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Einverständnisgesetz

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Prostituierte werden von der Polizei als Mitwisser behandelt, nicht als Opfer.
Schweden ist quasi ein wunderbares Beispiel dafür, warum es kontraproduktiv ist, Prostitution zuverbieten. Die Frauen, die es machen, haben keinerlei Rechte, weil sie ja in der Illegalität arbeiten, weshalb sie sich oft freiwillig an Zuhälter wenden. 80 Prozent haben Sex ohne Kondom, weil sie Verlust der Kundschaft befürchten. Und es deutet einiges darauf hin, dass in Schweden der Menschenhandel seit Einführung des Gesetzes stark zugenommen hat.
Und viele Freier fahren lieber ins Baltikum und kaufen sich Prostituierte in noch viel fragwürdigeren Situationen.

Jetzt bin ich aber komplett verwirrt. Es gab auf ZDF ich glaube es war Info eine Doko welche u.a. die Situation in Schweden beleuchtet hat.
Dadurch das die Freier Gefahr laufen Angezeigt zu werden lassen sie es lieber gleich sein, denn die Anzeige birgt nämlich die Gefahr das die Ehefrau davon erfährt weil der Vorgang nicht mehr so diskret abgewickelt wird.
Dadurch hat sich die Situation der Frauen schon verbessert weil sich auch dadurch dieses Gewerbe nicht mehr lohnt.
 
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Re: Einverständnisgesetz
Eben. Genau das ist es, befürchte ich, auch. Es ist ein Image-Gesetz, dass Progressivität vorgaukeln soll.
"In unserem Land muss man nicht Nein sagen." und der Täter behauptet vor Gericht einfach, sein Opfer hätte "Ja" gesagt.

Naja, dann ist die ganze Diskussion ja quasi für die Uhr, salopp gesagt...
 
Das ist aber doch bei uns auch nicht anders. Beweisen kann man oft nicht, dass man nein gesagt hat. Wenn es keine Kampfspuren gibt, steht doch auch bei uns Aussage gegen Aussage.

Das besonderst perfide daran ist ja, das es Frauen gibt, die trotz allem Feucht werden Das ist ein Schutzmechanismus den Körpers. "Die Frau war feucht, also wollte sie es doch".
 
Das besonderst perfide daran ist ja, das es Frauen gibt, die trotz allem Feucht werden Das ist ein Schutzmechanismus den Körpers. "Die Frau war feucht, also wollte sie es doch".

Das sollte aber doch zumindest bei den Stellen, die eine Anzeige aufnehmen und bearbeiten, bzw. bei Gericht bekannt sein, dass das ein Schutzmechanismus ist.
 
Das sollte aber doch zumindest bei den Stellen, die eine Anzeige aufnehmen und bearbeiten, bzw. bei Gericht bekannt sein, dass das ein Schutzmechanismus ist.

Also bei dem was ich schon gehört habe von Betroffenen und gelesen habe, bin ich mir da nicht sicher. Vor allem hat aber die betreffende Frau selber damit zu kämpfen.
 
Wäre schön, wenn die, die solche Maßnahmen kritisieren vielleicht auch mal einbringen, wie man es ihrer Meinung nach besser machen könnte. Es geht hier darum, dass endlich mehr sexuelle Übergriffe zur Anzeige kommen und mehr Täter bestraft werden können, anstatt unter uns zu wandeln.

Nicht die Anzeigequote ist das Problem, sondern die Verurteilungsquote. Ich finde da hat Rose schon recht, eine Anzeige allein reicht oft nicht. ABER erst eine Anzeige ermöglicht die Strafverfolgung und das sollte man hervorheben und auch ermutigen.

Das Problem bei sexueller Gewalt in den eigenen 4 Wänden und auch in vielen anderen Fällen bleibt trotz des Gesetze hier ja das Selbe ... fehlende Beweise! Wir leben nunmal in einem Rechtsstaat, in dem die Schuld nachgewiesen werden muss ... das ist ansich auch gut so, sonst herrschte Willkür.

Aber gerade bei diesen Verbrechen, die Thema sind, ist das ein Problem ... daher die recht geringe Verurteilungsquote. Die kann man nicht durch Gesetze erhöhen, wenn man schon genug Gesetze dazu hat, ohne dabei den Rechtsstaat auszuhöhlen oder Grundrechte zu mißachten.

Wenn die Opfer erst viel später zur Polizei damit gehen, sind sämtliche möglichen verwertbaren forensischen Beweise bereit verschwunden. Diese wären aber unerläßlich. Ich weiß, das dies ein schwieriges Thema für die Opfer ist. Die Polizei selbst rät aber dazu, unmittelbar nach der Tat sofort zur Polizei zu gehen. Keine Ahnung, wie man das erreichen kann, ich mag mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das für die Frauen sein muss.

Vielleicht durch Aufklärungsprogramme aus dem Bereich Forensik? Keine Ahnung, halt irgendwas, das bewußtseinschärfend dahingehend wirkt und ermutigt?
Objektiv betrachtet, wäre das die einzig existierende und wirksame "Stellschraube", um mehr Verurteilungen zu erreichen.
 
Das ist aber doch bei uns auch nicht anders. Beweisen kann man oft nicht, dass man nein gesagt hat. Wenn es keine Kampfspuren gibt, steht doch auch bei uns Aussage gegen Aussage.
Dann ist die Ausgangslage in Schweden durch das Gesetz nicht anders als bei uns auch (ohne dieses Gesetz).

Damit ist das Gesetz eine nette Willensbekundung und nicht mehr.
 
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