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Enttäuscht über Gehalt nach Studium

Das ist sicher auch regional unterschiedlich, aber alle in meinem Umfeld mussten für eine Lehrstelle nicht weg ziehen.
Dein Umfeld ist eben dein Umfeld. Es spiegelt nicht zwangsläufig die Allgemeinheit wider. Das ist das, was ich versucht habe dir zu vermitteln, weil du eben pauschalisiert hast.

Auch wenn es hier von einigen, die vielleicht selbst nicht studiert haben und deshalb missgünstig sind schlecht geredet wird, aber ein Studium bedeutet wirklich mehr Arbeit.
[...]
Das mag ja sein, dass es mehr Arbeit und Stress bedeutet, ist aber auch so eine Sache, die man wieder nicht pauschalisieren sollte. Mein Mann kann über deine Aussage nur müde lächeln. Und ich denke, meine Schwägerin würde das ebenfalls. Meine Schwägerin hat sogar mal gesagt, dass die Studium die lockerste Phase in ihrem Leben war. Und sie hat wirklich den Vergleich, den sonst kaum jemand hat. Erst hat sie versucht das berufliche Gymnasium zu absolvieren. War ihr aber zu schwer und stressig und hat es abgebrochen. Dann schulische Ausbildung, die in ihren Augen auch nicht ganz ohne war und dann Fachabi nachgeholt, was ihr schon etwas leichter von der Hand ging, und dann hat sie ihr Studium dran gehangen und in der Regelstudienzeit beendet.

Ich habe selbst 5 Jahre studiert und würde es nicht wiederholen wollen, weil ich ständig schauen musste, dass ich neben meinem eigentlichen Studium keine Schulden mache und noch genug zum Leben erarbeite.
Es hat dich auch keiner dazu gezwungen zu studieren. Warum hast du keine Lehre gemacht, wenn du der Meinung bist, dass diese so viele Vorteile bringt?
 
Meine Schwägerin hat sogar mal gesagt, dass die Studium die lockerste Phase in ihrem Leben war.

Dann hatte deine Schwägerin reiche Geldgeber oder hat nie zusätzlich 20 Stunden die Woche arbeiten brauchen.
Die meisten Studiengänge geben Aussicht auf ein gutes Gehalt, aber eben nicht alle.


Es hat dich auch keiner dazu gezwungen zu studieren.

Dicht hat niemand gezwungen andere anzugehen, die studiert haben.
 
Übrigens ist es sehr vermessen wenn man hier über Dritte schreibt.
Ich schreib ja auch nicht über meinen Nachbarn oder meine Tante, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ich glaube dass sie die Erfahrung gemacht haben und sie selbst sehen es ganz anders.
 
Dann hatte deine Schwägerin reiche Geldgeber oder hat nie zusätzlich 20 Stunden die Woche arbeiten brauchen.
Habe doch bereits geschrieben, dass sie zu Hause wohnen konnte und nicht arbeiten musste. Aber auch eine Wohnung wäre locker drin gewesen ohne zusätzlich arbeiten zu müssen. Wohnen ist recht günstig hier und das Leben allein mit BAföG gut finanzierbar.

Die meisten Studiengänge geben Aussicht auf ein gutes Gehalt, aber eben nicht alle.
Ich verstehe gerade den Zusammenhang nicht 😕

Dicht hat niemand gezwungen andere anzugehen, die studiert haben.
Ich gehe dich nicht an. Aber wahrscheinlich bist du einfach nur zu verbittert, dass du jedes Wort auf die Goldwaage legst.

Übrigens ist es sehr vermessen wenn man hier über Dritte schreibt.
Solange keine Namen erwähnt werden ist daran überhaupt nichts vermessen. Oder lese mal andere Threads hier oder anderen Foren. Dass dort auch über Dritte geschrieben wird, ist nichts ungewöhnliches.
 
Nicht jeder bekommt aber Bafög.
Klar, wenn man finanziell abgesichert ist und von den Eltern massiv bezuschusst wird studiert es sich anders, als wenn man 20 Stunden die Woche arbeitet.

Leider wird hier auch ein entscheidender Nachteil vergessen. Nämlich, dass man Bafög zurück zahlen muss.
Noch ein Nachteil im Vergleich zur Ausbildung.

Wenn man die nicht bei der Lufthansa als Pilot macht, hat man danach gar keine Schulden.
 
Wie geht es dann eigentlich denen, die eine schulische Ausbildung machen?
Nicht bezahlt werden, nur Zeit investieren, später nicht mal einen so super tollen Abschluss haben, der ihnen in der Zukunft kein tolles Gehalt verspricht.
Aber die armen armen Studenten. 🙄
Ja, meine Güte, was soll man dazu sagen? Wenn man sich nicht vorab informiert, dann fällt man ziemlich schnell auf die Nase mit sowas, ist enttäuscht, ...
Und selbst wenn dein Gehalt unter den durchschnittlichen Angaben für deine Region entspricht, ändern kannst du daran nichts. Dann musst du eben beweisen, dass du es drauf hast, dass du deinem Arbeitgeber mehr Gehalt wert bist.
Im Leben fällt einem nicht alles in den Schoß, aber sieh es mal so: Wenn du den Job annimmst, dann kannst du ja in einem Jahr das selbe wie ein Azubi und kannst von da an natürlich auch mehr Geld verlangen, weil du dann besser als ein Azubi bzw. jemand, der bereits ausgelernt hat, bist. 😉
 
Muss meinem Vorposter hier zu 100% zustimmen. In der heutigen Zeit ist es wirklich nicht schwer ein paar Stichworte in die bekannte Suchmaschine mit dem G einzutippen und sich darüber zu informieren, was denn überhaupt an Gehalt nach den 3-4 Jahren Studium, bei rum kommt.

