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Emotionale Gewalt und ihre Folgen

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Ich dachte, wenn man etwas schlimmes erlebt und überstanden hat, dann ist es rum und fertig.

Da unterlagst Du wohl einer Falschannahme.

Überstehen ist nicht überwinden.

Aber betrachtet man sich mal die Kindererziehungsmethoden , die Ratschläge die gegeben wurden auch von öffentlichen staatlichen Stellen und die dazu verfügbare Literatur in Deutschland , so wird man feststellen Johanna Haarer eine Ärztin aus dem dritten Reich die eher naziaffin war, schrieb Regelwerke zur Kindererziehung toller zukünftiger Soldaten und züchtiger deutscher Frauen.
Diese Regelwerke wurden bis in die siebziger Jahre selbst von öffentlichen Stellen befürwortet.

Dinge wie " Man muß ein Baby auch mal schreien lassen " , das ist gut , weil das Kind lernt , damit komme ich nicht durch und es bekommt gesunde Lungen, deshalb sollte die gute Mutter darauf achten, das das Kind nicht nur still da liegt.

Abe es wird noch viel , viel besser, wenn man mal in die Thematik eintaucht, man hat herausgefunden, etliche Kinder haben eine Spritzenphobie , weil die Dinger früher so dick waren, wie Nägel und das hat man ganz offiziell abgeschafft , die Folge , weniger Spritzenphobie.


Selbst wenn Du als gutherzige Mutter versucht hast in den neunzigern Dein Kind korrekt zu erziehen, gab es immer wieder so Dinge , die im Volksmund umhergingen
Mädchen spielen mit Puppen , Jungs mit Autos....
Mädchen lernen stricken kochen häkeln......schön aussehen, als Zirkuspferdchen des Versorgers, das Beischlafgesetz den Freibrief zur Vergewaltigung in der Ehe hat man erst Ende der siebziger abgeschafft !!!!!

Indianer weinen nicht !!!!

Ich könnte mich aufregen, lasse es aber lieber , denn Gewalt in der Erziehung ist ganz klar zu differenzieren.

Was ist beispielsweise mit sinnvollen Verboten ?

Nicht einfach über die Straße rennen .......ohne zu schauen ....man verbietet dem Kind das nicht schwimmen kann zu nah ans Wasser zu gehen, aus gutem Grund.

Das ist doch eine Schutzfunktion.

Beispiel - Als ich mal nachts von D-Dorf in ner S- Bahn mit der Freundin zurückfuhr, legten sich drei Leute erst mit meiner Freundin an und dann mit mir , als der erste mich anfasste , eskalierte die Situation, ich wehrte mich.
Es kam die Polizei, Krankenwagen,etc. das ganze Propramm es ging vor den Richter , ich wurde freigesprochen, weil alle Leute dasselbe aussagten, der Schaffner, die Fahrgäste , etc. da hab ich ganz akut Gewalt angewendet.

Doch der Grund war Schutz , auch da gibt es Gewalt und auch hier sehe ich keinen Grund mich schlagen zu lassen , träfe ich so einen Messerstecher würde ich ihn sofort entwaffnen, ohne Rücksicht auf seine Gesundheit.

Deshalb Gewalt ist nicht immer etwas negatives , weder psychische , noch körperliche.

"Wenn Du auf dem Boot mitfahren willst - bei den Bedingungen - trägst Du eine Schwimmweste."

Wenn Du durch den Klettergarten läufst, gurtest Du Dich an.

Meiner Meinung nach, hat sich da vieles geändert, starre Erziehungsgefüge brechen auf, dadurch wird es aber schwerer zu erkennen, wo eben die noch vorhandenen Reste der Starre und Gleichmachungstaktik Spuren hinterlassen haben.
Früher konnte man es an vielen Kindern beobachten, " Männer kennen keinen Schmerz " war die Devise .....ganz klare Sache tröstende Worte wie " Sei doch keine Heulsuse " waren Erziehungsalltag vieler.

Heute betrachtet man die Sache besser noch detailierter, weil eben jeder was andere erzählt bekommt, so nach dem Motto " Denk erst mal an Dich selbst " .

Alleine die Tatsache das das Unmengen an kleinen denunzierenden Heuchlern hervorruft - denn schließlich wäre es besser in einer friedlichen Umwelt zu leben, ist doch schon traurig, wobei sich im Grunde seit tausenden Jahren nix geändert hat.

Es gilt das Recht des Stärkeren.

Na und wenn das mal keine Gewalt ist ....dann ist es Dummheit.
 
Aber das sagt einem ja kein Arzt. Da werden nur die Symptome behandelt, aber kein Bezug zur Psyche oder früheren Erlebnissen hergestellt. Und ich finde das total wichtig zu wissen.

Es ist nicht nur Kindheitstrauma du kannst im Erwachsenenalter siehe Schutzhütte und andere Menschen auch traumatisiert werden.

