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Einsamkeit in der Beziehung

Die Zeit als Pubi muss nicht zwingend belastender sein als die als Baby. Bei uns lief sie wirklich absolut smooth und das, obwohl auch unsere Tochter AD(H)S-diagnostiziert ist.

Wie sich das alles entwickelt ist allerdings tatsächlich eine Black Box - es kann soviel quer schießen. Das müssen noch nicht einmal dauerhafte Probleme sein. Aber es kann Verzögerungen in der Entwicklung der Motorik geben, so dass Physiotherapie angesagt ist, sprachliche Defizite, die Besuche beim Logopäden erfordern.. ach, das Aufzählen macht eigentlich gar keinen Sinn, da gibt es endlos viel.

Die Schwiegereltern können vermutlich auch noch gar nicht einschätzen, wie sehr die Erkrankung die TE einschränkt und demzufolge wie stark sie gefordert würden. M. W. gibt es auch beim CFS unterschiedliche Ausprägungen - einige können kaum das Bett verlassen. Als einstmals ebenfalls Migränegeplagte weiß ich auch, wie einen die Kopfschmerzen umhauen können - wenn da ein nicht ruhig zu kriegender Säugling im Hintergrund brüllt kann ich mir kaum vorstellen, wie das gehen soll. Wären die Schwiegereltern dann tatsächlich zur Stelle? Durch die bisherigen Erzählungen würde ich in den Partner eher wenig Vertrauen setzen.
 
Wie sieht das denn dein Partner mit dem Nachwuchs? Wenn er jetzt schon eingeengt ist...

Im Moment schaue ich erstmal ganz genau für mich selbst, was ich möchte/will/KANN… möglichst ehrlich, auch wenn es DER Lebenstraum von mir ist… Wir haben schon drüber gesprochen, liegt aber inzwischen einige Monate zurück… er sagte (typisch Mann laut meiner Psychologin, ich solle das nicht zu eng werten, bräuchten öfter kleine Anstupser, was das beträfe), dass es jetzt nicht DER Herzenswunsch von ihm ist, er aber nicht abgeneigt ist und sich vorstellen kann, dann auch in die Rolle hineinzuwachsen… er ist aber nicht der Typ Mann, der sich beispielsweise Elternzeit nehmen würde…

Manchmal glaube ich, er kann selbst nicht richtig greifen, wie schlecht es mir oft geht… solche Fragen und Sorgen, „wann wir denn mal wieder richtig feiern gehen würden und trinken, nicht nur zwei drei Radler“ lassen mich immer sehr traurig werden. Ich kann das einfach nicht mehr. War früher eine totale Party-Maus, ich KANN es nicht mehr, geht nicht um wollen.
 
Ja, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass es manchmal zwei oder drei Gespräche und Stupser bedarf, ehe sich das beide final vorstellen können. Meistens möchte es zunächst (!) einer etwas mehr als der andere… sowas muss sich entwickeln und Wünsche reifen…
 

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