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Archeo
Gast
Hallo Leute,
die EMDR-Thera hat wieder angefangen. Zum Start haben meine Thera und ich zunächst entschieden, dass wir mit einer leichteren "Kinderform" anfangen, weil ich mich ohne die Begleitung meiner Freundin nicht sicher genug fühlte.
Diese Form des EMDR sah so aus, dass meine Thera fast völlig passiv blieb und ich selbst alles gemacht habe. Somit hatte ich dann die volle Kontrolle, auch über das Tempo. Das Reprocessing erfolgte diesmal nicht durch die Fingerbewegegungen meiner Thera und dem damit verbundenen Folgen meiner Augen, sondern dass ich meine Arme an meiner Brust überkreuzte und dann abwechselnd mit den Händen auf meine Oberarme klopfte. Das ganze sah in etwa so aus, als würde ich mich selbst umarmen.
Zuvor hat meine Thera ein Blatt mit 15 leeren "Comic-Kästchen" vorbereitet. In das Erste sollte ich ein Bildnis meines sicheren Raumes zeichnen. Dieses war mein Anker, falls es mir zwischendurch doch zu unangenehm werden würde.
In die übrigen Kästchen sollte ich dann immer die Bilder einzeichnen, die mir während des Klopfens in den Sinn kamen. Hierzu begannen wir bei einer bestimmten Sache, die wir zuvor ausgesucht haben. Es war mit Absicht etwas, das nicht zu heftig war.
Der Vorteil dieser Methode war, dass man naturgemäß zum Zeichnen immer wieder absetzen musste und somit eine Art Pause drin war, in der man ganz normal über das Gesehene reden konnte. Es kam nicht dieses Gefühl des Kontrollverlusts auf, wie bei der Erwachsenenmethode.
Der Nachteil war natürlich, dass ich die wirklich ernsten Themen nicht angefasst habe bzw. nicht anfassen konnte und da somit nicht weitergekommen bin.
Beim nächsten Mal wird meine Freundin wieder dabei sein können und wir werden mit der Erwachsenenmethode weitermachen. Ich werde euch dann natürlich wieder berichten. 🙂
Ihr könnt ansonsten gern immer Fragen stellen, wenn ihr wollt. 🙂
LG
die EMDR-Thera hat wieder angefangen. Zum Start haben meine Thera und ich zunächst entschieden, dass wir mit einer leichteren "Kinderform" anfangen, weil ich mich ohne die Begleitung meiner Freundin nicht sicher genug fühlte.
Diese Form des EMDR sah so aus, dass meine Thera fast völlig passiv blieb und ich selbst alles gemacht habe. Somit hatte ich dann die volle Kontrolle, auch über das Tempo. Das Reprocessing erfolgte diesmal nicht durch die Fingerbewegegungen meiner Thera und dem damit verbundenen Folgen meiner Augen, sondern dass ich meine Arme an meiner Brust überkreuzte und dann abwechselnd mit den Händen auf meine Oberarme klopfte. Das ganze sah in etwa so aus, als würde ich mich selbst umarmen.
Zuvor hat meine Thera ein Blatt mit 15 leeren "Comic-Kästchen" vorbereitet. In das Erste sollte ich ein Bildnis meines sicheren Raumes zeichnen. Dieses war mein Anker, falls es mir zwischendurch doch zu unangenehm werden würde.
In die übrigen Kästchen sollte ich dann immer die Bilder einzeichnen, die mir während des Klopfens in den Sinn kamen. Hierzu begannen wir bei einer bestimmten Sache, die wir zuvor ausgesucht haben. Es war mit Absicht etwas, das nicht zu heftig war.
Der Vorteil dieser Methode war, dass man naturgemäß zum Zeichnen immer wieder absetzen musste und somit eine Art Pause drin war, in der man ganz normal über das Gesehene reden konnte. Es kam nicht dieses Gefühl des Kontrollverlusts auf, wie bei der Erwachsenenmethode.
Der Nachteil war natürlich, dass ich die wirklich ernsten Themen nicht angefasst habe bzw. nicht anfassen konnte und da somit nicht weitergekommen bin.
Beim nächsten Mal wird meine Freundin wieder dabei sein können und wir werden mit der Erwachsenenmethode weitermachen. Ich werde euch dann natürlich wieder berichten. 🙂
Ihr könnt ansonsten gern immer Fragen stellen, wenn ihr wollt. 🙂
LG