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Gelöscht 133870
Gast
was haltet ihr denn von der elektronischen Patientenakte?
Ich habe damals auch sofort widersprochen, nachdem ich mich ein bisschen darüber informiert hatte. So, wie Ärzte in meinem Leben mit Infos, die ich ihnen direkt gegeben habe, umgegangen sind (Symptome nicht ernst nehmen, auf die Psyche schieben, und sich dann 20 Jahre später rausstellt, es war eine körperliche Erkrankung, die der Herr nicht kannte usw.; ein Arzt hat mir mal, trotzdem man ein Recht darauf hat, meine Unterlagen, die ich ihm gegeben hatte, nicht zurückgegeben, trotz Recht darauf, inkl. Einschreiben, Klageandrohung usw.), kann ich nur sagen: ich entscheide bei jeder Information einzeln, wer sie bekommt und wer nicht.
Letztens war ich (zum ersten Mal) bei der Vertretung meiner Hausarztpraxis. Ich zeige dem Arzt eine Liste mit Vorerkrankungen, Beschwerden, etc. Die hatte ich extra für ihn gemacht (aber nur zum Zeigen). Er zu mir, ich solle die doch vorne gleich mal einscannen lassen. Das wäre dann sofort in meiner elektronischen Patientenakte gelandet, hätte ich mich nicht davon "abgemeldet"! Und von ihm war es eine sehr beiläufige Bemerkung, die aber erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen kann... Ich hab's natürlich nicht Einscannen lassen, und ihm das auch gesagt.
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