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Eltern bevorzugen Tochter der Schwester

Vermietet die Wohnung, Geld kann man immer gebrauchen. Wenn sie dann kommen, können sie in eine Hotel gehen.

Habe ich auch schon gedacht. Ich halte ihnen hier das ganze Jahr eine Wohnung frei und sie nutzen sie nicht. Es gibt auch das Projekt "Granny Au Pair" bei dem man sich eine Oma aus einem anderen Land ins Haus holt. Wie ein Au Pair aber eben eine ältere Frau. Es geht mir auch gar nicht so sehr um die Kinderbetreuung sondern eher darum das mein Sohn, noch dazu als Einzelkind, außer uns Eltern kaum andere enge Bezugspersonen hat weil uns niemand besuchen kommt.
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Hallo Mia,
ich kann deine Gefühle gut nachvollziehen, das ist wirklich eine große Enttäuschung. Was sagt denn eigentlich deine Schwester dazu?
In meinem Leben gab es eine ähnliche Konstellation und ich war auch kurz davor, den Kontakt zu beenden. Habe ich schlussendlich nicht gemacht, aber das anzunehmen, was war, hat mir geholfen.
Und ich finde, ja, du darfst verletzt sein. Und du kannst es deinen Eltern auch mitteilen, vermutlich wird es aber nichts ändern.
Vielleicht könnt Ihr bei Euch vor Ort eine Wahl-Oma finden?
Manchmal ist es doch das beste, nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten.
Liebe Grüße
Sonnelacht

Danke dir, ich werde wirklich versuchen eine Leihoma zu finden. Meine Schwester sagt nicht viel dazu, sie ist es ja schon ihr ganzes Leben gewohnt bevorzugt zu werden, daher fühlt es sich für sie wahrscheinlich nicht ungewöhnlich an was gerade abgeht. Sie genießt es von meinen Eltern alles hinterher getragen zu kriegen.
 
Du kannst deine Eltern nicht ändern. Es ist schade, was passiert ist. Ehrlich gesagt, könnten sie mir den Buckel herunterrutschen. Wenn ihr hier Großeltern gefunden habt, würde ich ihnen das bei nächster Gelegenheit unter die Nase reiben, dass sie nicht kommen brauchen.

Schau dir mal diese Seite an vielleicht ist das eine Möglichkeit für euch.


Danke da werde ich mich Mal umsehen!
 
Einerseits kann ich deine Gefühle nachvollziehen, andererseits denke ich, dass man es auch schwer vergleichen kann, weil sie eben so weit weg wohnen. Dadurch verteilt sich die Aufmerksamkeit von Natur aus sehr ungleich.

Ein bisschen absurd finde ich auch, dass sie eine erwachsene Frau mit Kind zu sich holen, um sie von Corona gesund zu pflegen, obwohl sie ja einen Ehemann hat, der das auch tun könnte. Aber bitte, scheinbar ging es ihr schon schlechter als du denkst. Sonst würde eine erwachsene Frau doch nicht freiwillig bei ihren Eltern rumhocken. Das ist schon etwas schräg.

Wie äußert sich, dass dein Sohn darunter leidet?
Davon würde ich es abhängig machen. Miss deine Eltern an dem, was sie für dein Kind leisten können. Alles andere kann man vergessen. Die ungleiche Behandlung in deiner eigenen Kindheit wird man heute nicht mehr gerichtet bekommen. Dass sie die Enkelkinder auch nicht gleich behandeln und auch nicht gleich behandeln können, weil die Entfernung zu groß ist, kann man auch nicht ändern. Die Frage ist: Hat dein Sohn was vom Kontakt? Oder eher nicht?