Viele entfernen sich ja von den missbräuchlichen Eltern rechtzeitig um ein eigenständiges Leben zu führen nur man nimmt halt leider Muster mit.. bedeutet man sucht oder wird gefunden von ähnlichen missbräuchlichen Mustern ! Das zu verstehen dauert länger .. allen voran wenn man naiv durch die Welt springt, da ist schon Vorsicht geboten.

Ja es speichert sich in den Zellen ab.. das rauszubekommen ist sehr sehr schwer zeitintensiv und es gibt da auch keine Formel F die für alle gleich funktioniert da ja nunmal jeder Mensch anders ist. Bedeutet was für dich funktioniert muss für wen anderen nicht funktionieren und umgekehrt… oftmals muss man mehrere Dinge Machen. Allen voran wenn es dann schon zu einer chronischen Erkrankung geführt hat.. dann darfst du gerne tief in die Tasche greifen und halt mehrere Dinge machen die dich wieder ins Gleichgewicht bringen. Es gibt allerdings auch gute Sachen die gratis sind. Wie Waldbaden. Oder geführtes yoga via Laptop .. dafür zahlt man nichts und das geht.
Therapie kostet Geld idR vorallem Traumatherapie. Und wie gesagt eines alleine hilft in ganzen vielen Fällen nichts.

Warum Ärzte dir es nicht sagen ist recht simpel es wird nicht in der Ausbildung gelehrt . Und sie sind für die Symptome primär da selten. Für die Ursache ! Aber die Ursache ist der Ursprung des Übels die Wurzel .. wenn du deinen Rasen schön gießt und Unkraut jätest aber der Boden drunter ist toxisch vergiftet ja .. rechne es dir aus .. das Gras kann da schon wachsen aber das schönste Gras wird es eben nciht werden oder gar das gesündeste.. und mit schön meine ich nicht optisch darum geht es nicht sondern eben gesundes Gras.

Die Psyche spielt bei allen Erkrankungen eine zentrale Rolle .. ein paar wenige Ärzte beleuchten es auch ganzheitlich.
 
Es ist nicht nur Kindheitstrauma du kannst im Erwachsenenalter siehe Schutzhütte und andere Menschen auch traumatisiert werden.

Viele entfernen sich ja von den missbräuchlichen Eltern rechtzeitig um ein eigenständiges Leben zu führen nur man nimmt halt leider Muster mit.. bedeutet man sucht oder wird gefunden von ähnlichen missbräuchlichen Mustern ! Das zu verstehen dauert länger .. allen voran wenn man naiv durch die Welt springt, da ist schon Vorsicht geboten.

Ja es speichert sich in den Zellen ab.. das rauszubekommen ist sehr sehr schwer zeitintensiv und es gibt da auch keine Formel F die für alle gleich funktioniert da ja nunmal jeder Mensch anders ist. Bedeutet was für dich funktioniert muss für wen anderen nicht funktionieren und umgekehrt… oftmals muss man mehrere Dinge Machen. Allen voran wenn es dann schon zu einer chronischen Erkrankung geführt hat.. dann darfst du gerne tief in die Tasche greifen und halt mehrere Dinge machen die dich wieder ins Gleichgewicht bringen. Es gibt allerdings auch gute Sachen die gratis sind. Wie Waldbaden. Oder geführtes yoga via Laptop .. dafür zahlt man nichts und das geht.
Therapie kostet Geld idR vorallem Traumatherapie. Und wie gesagt eines alleine hilft in ganzen vielen Fällen nichts.

Warum Ärzte dir es nicht sagen ist recht simpel es wird nicht in der Ausbildung gelehrt . Und sie sind für die Symptome primär da selten. Für die Ursache ! Aber die Ursache ist der Ursprung des Übels die Wurzel .. wenn du deinen Rasen schön gießt und Unkraut jätest aber der Boden drunter ist toxisch vergiftet ja .. rechne es dir aus .. das Gras kann da schon wachsen aber das schönste Gras wird es eben nciht werden oder gar das gesündeste.. und mit schön meine ich nicht optisch darum geht es nicht sondern eben gesundes Gras.

Die Psyche spielt bei allen Erkrankungen eine zentrale Rolle .. ein paar wenige Ärzte beleuchten es auch ganzheitlich.
Ja, das mit dem Gras hast du gut geschrieben.

Leider wurde bei mir der Zusammenhang zur Psyche zu spät festgestellt. Ich musste erst ein Organ dafür verlieren und habe jetzt sogar schlimmere Probleme als vorher.
 
Ich kann dir nur sagen in der heutigen Zeit musst du selbst dein eigener Arzt werden in vielen Dingen und darfst dich nicht auf das Gesundheitswesen verlassen .. in vielen Fällen bist du dann verloren bedeutet auch selbst recherchieren ! Und selbst deine Heilung in die Hand nehmen.
 
