zeiträumen sprechen wir hier? Weißt du wie viele Stunden es braucht um ein Instrument zu lernen oder auch gute elektronische Musik zu machen? Da geht es um Jahre, Jahrzehnte, die man investiert um eine gewisse Qualität zu erreichen. Jahre an Disziplin und Übung und Hingabe. Ich weiß viele Leute sind jetzt stolz, weil sie innerhalb von ein paar Wochen ein Lied gemacht haben, an dem sie – für Ihr Verständnis – viel gearbeitet haben. Das hat aber nichts mit der Qualität eines echten Musikers zu tun. Du bleibst oberflächlich. Aber für viele ist das vermutlich einfach ok.

Außerdem bist du trotzdem passiv, du bist nicht der Schöpfer selbst, du bist der "Chef" des Schöpfers. Du delegierst den Schöpfungsprozess an etwas anderes. Sei es ein Praktikant oder KI. Ich kenne es ja auch meinem beruf als Grafikerin. Ich kann einem Praktikant haargenau sagen, was er machen soll. Trotzdem hat er es am Ende (mit meiner Hilfe) erschaffen. Ich habe nur Anweisungen gegeben. Das ist etwas ganz anderes (und fühlt sich auch anders an) als wenn ich selbst federführend bin.

Ich kenne nicht wenige Kreative, die im Laufe ihrer Karriere aufgestiegen sind und irgendwann traurig darüber waren, dass sie jetzt eigentlich nur noch anderen über die Schulter schauen und Hinweise geben. Prompten ist nichts anderes, nur ohne Fleisch und Blut. Am Ende muss es jeder für sich wissen, aber ich weiß was für ein Gefühl sich einstellt, wenn ich selbst an etwas saß oder wenn ich es hab machen lassen. Und ich möchte Ersteres niemals eintauschen. Ich denke hier wird oft vergessen, dass Menschen die eine Leidenschaft haben das gerne tun und es garnicht in deren Sinn ist, das auszulagern. Ich will auch keine Maschine, die für mich Sex hat oder leckere Sachen isst oder Sport macht.

KI ermöglicht, dass alle möglichen Leute jetzt denken sie könnten irgendwas ganz toll und das in die Welt hinaus pusten und ich frage mich, wer sich diesen ganzen Output anhören, durchlesen oder anschauen soll. Es ist eh schon unmöglich in einem Leben alles was Qualität hat zu lesen oder anzuhören. Dann entscheide ich mich doch 10 mal lieber für das, was wirklichen Wert hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
V Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen? Soziales 261

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben