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Enttäuscht über Gehalt nach Studium

Das kann nur jemand sagen, der nie studiert hat.
Das ist auch völlig unerheblich, ob ich studiert habe oder nicht. Einblick in die Materie kann ich trotzdem haben.

Was machst du denn wenn du nie verheiratet bist? Oder sich deine Eltern weigern? Eltern verklagen? Viel Spaß. Es gibt Fälle (und nicht wenige), die durchs Raster fallen. Es gibt auch Eltern, zu denen die Kinder ein gutes Verhältnis haben, die laut Bürokratie zahlen müssten, aber nicht zahlen können.
Ich hab selbst arbeiten müssen, weil meine Mutter nicht zahlen wollte und ich war damit nicht allein. Eine Klage hätte 2 Jahre gedauert, bis sie durchgewesen wäre. Das dazu.
Es wird immer welche geben, die durchs Raster fallen. Doch die Allgemeinheit kann nun mal nix dafür, dass die Beziehung von Kind und Eltern gestört ist oder die Eltern Misswirtschaft betreiben und das Studium ihres Kindes nicht finanzieren können. Und wenn die Voraussetzungen für ein Studium so schlecht sind, sollte man sich tatsächlich fragen, ob es zwingend notwendig ist oder ob man nicht andere Wege geht und sich vielleicht später in seinem Leben ein Studium ermöglicht. Oder man beißt eben in den sauren Apfel und geht neben dem Studium arbeiten. Doch dann sollte man hinterher nicht jammern, dass das alles so schwer war. Sicher ist es das. Das bestreite ich auch gar nicht.

Nee, nur 10 000 Euro. Aber das ist ja nicht viel. In welchen Welten lebst du? 😕
Um die 10000 zurück zu zahlen musst du erstmal einen Job haben.
Ja, deswegen wäre es auch unvernünftig, einen vorerst gering bezahlten Job abzulehnen.

Bei vielen Studiengängen ist es einfach Irre Bafög zu beziehen. Ich kenne ganz viele Freunde, die ein beschissenes Studienfach studiert haben (weil es sie interessiert, aber kein Geld bringt),
Wenn man aus reinem Interesse ein Fach studiert wird man auch später was anderes arbeiten, was Geld bringt.

die aber bewusst auf Bafög verzichtet haben, weil sie es nie zurück zahlen könnten.
Die Einstellung, gar nicht erst BAföG zu beziehen ist zwar vernünftig, dass heißt aber noch lange nicht, dass man es nie zurück zahlen könnte, wenn man es beziehen würde. Arbeiten wird man ja so oder so müssen nach dem Studium und da ist es auch schnuppe, was man arbeitet. Es muss ja nicht zwingend was mit dem Studium zu tun haben. Und sobald man arbeit, hat man auch die Möglichkeit Schulden zu begleichen. Ob man es dann auch kann, ist wieder eine andere Frage.

Nur weil du gern mit Schulden ins Berufsleben startest, müssen es nicht automatisch andere auch tun.
Wo habe ich geschrieben, dass ich gerne mit Schulden ins Berufsleben starte?

Es ist schon beachtlich was hier für Hass und Missgunst auf Studenten gerichtet wird, nur weil man nie selbst studiert hat.
Du interpretierst da zu viel hinein.

Die, die eine schulische Ausbildung machen, werden entweder vom Amt finanziert oder von den Eltern. Klappt beides nicht können sie es halt nicht machen.
Letztendlich finazieren sich Schüler einer schulischen Ausbildung ähnlich wie ein Student. Ja, entweder durch die Eltern oder durch Schüler-BAföG. Oder sie müssen halt nebenbei arbeiten. Allerdings bezweifel ich, dass das neben einer schulischen Ausbildung so leicht möglich ist.
 
Das kann nur jemand sagen, der nie studiert hat. Was machst du denn wenn du nie verheiratet bist? Oder sich deine Eltern weigern? Eltern verklagen? Viel Spaß. Es gibt Fälle (und nicht wenige), die durchs Raster fallen. Es gibt auch Eltern, zu denen die Kinder ein gutes Verhältnis haben, die laut Bürokratie zahlen müssten, aber nicht zahlen können.
Ich hab selbst arbeiten müssen, weil meine Mutter nicht zahlen wollte und ich war damit nicht allein. Eine Klage hätte 2 Jahre gedauert, bis sie durchgewesen wäre. Das dazu.




Nee, nur 10 000 Euro. Aber das ist ja nicht viel. In welchen Welten lebst du? 😕
Um die 10000 zurück zu zahlen musst du erstmal einen Job haben. Bei vielen Studiengängen ist es einfach Irre Bafög zu beziehen. Ich kenne ganz viele Freunde, die ein beschissenes Studienfach studiert haben (weil es sie interessiert, aber kein Geld bringt), die aber bewusst auf Bafög verzichtet haben, weil sie es nie zurück zahlen könnten. Nur weil du gern mit Schulden ins Berufsleben startest, müssen es nicht automatisch andere auch tun.




Es ist schon beachtlich was hier für Hass und Missgunst auf Studenten gerichtet wird, nur weil man nie selbst studiert hat. Die, die eine schulische Ausbildung machen, werden entweder vom Amt finanziert oder von den Eltern. Klappt beides nicht können sie es halt nicht machen.


Also. Mann kann auch berufsbegleitend studieren. Bzw. erst einmal eine Ausbildung machen, Geld verdienen und dann studieren. Man muss nicht immer die Hand aufhalten.

Das ist kein Hass auf Studierende sondern die Realität. Wenn man sich von anderen abhängig macht oder machen will kommt man eben nicht weit.

Die Wartesemester beim Studiengang Medizin haben einige mit einer Ausbildung im medizinischen Bereich überbrückt. Da haben sie schonmal Geld verdient und selbständiges Leben und arbeiten gelernt.
Warum ist das anderen nicht zumutbar?
 
Das ist auch völlig unerheblich, ob ich studiert habe oder nicht. Einblick in die Materie kann ich trotzdem haben.

Hast du eben nicht.
Du hast nie studiert und maßt dir an über ein Studium eine Meinung zu bilden? Ziemlich heftig.


Es wird immer welche geben, die durchs Raster fallen.

Es gibt nicht welche, sondern sehr viele. Angefangen von Unterhaltsverweigerern als Eltern über Fachwechsler, die den Anspruch auf Bafög verlieren. Dagegen kann man eine Ausbildung beliebig oft wechseln, wenn man genommen wird.

Wenn man aus reinem Interesse ein Fach studiert wird man auch später was anderes arbeiten, was Geld bringt.

Selten so realitätsfremden Käse gelesen. Wenn du Kunstwissenschaften oder Afrikanistik studierst, weil du dafür brennst, heißt das nicht automatisch, dass du mehr Geld bekommst und darauf eine Garantie hast.

Allerdings bezweifel ich, dass das neben einer schulischen Ausbildung so leicht möglich ist

Damit implizierst du, dass ein Studium leichter als die schulische Ausbildung ist. Was maßt du dir an?


Also. Mann kann auch berufsbegleitend studieren. Bzw. erst einmal eine Ausbildung machen, Geld verdienen und dann studieren. Man muss nicht immer die Hand aufhalten.


Ja, es gibt genau 5 Fernstudiengänge an der Fernuni Hagen. Berufsbegleitende Studiengänge gibt es nicht für jedes Fach, eben allein deshalb, weil Studiengänge existieren, die Anwesenheitspflicht voraus setzen.
Anwesenheitspflicht heißt für euch Ex Azubis, dass man an der Uni verpflichtend anwesend sein muss, weil man andernfalls das Fach wiederholen muss, wenn man 2 Mal gefehlt hat und dann 1 Jahr warten darf, um das Modul zu wiederholen.
Tut mir leid, dass ich dich jetzt damit überrasche. Aber die Zeiten, in denen Studenten ihr Studium flexibel gestalten und auspennen können sind vorbei.

Wenn man keine Ahnung hat und selbst nie an der Uni war, sollte man sich vielleicht mal zurück halten. Könnte nicht schaden.



Und sobald man arbeit, hat man auch die Möglichkeit Schulden zu begleichen

Und wenn du keine Arbeit bekommst? 🙄

Bzw. erst einmal eine Ausbildung machen, Geld verdienen und dann studieren

Klar, und wie finanzierst du dein Studium wenn du vom erarbeiteten Geld plus minus null hattest, die Eltern nicht mehr zahlen, weil du eine Ausbildung hast und das Bafögamt auch nicht einspringt.
Nicht bei jeder Arbeit kann man locker mal 300 Euro pro Monat sparen.
 
Hier haben einige Nutzer sehr realitätsfremde Vorstellungen was studieren im 21. Jahrhundert heißt.

Da denken einige Studenten sitzen sich den ganzen Tag den Hintern platt und leben auf Kosten der Steuerzahler.

Auffälligerweise nur die, die selbst nie studiert haben.

Schon seltsam.
 
Ich glaube, jeder der studiert und auch Bafög zurückzahlen muss, erhofft sich natürlich nach dem Studium einen vernünftigen Job mit Einkommen deutlich über dem eines unstudierten Berufes.

Und natürlich möchte jeder mindestens durchschnittlich für seine Qualifikation verdienen. Man ist jung und motiviert und will nicht gleich den Dämpfer kriegen "ich zahl dir aber nur 80% der Durchschnittslohnes". Klingt ja so als würde der künftige Chef dich schon vor Arbeitsantritt für doof halten.

Man lernt aber auch, dass verdient oder nicht, dir manchmal nichts in den Schoß fällt. Du kannst ein gut qualifizierter Mensch sein und trotzdem auf einen oder sogar mehrere Chefs treffen, die das nicht so sehen. Das kann an den Chefs, an deinem Auftreten, an besserer Konkurrenz oder sonstwas liegen.

Du hast Jahre deines Lebens in deine Bildung gesteckt, Schulden dafür gemacht und willst endlich durchstarten. Und statt auf die Rennbahn, findest du gefühlt nur auf die Go-Cart-Strecke.

Wobei ich mich schon frage.....als ich im Beruf angefangen habe, habe ich nicht auf das Gehalt geschaut. Das mag naiv gewesen sein, ich war auch erst 20 und hatte keine Schulden, aber für mich war das Geld kein Thema. Ich war nervös und aufgeregt, meinen ersten Job zu haben, wollte alles richtig machen, habe mir tausend Fragen gestellt, aber ich war auch naiv zu glauben: beweis dich erstmal, die große Kohle machst du dann später.

Ich finde es richtig auch auf das Geld zu schauen, aber du versteifst dich nur darauf. Möglicherweise wirst du in deinem Leben noch 10 mal den Arbeitgeber wechseln. Persönlich kann ich dir sagen, dass ab einem gewissen Einkommen (vielleicht 1500 € netto + X) andere Faktoren viel wichtiger werden.

Ich habe in meinem Leben Chancen verpasst, weil ich mir zu schade dafür war oder nicht in Vorleistung gehen wollte. Ich habe mir oft gesagt "Ich bin mehr wert, wird bestimmt jemand erkennen". Die Realität auf dem Arbeitsmarkt ist oft eine andere. Es reicht nicht gut zu sein oder ein gutes Studium zu haben, oft muss man sich erst mühselig beweisen oder anderen (Chefs) beweisen, dass sich sich im Urteil geirrt haben.
 
Du hast nie studiert und maßt dir an über ein Studium eine Meinung zu bilden? Ziemlich heftig.
Dann ist es ebenso heftig, dass du behauptest Studenten würden 3 Jahre Ausbildung in weniger als nur 1 Jahr schaffen. Du hast scheinbar ebenfalls keine Ausbildung abgeschlossen und maßt dir aber ebenfalls an dir eine Meinung darüber zu bilden.
Was ist dein Ziel hier? Menschen, die eine Ausbildung gemacht haben herabzusetzen? Denn das gelingt dir hier sehr gut. Wie schon gesagt, andere hier müssen so einiges mehr leisten als das, von dem du erzählst, nur, dass sie sich im Gegensatz zu dir nicht dafür entschieden haben. Du maßt dir an über alle zu urteilen und dein Studentenleben, für das du dich entschieden hast, als schwieriger hinzustellen.
Fakt ist und bleibt, dass du keine andere Möglichkeit hast als den Job anzunehmen (oder abzulehnen) und sobald du genügend Qualifikationen aufweist, mehr zu verdienen.
 
Das sind die Reden, die "Akademiker" oft als arrogante Mitmenschen erscheinen lassen

Nein, das sind Tatsachen. Wenn ich noch nie Äpfel gegessen habe, kann ich nicht mitreden wie Äpfel schmecken.
Das ist schon sehr anmaßend.
Wer sagt, ich hätte keine Ausbildung gemacht? Ich habe Ausbildung und Studium hinter mir. Ich kann das sehr wohl einschätzen.

Dann ist es ebenso heftig, dass du behauptest Studenten würden 3 Jahre Ausbildung in weniger als nur 1 Jahr schaffen.

Das habe ich nie behauptet. Lesen hilft dir vielleicht weiter.
 

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