N
noch nicht
Gast
Welche Argumente gibt es dafür nach deiner Ansicht denn? Ja wie gesagt, echtes reflektiertes Denken kommt nicht von alleine, so ganz ohne jede eigene Erfahrung.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe..
Die "Argumente" gehen oft in die Richtung, dass, wenn alle aussteigen würden, dann ja nichts funktionieren würde - keine Ärzte, keine Lebensmittel etc..
Das, also diese "Argumente", überspringen freilich den durch und durch entmenschlichten Zustand unserer Zivilisation.
Sie greifen nach dem Nächstliegenden: "Was ist, wenn du höllische Zahnschmerzen hast und es aber nirgends einen Zahnarzt gibt? Siehst du, darauf weißt du eben keine Antwort!" so in der Richtung..
Es ist eine Situation wie auf einem riesigen Müllhaufen - man ist mit dem Sortieren, Sammeln, verbrennen etc. voll beschäftigt - das System, d.h. wie wir leben, darf nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden bzw. man geht darauf erst gar nicht ein ("der Müll muss sortiert werden").
Man weicht dann aus. Auf diese Weise braucht man sich selbst nicht der Unruhe auszusetzen, die entstehen könnte, wenn man ernsthaft die Möglichkeit denken würde, ein anderes Verständnis vom (Zusammen)leben zu entwickeln.
Wie wir unser Leben organisieren, ist des Menschen nicht würdig.
Man spricht von Geldentwertung - es gibt etwas viel, sehr viel Schlimmeres: Die Entwertung des Lebens.
Das, was wir - der eine mehr, der andere weniger - mitmachen, wozu wir unseren "tatkräftigen" Beitrag leisten.
So gesehen ist
jemand der nichts kann und nichts darstellt.
ein Mensch, der bei diesem entmenschlichenden Massenspiel nicht mitmacht.