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Enkelkinder, ich darf sie nicht sehen!

Daoga

Sehr aktives Mitglied
[Ich würde auch anbieten,das du da bist (auch für beide)..aber keinen weiteren Druck machen.
Das müssen die beiden unter sich klären.
Guter Tipp. Sag daß Du immer da bist für die beiden samt Kinder, wenn sie was brauchen, aber achte darauf, nie aufdringlich zu werden.
Und häng Deinen eigenen Seelenfrieden nicht an die Vorstellung, "gebraucht zu werden". Junge Eltern mögen es selten, wenn die Eltern/Schwiegereltern sich ständig einmischen wollen.
Solange alles gut läuft, laß es laufen, vielleicht ein Besuch hin und wieder und gut ist, nur wenn irgendwas ins Extreme rutscht, etwa wenn die Kinder dauerhaft von anderen ferngehalten werden sollen (klappt eh nicht, spätestens wenn die Schule angeht ist es unvermeidbar), solltest Du tätig werden.
 

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SallyDelaina

Mitglied
Man darf im höchstfall 2 bis 3 mal zu Ihnen kommen. Meist kamen sie, oftmals ganz spontan. Manchmal war es mir ungelegen, da ich schon was vor hatte aber freute mich mit den Kindern Zeit zu verbringen, wenn's schon mal da sind. Aber ok, ich werde weiterhin die Füsse still halten und einfach abwarten und hoffen dass sie wieder zu sich kommen. Danke euch!
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
Mir blutet das Herz so sehr und wünschte einen Weg zu finden.
So wie es ausschaut kann der Weg nur über Deinen Sohn führen - auch schwer verständlich warum er er bei so ungesunden Ansichten und Verhaltensweisen - scheinbar stillschweigend alles hinnimmt.....und sich mitschuldig macht, wenn seine Kinder Verhaltensauffällig werden, was sich spätestens mit dem Schulbeginn vermutlich zeigen wird.

Im Umgang mit Kindern unerfahren und sicher auch hilflos befangen, wird die Schulzeit sicher nicht einfach.
Natürlich kann auch das Gegenteil auftreten und er fühlt sich in der Schule zum ersten mal wirklich wohl, so unter Gleichaltrigen - dann allerdings wird sich sein häusliches Verhalten ändern.
Wie dem auch sei, es wird Probleme geben - die von den Eltern für ihn geschaffen wurden.
So hart wie es klingen mag - hier wird eine kleine Kinderpsyche durch sozialen Entzug gefoltert.
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

wie verstehst du dich mit deinem anderen Sohn
und seiner Familie? Hat dein anderer Sohn auch bereits Kinder?
Und wie verstehen sich die Brüder und die Familien
untereinander?

Könnte dein Sohn vermitteln und mal mit seinem Bruder
sprechen? Nur das Thema Enkelkinder ansprechen,
Sohn und Schwiegertochter außen vor lassen.
Vielleicht kann er da vermitteln.

Du weißt schon, dass du als Großmutter ein
Umgangsrecht hast. Das kannst du sogar gerichtlich
einklagen. Was natürlich nicht gerade die Wogen
glätten würde. Vermutlich würdest du eher
auf deine Enkelkinder verzichten, als vor Gericht zu gehen.
Würde das auch verstehen. Dadurch würde das Verhältnis
wohl nicht gerade besser werden. Vermutlich würde
wohl eher das Gegenteil eintreten.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
keine Worte des Einmischens mehr in die Lebensverhältnisse Deines Sohnes und
Deiner Schwiegertochter.
Das, was möglich ist, ist ihnen Hilfe und Unterstützung anzubieten, auf die sie
jederzeit zurückgreifen können.

Jedes weitere Einmischen von Dir wird den Graben zwischen Euch, falls es wieder
zu Gesprächen etc. kommen sollte, vergrößern.

Es ist die Lebensweise Deiner Schwiegertochter und Deines Sohnes ohne Einmischen
in ihre Privatsphäre. Akzeptiere das.

Lass erst ein weniglich Gras über die Angelegenheit wachsen und versuche nach
angemessener Distanzzeit Kontakt zu Deinen Enkelkindern aufzubauen.
Es gibt andere Gesprächsthemen, die Du wählen kannst im Zusammensein mit Deinem
Sohn und Deiner Schwiegertochter.

Du hast aus liebevoller Sorge und Fürsorge gehandelt und das ist verständlich.
Nur erreichst Du damit nichts.
Es wurde von ihnen nicht so wohlwollend aufgenommen, wie es von Dir beabsichtigt
war.
Es ist besser, die Füsse stillzuhalten, abzuwarten und sich liebevoll darum bemühen,
sich wieder annähern zu können, um mit den Enkelkindern zusammenzusein.
All das jedoch mit Achtung und Respekt vor der Privatsphäre Deines Sohnes und
Deiner Schwiegertochter - also ohne jegliche Einmischung.

Du kannst Dir jederzeit ein eigenes Bild/eine eigene Wertvorstellung von der
Lebensweise Deines Sohnes und Deiner Schwiegertochter bilden. Das ist völlig normal.
Doch das in solch einem Zusammenhang wiederholt über all die Jahre direkt zu
äußern, halte ich für nicht angebracht. Beide sind volljährig und haben die
Möglichkeit, ihr gemeinsames Leben so zu gestalten, wie es ihren persönlichen
Lebensvorstellungen entspricht. Es ist nicht Deine Lebensaufgabe, Dich einzumischen.

Es ist Deine Lebensaufgabe, Dich um Dein eigenes Leben zu kümmern und das machst
Du ja auch. Daß Du als liebende Oma Dich liebevoll um Deine Enkelkinder kümmern
möchtest, ist auch verständlich.
Nur, sind dem Grenzen gesetzt und diese Grenzen wurden Dir gesetzt durch die
Reaktion Deines Sohnes und Deiner Schwiegertochter.
Lass sie momentan in Ruhe. Ich finde, Du verhälst Dich sehr loyal und ich vermute, daß
Dir wieder die Möglichkeit eingeräumt wird, daß Du Kontakt zu Deinen Enkeln
aufbauen kannst. Kommt es irgendwann zu einer solchen Kontaktanbahnung, verhalte
Dich äußerst zurückhaltend über die Lebensweise Deines Sohnes und Deiner
Schwiegertochter. Es reicht, gelegentlich ihnen gegenüber zu erwähnen, daß Du ihnen
Hilfe und Unterstützung anbietest. Und dann liegt es an ihnen, ob sie davon
Gebrauch machen oder nicht. Es ist und bleibt ihre Entscheidung und nicht die Deinige;
auch, wenn Du es gerne anders hättest.

Es treffen zwei unterschiedliche Anschauungen von Familienleben aufeinander und es
bringt absolut nichts, Ratschläge erteilen zu wollen; egal, wie liebevoll sie gemeint
sind. Liebevoll gemeinte Ratschläge können auch als "Schläge" empfunden werden.
Das meine ich nicht als Kritik. Bitte nicht falsch verstehen.

Nehme das einfach als menschliche Lebenserfahrung, in der ganz klare Grenzen Dir
gegenüber ausgelebt werden.
Familienstrukturen sind manchmal so verletzend und so empfindlich.

Danke für Dein Vertrauen und Deine Ehrlichkeit. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Ich hoffe, daß Du für Dich einen liebevollen eigenen Weg findest, Deiner Verletzlichkeit
zu begegnen und Du für Dich irgendwann in Ruhe und Frieden leben kannst.
Es braucht diese Zeit der Verletzlichkeit, die deutlich macht, wie wertvoll und kostbar
Dir Dein Familienleben ist und was es Dir bedeutet.
Manches im Leben ist manchmal als Lernprozess wahrzunehmen.
Übe keinerlei Druck aus und biete nur Deine Hilfe und Unterstützung in Ruhe an
und überlass es den beiden, ob sie es in Anspruch nehmen oder nicht.
Sollte es zu einer Anbahnung einer Kontaktaufnahme kommen, keinerlei Gespräche
über Vergangenes. Dieses würde es wieder "zerstören".
Du hast in dieser Familiensituation leider keinerlei andere menschliche Möglichkeit
als die Füsse stillzuhalten und nun ganz in Ruhe abzuwarten, wie es sich wieder
neu entwickeln kann.
Du kennst nun die persönliche Empfindlichkeit Deines Sohnes und Deiner Schwieger-
tochter und weißt, zu welchen Reaktionen von beiden es kommen kann.
Es hat nichts damit zu tun, sich nicht äußern zu können. Es hat damit zu tun, ihnen
ganz gelegentlich Hilfe und Unterstützung anzubieten, damit sie ganz in Ruhe
davon Gebrauch machen können und das Vertrauen dazu auch haben.
Ist manchmal nicht so einfach in Familienstrukturen.

Vielleicht möchtest Du neue Hobbys in Deinem Leben entdecken und diese pflegen.
Neue Menschen kennenlernen durch neue Hobbys ist sehr schön und kann durchaus
ein innerer Balanceausgleich sein.
Vielleicht gibt es in Deiner Nähe eine Familienbildungsstätte oder eine Volkshochschule,
die Kurse anbieten. Diese sind auch nicht so teuer. Entspannungstraining ist eine
wunderschöne Möglichkeit und bietet Dir die Chance, abends, sobald Du zur Ruhe kommst
und die Gedanken zum Familienleben wieder hochkommen, zu entspannen und schlafen
zu können.
Es ist ein neuer Weg, der vor Dir liegt und ich bin sicher, ihr zusammen, also auch Dein
Sohn und Deine Schwiegertochter, werdet wieder zueinander finden. Es ist dann halt
nur anders wie vorher. Manchmal ist es liebevoller und fürsorglicher in gewissen
Familienkonstellationen die Füsse stillzuhalten, Hilfe und Unterstützung gelegentlich
anzubieten und keinerlei innere eigene Erwartungshaltungen zu haben.
Ihr werdet Euch so anders im Alltag miteinander begegnen können.

Manchmal ist es erforderlich, die eigene Blickrichtung zu wandeln, damit liebevolle und
fürsorgliche Begegnung in Ruhe und Frieden möglich ist. Dem die Chance zu geben lohnt
sich.

Nicht den Mut verlieren und vor allem nicht "überstürzt" handeln.
Es ist im Laufe der Jahre zu familiären emotionalen Grenzverletzungen gekommen
und das beidseitig. Damit möchte ich niemandem die Schuld geben.
Es hat zu einer familiären Entwicklung geführt, die unweigerlich zu weiteren Abgrenzungen
geführt hat.
Annäherungen brauchen liebevolle Fürsorge.

Falls Dein Sohn und Deine Schwiegertochter evtl. irgendwann ein klärendes Gespräch führen
wollen, was ich jedoch nicht vermute, höre Dir ihre Sichtweisen an und vermeide es,
Deine Sichtweisen zu rechtfertigen.

Manchmal ist es weise, als Mutter still zu sein.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Die Kraft liegt nicht darin, in Lebensverhältnisse eingreifen zu wollen, die unabdingbar
geschehen. Die Kraft liegt auch nicht darin, Ratschläge zu erteilen oder die eigene
Lebensanschauung zu bestimmten Situationen anderen "überstülpen" zu wollen, da
deren Lebenseinstellung doch so gar nicht dem eigenen "Weltbild" entspricht.

Ändere Du Dich.
Sie (Dein Sohn und Deine Schwiegertochter) werden sich nicht ändern; sie hätten es sonst
schon längst getan.

Und nun gilt es, sich innerlich mit dem Festgefahrenen auseinanderzusetzen und auch die
Gefühle so anzunehmen, wie sie sind.
Manchmal fehlen eigene Lebenserfahrungen "Festgefahrenes wieder behutsam in Gang" zu
bringen; da vorherige eigene Lebenserfahrungen nicht dazu beigetragen haben.
Dadurch, daß wahrgenommen und angenommen wird, was ist, wird innerliche Ruhe einkehren.
Das braucht jedoch Zeit. Nimm Dir diese Zeit und verdränge es nicht.
Du liebst Deine Familie und bist in Sorge. Das ist verständlich.