Natürlich wirkt sich auch ein Traums im Erwachsenenalter auf die Gesundheit aus. Aber da vermutet man dann wohl schneller einen Zusammenhang als wenn es zehn Jahre oder länger zurück liegt, finde ich.

Und was ich eben nicht wusste und erst durch meine Kinesiologin erfahren habe, ist, dass dadurch, dass jedes Trauma im Körper gespeichert wird, sich im Körper ein Trauma nach dem anderen anhäuft und dann irgendwann das Fass immer mehr voll wird.
 
Natürlich wirkt sich auch ein Traums im Erwachsenenalter auf die Gesundheit aus. Aber da vermutet man dann wohl schneller einen Zusammenhang als wenn es zehn Jahre oder länger zurück liegt, finde ich.

Und was ich eben nicht wusste und erst durch meine Kinesiologin erfahren habe, ist, dass dadurch, dass jedes Trauma im Körper gespeichert wird, sich im Körper ein Trauma nach dem anderen anhäuft und dann irgendwann das Fass immer mehr voll wird.

Vielleicht fehlen dir die Bausteine das du retraumtisiert wurdest im Erwachsenenalter .. das ist nicht unüblich denn es gibt halt Menschen … die einen retraumatisieren …
 
Meine Erfahrung zu Ärztin ist . Sie sind fachspezifisch ausgebildet und wissen oftmals wenig über andere Fachrichtungen… das ist nicht ihr Fehler sondern so läuft die Ausbildung..

Wenn du wen ganzheitlichen suchst musst du intensiver suchen.
 
Natürlich wirkt sich auch ein Traums im Erwachsenenalter auf die Gesundheit aus. Aber da vermutet man dann wohl schneller einen Zusammenhang als wenn es zehn Jahre oder länger zurück liegt, finde ich.

Und was ich eben nicht wusste und erst durch meine Kinesiologin erfahren habe, ist, dass dadurch, dass jedes Trauma im Körper gespeichert wird, sich im Körper ein Trauma nach dem anderen anhäuft und dann irgendwann das Fass immer mehr voll wird.
Vielleicht fehlen dir die Bausteine das du retraumtisiert wurdest im Erwachsenenalter .. das ist nicht unüblich denn es gibt halt Menschen … die einen retraumatisieren …
Ich habe sehr viele Traumata und das lag nicht nur immer an Menschen, die mir etwas angetan haben, sondern auch an belastenden Lebenssituationen.
 
Dazu fällt mir ein, eine gute Psychotherapie schaut nicht nur darauf was man schlimmes erlebte, sondern bringt auch das ans Tageslicht, was den Menschen wieder aufrichtet.

Ich hatte schon ganz früh mal diesen Spruch gelesen.
Er ging so ähnlich,- führe alle deine Unzulänglichkeiten ins Feld und ehe du dich versiehst, verbleiben sie dir. Ich glaub von Richard Bach.

Ich finde das wichtig, das wir erkennen, das wir mehr sind als die bösen Erinnerungen der Vergangenheit.

Auch der Körper möchte Traumata eher abschütteln und Selbstheilungskräfte wirken auch ganz von allein.
Der natürliche Zustand eines Menschen ist ein ganz anderer und hält nicht an Erlebnisse aus der Vergangenheit krampfhaft fest.
Das ist für mich das Gegenteil von Freiheit, denn der Nutzen aus bestimmten Erfahrungen besteht ja im Lernen.

Somit könnte man bei manch emotionaler Gewalt wirklich sagen, wenn es dich verletzt, bist du noch zu schwach.
Ich finde diese Aussagen andere wären Schuld, daher auch immer ganz schwierig.
Wenn ich jemandem sage mir gefällt deine Frisur nicht, sieht aus wie ein Krähennest... kann das diese Person schon in eine emotionale Krise stürzen. Wirklich meine Schuld?
Ich würde das nie machen, außer ich weiß derjenige steckt das gut weg.
Aber ich verstehe es so, dass dieses Thema in diese Richtung geht.
Andere sind Schuld das es mir jetzt schlecht geht oder ich traumatisiert bin o.a.
Ich verstehe den Nutzen dieser Denkweise nicht.
Es könnte ja sein man kommt dann zu dem Schluss, andere Menschen können mir Schaden und ich halte mich besser fern von ihnen.
Und da frage ich mich wie kann das sein? Es sind nur Worte, ob ich sie mir zu Herzen nehmen liegt doch in meiner Verantwortung.

Was schmerzt sind die geplatzten Wünsche. Ich las Mal, die ganze Kindheit ist im Ganzen schon oft traumatisch für ein Kind. Ständig zerplatzen Träume, eine Enttäuschung nach der nächsten.
Aber Kinderpsychen kommen damit klar, bis zu einem bestimmten Maß.

Warum kommen manche Erwachsenen damit nicht klar?
Eine übersteigerte Erwartungshaltung?
Warum halten so viele daran fest?
Würden wir unser Gedächtnis verlieren, wäre jedes Trauma vergessen.
 
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