Ich kann da eigentlich auch ein bisschen aus Erfahrung sprechen. Ich bin BWL-Student im 3. Semester und werde oft von Leuten belächelt, wenn sie hören, dass ich BWL studiere. Der Studiengang sei ja total überlaufen etc. pp. Nur wie sieht die Realität aus? Richtig. BWL-Absolventen gehören mit zu den Absolventen, deren Einstiegsgehälter am höchsten sind.

Klar, auf der anderen Seite sollte man auch schauen, dass der Studiengang einem "Spaß" macht bzw. einem auch liegt. Ich interessiere mich sehr für Geschichte. Aufm Gymnasium immer nur 1er in Geschichte und auch in der Freizeit verbringe ich sehr viel Freizeit auf Wikipedia 😀 Für mich wirds aber nie mehr als ein Hobby sein, weil es sehr schwer ist mit Geschichte später Geld zu verdienen.
 
Nicht jeder bekommt aber Bafög.
In dem Fall sind dann eben die Eltern oder der Ehepartner in der Pflicht.

Leider wird hier auch ein entscheidender Nachteil vergessen. Nämlich, dass man Bafög zurück zahlen muss.
Noch ein Nachteil im Vergleich zur Ausbildung.
Es muss ja nicht das komplette BAföG zurückgezahlt werden. Ein Teil davon ist ein Zuschuss und der andere Teil ein zinsloses Darlehen. Der Höchstbetrag der Darlehensrückzahlung liegt bei 10.000€. Zudem kann man das zurückzuzahlende Darlehen nochmals minimieren indem man das Darlehen tilgt bevor es fällig wird. Vor ein paar Jahren gab es noch mehr Erlasse, aber die wurden leider gestrichen.
Ich finde das System mehr als Fair. Immerhin lassen sich Stdenten vom Staat bzw. den Unis/FHs ausbilden und das muss ja auch alles irgendwie bezahlt werden. Mit einer Ausbildung ist das daher gar nicht zu vergleichen, da Azubis nun mal bei einem Betrieb angestellt sind, welcher die Ausbildungskosten übernimmt. Zudem eignet sich ein Azubi nicht nur Wissen an sondern arbeitet auch für den Betrieb und wird dafür entsprechend entlohnt.

Wenn man die nicht bei der Lufthansa als Pilot macht, hat man danach gar keine Schulden.
Na ja... 10.000€ Maximalschulden sind aber überschaubar. Selbst bei einem geringen Einstiegsgehalt sind diese (schnell) bezahlbar, wenn man eine Weile bescheiden lebt.
 
In dem Fall sind dann eben die Eltern oder der Ehepartner in der Pflicht.

Das kann nur jemand sagen, der nie studiert hat. Was machst du denn wenn du nie verheiratet bist? Oder sich deine Eltern weigern? Eltern verklagen? Viel Spaß. Es gibt Fälle (und nicht wenige), die durchs Raster fallen. Es gibt auch Eltern, zu denen die Kinder ein gutes Verhältnis haben, die laut Bürokratie zahlen müssten, aber nicht zahlen können.
Ich hab selbst arbeiten müssen, weil meine Mutter nicht zahlen wollte und ich war damit nicht allein. Eine Klage hätte 2 Jahre gedauert, bis sie durchgewesen wäre. Das dazu.


Es muss ja nicht das komplette BAföG zurückgezahlt werden

Nee, nur 10 000 Euro. Aber das ist ja nicht viel. In welchen Welten lebst du? 😕
Um die 10000 zurück zu zahlen musst du erstmal einen Job haben. Bei vielen Studiengängen ist es einfach Irre Bafög zu beziehen. Ich kenne ganz viele Freunde, die ein beschissenes Studienfach studiert haben (weil es sie interessiert, aber kein Geld bringt), die aber bewusst auf Bafög verzichtet haben, weil sie es nie zurück zahlen könnten. Nur weil du gern mit Schulden ins Berufsleben startest, müssen es nicht automatisch andere auch tun.

Wie geht es dann eigentlich denen, die eine schulische Ausbildung machen?


Es ist schon beachtlich was hier für Hass und Missgunst auf Studenten gerichtet wird, nur weil man nie selbst studiert hat. Die, die eine schulische Ausbildung machen, werden entweder vom Amt finanziert oder von den Eltern. Klappt beides nicht können sie es halt nicht machen.
 
in der Freizeit verbringe ich sehr viel Freizeit auf Wikipedia

Das sagt ja alles. 🙄

Auf wikipedia kann jeder schreiben was er will. Wikipedia ist nicht einmal eine seriöse Quelle.
Gibst du das bei Hausarbeiten oder einer Masterarbeit an, kriegen die Dozenten Ohnmachtsanfälle.
 

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