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Einsamkeit in der Beziehung

Hallo Maya,
Alles was ich von dir lese hinterlässt bei mir Fragezeichen. Deine Beziehung entspricht nicht meiner Definition einer Partnerschaft, ihr seht euch nicht einmal. In seinem Tagesablauf spielst Du keine Rolle, er befindet sich nicht wirklich in einer Beziehung. Auch gehört das Gefühl für einander, die Liebe, für mich dazu. Auf Dinge, die ich liebe, mag ich nur ungern verzichten und denke oft an sie. Das ist zum einen ein Sport, den man nur sehr limitiert betreiben kann, und natürlich meine Partnerin. Bei ihm scheint das tägliche (?) Saufen wichtiger zu sein als ein Abend mit dir. Klar muss das auch mal sein, aber wo ist euer Bekenntnis für einander? Sehe ich nicht.

Es tut mir leid für dich, ich kann mir kaum vorstellen, dass es sich bessert.
 
Manchmal glaube ich, er kann selbst nicht richtig greifen, wie schlecht es mir oft geht… solche Fragen und Sorgen, „wann wir denn mal wieder richtig feiern gehen würden und trinken, nicht nur zwei drei Radler“ lassen mich immer sehr traurig werden. Ich kann das einfach nicht mehr. War früher eine totale Party-Maus, ich KANN es nicht mehr, geht nicht um wollen.
War er denn jemals mit dir bei einem Arzttermin dabei, so dass er deine aktuellen Beschwerden richtig einordnen kann? Migräne kann ja normalerweise im Zuge der Wechseljahre auch wieder verschwinden oder zumindest deutlich weniger werden und zum CFS ist die Forschung doch m. W. noch nicht soweit, dass man mit letzter Sicherheit weiß, ob sich die Symptome nicht doch auch wieder bessern können, oder? Womöglich denkt er genau das - es wird schon wieder und ist nur vorübergehend. Und wer Migräne nicht selber mal erlebt hat, der kann sich auch nicht vorstellen wie bohrend diese Kopfschmerzen sein können. Vielleicht setzt er das mit einem Brummschädel nach dem Saufen gleich - der geht ja doch recht zügig wieder weg.

So oder so wäre mir ein Party-Leben mit Mitte 30 zu oberflächlich. Was gibt einem das? Hat er womöglich Probleme mit dem Alter oder auch damit, Verantwortung zu übernehmen?

Den Tipp der Psychologin finde ich seltsam. Entweder ist die Reife da oder nicht. Wenn nicht kann ich noch soviel stupsen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo liebe Maya,

ich hoffe, du fühlst dich nicht allzu sehr erschlagen von den vielen Antworten hier.

Zunächst: Ich finde schon, dass man auch als Mensch mit chronischer Krankheit einen Kinderwunsch haben darf, du wirkst auf mich sehr klar und realistisch und ich denke, du kannst einschätzen, was es bedeutet, ein Kind zu haben. Ich denke auch, dass ein (Hilfe-)Netzwerk sehr wichtig ist, wenn man selbst nicht immer so leistungsfähig ist.

Mir selbst würde es mit der wenigen Zeit zu zwei auch nicht gut gehen. Für mich liest sich auch etwas widersprüchlich, dass du schreibst, dass dein Freund einerseits gut auf deine Krankheit eingeht, andererseits Fragen stellt, wie die, wann ihr mal wieder zu zweit richtig feiern geht. Letzteres würde mich an deiner Stelle auch sehr treffen, denke ich.

Mir kam die Idee, ob ihr vielleicht mal zu zweit zu deiner Therapeutin gehen könnt, um dort ganz offen zu reden? Wenn er auf Gespräche mit dir zu zweit immer eher ausweichend oder im Sinne von "ja, weiß ich ja, werde ich ändern" antwortet, dann aber nichts passiert, klingt das so für mich, als kämt ihr in euren Gesprächen nicht sehr tief. Ich glaube es wäre wichtig, wirklich zu verstehen, worum es dir und ihm eigentlich geht. Wieso ist er so viel weg, was für eine Art Beziehung möchte er mit dir? Kann und will er wirklich Verantwortung übernehmen oder sind eure Ziele und Vorstellungen doch sehr weit voneinander entfernt?
 