Eben,.ich finde es auch absolut absurd eine verheiratete Frau in ihr altes Kinderzimmer holen muss um sie vor einer Erkältung gesund zu pflegen. Diese Nummer haben meine Eltern schon während ihrer Schwangerschaft mehrfach gezogen. Jedes Mal wenn ihr Mann Corona,.Magen Darm oder eine Erkältung hatte haben sie meine Schwester davor retten wollen und sie ins Kinderzimmer geholt.
Das erinnert mich dran wie meine Mutter meiner Schwester früher noch mit 17 jeden Morgen ihr Fahrrad aus dem Schuppen geholt und direkt vor die Haustür gestellt hat damit sie keine Sekunde verliert und rechtzeitig in die Schule kommt. Zur Unselbständigkeit erzogen würde ich sagen. Ihr Mann toleriert diese Einmischung weil er Unternehmer ist und viel arbeitet. Finde es auch etwas schäbig von ihm seine Coronakranke Frau mit Baby zu ihren Eltern abzuschießen damit er weiterarbeiten kann. Zumal er selbst Corona von einer Weihnachtsfeier eingeschleppt hatte. Alles sehr merkwürdig.

Das ist es ja auch was mich an meinen Eltern so wundert. Sehr merkwürdige Prioritätensetzung. Lieber feiern sie krank mit meiner Schwester und ihrem Baby zusammen Weihnachten als gesund mit uns und ihrem Enkel den Sie seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen haben.
 
Es geht mir auch gar nicht so sehr um die Kinderbetreuung sondern eher darum das mein Sohn, noch dazu als Einzelkind, außer uns Eltern kaum andere enge Bezugspersonen hat weil uns niemand besuchen kommt

So enge Bezugspersonen werden deine Eltern für deinen Sohn ohnehin nie werden, so lange ihr sie nur höchstens ein paar mal im Jahr seht.

Sucht euch doch Freunde vor Ort, am besten mit gleichaltrigen Kindern. Davon habt ihr alle was.
 
Könntest du für deinen Sohn Paten suchen? Das können enge Freunde sein, die grundsätzlich Interesse an Kindern haben. Meine Kinder haben, so wie das früher die Taufpaten waren, und diese sind wichtig für sie, kommen zu Geburtstagen und unternehmen ab und zu was.


Das ist eine schöne Idee, gute Freunde haben wir zum Glück einige.
Wie mein Sohn darunter leidet hattest du gefragt. Er fragt wann er Oma und Opa wiedersehen kann und will sie häufig anrufen. Einmal hat er einem Freund im Kindergarten gesagt das seine Oma und Opa tot sind. Fühlt sich wohl so an für ihn weil er sie oft so lange nicht sieht.
Die Frage ob mein Sohn etwas von dem Kontakt zu meinen Eltern hat kann ich aktuell nicht abschließend beantworten. Bisher hatte er viel davon weil meine Eltern bei Treffen sehr engagiert mit ihm gespielt haben. Aber da diese Treffen ja jetzt kaum noch stattfinden und er stattdessen ständig enttäuscht ist wenn wieder ein geplantes Treffen abgesagt wird,.hat er im Moment eher negative Erfahrungen durch sie statt positive.
 
So enge Bezugspersonen werden deine Eltern für deinen Sohn ohnehin nie werden, so lange ihr sie nur höchstens ein paar mal im Jahr seht.

Sucht euch doch Freunde vor Ort, am besten mit gleichaltrigen Kindern. Davon habt ihr alle was.
Ja du hast Recht, vielleicht wollte ich da etwas erzwingen zwischen meinem Sohn und meinen Eltern das nie eine Chance hatte.
Gute Freunde mit gleichaltigen Kindern haben wir zum Glück viele,.alleine in unserer Straße schon 2 Familien. Und trotzdem ist es nicht das selbe wie die eigene Familie.
 
Das hab ich auch grad gedacht. Vielleicht mal ein paar Kita-Freund:innen einladen.

Kita-Freunde haben wir oft hier, meistens aber Nachmittags nach dem Kindergarten. Wir wohnen auf dem Dorf wo die meisten jungen Familien am Wochenende zu den Großeltern zum Kaffetrinken fahren.
Unter der Woche sind wir gut ausgelastet mit Kita und Nachmittags geht er zum Fußball-Training,.Kinderturnen usw. An den Wochenenden hat oft niemand Zeit und da wird es mir schmerzlich bewusst das wir hier niemanden haben. Gehen dann halt in den Zoo, Schwimmbad usw.
 

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