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Eltern bevorzugen Tochter der Schwester

Vor 1 Jahr gab nun meine kleine Schwester, die in der Nähe unserer Eltern wohnt, bekannt das sie schwanger ist und ab dem Moment hat sich alles verändert. Meine Eltern sagen Besuche bei uns ab, haben als Rentner keine Zeit sie nachzuholen und alles dreht sich um meine Schwester

Die wohnen näher dran. Das ist der Grund allen übels.
Ich hab die Erfahrung gemacht, je näher die Großeltern wohnen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das dann das Lieblingsenkelkind wird.
Viele können sich einfach auch mehr rein hängen.
Sei nicht sauer, denn jetzt sind die Kinder noch klein. Irgendwann sind die Eltern alt und das Blatt wendet sich und dann sind sie mehr auf Hilfe angewiesen. Da seid ihr dann aus dem Schneider, da ihr weit weg seid. Alles hat Vor und seine Nachteile.
 
Ich würde nichts mehr in diesen Kontakt investieren, lieber keine Großeltern als solche, ich spreche da aus Erfahrung 😉 Bin selbst ohne Oma & Opa aufgewachsen, ganz ähnliche Konstellation wie bei euch (wir räumlich weiter weg, Schwester meiner Mutter das Lieblingskind) und ich hab nichts vermisst. Was ein Kind braucht, sind hauptsächlich tolle Eltern, mit denen es alles teilen kann. Verwandtschaft ist nur optional, genau wie Geschwister, beides kann sogar eher schaden wenn die Chemie nicht stimmt. Ja, die Bevorzugung des einen Kindes setzt sich meist bei den Enkeln fort, bei uns sogar in dem Maße, dass mein "Opa" meine Mutter zugunsten der Lieblingstochter und des Lieblingsenkels enterben wollte. Zum Glück hat der Herr rechtzeitig ins *** gebissen, bevor er meine Oma da noch weiter bedrängen konnte.
 
Ich würde zweimal im Jahr nach Absprache für ein paar Tage mit dem Kind in die Nähe der Großeltern fahren, keinesfalls bei Ihnen wohnen, und so beiden Seiten den Kontakt ermöglichen.
Du selber solltest dich dabei neutral bis freundlich verhalten.
Du solltest keinesfalls mit deiner eigenen Verbitterung, auch wenn ich sie verstehen kann, deinem Sohn das Leben schwer machen.
Lass ihn frei und ermögliche ihm, diese Beziehung wenigstens auf grundlegende Weise wahrzunehmen. Das ist in meinen Augen sehr wichtig für deinen Sohn
 
Wenn die Großeltern dann nicht an jedem Tag Zeit haben, kannst du mit deinem Sohn alleine etwas unternehmen. Und ihn am nächsten Tag wieder zu den Großeltern bringen.
Du besuchst einfach deine Heimat, vielleicht hast du ja auch noch Freunde dort, und gibst währenddessen beiden Seiten die Möglichkeit zum Kontakt.
 
Ich würde zweimal im Jahr nach Absprache für ein paar Tage mit dem Kind in die Nähe der Großeltern fahren, keinesfalls bei Ihnen wohnen, und so beiden Seiten den Kontakt ermöglichen.
Du selber solltest dich dabei neutral bis freundlich verhalten.
Du solltest keinesfalls mit deiner eigenen Verbitterung, auch wenn ich sie verstehen kann, deinem Sohn das Leben schwer machen.
Lass ihn frei und ermögliche ihm, diese Beziehung wenigstens auf grundlegende Weise wahrzunehmen. Das ist in meinen Augen sehr wichtig für deinen Sohn

Danke für deine Meinung. So habe ich es aktuell vor. Wir könnten in den Sommerferien eine Ferienwohnung in der Nähe meiner Eltern mieten, direkt am Strand vielleicht, dann kann mein Sohn ein paar Tage zu meinen Eltern gehen wenn er es möchte. Habe tatsächlich einige Freunde in der Heimat die ich regelmäßig dort besuche.
Ich werde mir nicht vorwerfen lassen das ich den Kontakt zwischen Großeltern und Enkel verhindert habe! Das sollen sie ihm mal schön selbst erklären wenn er älter ist, warum er sie so selten sieht. Sobald er merkt das er der Pausenclown und Enkel 2. Klasse ist, wird er da sowieso nicht mehr hin wollen, schätze ich. Wenn ich den Kontakt auf kleiner Flamme halte können sie ihm seelisch auch nicht so zusetzen wie sie mir geschadet haben.

Sie wollen Ende der Woche jetzt an seinem Geburtstag zum Kaffeetrinken kommen. Keine Ahnung wo sie übernachten aber ich hoffe es ist teuer. Habe meinem Sohn nichts davon gesagt bisher, damit er nicht so enttäuscht ist wenn es wieder ausfallen sollte weil meiner Schwester ein Pups quer sitzt oder sonstwas.
Könnte im Strahl kotzen bei der Vorstellung diesen zwei Opportunisten den Geburtstagskuchen meines Sohnes zu servieren aber werde ihm zuliebe die Zähne für einen Nachmittag zusammen beißen.
 
Super, genau richtig so!
Und das Allerwichtigste daran ist, deinen Sohn zu jeder Sekunde von deinem Zorn über deine Eltern freizuhalten und ihm die Beziehung zu ermöglichen, die eben möglich ist.

Meine ältere Schwester hat dies genau so mit ihrer Tochter gemacht. Ich habe ihre Disziplin dabei bewundert. Es hat sie viel gekostet. Aber geblieben ist eine 18jährige mit einem zwar etwas entfernten, aber liebevollen Verhältnis zu ihren Großeltern und zwei Großeltern, die das Kind so sehr lieben, wie sie es eben können. Und das ist wunderschön mit anzusehen.

Bitte nimm alles an, was sie ihm geben wollen, ohne es schlecht zu machen. Es ist und bleibt wertvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Eltern fahren 1400 km zum Kaffeeetrinken am Kindergeburtstag eines 4jährigen?

Ich finde das sehr beachtlich und würde das wertschätzen.

Sie bleiben wohl eine ganze Woche hier in der Gegend, lustigerweise ist mein Vater hier aufgewachsen, d.h. sein Vater (93) sowie sein Bruder und dessen Frau (also mein Opa,.Onkel und Tante) wohnen ganz hier in der Nähe. Mit denen versteht er sich aber nicht gut, daher haben sie bisher immer hier übernachtet und sind dann stundenweise zu seiner Verwandtschaft gefahren. Meine Mutter wollte dort nie hinfahren weil sie noch weniger mit der Verwandtschaft zurecht kommt. Vielleicht übernachten sie jetzt dort stattdessen oder sie sind im Hotel irgendwo. Ich habe ihnen angeboten das sie meinen Sohn einen weiteren Nachmittag diese Woche abholen und was mit ihm unternehmen können,.wenn sie sowieso schon in der Gegend sind. Bin ja kein Unmensch, ertrage sie nur nicht unter meinem Dach.

Lustig finde ich in dem Zusammenhang das sie mir vorwerfen, das ich weit weg gezogen bin, während mein Vater genau das getan hat in meinem Alter. Und seine ganze Verwandtschaft hier in meiner Wahlheimat wohnt. Da schließt sich der Kreis.
Meinen Opa,.Onkel und Tante besuchen wir übrigens regelmäßig obwohl wir als Kind wegen der Distanz wenig Kontakt hatten, auch weil meine Eltern sich nie darum bemüht hatten hier Kontakt herzustellen.
 

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