Spätestens in einiger Zeit , wenn die ,, Kumpels ,, auf den Feiertouren Ärger mit den eigenen Frauen kriegen , die ersten Kinder kommen , hat sich das Thema von alleine erledigt .. dann ist keiner mehr da zum Feiern .
Sein Lebensstil passt zu einem 20. jährigen , nicht zu einem 30. jährigen
Da auch ein Haus gemeinsam gekauft wurde , hoffe ich ein Partnerschaftsvertrag wurde abgeschlossen vorher
Er wird sein Pensum nicht lange durchhalten, arbeiten muss er wohl auch noch um alles zu finanzieren.
 
Als es finanziell dann doch nicht allein ging, hat er mich gefragt.
Stehst du mit im Grundbuch?

Er war zumindest ehrlich und hat dir früh genug gesagt, dass er viel Freiheiten braucht.
Du warst vorgewarnt.
Ich habe mir deinen anderen Thread durchgelesen
Er hat sich ja lange vor dem Zusammenziehen gesträubt.
Selbst seine große Wohnung fand er für ein gemeinsames Wohnen zu klein.
Deinem Kinderwunsch hat er zwar zugestimmt, hat aber dreifach verhütet.
Das waren alles schon schlechte Vorzeichen.
Jetzt hat er sich seinen Lebenstraum erfüllt und führt ein Singleleben.
Gespräche werden auch nicht viel bringen.
Er tut dir dann vielleicht einen Gefallen und bleibt mal, außer dem Tatort-Abend, noch einen weiteren Abend zu Hause, obwohl er keinen Bock darauf hat. Das wird ja auch nicht in deinem Sinne sein.
Erwachsen klingt er jedenfalls nicht.
Das zeigt schon die Nummer mit seinem Gewehr.
Kannst du ihn dir als Vater vorstellen.
Er nimmt nichtmal Rücksicht auf deine Krankheit.
Aber, da Trennung für dich nicht in Frage kommt, musst du ihn halt nehmen, wie er ist.
 
Dein Freund scheint ein Alkoholproblem zu haben, das wäre ja meine größte Sorge. Mit so jemandem ein Haus zu besitzen und Kinder zu planen ist meiner Meinung nach wirklich keine gute Idee.

Für ihn läuft doch alles bestens: Du bietest ihm ein Zuhause (was er aber mehr als Hotel anzusehen scheint) und durch deine Einschränkungen hat er - in seinem Denken - noch den Freifahrtschein, sich weiterhin wie ein Single zu benehmen und nie zu Hause zu sein.

Ich würde nochmal Tacheles mit ihm reden, dass das so nicht weitergeht.
Eventuell wäre eine Paartherapie etwas für euch, wenn er da mitziehen würde.
 
Meistens möchte es zunächst (!) einer etwas mehr als der andere… sowas muss sich entwickeln und Wünsche reifen…
Das ist richtig, aber diese Entwicklung findet nicht von allein statt, sondern über gemeinsame Gespräche und indem man sich mit diesem Gedanken wirklich auseinandersetzt. Nicht beim Feiern und Saufen und auch nicht beim sonntäglichen Tatort-Gucken.

Gibt es überhaupt Zeitfenster, um in Ruhe miteinander zu sprechen, sich auszutauschen? Weiß er, wie es in dir aussieht? Wenn nein, warum nicht? Und wenn ja, warum ändert sich nichts?

Und verstehe ich das richtig, dass ihr nur deshalb zusammenlebt, weil er sich das Haus allein nicht leisten konnte?

Es tut mir leid, aber bei mir läuten beim Lesen sämtliche Alarmglocken.

PS: Mehrere User haben darauf aufmerksam gemacht, dass der Alkoholkonsum deines Partners mindestens bedenklich ist. Wie siehst du das?
 

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