alles Liebe
flower55
 

SallyDelaina

Mitglied
Hallo Muir,

mit meinen anderen Sohn habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Wie telefonieren 1 bis 2 mal wöchentlich, da er über dem grossen Teich lebt . Er ist verheiratet, aber lebt derzeit getrennt . Die Kleine (6 Jahre) ist nicht von ihm, aber er ist voll und ganz für sie da. Auch ich sehe dieses Kind an als mein Enkelkind und halte den Kontakt.
Leider ist auch er etwas von seinem jüngeren Bruder entäuscht, aber da versuche ich immer etwas zu vermitteln, damit der Kontakt nicht ganz abbricht. Ich möchte auch mit neiner aktuellen Situation den Grossen nicht belasten, da er gerade dabei ist, seine Familie wieder zu vereinen.
Also leider auch hier etwas schwierig.
Mein jüngerer Sohn pflegt leider auch nicht deb Kontakt mit meinen Ex-Mann, also dem Vater meiner Söhne. Wir haben hin und wieder Kontakt, da wir ja schliesslich 2 Kinder haben . Wäre schön wenn die Beiden ein besseres Verhältnis hätten.

LG und Danke
Sally
 

SallyDelaina

Mitglied
Hallo Flower55,

Danke für deine Sichtweise und ich muss sagen, das was du mir rätst ist genau das was ich in den letzten Wochen tat. Ich habe für mich ein neues Hobby gefunden und verbringe sehr viel Zeit mit radeln und neue Gegenden zu erkunden.
Freundes- und Bekanntenkreis habe ich ausreichend, nehme nun auch eher die Einladungen an, die ich zuvor oftmals ablehnte. Da ich ja auch nur an Wochenenden Zeit habe und immer eher die Zeit mit meinen Enkelkinder verbrachte.
Sehr oft dass sie anmeldeten das Sie kommen würden und kamen dann doch nicht.
Da habe ich nun auch für mich beschlossen das in ein Gleichgewicht zu bringen, auch wenn mein Sohn und Familie wieder mit mir in Kontakt treten.
Habe mich noch nie in Probleme eingemischt auch wenn mir das ein und andere anvertraut wurde und ich mir da auch schon so einige Nächte den Kopf zerbrach.

Nun ich muss es nehmen wie es ist und halte auch die Füsse still.

Vielen Dank
LG Sally
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo Sally

schade, ich dachte dein Sohn könnte vermitteln.
Da er aber eigene Sorgen hat und du ihn auf deine
Situation nicht aufmerksam machen möchtest,
kann ich nachvollziehen.

Dann bleibt dir nur übrig in einer Warteposition zu verharren.

Es ist schön, dass du so ein erfülltes Leben fühlst.
Doch ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du
innerlich Zerissen bist und Sehnsucht nach deinen
Enkelkindern hast.

Was dein Verhalten, in Bezug auf deine Enkelkinder als Oma angeht, finde ich total normal. Dein Bedürfnis ist
ja nur, an ihrem Leben einen kleinen Teil miterleben
zu dürfen.

Dir alles Gute und das die Wogen sich wieder glätten.
Den Kindern/Enkelkinder zuliebe.
Denn die Kleinen können nichts für die
Probleme der Erwachsenen.

Viele Grüße,
Muir
 

Baleh

Mitglied
Hallo Sally

schade, ich dachte dein Sohn könnte vermitteln.
Da er aber eigene Sorgen hat und du ihn auf deine
Situation nicht aufmerksam machen möchtest,
kann ich nachvollziehen.

Dann bleibt dir nur übrig in einer Warteposition zu verharren.

Es ist schön, dass du so ein erfülltes Leben fühlst.
Doch ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du
innerlich Zerissen bist und Sehnsucht nach deinen
Enkelkindern hast.

Was dein Verhalten, in Bezug auf deine Enkelkinder als Oma angeht, finde ich total normal. Dein Bedürfnis ist
ja nur, an ihrem Leben einen kleinen Teil miterleben
zu dürfen.

Dir alles Gute und das die Wogen sich wieder glätten.
Den Kindern/Enkelkinder zuliebe.
Denn die Kleinen können nichts für die
Probleme der Erwachsenen.

Viele Grüße,
Muir
Meine Rede.
 

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