Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Elektronische Patientenakte

A

Anzeige

Re: Elektronische Patientenakte
nicht ccc approved.. also lieber nicht. anscheinend ist es sehr einfach sich zugang zu gesundheitsdaten zu verschaffen. zu einfach. gerade mit psychologischen geschichten in der akte würde ich mir einen nicht fahrlässigen umgang damit für jeden wünschen

 
Selbst wenn sie sicher wären. Man muss nur einmal wegen Gras einen Kurzurlaub auf der Psych machen und kann sich dann den Rest seines Lebens bei allen Beschwerden anhören, ob die nicht Einbildung wären, so ungefähr. Und manche Sprechstundenhilfen durchstöbern aus Sport und Langeweile diese Akten. Sollte man lieber lassen.
 
Wie ist eure Einstellung dazu?
Wir Deutschen sind sehr skeptisch, was zentralisierte IT-Dienste des Staates betrifft. Wir tun uns schwer mit Digitalisierung und ärgern uns aber gleichzeitig über die langsame Verwaltung und deren Rückständigkeit. Unsere persönlichen Daten in irgendwelche US-amerikanischen Clouds zu pumpen, wo wir keine Kontrolle mehr darüber haben, scheint hingegen keine großen Widerstände auszulösen.
 
Wie ist eure Einstellung dazu?

An sich ist eine Digitalisierung eine gute Idee, aber bei der Patientenakte ist man mal wieder den deutschen Weg gegangen. Und der war nicht der beste.

Ich befürchte man erhofft sich damit die Daten an die Wissenschaft/KI zu geben, die dann der Regierung sagt was sie machen muss damit alle wieder fleißig arbeiten können und Steuern zahlen bzw. das Gesundheitssystem entlasten. Mal etwas sehr überspitzt formuliert.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis irgendwelche Daten der Bürger von Hackern geklaut werden, aber vermutlich nicht an den zentralen Stellen, sondern eher bei Dienstleistern oder sowas, wo sich dann herausstellen wird die hätten die Daten gar nicht haben dürfen.
 
An sich ist eine Digitalisierung eine gute Idee, aber bei der Patientenakte ist man mal wieder den deutschen Weg gegangen. Und der war nicht der beste.

Ich befürchte man erhofft sich damit die Daten an die Wissenschaft/KI zu geben, die dann der Regierung sagt was sie machen muss damit alle wieder fleißig arbeiten können und Steuern zahlen bzw. das Gesundheitssystem entlasten. Mal etwas sehr überspitzt formuliert.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis irgendwelche Daten der Bürger von Hackern geklaut werden, aber vermutlich nicht an den zentralen Stellen, sondern eher bei Dienstleistern oder sowas, wo sich dann herausstellen wird die hätten die Daten gar nicht haben dürfen.
die ePA wird regelmäßig gehackt. das zitat im title des videos dass ich verlinkt habe, ist die aussage von einem der die sache schön reden möchte
 
Ich habe der Patientenakte schon vor Beginn der "Befütterung" widersprochen und meine Ärzte darüber informiert.
Von mir aus könnte jeder Arzt alle Infos über mich bekommen - allerdings wurde bereits im Vorfeld massivst auf die SIcherheitslücken der E-Akte hingewiesen. Da ich den Krankenkassen nicht von 12.00 Uhr bis Mitternacht traue war das ein weiterer Punkt mich dagegen auszusprechen.

Würden meine Ärzte in der Uni Würzburg sich nach den regionalen Eintragungen des Augenarztes hier (der keine Ahnung hat vom grünen Star und Erblindungen dazu) richten, dann hätte ich schon verloren. Diesem regionalen Arzt fehlt neben dem Grundlagenwissen auch die Fähigkeit den einzig korrekt anerkannten Meßweg zu gehen. Ein Wechsel ist nicht möglich, da es hier keine anderen Ärzte gibt.

Mit den Uniärzten wird im Gespräch mit mir festgelegt wie der Weg weitergeht und nicht in irgendwelchen toten Akten Inhalte - die eventuell sogar falsch sind - als Grundlage genommen.

Gruß von Grisu
 
Mich stört es, dass ich keinen Zugriff auf die Akte habe und nicht sehen kann, was gespeichert wurde.
Es gibt scheinbar Apps, die Dir ermöglichen diese Akte selber zu besuchen und darauf auch entsprechend zu löschen.

Das wäre dann mein nächster Aufhänger: was soll dann ein Arzt mit einer Akte, die er betrachtet, in der nicht alle Infos drin sind oder der Patient das was ihm nicht passt löschen kann. Ist legitim, das ist nicht mein Thema, sondern dass dieses Ding namens Akte weder zuverlässig noch vollständig sein muss - und somit nicht brauchbar (meiner unmassgeblichen Meinung nach).

Gruß von Grisu
 
Ich schließe mich voll und ganz Juka an.

Wen könnten meine Daten interessieren? Daten von Lieschen Müller?
Wenn ich jetzt eine Politikerin, Schauspielerin etc. wäre, dann würde ich mir das überlegen.

Ich denke, dass bisher (ohne ePa) die Computer von Ärzten auch schon von Interesse waren und einfacher ein Zugang durch hacken zu bekommen war.

Ich habe keine Lebensversicherung und werde auch keine mehr abschließen, ebenso ist es mit der Krankenversicherung.

Die meisten haben heutzutage Bank-/Kreditkartendaten online. Ebenso Payback und Amazonkonten. Sorry, aber das ist wesentlich gefährlicher, zumal die Daten außerhalb Deutschlands verarbeitet werden, also das deutsche Datenschutzgesetz nicht greift.

Da habe ich viel mehr Angst, dass ich irgendwann keinen Zugriff mehr auf mein Erspartes habe, weil in einer Krise alle an ihr Geld wollen und die Banken das nicht bewältigen können. Wie damals in Griechenland.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben