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Empty Nest

Vielleicht brauchst du einfach nur ein bisschen Zeit ,dich an die neue Situation zu gewöhnen.
Du darfst dein Kind ja auch vermissen und traurig sein.
Du darfst dich auch für ihn freuen,wenn er aufgeregt ist und sich selber auf einen Neuanfang freut.
Telefon,Nachrichten,wenn man möchte auch Video Calls erleichtern die Zeit,wenn man sich nicht sehen kann.Fotos senden,alles in Sekundenschnelle.Als ich damals aus dem Haus ging ( mit 18,ins Ausland) mussten wir Briefe schreiben,die auch so um eine Woche gedauert haben.
Jetzt haben wir das viel besser!
 
A

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Re: Empty Nest
Hallo beihempelsuntermsofa,

schau mal hier:
Empty Nest. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Irgendwie fällt dir da nun das ein wenig auf den Kopf, worum andere dich glühend beneiden würden, oder? Nämlich das gute Verhältnis zu deinen Kindern.

Gerade weil das Verhältnis so eng ist, werden sie dir so sehr fehlen. Aber es ist natürlich auch so, dass sie sich gerade wegen des guten Verhältnisses bestimmt auch oft bei dir melden werden.

Dass das natürlich eine andere Form von Zusammenleben ist, ist offenkundig. Ich hoffe, du kannst das mittelfristig mit Menschen aus deiner Generation, Familie, Freunden auffangen.
 
"Im Film »Lost in Translation« gibt es eine wundervolle Szene : Scarlett Johansson fragt Bill Murray, ob es im Laufe der Zeit eigentlich leichter wird mit Ehe und Familie und allem. Er seufzt, was die Ehe angeht. Aber die Kinder, sagt er, die als Kleinkinder so eine Last waren, »die werden im Lauf der Jahre immer mehr zu den Leuten, mit denen du am allerliebsten zusammen"

– Generation ziemlich beste Freunde: Warum es heute so schwierig ist, die erwachsenen Kinder loszulassen von Gerlinde Unverzagt

Das trifft das was mich beschäftigt sehr gut.
Einer der Menschen mit denen ich am allerliebsten zusammen bin, und mit dem die anstrengende Zeit längst vorbei war, zieht aus - und noch dazu sehr weit weg (mein Sohn).
Dafür steht mit dem Enkel schon wieder ein kleines Kind am Start mit dem das zusammensein zwar auch oft Spass macht, aber auch wieder viel anstrengender ist.

Irgendwie fühle ich mich grade wie jemand der im vollen Bewusstsein auf einen Abgrund zurast (den Auszug in 2 Wochen) und nichts dagegen machen kann.
Es geht mir jetzt schon ziemlich mies, und ich befürchte dass ich, wenn er wirklich weg ist, komplett den Boden unter den Füssen verliere.
 
Lass deinen Sohn sein Leben leben. Es ist verständlich, dass du traurig bist. Es sollte aber nicht so sein, dass er dein einziger Halt im Leben ist!

Du hast ein eigenes Leben, du hast einen Mann (deinen Lebenspartner!).

Darauf darfst du dich dann wieder konzentrieren.

Für den Enkel bist du doch nicht die Hauptverantwortliche. Mach das, was dir Freude macht und lasse den Rest die Eltern tun.
 
Dein Thread beschäftigt mich gedanklich, weil dein Empfinden so gänzlich anders ist als meines.
Ist es ok für dich, wenn ich meine Seite hierlasse, sehr interessiert an deiner?

Lies nicht weiter, wenn du lieber nur Menschen lesen möchtest, denen es ähnlich geht wie dir.






Ich sehe, dass dein Sohn kaum andere Kontakte hat und dass er einer deiner Lieblingsmenschen ist (so geht's mir mit meiner Tochter auch).
Daraus entstand wohl eine Nähe, die auch Seiten mitbringt, die vielleicht schon ungesund sind; du leidest sehr.

Mein Nachwuchs ist für mich geliebter Gast in meinem Leben, mal da, mal nicht, und beides ist schön. Loszulassen war bei mir ganz anders, ein Prozess mit der Entwicklung vom Kind zum Teenager und jungen Erwachsenen. Völlig undramatisch und bis auf sehr gelegentliche leise Wehmut war da kein Schmerz.
Ich empfand es als wunderschön, diesen Weg in die Unabhängigkeit zu beobachten und zu begleiten und zu einer völlig neuen Beziehung auf Augenhöhe zu finden.
Ein ganz anderes Erleben also.

