Rose
Urgestein
Es ist lächerlich, die Forderung nach einer ausgesprochenen Zustimmung zu sexuellen Handlungen mit dem totalitären System der NS-Zeit zu vergleichen!
Man merkt doch mal wieder deutlich, dass sich scheinbar grade die Herren der Schöpfung da um etwas betrogen (?!) fühlen....
Bei dem Einverständnisgesetz geht es nicht darum, dem männlichen Geschlecht irgendwelche Rechte abzusprechen.
Es geht einfach darum, dass die Frage "Haben Sie "Nein" gesagt"? Wenn nicht, warum haben Sie nicht "Nein" gesagt?!" wegfällt, wenn ein Opfer sich gegen alle übrigen Widrigkeiten entschließt, Anzeige zu erstatten.
Kein Täet kann sagen "Ich dachte, sie/er will es auch!", wenn es Konsens wird zu fragen "möchtest Du jetzt auch mit mir Sex haben?".
Keinem Opfer kann mehr vorgehalten werden, dass es sich nicht deutlich genug artikuliert hat, was halt oft in diesen Situationen gar nicht möglich ist, sei es durch Schockstarre, durch KO-Tropfen, durch Schlaf oder was auch immer.
Ihr führt euch auf als ob es euch verboten wird in einem Süßigkeitenladen einfach zuzugreifen, was doch wohl selbstverständlich ist!
Ich finde es beschämend und bezeichnend, das hier die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen (und auch Männern) für Grabenkämpfe des männlichen Stolzes herhalten muss.
Niemand verlangt einen schriftlichen Vertrag, niemand verlangt eine Videoaufzeichnung. Es geht darum, dass die Verfügbarkeit der Partnerin/des Partners als Selbstverständlichkeit ausgeschlossen wird!
Besser hätte man es nicht sagen können!!!
DANKE!