Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Enttäuscht über Gehalt nach Studium

es macht aber keinen sinn, wenn ein zweifaches studium (bachelor+master) nicht anerkannt wird. mehr fortbildung geht gar nicht. was der azubi in 3 jahren lernt, schafft der ehemalige student mit abgeschlossenem master locker in einem jahr, da bin ich mir sicher. der student ist dann einfach unterfordert mit der lehre.

dann muss man einfach jobs für bachelor und master-absolventen schaffen. sonst hat das alles keinen sinn. der typ der locker mal eine ausbildung gemacht hat, versteht schon in der zweiten vorlesung überhaupt nichts mehr, geschweige klausuren.
Mal abgesehen von dem, was Biddi schon geschrieben hat:
Woher willst du denn wissen, dass ein Nicht-Student nicht ebenso unterfordert ist? Nur weil man studiert hat heißt das nicht, dass man intelligenter wäre. Und ich glaube sehr wohl, dass jemand, der seit Jahren in diesem Beruf arbeitet zumindest noch bis zur 2. Vorlesung mitkommt. Oder wie erklärst du dir denn die Menschen, die eine Ausbildung gemacht haben und in diesem Bereich noch ein (Fern-)Studium absolviert haben? Nur weil man keinen Bock aufs Studieren hat(te) ist man noch lange nicht dumm.🙄 Man muss halt nur nicht jahrelang ein Studentenleben führen um seine Ziele zu erreichen. Es ist nicht alles nur eine Frage des Könnens. Manche wollen einfach nicht, obwohl sie die Fähigkeiten dazu hätten.
Und angenommen, der Student würde tatsächlich alles, was der Azubi in drei Jahren lernt, in nur einem Jahr lernen, dann erbringt er dennoch erst nach einem Jahr die Leistung eines ausgebildeten Mitarbeiters. Zu genau diesem Zeitpunkt steht ihm meiner Meinung nach das Gehalt eines Ausgelernten zu. Genau dann, wenn er die selbe Leistung erbringt.
Dadurch, dass er bedeutend mehr Fachwissen hat, das er dann später anwenden kann, verdient er später dann auch mehr. Aber das ist eben wieder der Punkt, erst wenn er es kann.
 
Auch wenn es einige von euch vielleicht nicht gern hören, weil sie sich angepisst fühlen.

Ein Studium ist meist nicht mit einer Ausbildung zu vergleichen.
Vorausgesetzt natürlich man hat die Neigungen dazu.

Wenn ich in Physik nicht bewandert bin, würde ich nicht unbedingt Hörgeräteakustiker werden wollen.
Wenn man in Physik nicht bewandert ist, studiert man meist aber auch nicht BWL.

Beim Studium besteht die Voraussetzung nicht nur an der verlangten Intelligenz, sondern auch an der Organisation an sich.
Bei der Ausbildung habe ich konkrete Vorgaben was ich wann zu erfüllen habe. Beim Studium stelle ich mir den Plan selbst zusammen. Viele arbeiten darüber hinaus auch noch und haben neben dem Studium einen Job. Das darf man nicht überschätzen.

Bei der Ausbildung organisieren Andere für einen. Man hat für die Berufsschule einen Stundenplan und ist sonst eben am Praxisort.

Die Meisten absolvieren die Ausbildung in Wohnortnähe und müssen dann nicht ihr komplettes Leben umstellen.

Studium heißt nicht nur der Schwierigkeitsgrad ist erhöht. Studium heißt selbstständige Lebensführung in allen Bereichen und einen Nebenjob um sich selbst zu finanzieren.

Vergesst das mal nicht.

Gut einschätzen können das aber letztendlich nur die, die sowohl Studium als auch Ausbildung hinter sich haben.
 
Studium heißt selbstständige Lebensführung, selbstständige Finanzierung und Wissenserwerb auf hohem Niveau und unter Selbstanleitung. Da schaut keiner wie ich mir mit 18 meine Seminare lege oder was ich bis wann erreicht haben muss. Es interessiert auch keinen ob ich mich zu Hause ausgeschlossen habe.

Bei der Lehrstelle braucht ihr meist nichts zu organisieren und habt feste Stundenpläne. Viele wohnen noch im Hotel Mama oder in der gleichen Stadt und da man durch eine berufliche Ausbildung gleich Kohle bekommt, muss man sich auch nicht Gedanken über einen Nebenjob machen, der einem die Lernerei finanziert.

Ich bin selbst Jahre Student gewesen und habe neidvoll auf die Azubis geblickt.

Eben weil die nicht dazu verdienen mussten, alles geregelt bekamen und sich nach 8 Stunden Seminar keine Platte machen mussten wo sie die Kohle für den nächsten Monat her kriegen.
 
Beim Studium besteht die Voraussetzung nicht nur an der verlangten Intelligenz, sondern auch an der Organisation an sich.
Bei der Ausbildung habe ich konkrete Vorgaben was ich wann zu erfüllen habe. Beim Studium stelle ich mir den Plan selbst zusammen. Viele arbeiten darüber hinaus auch noch und haben neben dem Studium einen Job. Das darf man nicht überschätzen.

Bei der Ausbildung organisieren Andere für einen. Man hat für die Berufsschule einen Stundenplan und ist sonst eben am Praxisort.
Die Meisten absolvieren die Ausbildung in Wohnortnähe und müssen dann nicht ihr komplettes Leben umstellen.

Ja, ja die armen Studenten. Aber soweit ich informiert bin, wird niemand gezwungen zu studieren. Und wenn man es freiwillig macht muss man sich über die Konsequenzen im Klaren sein.
 
Oh ich glaub ich hab mit meinen 18 Jahren schon ein wenig mehr auf die Kette bekommen als ein armer Student, der von Zuhause ausziehen und sich selbst um seine Seminare kümmern musste, Nebenjob, usw. 🙄
Und offen gesagt, es ist irgendwie das falsche Forum, wenn du erwartest, dass es heißt "Studenten haben es ja so schwierig". Natürlich haben sie es nicht leicht. Aber wer hat es das schon? Ganz besonders in diesem Forum sind Menschen, die es eben nicht leicht hatten. Und sich das aber nicht selbst ausgesucht haben. Es soll nicht heißen, dass du hier im Forum falsch bist. Nur, dass du eben eher weniger diese Antwort bekommen wirst.
 
was der azubi in 3 jahren lernt, schafft der ehemalige student mit abgeschlossenem master locker in einem jahr, da bin ich mir sicher. der student ist dann einfach unterfordert mit der lehre.
Seeehr gewagte Aussage. Es gibt Ausbildungen, die durchaus recht anspruchsvoll sind und nicht mal so locker vom Hocker absolviert werden können. Kann mich noch gut an meine Ausbildungszeit erinnern. Da fing es schon an, dass einige Abiturienten die Ausbildung auf die leichte Schulter nahmen und es bitter bereuten. Auch eine mit abgeschlossenem Studium (Diplom) war darunter. Sie und noch ein paar andere sind spätestens bei der Abschlussprüfung durchgefallen. Sie haben es erst beim zweiten Anlauf geschafft. Ich spreche hier aber nur vom theoretischen Teil. Praktisch wurde nicht geprüft.

Die Ausbildungen untereinander unterscheiden sich vom Schwierigkeitsgrad sehr. Es gibt sicher leichte und weniger leichte. Wenn einem eine gewisse Thematik liegt und man im besten Fall noch irgendwelche Vorkenntnisse mirbringt, dann dürfte eine Ausbildung auch ziemlich leicht fallen. Doch pauschalisieren sollte man hier keinesfalls!

dann muss man einfach jobs für bachelor und master-absolventen schaffen. sonst hat das alles keinen sinn. der typ der locker mal eine ausbildung gemacht hat, versteht schon in der zweiten vorlesung überhaupt nichts mehr, geschweige klausuren.
Ich kenne zwar nicht viele, die nach einer Ausbildung noch studiert haben, aber die es gemacht haben, haben ohne große Problemr ihr Studium geschafft. Gerade, wenn es ein artverwandtes Studium war, hatten die mit einer Ausbildung sogar noch einen Vorteil, weil sie schon entsprechendes Vorwissen mitgebracht haben.

Studium heißt selbstständige Lebensführung, selbstständige Finanzierung und Wissenserwerb auf hohem Niveau und unter Selbstanleitung. Da schaut keiner wie ich mir mit 18 meine Seminare lege oder was ich bis wann erreicht haben muss. Es interessiert auch keinen ob ich mich zu Hause ausgeschlossen habe.

Bei der Lehrstelle braucht ihr meist nichts zu organisieren und habt feste Stundenpläne. Viele wohnen noch im Hotel Mama oder in der gleichen Stadt und da man durch eine berufliche Ausbildung gleich Kohle bekommt, muss man sich auch nicht Gedanken über einen Nebenjob machen, der einem die Lernerei finanziert.
Auch hier wird mal wieder fleißig pauschalisiert. Was stimmt ist, dass man während einer Ausbildung feste Stundenpläne hat und meist nichts organisieren braucht. Was außerdem stimmt ist, dass man sich während eines Studiums viel Wissen auf hihem Niveau aneignet. Aber das wars auch schon.

Ich kenne jedoch kaum jemanden, der vor Ort eine Ausbildung absolvierte. Ich durfte mich zu den drei Glücklichen in meiner Realschulklasse zählen. Alle anderen mussten für die Ausbildung wegziehen (teilweise sehr weit weg ziehen 400-800km von der Heimat) oder haben einen höheren Schulabschluss erworben.
Und Azubigehälter sind auch nicht so üppig. Manchmal kann man sich davon kaum ein selbstständiges Leben leisten ohne zusätzliche Unterstützung. Kommt aber auch auf die Branche an. Hat sich ja in den letzten Jahren auch einiges zum Positiven geändert. Aber einen genaueren Einblick habe ich da leider nicht mehr.
Wenn man eine rein schulische Ausbildung absolviert, bekommt man übrigens gar kein Geld, außer Schüler-BAföG. Von dem muss man nicht selten sogar noch monatliches Schulgeld zahlen. Die staatlichen Schulen sind ja noch recht günstig. Die Privaten können dann schon mal gut ins Geld gehen.

Andererseits kenne ich ein paar Studierte, die vor Ort studiert haben und noch zu Hause lebten. Mein Mann hat es so gemacht, meine Schwägerin, meine Schwester, zwei Kumpel von meinem Mann usw. Ich kenne nur drei die woanders studiert haben und nur eine davon ging einem Nebenjob nach. Wen man natürlich in teuren Gegenden studiert, wundert es mich ehrlich gesagt nicht, wenn man da noch einem Nebenjob nachgehen muss. Sonst ist das nicht zwingend notwendig.

Ich bin selbst Jahre Student gewesen und habe neidvoll auf die Azubis geblickt.

Eben weil die nicht dazu verdienen mussten, alles geregelt bekamen und sich nach 8 Stunden Seminar keine Platte machen mussten wo sie die Kohle für den nächsten Monat her kriegen.
Ja, deinen Neid liest man deutlich aus den Zeilen...
 
Das ist sicher auch regional unterschiedlich, aber alle in meinem Umfeld mussten für eine Lehrstelle nicht weg ziehen.

Auch wenn es hier von einigen, die vielleicht selbst nicht studiert haben und deshalb missgünstig sind schlecht geredet wird, aber ein Studium bedeutet wirklich mehr Arbeit.

Selbst wenn man die selbstständige Lebensführung weg nimmt hat man noch den Nebenjob plus das Studium und muss sich seinen Stundenplan selbst organisieren. Es gibt eben niemanden, der dahinter steht und Druck macht außer das Bafögamt.

Wenn man kein Bafög bezieht, dann hat man nochmal ganz andere Probleme weil man noch mehr arbeiten muss, um zu studieren.
Ich weiß wovon ich rede, ich hab nämlich neben dem Studium pro Woche noch 20 Stunden gearbeitet. Da gehst du an der Krücke, besonders wenn das Studium sehr klausurenlastig ist, die Profs den Stoff nicht raus geben und du in einigen Seminaren nicht anwesend sein kannst, weil du dir sonst deinen Lebensunterhalt nicht verdienen kannst und damit automatisch die Studienzeit verlängerst.

Bei der Ausbildung kann man sich voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren und bekommt alles vorgegeben. Alles ist strukturierter. Man hat einen Stundenplan, es gibt Lehrpläne und Inhalte. An Unis können die Profs ihre Lehre dagegen frei gestalten.

Ich habe selbst 5 Jahre studiert und würde es nicht wiederholen wollen, weil ich ständig schauen musste, dass ich neben meinem eigentlichen Studium keine Schulden mache und noch genug zum Leben erarbeite.
 
Auch wenn es hier von einigen, die vielleicht selbst nicht studiert haben und deshalb missgünstig sind schlecht geredet wird, aber ein Studium bedeutet wirklich mehr Arbeit.
.

Warum sollte man auf so ein stressiges Leben neidisch sein? Ich frage mich, warum tun sich einige so ein Studium an? Zumal ja noch nicht einmal ein "angemessenes" Gehalt sicher erwartet werden ksnn?
 
Es kommt halt auch immer darauf an was man studiert.

Bei manchen Studienfächern weiß man ja vorher schon, dass es schwer ist eine Stelle zu ergattern und dass diese Stellen dann auch noch mies bezahlt sind.

Das sollte man sich schon vorher überlegen.
 
Warum studiert man dann trotzdem?

Vielleicht weil man glaubt das Wissen Macht ist und seine Prioritäten eher auf Wissenserwerb legt?

Man könnte genauso gut fragen, warum studiert man nicht?

Gibt viele Gründe dafür und dagegen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben