Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Ich weiß noch nicht wie es weitergehen soll. Ich habe mir jetzt zwei Monate als Frist gesetzt… für mich stürzt dann eine Welt zusammen und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll… Ich bin 38 und habe noch einen Kinderwunsch.😔 Ich habe SO viel geredet, ich kann einfach nicht mehr. Emotional geht es mir seit einer Woche sehr schlecht.
Verschwende nicht noch mehr Zeit.
Ein Kind in deiner gesundheitlichen Situation mit einem abwesenden, regelmäßig zuviel trinkenden Menschen an deiner Seite ist keine kluge Idee.
Das habe ich ein Jahr lang mit meiner Psychologin erarbeitet, ein soziales Netzwerk. ICH war immer die zweifelnde - wie ihr - und bin oft jetzt noch erstaunt über die Ermutigung durch sie, die Suche nach Lösungen für mich, um das zu verwirklichen. Ich kann das noch jetzt oft nicht glauben.
Und die hat die gleichen Infos wie wir hier?
Und ist der Meinung, auf diesen Mann kannst du als Partner und ein Kind auf ihn als Vater bauen?
Klar brauchst du ein Netzwerk!
Als alleinerziehende Mutter unabdingbar!
Und dennoch ist dieses Leben hart, erst recht mit gesundheitlichen Schwierigkeiten.
Wenn du Migräne hast, nachts keiner da ist, das Kind schreit...
Wenn du Migräne hast, tagsüber alleine bist, das Baby aber gewaschene Kleidung braucht, eine entspannte Mutter, die es versorgt.
Das Kleinkind spielen will.
Das Kind toben, wild, laut sein möchte, mit anderen Kindern...
Da er vor mir, als Single, keinerlei sexuelle Erfahrungen hatte, glaube ich kaum, dass er damit anfängt, sobald er vergeben ist… er ist mega schüchtern, eher verklemmt,
Ok, er würde es also nicht hinbekommen, eine andere für Sex zu finden.
Gut, dass er dich hat?
Hinsichtlich meiner Erkrankung war er übrigens schon oft da… nachts im Krankenhaus. Quer durch Deutschland 700 km in die Reha gefahren und abgeholt. Darauf hat er bestanden. Mich dort besucht und eine Nacht deshalb vor Ort im Hotel geschlafen.
Du schreibst das jetzt als positiven Aspekt.
Keine Frage, ist es.
Innerhalb einer Beziehung ist das aber auch selbstverständlich.
Selbst für Freunde ist es das für mich.
Hier auf dem Hof hält er alles in Schuss draußen, alles, was ich nicht kann und bei anderen aber due Frauen machen würden, wie den Garten…
Manche gesunde Frauen machen viel Gartenarbeit, manche gesunde Frauen machen nur leichte Gartenarbeit, manche gar keine, da macht das der Mann und/oder eine Gartenhilfe.
Und natürlich bringt sich im Haushalt jeder nach seinen Kräften ein, wenn ein Part krank ist, und man bucht Unterstützung dazu. Wie sonst sollte es gehen?
Verbuche, was normal sein sollte, doch bitte nicht als Pluspunkte.