Tibia
Aktives Mitglied
Frauen sind einfach sehr emotionale Wesen und Emotionen können ziemlich wechselhaft sein. Wie du schon richtig bemerkst: "Die Weiber wissen nicht was sie wollen".
Schade, dass Du anscheinend nicht erkannt hast, dass das Sarkasmus von mir war. Die Weiber wissen nämlich sehr wohl, was sie wollen. Heute mehr denn je. Sonst gäbe es nämlich weder Emanzipation noch Feminismus.
Schnuttes 2 Beiträge sind ein gutes Beispiel.
Nein ist es nicht! Schokoschnuttes Beiträge zeigen, dass sie ein Mensch ist, der sich mit dem Gelesenen auseinandersetzt, reflektiert, (neue) Informationen (neu) bewertet und ggf. ihre Einstellung/Meinung überdenkt und abändert anstatt stur weiterhin auf etwas zubestehen. Zuzugeben, dass man sich evtl. geirrt hat und sich entschuldigen, hat nichts mit Schwäche oder Wischi-waschi-sein zutun, sondern mit charakterlicher Größe!
Er hat ja auch bereits erkannt, dass "Beziehungen nicht so gelebt werden, wie sie ideal[von der durch den Feminismus geprägten Gesellschaft und Frauen] dargestellt werden".
Das in den Klammern ist Deine Interpretation, seiner Aussage. Ich glaube nicht, dass er das so gemeint hat. Die Gesellschaft ist mit Sicherheit nicht ausschließlich durch Feminismus geprägt, aber auch und das ist gut so. Denn Jahrhunderte lang wurde das Rollenkonzept vom Patriarchat geprägt. Einseitige Einflüsse sind immer schlecht, denn dann wird nur auf die Bedürfnisse und den Vorteil einer Partei Rücksicht genommen. An einer Beziehung sind aber i.d.R. zwei Menschen beteiligt und die sollten sich heutzutage auf Augenhöhe begegnen. Sonst funktioniert das nicht.
Im Übrigen stimme ich dem TE zu, da ich auch das Gefühl habe, dass das o.g. Ideal eben nicht mehr(?) wirklich gelebt wird. Das hat aber mMn weder per se was mit den Männern noch mit den Frauen zu tun, sondern mit der schnelllebigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft an sich. Jeder will alles und sofort und bitte nur die Rosinen und natürlich ohne etwas dafür leisten zu müssen. Die meisten sind heute nur noch auf ihren eigenen Vorteil bedacht, das Gegenüber interessiert nicht. Verständlich, dass so eine erfüllende, wohlwollende Beziehung nicht möglich ist.
Deine Aussage impliziert mir persönlich übrigens, dass Du Dich durch den Feminismus bedroht fühlst, weil Dir als Mann dadurch irgendwas abgeht, was gleichzeitig bedeutet, dass Deine Bedürfnisse über der der Frauen steht. Mit so einer Einstellung hätte man sicher in den 50er recht schnell ein Weibchen gefunden, in der modernen Zeit fällt es da wohl etwas schwerer.
Und Gefühle wegvögeln geht natürlich nicht, aber man kann sie mit anderen Gefühlen überlagern
...
Was wäre denn die Alternative? Jahrelang zuhause rumsitzen und der Ex nachtrauern?
Und was bringt das? Etwas überlagern, gerade Emotionen, ist nicht zielführend, denn sie bleiben ja weiterhin da. Eine Trennung muss verarbeitet und auch refklektiert werden! Erkennen, wie was abgelaufen ist, wo eventuell schon Warnsignale waren, was man selber will oder nicht will und auch den Eigenanteil sehen und ggf. an sich selber arbeiten. Alles im Leben stellt eine Chance zum Lernen und Weiterwachsen dar. Bleibt der Lerneffekt aus, wird es beim nächsten Mal höchstwahrscheinlich wieder so ablaufen.
Ich widerspreche dieser dreisten Charakterisierung meiner Aussagen.
Dann solltest Du beim nächsten mal vielleicht Deine Aussagen und Deine Wortwahl mehr überdenken und ggf. genauer ausführen. Denn hier sieht man nur, was Du schreibst und nicht, was da ggf. noch dahinter steckt. Ohne Eingrenzungen, wertest Du mit Deiner pauschalisierenden Wortwahl nämlich ganz viele Menschen (Frauen sind auch Menschen!) ab.
Wie soll man mit so einer Einstellung gegenüber einer ganze Gruppe von Menschen, genau aus dieser Gruppe den richtigen Menschen für sich selber finden? Wenn man prinzipiell eine verachtende Einstellung zu Frauen hat, sollte man vielleicht überlegen, ob es dann nicht sinnvoller wäre, sich eben nicht auf Beziehungen einzulassen. Ich lese solche Aussagen sooft gerade hier in dem Forum. Nach dem Motto "Alle Frauen sind doch S****, geldgeil, untreu, faul, oberflächlich etc", aber gleichzeitig jammern, dass man einfach keine findet und ohne ja nicht leben kann....
@AchtJahreZürück:
Ich würde sie an Deiner Stelle auch nicht anschreiben. Sie hat ja schon eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass es für sie nichts mehr zu klären gibt. Wenn sie sich also selber nicht meldet, musst Du das wohl oder übel einfach akzeptieren, so schwer das auch sein mag.