Sprang da nie etwas in dir an, dass dich warnte? Dich denken lies, dass es im beiderseitigen Interesse auch in dieser Hinsicht eine Abnabelung braucht?

Mir bedeutete die so enge, auch (nicht nur) freundschaftliche Bindung zu meiner Tochter sehr viel. Aber da war glaube ich eben immer dieses Glöckchen im Hintergrund, dass mich darauf achten lies, dass wir unAbhängig voneinander wurden (sind sie klein, sieht das ja erstmal anders aus).
So konnte es sehr nah bleiben, doch nicht in dieser abhängigen Form, die diesen wahnsinnigen Trennungsschmerz mit sich bringt.
Du durchliefst das bereits ähnlich, nun wieder. War da nie der Wunsch, dir das zu ersparen? Und es damit auch dem erwachsenen Kind einfacher zu machen?
Ich hoffe, du empfindest meine Fragen nicht zu despektierlich, mich interessiert das, da ich mich schlecht hineindenken kann.
 
Hallo @beihempelsuntermsofa !
Mich beschäftigt dein Thread auch.
Ich finde es auch völlig okay,dass du traurig bist und auch einfach mal Lust hast, irgendwo zu jammern!
Weißt du was mir auffällt?
Du bist schon so traurig, obwohl er noch da ist.
Genieße lieber doch noch einfach die Zeit,die er da ist!
Außerdem:
Hauptsache ihr bleibt euch innerlich nah,auch wenn ihr örtlich getrennt seid!
 
Ach ja,und ein Beispiel von einem Verwandten mit drei Töchtern.
Alle waren sie ausgezogen, ziemlich weit weg,die eine sogar nach Spanien.
Schließlich sind sie nach und nach alle wieder ins Heimatsdorf gezogen,wohnen alle in der Nähe,das Haus ist jeden Tag voll von Enkelkindern!
Und untereinander haben die Schwestern ein sehr schönes Verhältnis ,alle unterstützen sich gegenseitig!
 
Hempel, möchtest Du mit mir tauschen?
Ich habe auch ein Kind, 24, das ums Verrecken nicht ausziehen will.
Es ist jetzt schon lange Zeit in einer festen Beziehung mit einer tollen Frau (muß man mittlerweile sagen). Die wünscht sich auch inzwischen sehr direkt mehr Verbindlichkeit.
Weißt Du, was passiert? Wenn er heimkommt...egal, wann das ist...geht er zuerst zu uns an die Schlafzimmertür, öffnet sie, guckt, erst dann geht er selbst in sein Zimmer. Er macht es nicht, wenn er heimkommt und trifft mich wach im Haus an.
Wenn wir nach Italien fahren, schließen wir mittlerweile Wetten ab, ob wir die österreichische Grenze erreichen, bevor er das erste Mal anruft.
Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs.
 
Hallo @grauer Kater
Wenn ich ehrlich bin - ja, im Moment beneide ich dich darum.
Ich beneide auch meine Nachbarn, deren Töchter noch (25) bzw. wieder (28) zuhause wohnen.
Bei meiner Schwägerin hat einer von 2 Söhnen nie den Absprung geschafft und wohnt mit Ü40 immer noch zuhause. Als vor 3 Jahren der Mann und Vater gestorben ist ist das ganze noch enger geworden. Klar, da wird schon viel gesprochen und gelästert drüber. Aber was solls🤷‍♀️Wenn sich alle so wohl fühlen.
Früher hab wir meinen jüngsten immer damit aufgezogen „Du wirst mal mein (Name des Nesthockers).“
Aber ja. Er soll jetzt mal ausziehen. Mal sehen ob alles so klappt wie er das plant. Ob er da erstmal eine Arbeit und dann einen Studienplatz findet…
Wird schon alles werden irgendwie.
Er freut sich grösstenteils drauf. Bis auf das, dass er seinen Hund hierlassen muss.
Und ich muss halt da durch. Irgendwie.
 

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